Es handelt sich um einen Lehrversuch im Fach evangelische Religionslehre für die 10. Jahrgangsstufe an einer bayerischen Realschule. Dieser wurde im Rahmen der Referendariatsausbildung angefertigt.
Inhaltsverzeichnis
- I. Der Unterrichtsverlauf
- 1. Einstieg
- 2. Erarbeitung
- 1. Teilbereich
- 2. Teilbereich
- 3. Puffer/Ausstieg
- II. Anhang
- III. Allgemeine Vorerwägungen
- 1. Sachanalyse
- 1.1. Theologische Analyse
- 1.2. Gesellschaftliche Relevanz
- 2. Anmerkungen zur Klasse
- 3. Didaktische Analyse
- 3.1. Lehrplanbezug
- 3.2. Abgrenzung des Themas und Begründung des Inhalts
- 3.3. Bedeutung des Inhalts für die Schüler
- 4. Methodische Analyse
- 5. Lernziele
- 5.1. Stundenziel
- 5.2. Teilziele
- 1. Sachanalyse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Unterrichtsstunde zielt darauf ab, den Schülern einen Einblick in die Auswirkungen von Abhängigkeiten und Sucht auf das Leben Betroffener und ihrer Angehörigen aus christlicher Sicht zu vermitteln. Dazu werden unterschiedliche Aspekte der Suchtproblematik beleuchtet, darunter die individuelle Reflektion des Alkoholkonsums, die Folgen von Sucht für den Süchtigen und seine Umgebung sowie die Rolle der Kirche in der Unterstützung von Suchtkranken.
- Die Auswirkungen von Sucht auf das eigene Leben und die Lebenswelt der Betroffenen
- Die Bedeutung der Nächstenliebe im Umgang mit Suchtkranken aus christlicher Sicht
- Die Rolle der Kirche in der Suchtprävention und -hilfe
- Reflexion des eigenen Alkoholkonsums und die Gefahren des Suchtverhaltens
- Die Bedeutung von Gesundheit und körperlicher Integrität aus christlicher Sicht
Zusammenfassung der Kapitel
Der Unterrichtsverlauf beginnt mit einem Impuls aus dem evangelischen Katechismus, der die Situation eines Alkoholabhängigen beschreibt und den Schülern den Einstieg in das Thema der Stunde ermöglicht. Anschließend werden die Schüler dazu aufgefordert, ihr eigenes Alkoholkonsumverhalten zu reflektieren. Im zweiten Teil der Erarbeitungsphase lernen die Schüler die Auswirkungen von Sucht auf das Leben des Süchtigen und seiner Mitmenschen kennen und werden mit Hilfsangeboten der Diakonie vertraut gemacht. Die Stunde endet mit einem Filmausschnitt, der die Folgen von Alkoholismus für die Angehörigen aufzeigt.
Die allgemeine Vorerwägung behandelt verschiedene Aspekte der Suchtproblematik. Die theologische Analyse betont die Bedeutung der Körperpflege aus christlicher Sicht und die Pflicht zur Nächstenliebe im Umgang mit Suchtkranken. Die gesellschaftliche Relevanz des Themas wird durch die hohen Kosten der Sucht und den zunehmenden Druck in der Arbeitswelt hervorgehoben. Die didaktische Analyse erläutert den Lehrplanbezug, die Abgrenzung des Themas und die Bedeutung des Inhalts für die Schüler. Schließlich werden die methodischen Aspekte der Unterrichtsstunde und die Lernziele detailliert vorgestellt.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Unterrichtsstunde sind Abhängigkeiten und Sucht im Lichte des christlichen Glaubens. Die wichtigsten Begriffe sind: Sucht, Alkoholismus, Nächstenliebe, christliche Verantwortung, Gesundheit, Diakonie, Hilfsangebote, Suchtprävention, und Reflexion des eigenen Verhaltens.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird das Thema Sucht im evangelischen Religionsunterricht behandelt?
Das Thema wird im Lichte des christlichen Glaubens betrachtet, wobei Aspekte wie Nächstenliebe, die Verantwortung für den eigenen Körper und die Rolle der Kirche in der Hilfe für Betroffene im Fokus stehen.
Welche Ziele verfolgt dieser Lehrversuch in der 10. Klasse?
Schüler sollen die Auswirkungen von Abhängigkeiten reflektieren, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch hinterfragen und christliche Perspektiven auf Gesundheit und Unterstützung kennenlernen.
Welche Rolle spielt die Diakonie bei der Suchtproblematik?
Die Diakonie wird als praktisches Beispiel für kirchliche Hilfsangebote vorgestellt, die Suchtkranken und ihren Angehörigen beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Warum ist die Reflexion des Alkoholkonsums für Jugendliche wichtig?
Da Alkoholismus oft schleichend beginnt, hilft die frühzeitige Auseinandersetzung mit Gefahren und gesellschaftlichem Druck, ein verantwortungsbewusstes Verhalten zu entwickeln.
Was ist der theologische Kern im Umgang mit Suchtkranken?
Der Kern ist die Nächstenliebe: Suchtkranke sollen nicht verurteilt, sondern als Mitmenschen wahrgenommen werden, denen mit Empathie und konkreter Hilfe begegnet werden muss.
- Quote paper
- Thomas Windhoevel (Author), 2012, Lehrversuch zum Thema "Abhängigkeiten und Sucht im Lichte des christlichen Glaubens" in der ev. Religionslehre, Klassenstufe 10, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189727