„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“- Zur Bedeutung des Humors in der Sozialen Arbeit


Bachelorarbeit, 2011

83 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Auseinandersetzung – Das Phänomen Humor
2.1 Überblick über die Definitionslandschaft
2.2 Verwandte Begriffe des Humors
2.2.1 Lachen und Lächeln
2.2.2 Komik
2.2.3 Witz
2.2.4 Ironie
2.2.5 Sarkasmus
2.2.6 Zynismus
2.2.7 Galgenhumor und Schwarzer Humor
2.2.8 Zusammenfassung
2.3 Die Geschichte des Humors
2.4 Humor und Persönlichkeit
2.5 Humortheorien
2.5.1 Überlegenheits- und Aggressionstheorien
2.5.2 Inkongruenztheorien/Diskrepanztheorien
2.5.3 Psychophysiologische Theorien
2.5.4 Soziale Theorien des Humors
2.5.5 Zusammenfassung
2.6 Funktionen und Wirkungen des Humors
2.6.1 Soziale Funktionen und Wirkungen des Humors
2.6.2 Kommunikative Funktionen und Wirkungen des Humors
2.6.3 Psychologische Funktionen und Wirkungen des Humors
2.6.4 Physiologische Funktionen und Wirkungen
2.6.5 Zusammenfassung

3. Praktisch orientierte Auseinandersetzung – Humor und Soziale Arbeit
3.1 Humor als Instrument im Beratungskontext
3.1.1 Funktionen von Humor im Beratungskontext
3.1.2 Paradoxe Intervention
3.1.3 Voraussetzungen und Grenzen des Humoreinsatzes
3.2 Humor als Haltung
3.3 Wege zur Entwicklung des individuellen Humors
3.3.1 Zur Kultivierung des individuellen Humors
3.3.2 Erfahrungsbericht Lachyoga – Schnupperlachen

4. Zusammenfassung und Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“

(Otto Julius Bierbaum, zit. n. Effinger, 2008, S. 20)

Dieses, im Volksmund gern gebrauchte, Zitat schlich sich unweigerlich in meine Gedanken, als ich während meines Praxissemesters in einer systemischen Beratungsstelle ein Paar beobachtete, das seine Lebensflüsse auslegte. So ließ die Frau ihr Lebensseil direkt gegen die Zimmerpflanze, also buchstäblich gegen den Baum laufen, um die Parallele zur derzeitigen Situation mit Nachdruck, aber auch Humor zu beschreiben. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten und offenbarte sich in lautem Gelächter aller Anwesenden und einer entspannten Arbeitsatmosphäre. Das Resultat aus jenem Schlüsselerlebnis halten Sie nun in Ihren Händen.

Was ist Humor? Eingetragen im Suchfeld des Marktführers unter den Internet-Suchmaschinen lassen sich derzeit ungefähr 269.000.000 Ergebnistreffer erzielen. Humor ist ein ganz alltägliches Phänomen und würde ich beliebig viele Menschen nach seiner Bedeutung befragen, so würde ich höchstwahrscheinlich ebenso viele verschiedene Antworten erhalten.

Die Psychotherapie, die Medizin und die Krankenpflege entwickeln und nutzen seit den 60er Jahren Humorkonzepte für ihre Arbeit. Umso verwunderlicher erscheint die Tatsache, dass die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Humor im Bereich der Sozialen Arbeit noch in den Kinderschuhen steckt. Bemerkenswerterweise war der Begründer der provokativen Therapie, in welcher der Humor eine zentrale Rolle spielt, ein Sozialarbeiter. Ein Argument für das Schattendasein des Humors in der Sozialen Arbeit könnte in der Außenwirkung des Berufsbildes des Sozialarbeiters[1] liegen, welches gern mit einer geradezu „schicksalshaften Dramatik“ impliziert wird. (vgl. Paprotta, 2004, S. 1)

„Es liegt der Schluss nahe, dass schon immer ein unausgesprochenes Heiterkeitsverbot über unserem Beruf lag. Wurden wir nicht im Geiste einer sozialarbeiterischen Berufspflicht zur Betroffenheit, Identifikation und zum Mitleid sozialisiert?“(Limbrunner, 2008, S. 60)

Akteure der Sozialen Arbeit arbeiten oftmals mit Menschen, die sich in Situationen oder Lebenslagen befinden, in denen niemandem mehr zum Lachen zumute ist. Ist es im Kontext der Problematik der Klientel nicht gar ein Tabu, humorvoll zu arbeiten, da neben dem positiven Humor und dem fröhlichen Lachen auch ein verletzender und verhöhnender Humor existiert? (vgl. Paprotta, 2004, S. 1)

Die Bearbeitung der Thematik erfolgt methodisch als Theoriearbeit. Sie ist bemüht, der Frage nachzugehen, was Humor als facettenreiches Phänomen ausmacht und inwiefern Humor und Soziale Arbeit zusammenkommen können. Infolgedessen gliedert sich die Arbeit aus systematischen Gründen in eine theoretische und in eine praktisch orientierte Auseinandersetzung.

Ersterer Teil dient dem Leser zum theoretischen Vorverständnis. Zu Beginn befasst sich die Abhandlung folglich mit dem Phänomen Humor. Dabei sollen u.a. folgende Fragen beantwortet werden: Was versteht man unter dem Begriff Humor und welche geschichtliche Entwicklung prägt dieses Phänomen? Inwiefern steht Humor mit der Persönlichkeit eines Menschen in Verbindung? Welche Theorien existieren, die versuchen, ihn zu beschreiben und zu erklären? Welche Funktionen und Wirkungen tauchen in der einschlägigen Literatur auf?

Der zweite Teil bildet den Kern dieser Arbeit und widmet sich dem Humor im Kontext der Sozialen Arbeit. In diesem Rahmen sollen zwei Dimensionen besondere Beachtung finden. Einerseits soll das Potenzial von Humor im Zusammenhang sozialarbeiterischer Beratungstätigkeit untersucht werden. Der Fokus liegt hier auf den Funktionen, die Humor als Instrument im Beratungskontext inne haben kann und auf der Auseinandersetzung mit einer ausgewählten Humormethode. Darüber hinaus soll Humor als Haltung und seine Bedeutung für den Sozialarbeiter im Mittelpunkt des Interesses stehen. Entsprechend dieser Schwerpunkte sollen auch Voraussetzungen und Grenzen des Humoreinsatzes und Wege zur Entwicklung des individuellen Humors eine Rolle spielen. Eher nebensächlich soll der Frage nach dem Stellenwert und der Bedeutung von Humor in der Sozialen Arbeit nachgegangen werden.

Das Ziel der Arbeit besteht demzufolge darin, das Potenzial von Humor als Instrument im Beratungskontext aufzuzeigen, zu bewerten und diesbezüglich eine Empfehlung zu erarbeiten, sowie in der Sensibilisierung für seine Möglichkeiten, für den Sozialarbeiter, als Haltung.

Im Resümee sollen anschließend die erarbeiteten Antworten und Ergebnisse zusammengefasst werden. Des Weiteren sollen offene Fragestellungen für Theorie und Praxis aufgezeigt und ein Ausblick des Themas dargestellt werden.

Die oben beschriebene Eingrenzung auf die benannten zwei Kerndimensionen ist bedauerlicherweise unausweichlich, um den Rahmen der Arbeit einzuhalten. Die Wahl der Themenaspekte dient der logischen Erarbeitung meines Kernzieles und gewährt somit nur einen bescheidenen Einblick in die Materie rund um den Humor. Simon Herzhoff vergleicht diesen Umstand treffend mit dem Charakter einer Moderation, welche sich weniger durch sich selbst auszeichnet, sondern vielmehr durch die Auswahl der geladenen Gäste. So betont er die Bedeutsamkeit aller Teilnehmer, obgleich der eine etwas redseliger ist oder der andere sich nur hier und da einmal zu Wort meldet. (vgl. Herzhoff, 2007, S. 4)

Ich lade hiermit den Leser recht herzlich auf eine Exkursion in die Welt der Möglichkeiten des Humors ein. Diese Arbeit soll den Interessenten, neben ihren Alltagserfahrungen zu dem Humor, viele neue Facetten des Phänomens aufzeigen, unkonventionelle Perspektiven im Rahmen der Berufspraxis eröffnen, sie womöglich zum Experimentieren aktivieren oder zu weiteren Recherchen oder gar Fortbildungen anregen.

2. Theoretische Auseinandersetzung – Das Phänomen Humor

Zu der besseren Übersicht erfolgt eine Unterteilung des Hauptteils in eine theoretische und eine praktisch orientierte Auseinandersetzung. Folgender erst genannter Teil ist bemüht, die Thematik des komplexen Wesens Humor zu erhellen. So soll er unter anderem einen Überblick über die Definitionslandschaft verschaffen, sich mit der theoretischen Geschichte des Humors auseinandersetzen, wie auch Funktionen, verschiedene Theorien und Wirkungen zum Inhalt haben.

Humor ist eine Erscheinung, die im alltäglichen Leben und Miteinander in allen erdenklichen Facetten und in den verschiedenartigsten Kontexten in Erscheinung tritt. „Philosophen, Psychologen, Psychotherapeuten, Anthropologen, Soziologen, Physiologen, Dramatiker, Dichter, Bühnenautoren, Schriftsteller, Satiriker, Komödianten und Komiker, Pädagogen, Spezialisten für kindliche Entwicklung, Industriemanager und viele, viele andere haben sich gleichermaßen damit beschäftigt“ (Robinson, 2002, S. 3). Letztlich findet jede Disziplin, geboren aus der jeweiligen Perspektive, ihre eigene Definition für ein Phänomen, welches in Wirklichkeit einer vielseitigen Deutung bedarf und sich deshalb einer absoluten Bestimmung entzieht (vgl. Robinson, 2002, S. 4).

2.1 Überblick über die Definitionslandschaft

„Humor zu umschreiben ist eine denkbar humorlose Angelegenheit, mehr noch – Humor ist offenbar genau das, was abhanden kommt, wenn er definiert werden soll.“ (Johannes Gruntz- Stoll, zit. n. Siegel, 2005, S. 17)

Das Wort Humor stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich „Feuchtigkeit“ oder „Flüssigkeit“ (vgl. Wolf, 1986, S. 24). So bezieht sich Humor in seiner anfänglichen Bedeutung auf die Körpersäfte (humores), deren unterschiedliche Ausprägung im Körper in der antiken Temperamentenlehre, welche von dem römischen Arzt Galen überliefert wurde, von großer Bedeutung war. Ein ausgewogenes Verhältnis von Schleim, Blut, schwarzer Galle und gelber Galle war folglich die Bedingung für einen guten Humor (vgl. Titze & Eschenröder, 2007, S. 11f). „Übersetzt bedeutet Humor etwa soviel wie „besonderer seelischer Saft“. [...] Es ist der Saft des Lebens, der Festgefahrenes wieder in Fluss bringt und, wie wir inzwischen wissen, in unserem Körper Glückshormone erzeugt“ (Effinger, 2006, S. 48). Um Dopplungen zu vermeiden, werden die Wirkungen erst in späteren Ausführungen eingehender dargestellt.

Im Dudenlexikon findet sich folgende Formulierung zum Begriff Humor:

I. [humor;lat.-fr.-engl.] der, -s,selten: -e:1. (ohne Plural) Fähigkeit, Gabe eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt u. der Menschen, den Schwierigkeiten u. Mißgeschicken des Alltags mit heiterer Gelassenheit zu begegnen, sie nicht so tragisch zu nehmen u. über sie u. sich lachen zu können. 2. sprachliche, künstlerische o.ä. Äußerung einer von Humor (1) bestimmten Geisteshaltung, Wesensart, z.B. der rheinische -; schwarzer - :das Grauen einbeziehender Humor.
II. [ humor;lat.] der,-s,-es [...móreß]: Körperflüssigkeit (Med.).

In diesem Definitionsversuch spiegelt sich auch der im Volksmund viel zitierte und ursprünglich von dem deutschen Schriftsteller Otto Julius Bierbaum niedergeschriebene Satz: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ wieder. Er enthält die Einsicht, dass das Leben nicht einfacher gestaltet werden kann, sofern Menschen in verzwickten, mühsamen oder problematischen Situationen, diese sich selbst unnötig erschweren. (vgl. Effinger, 2008, S. 20)

Sigmund Freud hat mit seinen Werken „Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten“ und „Der Humor“ einen großen Beitrag für die Auseinandersetzung mit dem Humor und Witz geleistet. Heidrun Görl hat in diesem Zusammenhang den Inhalt oder die Idee seiner Erkenntnisse knapp resümiert (vgl. Frittum, 2009, S. 57):

„Freud hält den Humor für eine Strategie, durch die ein Mensch Gefühle wie Ärger, Schmerz, Rührung, Bemitleidung umwandelt in Komik oder einen Witz oder andere Arten des Komischen. Der humorvolle Mensch ist sich der leidvollen Situation durchaus bewußt, aber er trotzt ihr und wandelt sie um in einen Triumph. [...].“ (Görl, 1994, zit. n. Frittum, 2009, S. 57)

Herbert Effinger, Professor für Sozialarbeitswissenschaft/Sozialpädagogik in Dresden, beschreibt Humor „als eine[r] der menschlichsten und ursprünglichsten Kommunikationsformen“ (Effinger, 2008, S. 22), die er trotz aller Vorbehalte, bezüglich einer zielgerichteten Anwendung, als eine nur kärglich ausgeschöpfte Ressource betrachtet (vgl. Effinger, 2008, S. 22). Er sieht im Humor „ein[en] Balancierschirm auf dem Seil über den Abgründen des professionellen Alltags und ein Polster, falls man doch mal abstürzt“ (Effinger, 2008, S. 22f). Ferner handelt es sich bei Humor „gewissermaßen um ein System organisierter Anarchie des Denkens, Fühlens und Handelns“ (Effinger, 2005, S. 15). „Humor – etwas witzig finden – ist ein kognitives Phänomen, hat also in erster Linie etwas mit Denken, mit etwas erfassen, etwas verstehen zu tun“ (Effinger, 2008, S. 87). Effinger schildert in diesem Kontext eine Abhängigkeit oder Symbiose zwischen Humor und dem logischen, geordneten Wissen (vgl. Effinger, 2005, S. 15). Er definiert Humor letztlich „als komischen Sinn, der eine dem Leben zugewendete Haltung kennzeichnet“ (Effinger, 2005, S. 15).

Vielmals finden sich Quellen, in denen Humor darüber hinaus als eine Geisteshaltung gegenüber dem Leben und seinen Risiken und Nebenwirkungen interpretiert wird:

„Witz und Humor leben von den Widersprüchen des Lebens, haben immer Enttäuschungen, Probleme und Konflikte zum Inhalt. Und die Entfaltung einer humorvollen Lebenseinstellung fördert trotz aller Misere in der großen Welt und in den kleinen Welten von uns Erdkrustenbewohnern den Sinn für befreiendes Lachen, für Kindlichkeit und Toleranz, Konfliktfähigkeit und Lebensfreude.“ (Kirchmayr, 2006, zit. n. Effinger, 2008, S. 30)

In ähnlicher Weise formuliert auch der bekannte, vielseitige und berühmte Clown Dimitri [2] sein Verständnis von Humor. Indem er Humor in erster Linie als Geisteshaltung, gar als Lebenseinstellung, beurteilt und ihm das Potenzial zuschreibt, gewissen Dingen die Absolutheit abzusprechen, um mehr Gelassenheit erreichen zu können. (vgl. Effinger, 2008, S. 132) Die Dipl. Psychologen und Psychotherapeuten Titze und Eschenröder (2007, S. 11) verwenden das Wort „Humor als Oberbegriff, um das Gesamtgebiet des Komischen oder Lustigen zu bezeichnen.“ Sie beziehen sich dabei auch auf den adäquaten Gebrauch im englischsprachigen Raum. Der Gelotologe[3] William Fry verweist auf die unglaubliche Vielfalt von Humor und erklärt ihn zur ganz individuellen Angelegenheit, die von den verschiedenen jeweiligen Lebenserfahrungen geprägt wird (vgl. Fry, 2000, S. 67).

Humor ist folglich äußerst subjektiv und situationsgebunden. Was der eine zum „Schreien komisch“ findet, kann ein anderer keineswegs lustig finden, weil ihm beispielsweise Rahmeninformationen fehlen oder er einen anderen gesellschaftlichen oder kulturellen Hintergrund hat. (vgl. Robinson, 2002, S. 6) Fry sieht im Humor einen Wegweiser: „Er fördert nicht nur Kreativität und Freiheit, sondern er lässt uns auch über unsere Fehler, Absurditäten und Borniertheiten lachen und sie leichter ertragen“ (Fry, 2000, S. 69).

Es wird deutlich, dass sich das Phänomen Humor nicht mit einem Satz erklären lässt. Hinsichtlich seiner Vielschichtigkeit und seinem komplexen Wesen erscheint es unmöglich und vielleicht auch unnötig, in Abgrenzung zur eigenen Arbeitsdefinition, eine absolute Begriffsbestimmung für ihn festzulegen.

Humor soll in dieser Arbeit, getreu der vorrangegangenen Ausführungen, als eben dieses umfassende, vielseitige und schwer fassbare Phänomen betrachtet werden, welches im alltäglichen Leben in den differenziertesten Formen auftritt und die unterschiedlichsten Funktionen und Wirkungen innehat. Er impliziert eine Haltung gegenüber dem Leben und den „Risiken“, die es mit sich bringt. Insofern ist Humor eine oft ungenutzte Ressource, die Fähigkeit, wieder Leben und Fluss in festgefahrene Denkweisen zu bringen und dient letztlich wiederholt als Oberbegriff für „das Gesamtgebiet des Komischen oder Lustigen [...]“(Titze & Eschenröder, 2007, S. 11). Auf der Grundlage der bearbeiteten Literatur kann der Sinn für Humor am ehesten als „freudvolle Lebenseinstellung“ resümiert werden, die es ermöglicht, die Paradoxien und bizarren Seiten des Lebens wahrzunehmen, ihnen mit Gelassenheit zu begegnen und folglich eine Basis für Toleranz und Lebensfreude zu legen.

Humor impliziert also mitunter eine Haltung, eine persönliche Einstellung oder eine spezifische Lebensweise. Auf diese Weise gelingt es dem Involvierten Konflikte, Einschnitte, Schwierigkeiten, Überforderungen oder Kontrollverluste, die im Laufe seines Lebens auftreten, vorteilhafter zu bewältigen. Im Kontext der Sozialen Arbeit kann in diesem Sinne gegebenenfalls von einer positiven Copingstrategie, sowohl für Klient, als auch für den Professionellen, gesprochen werden. Ein weiterer Berührungspunkt zur Sozialen Arbeit findet sich im Charakteristikum des Paradoxen und der Mehrdeutigkeit von Humor. Betrachtet man beispielsweise die Berufsethik der Sozialen Arbeit, so glaubt man sich vorerst in utopischer Sicherheit festgelegter Leitlinien und Handlungsmaximen. Bei näherer Auseinandersetzung jedoch finden sich zwar durchaus berufsethische Prinzipien zur Orientierung, letztlich aber ist es die Aufgabe eines jeden Sozialarbeiters, sein praktisches, sozialprofessionelles Handeln selbst zu reflektieren. Im Berufsalltag kommt es deshalb nicht selten zu Überforderung, da es oftmals schlichtweg unmöglich ist, dem Dilemma der doppelten Auftragslage zwischen Gesellschaft und den Interessen der Klienten gerecht zu werden. Die Fachwelt spricht in diesem Zusammenhang vom „doppelten Mandat“. Sofern der Kodex der Sozialen Arbeit als eigenständiger Faktor gezählt wird, gar vom „Tripelmandat“.

Vor dem Hintergrund der vorangestellten Gedanken und der bearbeiteten Literatur erscheint mir folgende Arbeitsdefinition zum Humor für diese Ausarbeitung sinnvoll:

„Humor ist ein alltägliches, umfassendes und facettenreiches Phänomen, welches mitunter das Gesamtgebiet des Komischen und Lustigen beinhaltet und sich durch eine besondere Geisteshaltung gegenüber dem Leben auszeichnet. Eine Einstellung, die es erlaubt, schwierige Situationen, Ereignisse, Paradoxien und Mehrdeutigkeiten im Leben wahrzunehmen, anzunehmen und ihnen mit Gelassenheit begegnen zu können. Eine kognitive Erscheinung, die ganz individuell, subjektiv und situationsgebunden ist. Im Zusammenhang mit der Sozialen Arbeit ist Humor: Haltung, Ressource, Interventionsmöglichkeit, Kommunikationsmedium, Fähigkeit zu Akzeptanz von Mehrdeutigkeit und Paradoxem, Copingstrategie, Perspektivendreher, Ideen- und Horizontförderer.“

Der in unserer „Comedy- und Spaßgesellschaft“ beliebte Unterhaltungshumor findet in dieser Arbeit keinen Platz, da er für diese Ausarbeitung kaum bzw. nicht relevant ist.

2.2 Verwandte Begriffe des Humors

Wo von Humor die Rede ist, existieren meist auch erheblich viele Begriffe, die mit ihm assoziiert werden, wie z.B. der Witz, das Lachen oder Lächeln, die Komik oder der Sarkasmus. Obgleich die Worte Humor und Lachen, wie auch ähnliche Ausdrücke, oft im Austausch verwendet werden, können sie dennoch nicht als Synonyme bezeichnet werden, andererseits aber auch nicht voneinander unabhängig diskutiert werden (vgl. Robinson, 2002, S. 4). Nachdem im letzten Abschnitt die Definitionslandschaft betrachtet wurde, soll nun auf die Erscheinungsformen des Humors eingegangen werden. Die folgenden Erläuterungen sollen daher einen kurzen Einblick in die Vielfalt verwandter Begriffe des Humors gewähren und die Unterschiede herausarbeiten.

2.2.1 Lachen und Lächeln

„Worüber lacht der Mensch? Er lacht, wenn man ihn kitzelt. Oder er lacht, wenn er andere lachen hört. Aber worüber lacht der Mensch, wenn sein Herz und sein Verstand bei der Sache sind? Das ist rasch gesagt: Er lacht über Kontraste.“ (Erich Kästner, zit. n. Titze & Eschenröder, 2007, S. 16)

Das Lachen ist sehr eng mit dem Humor verbunden, muss jedoch von ihm abgegrenzt werden, da es in erster Linie eine physische Reaktion und eine Verhaltensweise auf eine humorvoll empfundene Situation ist. Menschen können paradoxer Weise gleichermaßen in Lebenslagen lachen, in denen sie z.B. Angst oder Unsicherheit verspüren. Ein Lachen muss demnach nicht zwingend mit einer humorvollen oder erheiternden Situation in Verbindung stehen. (vgl. Siegel, 2005, S. 18) Das Lachen kann „sowohl Auslöser als auch Ergebnis eines biophysischen Vorgangs sein, der die individuelle Befindlichkeit verbessert“ (Effinger, 2005, S. 15). Es „handelt sich um einen komplexen, zirkulär verlaufenden, physiologischen und biochemischen neurologischen Vorgang im Gehirn und in der Muskulatur“ (Effinger, 2008, S. 34), auf dessen Wirkungen ich im späteren Verlauf noch genauer eingehen möchte. Rubinstein definiert das Lachen ähnlich „als eine unwillkürliche Körperreaktion auf eine als angenehm empfundene Emotion“ (Rubinstein, 1985, zit. n. Titze & Eschenröder, 2007, S. 17). Ruch bezeichnet „den emotionalen Prozeß, der zum Lachen oder Lächeln führt, als Erheiterung“ (Ruch, 1993, zit. n. Titze & Eschenröder, 2007, S. 16). „Erheiternd wirken sämtliche Reize, die einen Menschen in einen belustigten Gemütszustand versetzten, aus dem heraus Fröhlichkeit, Freude und Vergnügen entspringen, die ihrerseits zum Lächeln bzw. Lachen anregen“ (Krech & Crutchfield, 1968, zit. n. Titze & Eschenröder, 2007, S. 16).

Sowohl im Alltagsgebrauch, als auch in der Literatur finden sich oftmals die Bezeichnungen Humor und Lachen als vertauschbare, adäquate Begriffe, ungeachtet der Tatsache, dass es sich beim Lachen und Lächeln um Reaktionen auf Humor bzw. auf eine humorvolle Situation handelt, oder um ein Signal, welches für Angst oder Unsicherheit stehen kann.

2.2.2 Komik

Im Kontrast zu dem Humor handelt es sich bei der Komik um eine Technik, die das Ziel verfolgt, andere zu erheitern. Diese Technik kann, muss aber nicht, auf der „freudvollen Lebenseinstellung“, die der Humor impliziert, basieren. Einerseits kann die Komik, vergleichsweise mit Wortspielen, Witzen oder mit Hilfe von Mimik und Gestik, die Menschen zum Lachen bringen, andererseits nutzt sie auch negativ behaftete Formen, wie beispielsweise den Spott oder den Sarkasmus. (vgl. Effinger, 2008, S. 33)

„Die Kunst des Einsatzes dieser Humortechniken beruht nicht auf Intuition oder einer vererbten Charaktereigenschaft, sondern vielmehr auf erlernten Kulturtechniken und relativ gesichertem Wissen über die psychischen und sozialen Grundlagen und Wirkungen des Humors.“ (Effinger, 2008, S. 33)

Thomas Auchter, Autor im Rahmen des Jahrbuchs für Literatur und Psychoanalyse 2006 zu dem Thema „Lachen“, begreift die Komik wie Freud, konventioneller Art, als das Komische am Menschen. An dieser Stelle betont er primär die Bedeutung der körperlichen Eigenschaften, demgemäß den Zusammenhang zwischen dem Körper und seinen Bewegungen, die als komisch wahrgenommen werden können (vgl. Auchter, 2006, S. 38f). „Die Sprache der Komik ist also vor allem die Sprache des Körpers“ (Auchter, 2006, S. 39). Als Beispiel eignet sich die Vorstellung eines Clowns, über den gelacht werden kann, weil seine ungeeigneten und zweckmäßig ungünstig gewählten Bewegungen ihn eher schlecht als recht an sein Ziel kommen lassen (vgl. Auchter, 2006, S. 39). Wie schon vorweggenommen, vertrat Freud diese Ansicht, er weist jedoch weiterhin auf die seelischen Eigenschaften, folglich auf Äußerungen und Charakterzüge, wie auch auf Situationen oder Objekte hin, die ebenfalls komisch wirken können (vgl. Freud/Gay, 2009, S. 201).

Infolgedessen wird es als komisch empfunden, wenn beispielsweise Bewegungen, Handlungen oder Charakterzüge vom Erwarteten abweichen, jedoch nicht bedrohlich wirken oder Mitleid erzeugen. Mit dieser Technik arbeiten in gleicher Weise Karikaturisten, die z.B. Körperteile oder Situationen übertrieben und verzerrt darstellen.

2.2.3 Witz

Die Bezeichnung Witz geht aus dem Althochdeutschen hervor und besagt so viel wie Verstand, Klugheit, Wissen und Weisheit (vgl. Effinger, 2006, S. 45). In einer weiteren deutschen Bedeutungszuschreibung stellt der Witz „als belustigend pointierte Anekdote [...] eine spezifische Form des Komischen [...]“ (Frittum, 2009, S. 36) dar. Nach Freud wird die Komik „gefunden“, der Witz dagegen „gemacht“ (vgl. Freud/Gay, 2009, S. 193).

Sigmund Freud stieß während seiner theoretischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Traum auf den Aspekt des Witzes. Er glaubte eine Ähnlichkeit in der Konstruktion von Träumen und Witzen zu erkennen. In diesem Zusammenhang entstand das Werk „Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten“. Infolgedessen gilt Freud als Begründer der psychoanalytischen Humortheorie, welche folglich den am häufigsten verwendeten Bezugsrahmen der Humorforschung darstellt. Seine Erkenntnisse sollen in einem späteren Kapitel gründlichere Beachtung finden. (vgl. Robinson, 2002, S. 15) Freud unterscheidet zwischen dem harmlosen bzw. abstrakten und dem tendenziösen Witz. Letzterer ist entweder feindselig oder obszön. Der tendenziöse Witz ermöglicht die Befriedigung eines Triebes, sexueller oder feindseliger Natur, ohne an der Kulturzensur zu scheitern. Die Quelle der Lust beider Formen ist jedoch sehr unterschiedlich. Während die Lust beim harmlosen Witz aus der angewendeten Technik entspringt, ergibt sie sich beim tendenziösen Witz aus der Ermöglichung einer Tendenzbefriedigung, die sonst unterblieben wäre. (vgl. Freud/Gay, 2009, S. 104ff)

Effinger spricht hinsichtlich der Erscheinung Witz, von „wahren Lügen“, da ihr Entwurf oder Konstrukt der Wirklichkeit nur begrenzt mit der erlebten Realität zu tun hat. Witze streben nach Vereinfachung von Komplexität und gehen dabei häufig mit Klischees, Zuschreibungen und Schubladendenken einher. Auf diese Weise beinhalten Witze jede Menge Alltagstheorien, welche durch Erfahrungen und Erlebnisse entstanden sind. Auf den ersten Blick scheint es, als würden sie ausschließlich Gewohntes und Vertrautes karikieren, simultan jedoch wird genau jenes in Frage gestellt und somit werden neue Perspektiven eröffnet. (vgl. Effinger, 2005, S. 16f) „Wer Witze macht, der relativiert die Wirklichkeit. [...] Ein Witz ist wie das Leben: überraschend, uneindeutig, widersprüchlich, paradox“ (Effinger, 2006, S. 47).

Im Kontrast zu der vorangegangenen Annahme (vgl. Kapitel 1.), die Berufsgruppe der Sozialarbeiter sei ein eher humorloses Volk, existiert eine Vielzahl an Sozialarbeiterwitzen. Die Tatsache, dass, im Gegensatz zu Witzen über Ärzte oder Lehrer, gerade die Professionellen jene erzählen und verbreiten, spricht doch eher für eine humorvolle Profession. Effinger erarbeitete in diesem Zusammenhang sein Buch „Lachen erlaubt“ und setzte mit viel Liebe zum Detail einige gesammelte Sozialarbeiterwitze in einen sinnstiftenden Kontext „einer ironisierenden Deutung über sozialarbeiterische Handlungskompetenzen.“ (vgl. Effinger, 2006, S. 6ff) Die folgenden Zeilen fungieren als knapper Einblick und als Anreiz bzw. Leseempfehlung. So wird beispielsweise im anschließenden Witz ein Widerspruch alltäglicher Art in der Sozialen Arbeit auf die Schippe genommen:

Frage: „Was ist Ihr Grundproblem?“

Antwort: „Zu wenig Geld!“

Frage: „Was brauchen Sie für eine bessere Jugendversorgung?“

Antwort: „Mehr Sozialarbeiter.“

Frage: „Und was ist Ihr Ziel?“

Antwort: „Die Jugendlichen in ihrer Unabhängigkeit von den Sozialarbeitern zu bestärken.“

Auch sehr humorvoll erschienen mir folgende Kriterien, die ein Sozialarbeiter des Jugendamtes gesammelt hat, um festzulegen, wann er tätig wird:

- wenn es für einen Sechsjährigen normal ist, auf seine fünf-, vier- und zweijährigen Geschwister aufzupassen
- wenn die Kinder glauben, eine an das Fenster genagelte Decke sei eine Designer-Gardine
- wenn die Kinder den Kakerlaken Namen geben und sie „Freund“ nennen
- wenn der Hund stubenrein ist, die Kinder aber nicht

Im Anbetracht der ernsten Thematik mag es einigen unangemessen erscheinen, über solch heikle Angelegenheiten seine Späße zu treiben. Deuten diese Kriterien nicht aber von Unsicherheit und fehlenden Vorgaben, wann Sozialarbeiter intervenieren müssen und wann nicht?! Kritisieren sie nicht die Gegebenheit, dass das Jugendamt bei Fehlentscheidungen immer wieder den Angriffen der Öffentlichkeit ausgesetzt ist? Dass sich die Balance zwischen der Entscheidung für den Eingriff, im schlimmsten Falle für die Inobhutnahme eines Kindes, und der Alternative zum Schutz der Familie sich nur schwerlich halten lässt? Resümierend jedoch ermöglichen diese Zeilen eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen, die im Hintergrund bestehen und den Rahmungen, die zu solchen Dilemmata führen.

2.2.4 Ironie

Das Wort Ironie stammt aus dem Griechisch-lateinischen und bedeutet so viel wie „feiner, verdeckter Spott“. Sie tritt stets im Gewand der Antithese zur eigentlichen Mitteilung in Erscheinung und versucht etwas unter dem Deckmantel der Zustimmung zu kritisieren. (vgl. Baer & Wermke, 2002, S. 461) Die Ironie zielt folglich darauf ab, den angesprochenen Bezugspunkt in Frage zu stellen.

„Als Unterkategorien der Ironie werden verdeckter Spott und versteckte Kritik angesehen; Ironie wird indiziert durch die Inkongruenz zwischen Aussage und Wissen oder durch Übertreibung bzw. dadurch, daß eine ernste Aussage beiläufig im Nebensatz erwähnt wird, durch Betonung, durch Mimik oder Gestik.“ (Groeben & Scheele, 1986, S. 147)

Ironie tritt beispielsweise in Situationen ungleicher Machtverteilung, zwischen sich sympathisierenden, akzeptierenden oder vertrauten Menschen, oder bei einem Gefühl innerer Überlegenheit, existenten Aggressionen oder situativer Überforderung auf (vgl. Groeben & Scheele, 1986, S. 147). Ein Gesicht der Ironie birgt die Form der Selbstironie und ist oftmalig mit liebevoller Kritik an der eigenen Person, mit den eigenen Schwächen, Fehlern und Grenzen, verbunden (Kirchmayr, 2006, vgl. n. Frittum, 2009, S. 37).

2.2.5 Sarkasmus

Sarkasmus bedeutet so viel wie beißender Spott und birgt im Unterschied zur Ironie, die sich oft durch einen eher freundlichen Charakter auszeichnet, Sticheleien und Hohn in sich (vgl. Frings, 1996, S. 92). Nach Kirchmayer nimmt der aggressive Bestandteil an dieser Stelle eine zentrale Schlüsselrolle ein, welcher mittels des sarkastischen Lachens eine vernichtende und demütigende Wirkung erzeugen kann (Kirchmayr, 2006, vgl. n. Frittum, 2009, S. 37).

2.2.6 Zynismus

Der Zynismus ist in seiner Art keineswegs mit dem Humor oder einer humorvollen Handlungsweise zu vergleichen. Er ist mitnichten eine „humorähnliche“ Haltung oder Einstellung, sondern vielmehr eine „psychologische Verteidigungs- und Angriffshaltung in zwischenmenschlichen Beziehungen“ (Fry, 2000, S. 67). Dem Zyniker fehlt dabei die emotionale Betroffenheit bzw. ein gewisses Maß an Empathie, wodurch er, trotz seines etwa sanften, aggressiven oder beherrschten Auftretens, nie humorvoll oder sympathisch sein wird (vgl. Fry, 2000, S. 67). Sein Zweck ist es, Wertevorstellungen und Ideale anderer, überwiegend absichtlich lächerlich zu machen. Er entschleiert taktlos, zielgerichtet und willentlich das, was im Verborgenen bleiben sollte. (vgl. Frittum, 2009, S. 37)

2.2.7 Galgenhumor und Schwarzer Humor

Der Begriff Schwarzer Humor geht auf den Amerikaner Bruce Jay Friedman zurück, der die Ansicht vertritt, dass eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen der Postmoderne in Form einer konventionellen Satire bezüglich einer adäquaten Darstellung nicht mehr ausreichend ist (vgl. Robinson, 2002, S. 80). In diesem Rahmen lautet die Begriffsdefinition letztlich: „die sarkastische Betonung des Absurden, die uns lachen läßt, damit wir nicht weinen müssen“ (Robinson, 2002, S. 80). Auslöser dieser Form des Humors bildeten historische Ereignisse wie der Rassenhass oder der Wandel der Sexualmoral, die den eher arglosen Humor der 50er Jahre in den schwarzen umwandelten. Auf diese Weise wurde in grotesker Art und Manier alles der Lächerlichkeit preisgegeben, was in der Gesellschaft Furcht und Schrecken entfesselte. (vgl. Robinson, 2002, S. 80)

Der Galgenhumor enthält ebenfalls eine ausnehmend sarkastische Seite, die dann zum Vorschein kommt, wenn „ein Individuum oder eine Gruppe unter großer Belastung steht und der Konfrontation mit einer bedrohlichen Situation ausgesetzt ist (z.B. schwere Erkrankung, Krieg)“ (Frittum, 2009, S. 38). Der Einsatz von Galgenhumor hilft die eigenen Ängste und Sorgen zu mildern. Dies gilt jedoch nicht bedingungslos für alle anderen beteiligten Personen, insbesondere nicht für jene, auf die der Galgenhumor abzielt. (vgl. Robinson 2002, S.86)

2.2.8 Zusammenfassung

Das Phänomen Humor kann aufgrund seiner Komplexität nicht eindeutig und absolut definiert werden. Es handelt sich um eine Erscheinung, die schlecht gegenständlich zu machen ist und die sich durch eine besondere Vielschichtigkeit und Unübersichtlichkeit auszeichnet. Vielmehr dominieren verschiedenste Ansichten, welche von den jeweils entsprechenden divergenten Disziplinen geprägt werden. Zusammenfassend kann Humor am ehesten als lächelnde Lebenshaltung verstanden werden, die es ermöglicht, die absurden Seiten des Lebens zu erkennen, um jenen in Folge mit Gelassenheit begegnen zu können.

Es existieren zahlreiche Begriffe, die mit dem Humor verwandt sind und überdies partiell im Austausch verwendet werden, jedoch keine Synonyme darstellen. Relevant ist an dieser Stelle die Erkenntnis ihrer Verschiedenartigkeit in Funktion und Ausführung, sowie deren mögliche positive, wie auch negative Charakteristika. Vielerlei Fachliteratur zum Thema Humor handhabt die begriffliche Genauigkeit bedauerlicherweise recht unscharf. Diese Tatsache wird sich in meinen Ausführungen widerspiegeln und soll den Leser nicht weiter stören, soweit er sich im Hintergrund über die bestehenden Differenzen bewusst ist.

Die Bedeutung des Sarkasmus und Zynismus ist angesichts seiner aggressiven und negativen Komponenten für den Einsatz im Bereich der Sozialen Arbeit, speziell im Zweig der Beratung, somit als nicht geeignet zu bewerten.

2.3 Die Geschichte des Humors

Die vorangegangenen Ausführungen haben verdeutlicht, wie facettenreich und komplex das Phänomen Humor verstanden und beschrieben wird. Das Interesse in diesem Kapitel gilt dem Wandel, den der Humor bezüglich seines Stellenwerts, von der Antike bis zur Neuzeit, vollzogen hat.

Die antiken Philosophen Platon und Aristoteles befassten sich vorrangig mit dem Verhältnis zwischen dem Wesen des Humors und der Wesensart des Menschen. Für sie beinhaltete der Humor boshafte Freude, Übelwollen und Gemeinheit. Insofern war Komik für sie die Verkörperung des Bösen, die im Rahmen nach der Frage von Gut und Böse folglich eher das Verwerflichste im Menschen widerspiegelte. (vgl. Robinson, 2002, S. 14) Das in der griechischen Mythologie bekannte „homerische“ Gelächter wird als eben diese Schadenfreude interpretiert, bei der die Götter auf dem Olymp „hemmungslos und unbekümmert [...] lachen, während die Menschen in Staub und Qual und Blut miteinander ringen“ (Fränkel, 2006, S. 60). Die Komödie entstand im Umkreis des Dionysoskultes dieser Zeitepoche[4]. Dionysos kannte keine Schranken und die für ihn begangenen Riten waren rauschhaft, ausschweifend und verletzten sämtliche Vorstellungen bezüglich des vorherrschenden Anstands. Die Komödie bewahrte diese dionysischen Züge in gezügelter Form auf. So wurde die Komik als Gefahr für die öffentliche Ordnung betrachtet und war infolgedessen nur auf der Theaterbühne erlaubt. (vgl. Berger, 1998, S. 20)

Jene negative Einstellung gegenüber dem Lachen findet sich auch in der christlichen Theologie und Philosophie im christlichen Mittelalter wieder. Eine Vielzahl von Theologen beanstandete und kritisierte das Lachen, da sich ihrer Ansicht nach Sünde, Weltlichkeit und mangelnder Glauben in ihm verbargen. Sowohl die Bibel, als auch die christliche Theologie enthalten kaum etwas Komisches. Der Kirchenvater Johannes Chrysostomos behauptete sogar, dass Jesus niemals gelacht habe und in den Klöstern war das Lachen laut der vorherrschenden Ordensregeln streng untersagt. Nichtsdestoweniger existierte gewiss eine christliche und komische Kultur im europäischen Mittelalter. (vgl. Berger, 1998, S. 233ff)

Im 17. und 18. Jahrhundert kam es zu einer Progression der Aufmerksamkeit am Komischen in allen Teilen Europas. In der Entwicklung der Debatten rückte die Frage nach den moralischen Aspekten in den Hintergrund und schuf Raum, um sich primär mit der Frage – was das Komische an sich ausmacht – zu beschäftigen. Im Laufe der Auseinandersetzungen behauptete sich ein anwachsend positives Verständnis gegenüber dem Komischen, welches deutlich von dem der vorangegangenen antiken und christlichen Tradition zu differenzieren ist. (vgl. Berger, 1998, S. 28ff)

Mit dem zwanzigsten Jahrhundert erhöhte sich das Interesse am Humor und an der entsprechenden Auseinandersetzung nochmals deutlich. Diese Entwicklung erklärt sich im Kontext des Paradigmenwechsels in Bezug auf den Humor. Seit ca. einem Jahrhundert wird das Lachen gesellschaftlich akzeptiert und gilt, wie der Volksmund und inzwischen auch die Fachkreise meinen, als gesund. (vgl. Robinson, 2002, S. 37f)

Die Frage nach den genauen Ursachen für den Paradigmenwechsel wird in der einschlägigen Literatur bedauerlicherweise eher stiefmütterlich behandelt und lässt infolgedessen einigen Spielraum für Hypothesen. Fakt ist, dass der Wandel im 17./18. Jahrhundert in Europa mit vielen Debatten und Meinungsverschiedenheiten begann.

Als Auslöser kann Molières Premiere der Komödie Tartuffe in Paris gesehen werden, da das Stück anfänglich als moralisch bedenklich galt und die katholische Kirche, in Angst um ihre Religion, weitere Aufführungen fünf Jahre zu verhindern wusste. Molière, Verfechter und großer Klassiker der Komödie, argumentierte aber eben mit der Begründung, dass jene im Sinne der Aufdeckung und Berichtigung von moralischen Sünden und Schwächen der Menschen gar als moralische Instanz diene und eröffnete somit eine ganz neue Sichtweise auf die Komik. In England attackierte derweil Thomas Hobbes, eifrig den Humor, indessen der dritte Earl of Shaftesbury, Politiker, Moralphilosoph, Schriftsteller und Menschenfreund, dessen Ansichten kritisierte und sich öffentlich für den Humor und den Witz aussprach. Zeitgleich bildeten in Deutschland und Österreich die Hanswurst-Stücke das Zentrum der Aufmerksamkeit. Kritik an der Politik und an herrschenden Autoritäten wurde auch hierzulande mit Missbilligung registriert und teilweise auch mehr oder weniger erfolgreich verboten. Gleichwohl führten aber genau diese Debatten zu Reflexionen über das Wesen des Komischen. So rückte letztlich die Frage nach der Moral, Tugend und Gefahr von Komik in den Hintergrund, um der Frage nach der Beschaffenheit jener Erscheinung Platz einzuräumen.

Auf diese Weise sicherten sich die Komik, der Witz und der Humor einen festen Platz in der Philosophie der Ästhetik. (vgl. Berger, 1998, S. 22ff) Berger spekuliert demzufolge auf einen Zusammenhang zwischen der Komödie in Europa und dem wachsenden positiven Interesse am Komischen (vgl. Berger, 1998, S. 22ff).

Wird die folgende chronologische Darstellung über den therapeutischen Humors des 20. Jahrhunderts betrachtet, so fällt auf, dass sie mit Freuds Publikation „Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten“ einsetzt. Es drängt sich die Vermutung auf, dass seine thematische Widmung bezüglich des Witzes eher zufälliger Natur war und sein Ansehen in der Fachwelt dazu geführt hat, dass die Zuwendung im therapeutischen Rahmen immer populärer wurde.

Die folgende chronologische Darstellung über relevante Ereignisse in diesem Zeitabschnitt fokussiert hauptsächlich die Entwicklung des therapeutischen Humors, da dieser eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Theorien und Interventionsmöglichkeiten gespielt hat und sich anschließend im zweiten großen Abschnitt Humor und Soziale Arbeit wieder finden lässt.

- 1905 veröffentlichte Freud sein Werk: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten. (vgl. Robinson, 2002, S. 15)
- 1914 beschreibt Alfred Adler eine paradoxe Behandlungsmethode, bei der schlafgestörte Patienten versuchen sollten, sich bewusst gegen das Einschlafen zu wehren (später unter der Bezeichnung Antisuggestion geläufig). (vgl. Titze & Eschenröder, 2007, S. 66)
- 1938 knüpfte Viktor Frankl an Adlers Idee an, bezeichnete sie als paradoxe Intention und entwickelte sie zu einer zentralen Methode der von ihm entwickelten Logotherapie. (vgl. Titze & Eschenröder, 2007, S. 76f)
- 1953 entstand die, durch Gergory Bateson gegründete, Palo-Alto-Gruppe. Eine Forschungsgruppe von Sozialwissenschaftlern, Psychologen und Psychiatern, die sich mit der Untersuchung paradoxer Kommunikationsweisen auseinandersetzten. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit von Jay Haley und Milton Erickson nutzte Paul Watzlawick und erreichte mit seinem Ansatz der paradoxen strategischen Kurztherapie weltweites Ansehen. (vgl. Titze, 1996, o.S.)
- In den 60er Jahren begann der Neurologe William F. Fry die physiologischen Effekte des Lachens zu untersuchen. Er gilt als der Altmeister der Gelotologie, welche heutzutage an einigen amerikanischen Universitäten gelehrt wird. (vgl. Robinson, 2002, S. 25)
- In den 70er Jahren stellt der Sozialarbeiter Frank Farrelly seine Methode der Provokativen Therapie auf die Probe, die ausnahmslos humorzentriert arbeitet und heute zu den weltweit modernsten Formen der Psychotherapie zählt. (vgl. Titze & Eschenröder, 2007, S. 97) Parallel entstanden Fortbildungen für Kinderärzte, Krankenschwestern und Sozialarbeiter zum Klinikclown. (vgl. Titze, 1996, o.S.)
- In den 80er Jahren gründeten sich viele Fachgesellschaften, es wurden Zeitschriften und Newsletter publiziert und Kongresse abgehalten. Auf diese Weise organisieren sich insbesondere in den USA Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind. (vgl. Titze, 1996, o.S.)
- In den 90er Jahren werden in Birmingham laughter clinics und im Raum Paris, durch den französischen Arzt Rubinstein, gelotologische Behandlungsmethoden in Krankenhäusern eingeführt. (vgl. Titze, 1996, o.S.)
- 1996 fand in Basel der erste internationale Kongress „Humor in der Therapie“ statt. (vgl. Titze, 1996, o.S.)
- Im Jahr 2001 gründet sich auf Initiative von Dr. Michael Titze HumorCare Deutschland e.V. (Titze, 2001, o.S.)

Der Stellenwert des Humors hat sich von der Antike bis zur Neuzeit grundlegend verändert. So wurde er von Platon und Aristoteles gar als die Verkörperung des Bösen, als das Schlechteste im Menschen, verteufelt und auf die Bühnen des Theaters gesperrt, um seinen Einfluss im Zaum zu halten. Die christliche Kirche des Mittelalters hatte ebenfalls wenig für den Humor und das Lachen übrig, sah in ihnen einen Frevel gegenüber dem Glauben, verbot und prangerte sie mit der Macht ihrer Autorität übers Schärfste an. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde erstmals unter lautstarken Kontroversen beachtlich am geläufigen Bild des Humors gerüttelt, um ihn letztlich unter einem zunehmend positiven Verständnis ins 20. Jahrhundert zu entlassen. Umso bemerkenswerter erscheint da die Entwicklung, die der Humor im letzten Jahrhundert mittels bejahender wissenschaftlicher Beachtung und gesellschaftlicher Anerkennung vollzogen hat.

2.4 Humor und Persönlichkeit

Bisweilen wurde die Behauptung aufgestellt, dass die Persönlichkeit und der Sinn für Humor eines Menschen unzertrennlich in Verbindung stehen (vgl. Robinson, 2002, S. 150). Das folgende Kapitel widmet sich aus diesem Grund den anschließenden Fragen: Was macht einen humorvollen Menschen aus? Kann der Sinn für Humor als Persönlichkeitsmerkmal betrachtet werden oder stehen beide Faktoren in einem anderen Zusammenhang?

Menschen heben sich erfahrungsgemäß durch ihr unterschiedliches Erleben und Handeln voneinander ab. Sie mögen sich in einigen Aspekten nahezu gleichen, sind aber in ihrem Gesamtplan und damit in ihrer Persönlichkeit unvergleichbar und einzigartig. Es gibt keine einheitliche und absolute Definition der Psychologie zum Begriff der Persönlichkeit, sie wird von jedem anders verstanden und es werden, der jeweiligen Perspektive entsprechend, andere Punkte betont und hervorgehoben. Theo Herrmann, und mit ihm viele weitere Persönlichkeitspsychologen, gehen davon aus, dass Persönlichkeit ein höchst allumfassendes theoretisches Konstrukt ist (vgl. Nolting & Paulus, 1999, S. 104f), „dessen hinreichende, empirisch kontrollierte Präzisierung – wenn überhaupt – erst in ferner Zukunft zu erwarten ist“ (Nolting & Paulus, 1999, S. 105). So besteht neben den unterschiedlichen Definitionen dennoch Einigkeit über „zwei grundlegende Konzepte: Einzigartigkeit und charakteristische Verhaltensmuster“ (Gerrig & Zimbardo, 2008, S. 504). Persönlichkeit ist infolgedessen das, was die Menschen voneinander unterscheidet, das individuelle Spezifikum sozusagen. Die wissenschaftliche Persönlichkeitspsychologie widmet sich somit den Besonderheiten eines Menschen. Beispielsweise wird die Ausprägung gewisser Haupteigenschaften, wie z.B. Offenheit oder Aggressivität, untersucht. Jeder Mensch hat eine Reihe von Persönlichkeitsfaktoren, die unterschiedlich ausgeprägt sind und in der Regel voneinander unabhängig die einzelnen Elemente der Persönlichkeit bilden. (vgl. Hausmann/Fürstler, 2000, S. 117) Inwiefern steht der Humor nun aber in Beziehung zur Persönlichkeit? Goethe hat in einmal geäußert, dass nichts den wahren Charakter eines Menschen mehr enthülle, als das, worüber er lache. Zahlreiche Untersuchungen haben sich mit der Beziehung zwischen dem Sinn für Humor, der Persönlichkeit und den Tendenzen zu bestimmten Humorformen beschäftigt. Keine Studie kam diesbezüglich zu einem definitiven Ergebnis, alle zusammen ermöglichen jedoch einen ersten Zugang in die gegebene Komplexität. (vgl. Robinson, 2002, S. 150)

In einem Interview mit dem Begründer der Gelotologie William Fry, der Zeitschrift „Psychologie Heute“, wird nach den Charakteristika, folglich nach den Faktoren bzw. Elementen einer humorvollen Persönlichkeit gefragt. Fry erklärt daraufhin, dass es sich um keine einfache Frage handelt, da Humor sehr vielseitig sein kann und der Humor eines Menschen mehr von den Erfahrungen und seiner Umwelt bedingt sei und weniger mit „festgelegten Humorgenen“ zu tun habe. Der Sinn für Humor ist für ihn, gerade wegen seiner Erfahrungsabhängigkeit, erlernbar. Er weist diesbezüglich jedoch deutlich darauf hin, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Wissenserwerb handelt, sondern mehr um eine kreative und tiefsinnige Erfahrung gehe. Er erklärt weiter, dass die Humorforschung inzwischen gemeingültige Kriterien bezüglich eines humorvollen Menschen erforscht habe. So ist die Rede von Kreativität, Witzigkeit, Verspieltheit, Vitalität, Begeisterungsfähigkeit und Empathie gegenüber anderen Menschen. Der Humor ist demnach einerseits abhängig von den Erfahrungen und dem Umfeld eines Menschen und andererseits eine angeborene Fähigkeit, die sich entwicklungspsychologisch begründet. (vgl. Fry, 2000, S. 68)

Der nächste Abschnitt soll sich deshalb kurz mit der Entwicklungspsychologie des Humors beschäftigen. Säuglinge beginnen gewöhnlich schon zwei Wochen nach ihrer Geburt zu lächeln. Das Lächeln wird anfangs durch akustische und taktile Reize ausgelöst und bewirkt in der Regel einen reziproken Effekt. Die Eltern lächeln zurück und es setzt sich ein Austausch in Gang. Es signalisiert Freundlichkeit und das Streben nach einer gemeinsamen guten Beziehung. Dieses erste Lächeln stellt eine genetische Disposition dar und ist von dem Lächeln und Lachen abzugrenzen, welches später erlernt wird. Sobald Kinder die Welt und ihre gewöhnliche Ordnung verinnerlicht haben, werden die Dinge als komisch oder lustig empfunden, die sich ihrem Verständnis nach kontrovers verhalten und im Widerspruch zur Realität stehen. Mit dem zunehmenden Erwerb sprachlicher Fähigkeiten richten sich der Fokus und die Motivation zum Lachen insbesondere auf sprachliche Fehlleistungen anderer. Dem Humor der Erwachsenen entsprechen Kinder erst, wenn sie die linguistische Mehrdeutigkeit verstehen. Die Entwicklung tendenziöser Humorformen steht gewöhnlich mit Tabuthemen wie dem Urinieren oder dem Stuhlgang in Verbindung. So neigen schon dreijährige Kinder zur Fäkalsprache, um aus der Tabumissachtung Belustigung zu ziehen. Aggressiver Humor richtet sich im Kindesalter häufig gegen Autoritätspersonen und wird versteckt, z.B. in Reimen, ausgelebt. Unter Bezug einer Studie mit Kindern im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren konnte nachgewiesen werden, dass sich ein Wandel von humorvoll prosozialen zu antisozialen Inhalten mit zunehmendem Alter der Kinder vollzieht. (vgl. Titze & Eschenröder, 2007, S. 26ff)

[...]


[1] Zur Verbesserung der Lesbarkeit wird in dieser Arbeit ausschließlich die männliche Form verwendet. Diese impliziert aber auch die weibliche Form.

[2] Bürgerlicher Name = Jakob Müller

[3] Gelotologie (gelos: Lachen) – die Wissenschaft des Lachens

[4] Der Dionysoskult ist der Kult um den griechischen Gott des Weines und der Fruchtbarkeit.

Ende der Leseprobe aus 83 Seiten

Details

Titel
„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“- Zur Bedeutung des Humors in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Fachhochschule Nordhausen
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
83
Katalognummer
V188883
ISBN (eBook)
9783656181934
ISBN (Buch)
9783656183853
Dateigröße
791 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
humor, bedeutung, humors, sozialen, arbeit
Arbeit zitieren
Juliane Maiwald (Autor), 2011, „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“- Zur Bedeutung des Humors in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188883

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