In meiner Diplomarbeit möchte ich aufzeigen, wie wichtig es ist, einen Wandel in der Denkweise in einem Unternehmen durchzuführen. Bei mir steht im Mittelpunkt der Betrachtungsweise der Mensch, ob jetzt Führungskraft oder Mitarbeiter, beide stellen die Säulen des Unternehmens dar. Demzufolge sind auch die Qualitäten der Führung besonders wichtig, da diese den Führungskräften zum Teil fehlen, was sich in unmittelbarer Folge auf die Motivation der
Mitarbeiter auswirkt. Darüber hinaus fehlen oft die Kenntnisse um einen organisatorischen Wandel im Unternehmen durchzuführen und zum Beispiel in der Form eines Projektmanagements auszuführen. Mir liegt im Besonderen daran, nach einer ausreichend fundierten theoretischen Annäherung an die gesamte Thematik, solche Missentwicklungen aufzuzeigen und Ansätze einer Optimierung dieser wesentlichen Erfolgsfaktoren zu bilden. Ein Erfahrungsbericht
(eines Projektleiters in einem chemischen Produktionsbetrieb)
im Zusammenhang mit Projektmanagement und eine kritische Betrachtung
dieser Organisation mit dem Blickwinkel auf Change Management, bilden den Abschluss dieser Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
1. KAPITEL: DAS UNTERNEHMEN
1.1. Kennzeichen und Merkmale eines Unternehmens
1.2. Merkmale eines Hochleistungsunternehmens
1.2.1. Stakeholder
1.2.2. Prozessmanagement
1.2.3. Ressourcen
1.2.4. Organisation
1.3. Unternehmerischer Grundauftrag
1.4. Unternehmensziele in der Praxis: empirische Ergebnisse
1.5. Unternehmensumwelt
2. KAPITEL: DIE ORGANISATION
2.1. Allgemeines zur Organisation
2.1.1. Begriffserklärung
2.1.2. Charakteristika von Organisationen:
2.2. Der Zweck der Organisation
2.3. Organisation im Rahmen des gesamten Managementsystems
2.4. Aufbau- und Ablauforganisation
2.5. Ansätze der Organisationstheorie
2.5.1. Klassischer Ansatz
2.5.2. Human-Relation Ansatz
2.5.3. Neoklassische Theorie
2.5.4. Kybernetisches Modell
2.5.5. Entscheidungsorientierter Ansatz
2.5.6. Systemische Sichtweise
2.5.7. Interaktionsorientierter Ansatz
3. KAPITEL: CHANGE MANAGEMENT
3.1. Definition:
3.2. Begriffserklärung
3.3. Positionierung des Change Managements
3.4. Welche Arten von Wandel gibt es im Unternehmen?
3.5. Basismodell des Change Managements
3.5.1. Hybridmodelle
3.6. Umsetzung von Veränderungen
3.7. Dynaxity
3.8. Dynaxibility
4. KAPITEL: "LERNENDE ORGANISATION"
4.1. Was ist eine "Lernende Organisation"?
4.1.1. Definitionsversuch:
4.2. Sinn und Zweck der "Lernenden Organisation"
4.3. Gegenstand / Themen der "Lernenden Organisation"
4.4. Ebenen des organisationalen Lernens
4.4.1. Single-Loop-Learnig (Adaptives lernen)
4.4.2. Double-Loop-Learning (Strategisches Lernen)
4.4.3. Deutero-Learning (Meta-Lernen)
4.5. Selbstorganisation
4.6. Pathologien der "Lernenden Organisation"
4.6.1. Kosten pathogener Störungen
4.7. Leben "Lernende Organisationen" länger?
5. KAPITEL: OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS FÜHRUNGSKRAFT
5.1. Was ist Führung ?
5.2. Führungslehre
5.3. Führungsstile
5.3.1. Patriarchalischer Führungsstil
5.3.2. Charismatischer Führungsstil
5.3.3. Autokratischer Führungsstil
5.3.4. Bürokratischer Führungsstil
5.4. Ethische Betrachtung der Führung
5.5. Managementfähigkeiten und -fertigkeiten
5.5.1. Führungsaufgabe des Managements
5.5.2. Erfüllen des Managementprozesses
5.5.3. Managerqualitäten
5.5.4. Grundsätze kompetenter Führung
5.5.5. Die häufigsten Managementfehler
5.5.6. Eitelkeit im Management
5.5.7. Was ist eine gute Führungskraft?
6. OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS MOTIVATION: "MANAGEMENT BY MOTIVATION" mittels Sinn, Vertrauen und Belohnung
6.1. Begriffsbestimmung Motivation und Motivierung
6.1.1. Motivationsprozess
6.2. Extrinsische und intrinsische Motivation
6.3. Erfolgsmotivierte und misserfolgsmotivierte Betrachtung
6.4. Arbeitszufriedenheit und Produktivität
6.5. Motivationsfaktoren
6.6. Motivation und Sinn
6.7. Motivation und Vertrauen
6.7.1. Nelson und das Vertrauen
6.7.2. Alexander der Große und die Gleichheit
6.8. Motivation und Belohnung
6.8.1. Hannibal und die Belohnung
6.9. Sprenger: Mythos Motivation
6.9.1. Motivierung versus Motivation
6.9.2. Wertewandel
6.9.3. Sprenger: es gibt keine Motivation
6.9.4. Gefahr durch Belohnung und Leistungslohn/Incentives?
6.9.5. Sprenger: die Zukunft
6.10. Resümee zur Motivation
7. OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS KONFLIKTMANAGEMENT
7.1. Ein Definitionsversuch
7.2. Ebenen von Konflikten
7.3. Konflikte bei "Change Management"-Maßnahmen
7.4. Sinn von Konflikten
7.5. Konfliktregulierung
7.6. Konfliktprophylaxe
7.7. Konfliktlösungen
7.7.1. Flucht
7.7.2. Vernichtung
7.7.3. Unterwerfung bzw. Unterordnung
7.7.4. Delegation
7.7.5. Kompromiss
7.7.6. Konsens
8. OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS KOMMUNIKATION
8.1. Botschaften der Kommunikation
8.2. Kommunikation und Change Management
9. ERFAHRUNGSBERICHT ZUM PROJEKTMANAGEMENT (in einem chemischen Produktionsbetrieb)
9.1. Merkmale eines Projektes
9.2. Projektorganisation
9.3. Einführungsmaßnahmen im Projektmanagement
9.4. Verantwortung und Vollmacht des Projektleiters
9.5. Externe Beratung / Führungskräfte-Schulung
9.5.1. Technisch-wirtschaftliche Verschmelzung
9.5.2. Ausbildung der Führungskräfte: soziale Kompetenz
9.6. Projektmanagement in einem chemischen Produktionsbetrieb
9.6.1. Einführung des Projektmanagements
9.6.2. Ausbildung
9.6.3. Probleme beim Projektmanagement
9.6.4. Projekte und das Management
9.6.5. Nachdenken statt Vordenken
10. ERFAHRUNGSBERICHT ZUM CHANGE MANAGEMENT (in einem chemischen Produktionsbetrieb)
10.1. Unternehmen
10.2. Change Management / "Lernende Organisation"
10.3. Führungskräfte
10.4. Motivation
10.5. Konfliktmanagement / Kommunikation
10.6. Projektmanagement
Zielsetzung & Themen
Diese Diplomarbeit zielt darauf ab, wesentliche Erfolgsfaktoren für einen nachhaltigen organisationalen Wandel zu identifizieren und zu optimieren. Im Fokus stehen dabei Führungskräfte, Motivation, Konfliktmanagement und Kommunikation sowie Projektmanagement als konkretes Instrument der Umsetzung. Die Forschungsfrage untersucht, wie durch die gezielte Optimierung dieser Faktoren – unter Berücksichtigung realistischer Möglichkeiten und Aufwände – ein Wandel in der Denkweise innerhalb eines Unternehmens realisiert werden kann, um eine zukunftsfähige "Lernende Organisation" zu bilden.
- Führungskräfteentwicklung im Kontext organisatorischer Veränderungen
- Optimierung der Motivation durch Sinn, Vertrauen und Belohnung
- Konfliktmanagement als essenzieller Erfolgsfaktor im Change Management
- Effektive Kommunikation zur Förderung der Mitarbeiteridentifikation
- Praktische Umsetzung und kritische Analyse von Projektmanagement in einem industriellen Umfeld
Auszug aus dem Buch
3.2. Begriffserklärung
"Unter Change Management werden alle Maßnahmen subsummiert, die zur Initiierung und Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen und Verhaltensweisen notwendig sind."
Anzumerken ist, dass es beim Change Management weniger um Entwürfe von strategischen Konzepten geht, sondern vielmehr um die Erhöhung der Veränderungsbereitschaft und um die Umsetzung neuer Lösungen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. KAPITEL: DAS UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Merkmale und Ziele eines Unternehmens sowie dessen Einbettung in die komplexe Umwelt, um eine Basis für weiterführende Managementthemen zu schaffen.
2. KAPITEL: DIE ORGANISATION: Hier erfolgt eine Definition des Organisationsbegriffs sowie eine Darstellung verschiedener Organisationstheorien, die das Verständnis für unternehmerische Strukturen erweitern sollen.
3. KAPITEL: CHANGE MANAGEMENT: Dieses Kapitel behandelt Sinn, Nutzen und die praktischen Herausforderungen von Change Management-Prozessen in komplexen Unternehmensumwelten.
4. KAPITEL: "LERNENDE ORGANISATION": Der Autor beschreibt das Konzept der lernenden Organisation als notwendige Voraussetzung für Change Management, wobei insbesondere organisationales Lernen und Selbstorganisation hervorgehoben werden.
5. KAPITEL: OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS FÜHRUNGSKRAFT: Hier steht die Rolle des Managers im Zentrum, wobei die notwendigen Qualitäten und die Bedeutung der Führung für den organisationalen Wandel analysiert werden.
6. OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS MOTIVATION: "MANAGEMENT BY MOTIVATION" mittels Sinn, Vertrauen und Belohnung: Dieses Kapitel untersucht die komplexen Zusammenhänge von Motivation, Sinnvermittlung und Belohnungssystemen als kritische Erfolgsfaktoren.
7. OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS KONFLIKTMANAGEMENT: Der Autor verdeutlicht die Notwendigkeit eines professionellen Konfliktmanagements, um Widerstände bei Veränderungsprozessen konstruktiv zu bewältigen.
8. OPTIMIERUNG DES ERFOLGFAKTORS KOMMUNIKATION: Kommunikation wird als Brücke zur Überwindung von Widerständen und als zentrales Element für die Akzeptanz von Veränderungsmaßnahmen dargestellt.
9. ERFAHRUNGSBERICHT ZUM PROJEKTMANAGEMENT (in einem chemischen Produktionsbetrieb): Ein praxisorientierter Bericht reflektiert die Einführung und die Herausforderungen von Projektmanagement in einem spezifischen industriellen Umfeld.
10. ERFAHRUNGSBERICHT ZUM CHANGE MANAGEMENT (in einem chemischen Produktionsbetrieb): Das abschließende Kapitel nutzt das Fallbeispiel des Produktionsbetriebs, um die zuvor theoretisch behandelten Erfolgsfaktoren kritisch zu reflektieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Schlüsselwörter
Change Management, Führungskraft, Motivation, Lernende Organisation, Konfliktmanagement, Kommunikation, Projektmanagement, Unternehmenskultur, Organisationsentwicklung, Selbstorganisation, Sinnvermittlung, Vertrauen, Strategie, Effizienz, Mitarbeiterzufriedenheit
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung wesentlicher Erfolgsfaktoren wie Führung, Motivation, Konfliktmanagement und Kommunikation, um einen erfolgreichen Wandel in der Denkweise und Struktur von Unternehmen zu ermöglichen.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Die zentralen Felder umfassen Change Management, das Konzept der "Lernenden Organisation", moderne Führungslehre, psychologische Motivationsaspekte sowie die Anwendung von Projektmanagement in der industriellen Praxis.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, Missentwicklungen aufzuzeigen und Ansätze zur Optimierung der genannten Erfolgsfaktoren zu bilden, die sowohl realistisch umsetzbar sind als auch den Berufsalltag effizienter gestalten.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche zu den genannten Themenfeldern und kombiniert diese mit einem praktischen Erfahrungsbericht aus einem chemischen Produktionsbetrieb.
Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen zu Organisation und Wandel, die Rolle der Führungskraft als Voraussetzung für lernende Organisationen sowie tiefgehende Aspekte der Mitarbeiter-Motivation und der professionellen Konfliktlösung.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Change Management, Lernende Organisation, Führungsethik, Eigenverantwortung, Motivationsfaktoren (Sinn, Vertrauen, Belohnung) und Prozessmanagement.
Wie bewertet der Autor die Rolle der Führungskraft?
Der Autor sieht die Führungskraft als entscheidenden Erfolgsfaktor, der nicht nur fachliche Fähigkeiten besitzen muss, sondern vor allem menschliche Qualitäten (Sozialkompetenz) und die Fähigkeit, Mitarbeiter durch Sinnstiftung und Vertrauen zu führen.
Welches Fazit zieht der Autor aus dem Projektmanagement-Praxisbeispiel?
Der Autor stellt fest, dass in der Praxis oft eine erhebliche Lücke zwischen theoretischem Wissen und der Umsetzung klafft. Ein wesentlicher Fehler ist die mangelnde Vorbereitung und das Fehlen einer begleitenden Unternehmenskultur, weshalb er fordert, "Nachdenken" statt Vordenken bei der Implementierung zu priorisieren.
- Arbeit zitieren
- MMag. Ing. Mario Piskernig (Autor:in), 2002, CHANGE MANAGEMENT: Optimierung wesentlicher Erfolgsfaktoren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185810