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Zur Epidemiologie und Versorgungssituation psychischer Erkrankungen

Title: Zur Epidemiologie und Versorgungssituation psychischer Erkrankungen

Term Paper , 2011 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Johnsua König (Author)

Health - Miscellaneous
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Der Begriff Epidemiologie leitet sich aus der griechischen Sprache aus folgenden Teilen ab: „epi = über“, demos = das Volk“ und logos = die Lehre“. Somit bedeutet Epidemiologie so viel wie „die Lehre von dem, was über das Volk kommt“ oder „was im Volk verbreitet ist“. Die Epidemiologie versteht sich als eine Basiswissenschaft von Public Health, das global auf die Verbesserung der Gesundheitssituation in der Bevölkerung abzielt. Mit diesem positiven Vorhaben liefert die Epidemiologie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Quantität und Distribution von Erkrankungen innerhalb der Bevölkerung. Darin erörtert die Epidemiologie die beeinflussenden Faktoren für die Entstehung, den Verlauf und die Folgen von Erkrankungen. Man unterscheidet zwischen der deskriptiven und der analytischen Epidemiologie. In der deskriptiven Epidemiologie stehen die Häufigkeit und die Verteilung einer Krankheit im Vordergrund. Zentrale Komponenten der deskriptiven Epidemiologie sind Zeit, Ort und Person. Die analytische Epidemiologie hingegen befasst sich konkret mit der Pathogenese sowie Ätiologie der Krankheiten. Hier gilt es, die hypothesengeleiteten Risikofaktoren einer Erkrankung in Bezug zu dem Auftreten der Erkrankung in der Bevölkerung zu setzen, denn die analytische Epidemiologie geht davon aus, dass Krankheiten nicht zufällig, sondern immer unter bestimmten Voraussetzungen auftreten. Selten wird die Epidemiologie auch in experimentellen Fällen eingesetzt, wenn es um besonders aussagekräftige Interventionsstudien geht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsbestimmung Epidemiologie und die Versorgungslage psychischer Erkrankungen im Gesundheitswesen der BRD

1.1 Epidemiologie

1.1.1 Definition der Epidemiologie

1.1.2 Aufgaben und Ziele der Epidemiologie

1.1.3 Methoden der Epidemiologie

1.2 Die gesundheitliche Bedeutung psychischer Erkrankungen

1.3 Die Versorgungslage psychischer Erkrankungen im Gesundheitswesen der BRD

2. Die Epidemiologie, Versorgungslage und Pflege von älteren Menschen in der BRD mit einer Demenz

2.1 Begriffsbestimmung Demenz

2.1.1 Definition Demenz

2.1.2 Die Formen der Demenz

2.2 Die Epidemiologie der Demenzerkrankungen

2.3 Die Versorgungssituation der Menschen mit einer Demenzerkrankung

2.3.1 Die aktuelle Versorgungslage in der BRD

2.3.2 Probleme und Ressourcen in der Versorgung

2.4 Herausforderungen an die Pflege

2.5 Das Versorgungskonzept „Pflegeoase“

3. Erkenntnisse aus der Arbeit und Ausblicke

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die epidemiologischen Grundlagen und die aktuelle Versorgungssituation psychischer Erkrankungen in Deutschland mit einem speziellen Fokus auf Demenzerkrankungen im Alter. Ziel ist es, die Herausforderungen für das Gesundheitssystem und die Pflege aufzuzeigen sowie alternative Versorgungskonzepte wie die "Pflegeoase" kritisch zu erörtern.

  • Epidemiologische Grundlagen psychischer Erkrankungen im Gesundheitswesen der BRD.
  • Versorgungssituation und demographische Entwicklung bei Demenzerkrankungen.
  • Herausforderungen an die professionelle und familiäre Pflege von Demenzkranken.
  • Diskussion des Versorgungskonzepts „Pflegeoase“ und seiner Anwendbarkeit.
  • Bedeutung von Lebensqualität und ethischen Aspekten in der stationären Versorgung.

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Definition der Epidemiologie

Der Begriff Epidemiologie leitet sich aus der griechischen Sprache aus folgenden Teilen ab: „epi = über“, demos = das Volk“ und logos = die Lehre“. Somit bedeutet Epidemiologie so viel wie „die Lehre von dem, was über das Volk kommt“ oder „was im Volk verbreitet ist“. (Weyerer & Bickel 2007: 15)

Die Epidemiologie versteht sich als eine Basiswissenschaft von Public Health, das global auf die Verbesserung der Gesundheitssituation in der Bevölkerung abzielt. Mit diesem positiven Vorhaben liefert die Epidemiologie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Quantität und Distribution von Erkrankungen innerhalb der Bevölkerung. Darin erörtert die Epidemiologie die beeinflussenden Faktoren für die Entstehung, den Verlauf und die Folgen von Erkrankungen. (s. Weyerer & Bickel 2007: 15)

Man unterscheidet zwischen der deskriptiven und der analytischen Epidemiologie. In der deskriptiven Epidemiologie stehen die Häufigkeit und die Verteilung einer Krankheit im Vordergrund. Zentrale Komponenten der deskriptiven Epidemiologie sind Zeit, Ort und Person.

Die analytische Epidemiologie hingegen befasst sich konkret mit der Pathogenese sowie Ätiologie der Krankheiten. Hier gilt es, die hypothesengeleiteten Risikofaktoren einer Erkrankung in Bezug zu dem Auftreten der Erkrankung in der Bevölkerung zu setzen, denn die analytische Epidemiologie geht davon aus, dass Krankheiten nicht zufällig, sondern immer unter bestimmten Voraussetzungen auftreten.

Selten wird die Epidemiologie auch in experimentellen Fällen eingesetzt, wenn es um besonders aussagekräftige Interventionsstudien geht. (s. Weyerer & Bickel, 2007: 16)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffsbestimmung Epidemiologie und die Versorgungslage psychischer Erkrankungen im Gesundheitswesen der BRD: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Epidemiologie und analysiert die aktuelle Versorgungssituation bei psychischen Erkrankungen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

2. Die Epidemiologie, Versorgungslage und Pflege von älteren Menschen in der BRD mit einer Demenz: Hier werden Definitionen der Demenz, deren epidemiologische Entwicklung im Zuge des demographischen Wandels und die daraus resultierenden Herausforderungen an das Pflegesystem detailliert betrachtet.

3. Erkenntnisse aus der Arbeit und Ausblicke: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Bedeutung von Lebensqualität und ethische Herausforderungen in der Versorgung demenziell erkrankter Menschen.

Schlüsselwörter

Epidemiologie, Demenz, Versorgungslage, Pflegemanagement, Public Health, psychische Erkrankungen, Pflegeoase, Altersdemenz, Lebensqualität, Demographischer Wandel, Palliative Pflege, Gerontopsychiatrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der epidemiologischen Erfassung und der Versorgung von psychisch erkrankten Menschen in Deutschland, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Krankheitsbild der Demenz liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die wissenschaftliche Definition der Epidemiologie, die Auswirkungen psychischer Störungen, der Einfluss des demographischen Wandels auf die Demenzprävalenz sowie moderne Pflegekonzepte für schwer Demenzkranke.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die aktuelle Problematik in der Versorgung von Demenzkranken aufzuzeigen und zu diskutieren, wie pflegerische und organisatorische Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung bestehender gesundheitswissenschaftlicher Daten und Studien zur Epidemiologie und Versorgungssituation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung der demographischen Entwicklung, die Analyse der pflegerischen Herausforderungen und die Vorstellung des Modells der „Pflegeoase“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Epidemiologie, Demenz, Versorgungssituation, Pflegeoase, Altersstrukturwandel und Lebensqualität.

Was genau versteht man in der Arbeit unter dem Konzept der „Pflegeoase“?

Die „Pflegeoase“ ist ein spezialisiertes Versorgungskonzept für Menschen mit schwerer Demenz, das durch eine hohe Personalpräsenz, eine wohnliche Gestaltung und eine konsequente personenzentrierte Pflege die Lebensqualität der Bewohner verbessern soll.

Warum ist die Versorgungssituation für Demenzkranke in Deutschland so problematisch?

Problematisch sind unter anderem der steigende Kostendruck, die zunehmende gesellschaftliche Singularisierung, der Mangel an Fachkräften und die oft schwierige Schnittstellenkoordination zwischen Hausärzten, Fachärzten und Pflegeeinrichtungen.

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Details

Title
Zur Epidemiologie und Versorgungssituation psychischer Erkrankungen
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,7
Author
Johnsua König (Author)
Publication Year
2011
Pages
31
Catalog Number
V188293
ISBN (eBook)
9783668685055
ISBN (Book)
9783668685062
Language
German
Tags
Erkrankung Versorgung Epidemiologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johnsua König (Author), 2011, Zur Epidemiologie und Versorgungssituation psychischer Erkrankungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188293
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