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Programme der betrieblichen Gesundheitsförderung für Krankenhäuser

Title: Programme der betrieblichen Gesundheitsförderung für Krankenhäuser

Elaboration , 2011 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: B. Sc. Vanessa Löhn (Author)

Economy - Health Economics
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20% der Bevölkerung befinden sich einmal im Jahr zur Behandlung im Krankenhaus (Waller 2007, S. 111). Ein guter Gesundheitszustand der Pflegekräfte, die diese Personen versorgen ist für eine gute Pflege unerlässlich. Aber der Arbeitsalltag birgt gesundheitliche Risiken für das Pflegepersonal. Deshalb stellt sich die Frage, wie Programme der betrieblichen Gesundheitsförderung in Krankenhäusern den Gesundheitszustand des pflegenden Personals erhalten oder verbessern können. Zunächst wird erklärt, was unter Gesundheit und betrieblicher Gesundheitsförderung zu verstehen ist, um dann auf die Ziele von gesundheitsfördernden Programmen für Krankenhäuser einzugehen. Es werden kurz zwei Programme beispielhaft vorgestellt und ihre Potentiale und Grenzen diskutiert. Diese Gesundheitsförderungsprogramme für Krankenhäuser thematisieren verschiedene Facetten von Gesundheit Ausgewählt werden die Programme: "Nachhaltige Reduzierung psychischer Fehlbelastung" sowie "Rückengesundes Arbeiten - Heben und Tragen in der Pflege".. Die psychische und die Rückengesundheit von pflegendem Personal kann bei bestimmten Arbeits-bedingungen gefährdet sein. Solche Interventionen können der Personalpolitik personaler Versorgungsbetriebe zugeordnet und so in das Modul Gesundheits- und Versorgungsmanagement eingeordnet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Begriff der betrieblichen Gesundheitsförderung

3 Ziele und Aufgaben betrieblichen Gesundheitsförderung in Krankenhäusern

4 Beispielprogramme betrieblicher Gesundheitsförderung für Krankenhäuser

4.1 Nachhaltige Reduzierung psychischer Fehlbelastung

4.2 Rückengesundes Arbeiten - Heben und Tragen in der Pflege

5 Potentiale und Grenzen von Gesundheitsförderungsprogrammen in Krankenhäusern

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Programme der betrieblichen Gesundheitsförderung gezielt eingesetzt werden können, um den Gesundheitszustand von pflegendem Personal in Krankenhäusern nachhaltig zu erhalten oder zu verbessern. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Interventionen bei spezifischen Arbeitsbelastungen wirksam sind und welche organisatorischen Faktoren deren Erfolg beeinflussen.

  • Definition und theoretische Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Analyse gesundheitlicher Belastungsfaktoren im Krankenhausalltag
  • Vorstellung und Diskussion praktischer Beispielprogramme (Psychische Fehlbelastung & Rückengesundheit)
  • Bewertung von Potentialen und Erfolgsfaktoren für Gesundheitsförderungsprogramme
  • Integration von Gesundheitsförderung in die Unternehmensstrategie

Auszug aus dem Buch

4.1 Nachhaltige Reduzierung psychischer Fehlbelastung

Legitimiert wird dieses Programm beispielsweise durch die Studie: "Körperliche und psychische Folgen von Stress am Arbeitsplatz: Risiko- und Schutzfaktoren im Rahmen pflegerischer Tätigkeit". Die Ergebnisse sollen Grundlage für die Entwicklung von Interventionsmaßnahmen der Gesundheitsförderung und Personalentwicklung sein. 389 Probanden aus vier Kliniken füllen Fragebögen zur Effort-Reward-Imbalance und Burnout aus und geben Speichelproben zur Ermittlung des Cotisol-Spiegels ab.. Die Studie ergibt bei 20% der Probanden ein negatives Verhältnis von Anstrengung und Ertrag sowie normale körperliche und psychische Belastungen, aber erhebliche Belastungen durch Burnout-Symptome. Ein erhöhter Spiegel des Stresshormons Cortisol wurde bei Probanden mit zwei von den drei Burnout-Symptomen: Emotionale Erschöpfung, Leistungsmangel und Depersonalisation festgestellt (Schulz, Wingenfeld 2008).

Die psychische Arbeitsbelastung von insgesamt 238 Mitarbeitern, genauer Ärzte und Pflegepersonal verschiedener Stationen der Havelland-Kliniken GmbH an den Standorten Nauen und Rathennow wurden analysiert. Hierzu wurden objektive Arbeitsbelastungen anhand von Dokumentenanalysen, strukturierten Experteninterviews und Tätigkeitsbeobachtungen erhoben. Zudem werden psychische Arbeitsbelastungen, subjektive Arbeitsanalysen sowie arbeitsbezogene Erlebens- und Verhaltensmuster, dir die Beanspruchungssituation widerspiegeln, erfragt (Badura et al. 2005, S. 142f.).

Zum einen hilft die detaillierte und vergleichende Betrachtung psychische Belastungen auf unterschiedlichen Stationen zu ermitteln und bedeutende Bereiche für die Gesundheitsförderung festzulegen. Zum anderen befähigt die Nachvollziehbarkeit des Ablaufs der Analyse, der Intervention und Evaluation das Krankenhaus den Gesundheitsförderungsprozess für das gesamte Krankenhaus weiterzuführen und in die Unternehmensphilosophie aufzunehmen (Badura et al. 2005, S. 143).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die gesundheitlichen Risiken im Krankenhausalltag und leitet die Relevanz von Gesundheitsförderungsprogrammen für das Pflegepersonal ab.

2 Begriff der betrieblichen Gesundheitsförderung: Hier werden die theoretischen Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung anhand der Ottawa-Charta und relevanter wissenschaftlicher Ansätze dargestellt.

3 Ziele und Aufgaben betrieblichen Gesundheitsförderung in Krankenhäusern: Dieses Kapitel beschreibt die Rolle des Krankenhauses als "gesundheitsförderndes Setting" und definiert die strategischen Ziele zur Mitarbeiterorientierung.

4 Beispielprogramme betrieblicher Gesundheitsförderung für Krankenhäuser: Es werden zwei konkrete Interventionsprogramme zur Reduzierung psychischer Fehlbelastungen sowie zur Förderung rückenschonenden Arbeitens in der Pflege vorgestellt.

5 Potentiale und Grenzen von Gesundheitsförderungsprogrammen in Krankenhäusern: Das Kapitel diskutiert kritisch die Erfolgsfaktoren und die Herausforderungen bei der Implementierung von Gesundheitsförderung, insbesondere hinsichtlich der Freiwilligkeit und Evaluation.

6 Schluss: Das Fazit fasst die Bedeutung der Partizipation und der organisatorischen Einbindung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen zusammen und würdigt die bisherigen Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Krankenhäuser, Pflegepersonal, Arbeitsbelastung, Prävention, Gesundheitszirkel, Psychische Fehlbelastung, Rückengesundheit, Arbeitsorganisation, Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement, Intervention, Evaluation, Stress, Arbeitszufriedenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Implementierung und Wirksamkeit von Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung speziell für das Personal in Krankenhäusern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse gesundheitlicher Risiken im Krankenhaussektor, der Vorstellung konkreter Praxisbeispiele sowie der Diskussion organisatorischer Erfolgsfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Programme der Gesundheitsförderung dazu beitragen können, den Gesundheitszustand des pflegenden Personals langfristig zu sichern oder zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte (wie die Ottawa-Charta) mit Ergebnissen aus empirischen Fallstudien verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die spezifische Situation im Krankenhaus und die detaillierte Betrachtung von zwei Beispielprogrammen sowie deren Evaluation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Betriebliche Gesundheitsförderung, Psychische Fehlbelastung, Rückengesundheit, Gesundheitszirkel und das Krankenhaus als Arbeitssetting.

Wie werden psychische Fehlbelastungen in dem beschriebenen Projekt analysiert?

Die Analyse erfolgt durch eine Kombination aus objektiven Dokumentenanalysen, Experteninterviews, Tätigkeitsbeobachtungen und einem spezifischen SPA-Screening zur Bewertung individueller Beanspruchung.

Warum ist eine Einbindung in die Unternehmensphilosophie für den Erfolg wichtig?

Da Gesundheitsförderung langfristig angelegt sein muss, ist eine Verankerung in der Leitlinie und Führungskultur entscheidend, um die nötigen Ressourcen und eine dauerhafte Partizipation sicherzustellen.

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Details

Title
Programme der betrieblichen Gesundheitsförderung für Krankenhäuser
College
Justus-Liebig-University Giessen
Grade
2,3
Author
B. Sc. Vanessa Löhn (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V187961
ISBN (eBook)
9783656116127
ISBN (Book)
9783656116486
Language
German
Tags
programme gesundheitsförderung krankenhäuser
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B. Sc. Vanessa Löhn (Author), 2011, Programme der betrieblichen Gesundheitsförderung für Krankenhäuser, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187961
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