Reflexionen über die Intention von "Exit Through The Gift Shop" im postmodernen Kunstgeschehen

Just another Banksy review?


Seminararbeit, 2011

23 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltlicher Teil - Der Essay

2. Anhang
2.1. Awards und -Nominierungen zu Exit Through The Gift Shop
2.2. Thematisch ergänzende Filmographie
2.3. Auswahl an Banksy -Kunst in London

3. Quellenverzeichnis
3.1. Über den Film
3.2. Über Filmkritik
3.3. Sonstiges
3.4. Der Film

1. Inhaltlicher Teil - Der Essay

Exit Through The Gift Shop - purer Nonsens oder eigentümliche Dokumentation?

Exit Through The Gift Shop ist eine sogenannte Mockumentary des britischen Street-Art-Künstlers Banksy aus dem Jahre 2010. Soweit die Kurzbeschreibung dieses Filmes (anhand seines Genres) in einem Satz. Doch Sinn und Zweck dieses Essays soll es naturgemäß sein, unterschiedliche Bedeutungsebenen dieses Filmes herauszuarbeiten und genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bevor ich nunmehr als Essayist meine Gedanken zu dem Film niederlege, frage ich mich berechtigt, was sagt eigentlich dieser ominöse oder auch mysteriöse Banksy selbst über seinen Film, der es bis dato bis zu einer Oscar -Nominierung für die beste Dokumentation gebracht hat? Aus nachvollziehbarer Furcht vor Strafverfolgung im Falle der Preisgabe seiner Identität ließ der Regisseur/Street-Art-Künstler im Rahmen der Aufführung seines Filmes auf der Berlinale (wohlgemerkt, dieser Essay entsteht im Rahmen eines Seminars über die Viennale - ich befinde mich aber deswegen dennoch nicht sozusagen im falschen Film) via Videobotschaft (also in Analogie zum Auftreten in seinem Film) folgendes verlautbaren:

I guess my ambition was to make a film that would do for graffiti art what Ka- rate Kid did for martial arts.1 A film that would get every school kid in the world picking up a spray can and having a go. As it turns out, I think we may have made a film that does for street art what Jaws did for water skiing.2

Dieses Zitat ist natürlich nicht komplett ernst zu nehmen, weil augenzwinkernd sich selbst ironisierend - und in einer Genealogie oder auch in einen Kontext zur Banksy -Kunst und somit auch zum Film selbst und dessen Inhalt zu sehen beziehungsweise zu setzen. Was mit dem Zitat aber schon intendiert sein kann, ist ein Verdeutlichen der Kommerzialisierung sowie der bisweiligen Lächerlichkeit und auch Selbstüberschätzung des Kunstbetriebes beziehungsweise auch einer der Thematiken des Filmes - nämlich der Frage: wie kreiert man einen Hype?

Der Essay selbst soll um das zu erwähnen keine Inhaltsangabe des Filmes sowie weiters keine konventionelle Filmkritik (mit vier von fünf Sternen) sein, daher wird der Film nicht Sequenzprotokoll-artig von A nach Z abgehandelt und in weiterer Folge interpretiert beziehungsweise resümiert. Er setzt im Übrigen daher auch voraus, ihn gesehen zu haben, denn der Film ist ein Mikrokosmos an Assoziationsketten in sich.

Der Gedanke der mir nach den Film kam, war der nach einer möglichen Schema- tisierung. Man neigt dazu Filme in Kästchen einordnen zu wollen - dieser Film ist eine Komödie, der ein Western, der andere vielleicht dann gar überhaupt eine Western- komödie usw. Dieses Prozedere kann auch verfeinert werden, was die Person die diese Einordnung unternimmt zumindest in seiner eigenen Vorstellung bezüglich Filmwissen noch klüger erscheinen lassen mag - dieser Film ist der Gattung des Film-Noir zuzurechnen, dieser Film wiederum inspiriert von der Nouvelle Vague usw.usf.

Exit Through The Gift Shop kümmert so etwas alles nicht. Dies wird verdeutlicht in der Anfangssequenz, in welcher in verschiedenen Einstellungen Graffiti-Aktionen gezeigt werden, bis zu einer letzten Aktion, in welcher der Sprayer dann erfolgreich vor zwei Polizisten flüchtet - dann folgt auf klassische Weise die Einblendung des Film-Titels Exit Through The Gift Shop. Exit Through The Gift Shop ist somit von Anfang an filmische Subversion. Der Name ist Programm.

Weil der Film auch bewusst und übrigens sehr geschickt mit der mimetischen Funktion des Filmes an sich, eine zumindest filmische Realität zu erzeugen, spielt oder härter ausgedrückt operiert, kann man ihn nicht eindeutig als Dokumentarfilm klassifizieren. Man weiß aber auch nicht inwieweit Spielfilmmomente mit semidoku- mentarischen Bildern verwoben werden - dies wird verdeutlicht an dem Hauptprota- gonisten Thierry Guetta. Man fragt sich, wer ist dieser Thierry Guetta, gibt es den sozusagen wirklich, ist das ein Schauspieler, ist das ein schlechter Scherz?

Also habe ich weiter versucht zu schematisieren, der Film lässt sich also nicht klar in ein quasi konventionelles Genre einordnen. Es taucht jetzt wieder der (meiner Meinung nach unsägliche) Begriff der Mockumentary auf (um nochmals auf die Sub- Genre-Schubladisierung zurückzukommen beziehungsweise diese auf die Spitze zu treiben bringt etwa Jeanette Catsoulis von der New York Times für den Film gar den Begriff Prankumentary ins Spiel).3 Dieses im wahrsten Sinne des Wortes Kofferwort setzt sich aus den beiden englischen Begriffen to mock (verspotten) und documenta- ry (also Dokumentarfilm) zusammen. Das bierernste Genre des Dokumentarfilmes soll also mittels fiktionalen Dokus parodiert werden. Soweit zur Systematisierung.

Auch dieses Art Genre hat unterschiedliche Ausprägungen, ein Film der mir dazu einfällt ist zunächst etwa Woody Allen ’ s Zelig, ein Spielfilm aus den siebziger Jahren über ein menschliches Chamäleon (welches menschliche Verhaltensweisen adaptiert), welcher sich als Dokumentarfilm ausgibt.

Ein weiteres und diesmal aktuelles Beispiel für eine Mockumentary ist I ’ m Still He- re von Casey Affleck - in der Hauptrolle ein völlig heruntergekommener Joaquin Phoenix, welcher es als Schauspieler bis zu einer Oscar -Nominierung für den besten Hauptdarsteller gebracht hat (für die Darstellung der US-amerikanischen Country- Musik-Ikone Johnny Cash) und sich in dieser Real-Time Doku als Rapper (mithilfe der US-amerikanischen Rap-Musik-Ikone P. Diddy) versucht zu etablieren, was wohl auch eine Persiflage auf die Gepflogenheit im US-amerikanischen Mainstream-Kino zu betrachten ist, Rapper/Rap-Stars zu Schauspielern umzufunktionieren um sichere Einnahmequellen zu gewährleisten - dieser Film dreht diese nach betriebswirtschaft- lichen Kriterien erstellte Konzeption quasi um (in Form einer Doku). In diesem Film verschwimmen im Übrigen auch völlig die Trennlinien zwischen Realität, Spiel und Dokumentation, da es zwar eine sogenannte Mockumentary ist, der im wahrsten Sinne des Wortes Schauspieler Joaquin Phoenix aber wirklich diese Rolle auch spielt.

Es wird aber somit auch klar, dass sich unterschiedliche Mockumentaries nicht eindeutig vergleichen lassen, weil sie nicht nach Schema F konzipiert sind wie eine gängige Reißbrett- Hollywood -Komödie. Exit Through The Gift Shop wiederum etwa operiert mit anderen Realitätsebenen. Es geht grob gesagt darum, dass der franzö- sisch-stämmige Dokumentarfilmer Thierry Guetta in Los Angeles beginnt die Street- Art-Szene zu dokumentieren und dann in weiterer Folge auf den mysteriösen Street- Art-„Star“Banksy stößt, und diesen dann auch trifft. Banksy wiederum ermutigt Thier- ry Guetta dann sich selbst als Street-Art-Künstler (unter dem Pseudonym Mr. Brain- wash) zu versuchen, was dieser auch macht, aber dabei diese anfangs als subversiv intendierte Underground-Kultur mittels völlig übertriebener Massenproduktion kom- merzialisiert - in einer finalen (und wahrscheinlich auch realen) Ausstellung wird dann diese „Street-Art“-Massenware an ein pseudo-elitäres (Kunst-)Publikum verkauft.

Die Kommerzialisierung (aber auch die Umdrehung der Ebenen im Film zwischen Banksy und Mr. Brainwash) wird verdeutlicht, ver(sinn)bildlicht oder auch symbolisiert indem der anonyme Banksy im Film dann Thierry Guetta / Mr. Brainwash folgendes vorwirft: „ Mr. Brainwash is a force of nature. He ’ s a phenomenon. And I don ’ t mean that in a good way4 - und Thierry Guetta / Mr. Brainwash lässt genau dieses Zitat als Werbung für seine Ausstellung auf der Straße großflächig plakatieren, mit dem Zu- satz/Zitat-Verweis auf Banksy.5 So entsteht quasi neue Street-Art - und auf dieselbe Weise wird auch gleich filmisch narrativ der Aufstieg einer Kunstform vom Underg- round hin zum Kommerz/Mainstream anhand dem Abändern des Fokus des Filmes (mitten im Film wohlgemerkt) von dem einst zu dokumentierenden Banksy hin zum nun selbst Kunstschaffenden einstigen Dokumentarfilmer Thierry Guetta/Mr. Brain- wash dargestellt. Es wirken hier also mehrere Meta-Ebenen des Filmes ineinander. Wer sich das ausgedacht hat? Banksy - ist ja auch schließlich sein Film. Irgendwann in dem Film ist auch kurz Brad Pitt zu sehen, damit das auch erwähnt wird.

Soviel zum anfangs angebrachten Zitat von Banksy über seinen Film (auf einer Meta-Ebene aber auch über Kunst an sich), welches er im Rahmen der Berlinale äußerte. Der Essay ist im Rahmen der Viennale zu sehen, also zu lesen. Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, ob Thierry Guetta nicht in Wahrheit Banksy ist?

Ein Info-Sammelsurium zu Graffiti, Street-Art, Banksy aber auch Shepard Fairey Nachdem jetzt auf den Film eingegangen wurde, lässt sich folgendes letztgültig konstatieren: Dieser Film ist eine Pseudo-Dokumentation. Thierry Guetta (welcher im Übrigen in Wikipedia als Thierry Guetta zu finden ist, mit Verweis auf seine Tätigkeit im Film) bleibt eine reale Figur oder ein im Rahmen des Mikrokosmos von Exit Through The Gift Shop existierendes Geschöpf. Man weiß es nicht, vielleicht wird alles klar in Exit Through The Gift Shop 2 (diesmal mit Brad Pitt in der Hauptrolle, vielleicht aber auch Joaquin Phoenix).

Was sich aber weiters noch konstatieren lässt - in diesem Film wird ein Hype er- zeugt (der Begriff kommt auch im Film vor). Ein Hype über die Kunst von Mr. Brain- wash. Es ist aber ein Film von Banksy. Der Film ist selbst ein Hype, welcher von der Berlinale, Viennale usw. bis zu den Oscars reicht und führt (welcher im Fall des Fal- les vielleicht sogar von Brad Pitt persönlich übergeben wird, ob ihn Banksy persönlich annehmen wird, weiß aber nur Mr. Brainwash). Somit ist Banksy selbst ein Hype. Und es gibt ihn wirklich. Was weiß man also über Banksy ?

Perhaps the point of Banksy's art is that it inhales the wild spirit of forgery: his work makes free with brand identities and the symbols of authority, it rep- licates them, debunks and devalues them, it is a form of benign subversion. And he could be an important artist or just a silly fad - either way, in the street and with this film, he's providing pleasure while he lasts.6

Heutzutage kann jeder die Street-Art-Kunst von Banksy gemütlich von zu Hause aus googeln und sich darüber freuen oder auch nicht. Die Subversion wurde ins Bie- dermeier verlegt, Reprints von Kunstwerken gibt’s im Geschenkeladen des Mu- seums. Die dazugehörigen Kaffetassen auch. Revolutionen finden nunmehr in Ä gyp- ten statt, nicht mehr in Frankreich. Banksy aber ist wenn man so will an vorderster Front auf den Straßen weltweit und erregte auch tatsächlich weltweite Aufmerksam- keit mit seinen Paintings an der politisch umstrittenen Mauer im Westjordanland zwi- schen dem Staat Israel und dem dortigen Gebiet der palästinensischen Autonomie- behörde (was übrigens auch im Film gezeigt wird, mittels Einblendungen von diesbe- züglichen Zeitungsschlagzeilen).7

„Street Art“ ist eine Kunstform mit niedriger Eingangsschwelle. Was man da- für braucht, findet man im nächsten Bastelladen: Sprühdosen, Papier, Sche- ren, Klebstoff, Farbeimer. Was man nicht braucht, sind die Vertriebswege der Kunstproduktion: Galerien, Ausstellungen, Kataloge. All das abzulehnen ist Teil der Botschaft: Wo Institutionen sind, ist Kommerzialisierung, Nicht- kunst. Für manche allerdings ist „Street Art“ ebenso wenig Kunst, sondern schlicht Vandalismus. Daher brauchen deren Praktiker Fähigkeiten und In- strumente des Verbergens und Verschwindens. Wer sich einen Namen ma- chen will, legt sich ein Pseudonym zu. Eines der bekanntesten Pseudonyme lautet „ Banksy “. Den Rest dieses Textes müsste man im Konditional schrei- ben: Hinter Banksy soll sich ein (einzelner, männlicher) britischer Künstler verbergen, dieser Mann soll für eine Reihe von Graffiti, Skulpturen und Kunstaktionen verantwortlich sein, die die Kunst- und sonstige Öffentlichkeit seit Jahren derart irritieren, dass der etablierte Kunst- und Glamourbetrieb ihn nicht länger ignorieren konnte. Viel mehr ist nicht bekannt. Wie Banksy aussieht, wo er genau herkommt, ob tatsächlich nur eine Person hinter den Aktionen steckt: Gerüchte und umstrittene Wikipedia-Einträge.8

Graffiti im Speziellen ist salopp gesagt ein Ausdruck des Protestes gegen die öf- fentliche Ordnung und je nach deutungsweise zurückreichend bis in die Antike oder zum Beginn der HipHop-Kultur in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhun- derts. Die aufbegehrende Jugend revoltiert gegen die staatliche Ordnung die sie ir- gendwann selber sein wird (der Marsch durch die Institutionen 2.0). Um es diesbe- züglich auf den Punkt zu bringen, in den USA regiert ein Präsident welcher von sich sagt, privat den Rapper Jay-Z (auf seinem iPod®) zu hören und im Wahlkampf von der quasi HipHop-Elite des Landes unterstützt wurde (welche in den USA abseits der Probleme der Musik-Industrie übrigens die populärste und kommerziell einträglichste Form von Populär-Musik repräsentieren).

Was das mit Exit Through The Gift Shop zu tun hat? So einiges. Das Schlagwort hier ist Zeitgeist. In einem wieder schubladisierenden Sinne lässt sich die in dem Film porträtierte Street-Art als eine aus einem evolutionären Prozess heraus entstandene Verfeinerung und auch Verbesserung von Graffiti verstehen. Ob Graffiti eine Art Kunst ist beziehungsweise was Kunst ist fragt sich auch der berühmte Filmkritiker Roger Ebert im Zusammenhang mit Exit Through The Gift Shop:

Some graffiti, however, is certainly art, as Norman Mailer was one of the first to argue in his book The Faith of Graffiti (1974). Banksy and others at his level, such as Guetta's hero, Shepard Fairey, find ways to visually reinvent public spaces and make striking artistic statements. But what does Guetta do? One of his artworks, inspired by Andy Warhol's Campbell's soup can, shows a can of tomato spray paint. OK, that's witty enough for a nice editori- al cartoon. How many thousands would you spend to have it in your house? Or a morph of Joan Crawford and Andy's Marilyn ? Then again, at the time people said Andy Warhol wasn't creating art, either. Surely Warhol's mes- sage was that Thierry Guetta has an absolute right to call his work art, and sell it for as much as he can. There are currently more than 3,600 comments on my recent blog post headlined “Video Games Can Never Be Art.”

[...]


1 Vgl. Jones, Emma: Banksy lies low at Berlin Film Festival. In: http://tinyurl.com/6cusevv (11.02.2011)

2 Ebd.

3 Vgl. Catsoulis, Jeanette: On the Street, at the Corner of Art and Trash. In:
http://tinyurl.com/6ba3utv (11.02.2011)

4 Banksy (Regie). (2010). Exit Through The Gift Shop [DVD-Video] Revolver Entertainment, Min. 67.

5 Ebd. Min. 68.

6 Bradshaw, Peter: Exit Through The Gift Shop. Film review. In: http://tinyurl.com/yh5gdzn (11.02.2011)

7 Vgl. Banksy at the West Bank -Barrier. In: http://tinyurl.com/6j6kvs (11.02.2011)

8 Kammerer, Dietmar: Der aufmerksame Unsichtbare. In: http://tinyurl.com/4uyhqcu (11.02.2011)

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Reflexionen über die Intention von "Exit Through The Gift Shop" im postmodernen Kunstgeschehen
Untertitel
Just another Banksy review?
Hochschule
Universität Wien
Note
2
Autor
Jahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V189122
ISBN (eBook)
9783656129394
ISBN (Buch)
9783656129714
Dateigröße
3189 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Streetart, Dokumentarfilm, Filmkritik, Filmfestivals
Arbeit zitieren
Michael Bernhard Pany (Autor), 2011, Reflexionen über die Intention von "Exit Through The Gift Shop" im postmodernen Kunstgeschehen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189122

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