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Alternde Gesellschaft im Wandel der Personalpolitik

Title: Alternde Gesellschaft im Wandel der Personalpolitik

Term Paper , 2002 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Franziska Höfer (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Summary Excerpt Details

Deutschland wird alt. Das ist eine unbestrittene Tatsache, wie es uns Demographen und
ihre Statistiken seit etlichen Jahren bestätigen. Aber nicht nur, dass wir mit den
sinkenden Geburtenraten die Existenz der deutschen Bevölkerung aufs Spiel setzen
und uns wohl oder übel in den kommenden Jahren selbst „ausrotten“ werden.
Diese Entwicklung hat auch weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt und den
Wirtschaftsstandort Deutschland. In dieser Hausarbeit soll es darum gehen, den
tatsächlich bestehenden Alterungsprozess der deutschen Bevölkerung in bezug auf
seine Auswirkungen auf die Personalpolitik von Firmen zu untersuchen. Maßgeblich
wird dabei sein, die Ursachen der Überalterung darzustellen, die Prognosen für die
kommenden Jahrzehnte zu untersuchen und die bestehende Personalpolitik – in
Anbetracht all dieser uns bevorstehenden Tatsachen – auf mögliche zukünftige
Veränderungen hin zu bewerten. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbetrachtung

2. Der Alterungsprozess ist in vollem Gange

2.1 Geburtendefizit

2.2 steigende Lebenserwartung

2.3 Auswirkungen auf die Altersschichtung der Bevölkerung

3. Erwerbsbevölkerung

3.1 Alterung der Erwerbsbevölkerung

3.2 Rückgang der Erwerbsbevölkerung

3.3 Lösungsansatz Zuwanderung

4. Personalpolitik

4.1 heutige Personalpolitik

4.1.1 Alternative Frühverrentung

4.1.2 Probleme der Überalterung

4.1.3 zukünftige Personalpolitik

5. Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den demographischen Alterungsprozess in Deutschland und dessen tiefgreifende Auswirkungen auf die betriebliche Personalpolitik. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen angesichts einer alternden Belegschaft und eines schrumpfenden Erwerbspersonenpotenzials ihre Strategien anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und innovative Arbeitskonzepte zu etablieren.

  • Demographischer Wandel und Geburtenrückgang in Deutschland
  • Einfluss der steigenden Lebenserwartung auf die Altersstruktur
  • Herausforderungen für die Personalpolitik durch eine alternde Erwerbsbevölkerung
  • Kritische Bewertung der Frühverrentungspraxis in Unternehmen
  • Zukünftige Anforderungen an altersgerechte Arbeitsgestaltung und Wissensmanagement

Auszug aus dem Buch

2.1 Geburtendefizit

Die Anzahl der Geburten ist in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. Allein in den letzten Jahren sank die Zahl der Lebendgeborenen laut Statistischem Bundesamt von 785.034 (1998) auf 766.971 (2000) ab. Aber dieser Verlauf ist keine spontane Entwicklung der letzten paar Jahre oder gar ein Produkt rein natürlicher Schwankungen. Bereits seit den Siebziger Jahren beschäftigt die Demographen zunehmend das Problem des zu niedrigen Geburtenniveaus und bis heute ist ersichtlich geworden, dass es sich dabei wohl oder übel nicht nur um einen Verlauf handelt, der auf der Basis natürlicher Schwankungen beruht. Sondern wir haben es hier mit einer unumgänglichen Tatsache zu tun, die ihre Konsequenzen fordert.

Tatsache ist auch, dass, um dieser Entwicklung entgegen wirken zu können, ein Reproduktionsniveau – also die Anzahl an Geburten, die nötig ist, um die derzeitige Bevölkerung zahlenmäßig in der nächsten Generation ersetzen zu können – von 2,1 Kindern pro Frau erreicht werden muss. Doch die Zahlen zeigen deutlich, das wir momentan noch nicht einmal im entferntesten diesen Wert erreichen: bis 1995 sank die Anzahl der Kinder pro Frau auf einen Wert von 1,28. Zwar hat sich diese Zahl bis zum heutigen Zeitpunkt auf etwa 1,4 erhöht, jedoch ist dieser Wert einfach noch zu gering, um dem Verlauf Herr zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbetrachtung: Einleitung in das Thema des demographischen Wandels und die daraus resultierende Notwendigkeit, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die betriebliche Personalpolitik zu untersuchen.

2. Der Alterungsprozess ist in vollem Gange: Analyse der Ursachen für die Überalterung, insbesondere durch sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung, sowie deren Einfluss auf die Bevölkerungsstruktur.

3. Erwerbsbevölkerung: Beleuchtung des Rückgangs und der Alterung der Erwerbsbevölkerung sowie die Grenzen der Zuwanderung als Lösungsmöglichkeit.

4. Personalpolitik: Untersuchung der aktuellen, oft altersfeindlichen Personalpraxis und die Notwendigkeit einer Kehrtwende hin zu innovativen Arbeitskonzepten.

5. Ausblick: Diskussion der staatlichen Rolle bei der Gestaltung zukünftiger Rahmenbedingungen und der Anpassung des Bildungssystems.

Schlüsselwörter

Alternde Gesellschaft, Personalpolitik, Geburtenrückgang, Demographischer Wandel, Erwerbsbevölkerung, Frühverrentung, Arbeitsmarkt, Produktivität, Fachkräftemangel, Lebenserwartung, Zuwanderung, Renteneintrittsalter, Personalmanagement, Altersstruktur, Qualifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der demographischen Alterung in Deutschland auf die betriebliche Personalpolitik von Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten zählen der Geburtenrückgang, die steigende Lebenserwartung, der Rückgang der Erwerbsbevölkerung sowie die Herausforderungen bei der Integration älterer Mitarbeiter in den Arbeitsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die Ursachen der Überalterung darzustellen und die bestehende Personalpolitik im Hinblick auf notwendige zukünftige Veränderungen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf demographischen Daten, Prognosen und Fachliteratur basiert, um Handlungsbedarfe für die Wirtschaft abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der demographischen Rahmenbedingungen (Geburten, Alterung), die Situation der Erwerbsbevölkerung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der heutigen Personalpraxis (z. B. Frühverrentung) und Ansätzen für die Zukunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen demographischen Wandel, Personalpolitik, Frühverrentung, Arbeitsmarkt und Produktivität.

Welche Bedeutung hat die Frühverrentung für Unternehmen?

Die Arbeit zeigt auf, dass Frühverrentung zwar kurzfristig als Instrument zur Verjüngung der Belegschaft dient, aber langfristig wertvolles Erfahrungswissen vernichtet und in Anbetracht drohender Personalengpässe keine tragfähige Lösung mehr darstellt.

Wie könnten Unternehmen laut der Autorin zukünftig mit älteren Mitarbeitern umgehen?

Die Autorin plädiert für Konzepte der Arbeitsteilung, gesundheitspräventive Maßnahmen, eine altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung und ein stärkeres Wissensmanagement, um die Potenziale älterer Generationen aktiv zu nutzen.

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Details

Title
Alternde Gesellschaft im Wandel der Personalpolitik
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Soziologie)
Course
Bevölkerungspolitik
Grade
1,3
Author
Franziska Höfer (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V18505
ISBN (eBook)
9783638228398
ISBN (Book)
9783640864171
Language
German
Tags
Alternde Gesellschaft Wandel Personalpolitik Bevölkerungspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Höfer (Author), 2002, Alternde Gesellschaft im Wandel der Personalpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18505
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