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Der Beitritt Ungarns zur EU

Titel: Der Beitritt Ungarns zur EU

Hausarbeit , 2000 , 67 Seiten , Note: gut (2,0)

Autor:in: Nils Becker (Autor:in), Wencke Happ (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Aufteilung der vorliegenden Arbeit beginnt mit einem kurzen geschichtlichen Überblick Ungarns und geht anschließend auf die für den Transformationsprozeß wichtigen Politikbereiche ein. Falls dies für die Erläuterung der dargestellten Sachverhalte nötig war, wurde auch auf das für den Beitritt zur EU entscheidende Verfahren und deren Voraussetzungen eingegangen. Im Anhang der vorliegenden Arbeit werden die verschiedenen Stellungnahmen der Kommission zu unterschiedlichen Bereichen des Landes Ungarns aufgeführt. Sie verdeutlichen nochmals die Denk-, Handels- und Bewertungsweise der Kommission und ermöglichen, eine noch detailliertere Meinungsbildung aus der Sicht der Institution zum Beitritt Ungarns und deren jetzigen Entwicklungsstand. Die in dieser Arbeit behandelnden Themen intendieren keine Vollständigkeit im Sinne eines komplett aufgezeigten Transformationsprozesse in all seinen Einzelheiten. Ziel dieser Arbeit ist eine Analyse jener Teilbereiche der Transformation, die zur Lösung der an späterer Stelle auftretenden Fragestellung wichtig sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Fragestellung

1.1 Entwicklung der zentralen Fragestellung

2. Überblick über die Entstehung des heutigen Ungarns

2.1 Ungarn, das 1000jährige Mitglied der europäischen Familie

2.2 Der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa 1989 – 1991

2.3 Ungarns Wandel seit 1989

3. Der Wille Ungarns zur Hinwendung nach Westeuropa

4. Auftretende Integrationsprobleme Ungarns im Zuge der Osterweiterung

4.1 Die Voraussetzungen für einen Beitritt zur EU

4.1.1 Das Beitrittsverfahren

4.2 Generelle Probleme des politischen Systems Ungarns

4.3 Die ungarischen Rechtsvorschriften und deren Anpassung an das EU-Recht

4.4 Institutionelle Reformen in Ungarn

4.5 Ungarns außenpolitische Orientierung und Konflikte

4.6 Die wirtschaftliche Entwicklung sowie auftretende Defizite Ungarns

4.7 Gesellschaftliche Differenzen

5. Zukunft und Perspektiven einer ungarischen EU-Mitgliedschaft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Transformationsprozess Ungarns nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Voraussetzungen für einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union. Dabei steht die Frage im Zentrum, inwieweit Ungarn die demokratischen, wirtschaftlichen und institutionellen Kriterien für eine EU-Mitgliedschaft erfüllt und wie stabil die erreichte Systemtransformation ist.

  • Historischer Kontext der Transformation Ungarns seit 1989
  • Analyse politischer und institutioneller Reformen im Zuge der EU-Annäherung
  • Anpassung des ungarischen Rechtssystems an den "acquis communautaire"
  • Wirtschaftliche Entwicklung und makroökonomische Stabilisierung
  • Soziale Auswirkungen des Transformationsprozesses und gesellschaftliche Differenzen

Auszug aus dem Buch

4.2 Generelle Probleme des politischen Systems Ungarns

In Ungarn war, anders als in der ehemaligen DDR, wo sich die regierende Partei SED bis zum Schluß jeglicher Art von Reformen entgegensetzte, die regierende Kommunistische Partei, die den Systemwechsel und den verhandelten Übergang initiierte. Dieser Systemwechsel war das Ergebnis eines jahrelangen patreiinternen Reformprozesses, der schon in den siebziger Jahren seinen Anfang nahm. Deshalb konnte auch auf der Grundlage eines Verfassungskonsens zwischen Regierung und Opposition der Übergang 1989/90 bewältigt werden.11

In der Zwischenzeit haben in Ungarn drei Parlamentswahlen stattgefunden. Die letzte Wahl war im Mai 1998 und hatte als Ergebnis, daß die Regierungskoalition von der Opposition abgelöst wurde.

Das außerparlamentarische Parteiensystem Ungarns repräsentiert sich nach wie vor als sehr zersplittert. Alleine 1993 kam es landesweit zu 44 Parteineugründungen, demnach existieren in Ungarn 130 politische Gruppierungen, die sich als Parteien registrieren ließen. 15 von ihnen erfüllten die Voraussetzungen um eine Wahlliste aufstellen zu können. Sie stimmten weitgehend mit denjenigen Parteien überein, die sich schon 1990 landesweit zur Wahl stellten. Diese Entsprechung deutet allerdings auf eine Stabilisierung der größeren, landesweiten Parteien hin, die sich im stabilen innerparlamentarischen Parteiensystem fortsetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Fragestellung: Das Kapitel führt in das Thema ein und definiert die zentrale Forschungsfrage bezüglich der Stabilität der Systemtransformation und der EU-Beitrittsperspektiven Ungarns.

2. Überblick über die Entstehung des heutigen Ungarns: Hier wird der historische Hintergrund Ungarns von der Staatsgründung bis zum Ende des Kommunismus beleuchtet.

3. Der Wille Ungarns zur Hinwendung nach Westeuropa: Dieses Kapitel erläutert die außenpolitische Motivation Ungarns, sich nach 1989 in euro-atlantische Strukturen zu integrieren.

4. Auftretende Integrationsprobleme Ungarns im Zuge der Osterweiterung: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Hürden auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft.

5. Zukunft und Perspektiven einer ungarischen EU-Mitgliedschaft: Das abschließende Kapitel diskutiert die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen für eine erfolgreiche EU-Integration Ungarns.

Schlüsselwörter

Ungarn, Europäische Union, EU-Osterweiterung, Transformation, Systemwechsel, Demokratisierung, Marktwirtschaft, Transformation Europas, Europäisierung, Beitrittskriterien, Acquis communautaire, Politische Stabilität, Transformationsprozess, Integrationsprobleme, Institutionelle Reformen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Prozess der demokratischen und wirtschaftlichen Transformation Ungarns nach 1989 und dessen Auswirkungen auf das Ziel einer EU-Mitgliedschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die politische Transformation, die wirtschaftliche Umgestaltung von der Plan- zur Marktwirtschaft, die Anpassung an EU-Rechtsvorschriften sowie soziale und außenpolitische Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Ergebnisse der Demokratisierungsprozess in Ungarn bisher erzielt hat und wie stabil die erreichte Systemtransformation hinsichtlich eines baldigen EU-Beitritts zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Analyse, die historische Kontexte mit einer aktuellen Betrachtung der politischen Institutionen und der EU-Beitrittskriterien verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Voraussetzungen für den EU-Beitritt, Probleme des politischen Systems, die Anpassung nationaler Gesetze an EU-Recht sowie wirtschaftliche Entwicklungen und gesellschaftliche Differenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Ungarn, EU-Osterweiterung, Transformation, Demokratisierung, Marktwirtschaft, Acquis communautaire und politische Stabilität.

Welche Rolle spielt die Privatisierung für die wirtschaftliche Transformation in Ungarn?

Die Privatisierung war ein zentraler Hebel, um Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und ausländische Investitionen anzuziehen, wobei 1998 bereits über 75 % der Wirtschaft in privater Hand waren.

Wie wird das Minderheitenproblem in der Arbeit bewertet?

Das Minderheitenproblem, insbesondere im Kontext der im Ausland lebenden Ungarn in Rumänien und der Slowakei, wird als Quelle für außenpolitische Spannungen und notwendige vertragliche Regelungen beschrieben.

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Beitritt Ungarns zur EU
Hochschule
Universität Bremen  (Fachbereich 8: Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Veranstaltung: Die Erweiterung der EU - Das Beispiel Polen
Note
gut (2,0)
Autoren
Nils Becker (Autor:in), Wencke Happ (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
67
Katalognummer
V18400
ISBN (eBook)
9783638227599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beitritt Ungarns Veranstaltung Erweiterung Beispiel Polen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nils Becker (Autor:in), Wencke Happ (Autor:in), 2000, Der Beitritt Ungarns zur EU, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18400
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Leseprobe aus  67  Seiten
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