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Soziale Netzwerke im Sozialen Leben

Funktionen, Perspektiven und Gefahren am Beispiel von Facebook

Titel: Soziale Netzwerke im Sozialen Leben

Hausarbeit , 2011 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Simon Kieke (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Bist du auf Facebook?“ Lautet eine häufig gestellte Frage. Sie ist deshalb so präsent, weil sie viele andere obsolet macht: Man muss keine Telefonnummern austauschen, kein E-Mail-Adressen, keine Handynummern. Das soziale Leben organisiert sich mehr und mehr online - und das heißt in diesem Fall: über Facebook.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, Myspace oder Xing stellen ein äußerst schnell wachsendes Segment des Internets dar, dessen Bedeutung nicht nur für das Internet an sich, sondern auch für unseren gesellschaftlichen Alltag stark zunimmt. Mit meiner Arbeit untersuche ich die Frage, welche Rolle Soziale Netzwerke wie Facebook in unserem heutigen Leben und besonders in unserer Kommunikation spielen.

Dazu ist es unerlässlich, zunächst abzustecken, was eigentlich unter dem Begriff „Soziale Netzwerke“ zu verstehen ist (Vgl. Kapitel 1). Unter Rückgriff auf einige Statistiken werde ich im Anschluss zeigen, dass Soziale Netzwerke bereits als ein gesamtgesellschaftliches Phänomen begriffen werden müssen und wodurch sich dieses Phänomen in Bezug auf Funktionsweise und Anwendungsbereiche auszeichnet (Vgl. Kapitel 2). Diese Analyse soll auch einen ersten Eindruck davon verschaffen, wie durch die Verwendung von Sozialen Netzwerken neue Kommunikationsstrukuren entstehen und wodurch sich diese von bestehenden Kommunikationsweisen abheben.

In Kapitel 3 nehme ich schließlich Bezug auf jeweils einzelne Aspekte und Effekte, die sich aus der Verwendung Sozialer Netzwerke ergeben. Der Fokus wird dabei vornehmlich auf den kommunikationstheoretischen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft liegen. Dabei soll aber zumindest ein kurzer Ausblick auf einige psychologische Aspektes der Nutzung nicht ausbleiben.

In meiner Arbeit werde ich mich hauptsächlich auf Facebook als eines der bekanntesten Sozialen Netzwerke beziehen. Da die Funktionsweise der verschiedenen Sozialen Netzwerke annähernd gleich ist, erlaube ich es mir, an einigen Stellen verallgemeinernde Schlussfolgerungen auf dieser Grundlage zu ziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Was sind soziale Netzwerke?

2 Wie werden soziale Netzwerke genutzt?

2.1 Online verbrachte Zeit und statistische Entwicklung

2.2 Private und öffentliche Funktionen von Facebook

3 Bestehende und zukünftig mögliche Effekte der Nutzung

3.1 Veränderung der Kommunikationsdispositionen

3.1.1 Verschriftlichung und Beschleunigung der Kommunikation

3.1.2 Weniger Telefonbuch, mehr Facebook

3.2 Gefahren

3.2.1 These vom sozialen Beziehungsverlust

3.2.2 Weitere psychologische Aspekte

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle sozialer Netzwerke, insbesondere am Beispiel von Facebook, in Bezug auf ihre Funktionen sowie die Auswirkungen auf die zwischenmenschliche Kommunikation und das gesellschaftliche Leben. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich Kommunikationsstrukturen durch diese Medien verändern und welche potenziellen Gefahren sowie psychologischen Aspekte damit einhergehen.

  • Entwicklung und Verbreitung sozialer Netzwerke in Deutschland
  • Funktionsweise privater und öffentlicher Kommunikationskanäle auf Facebook
  • Wandel der Kommunikationsdispositionen durch digitale Medien
  • Die "These vom sozialen Beziehungsverlust" im Kontext der Internetnutzung
  • Sozialpsychologische Aspekte der Selbstinszenierung und Preisgabe privater Daten

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Weniger Telefonbuch, mehr Facebook

„Bist du auf Facebook?“ Lautet eine häufig gestellte Frage. Sie ist deshalb so präsent, weil sie viele andere obsolet macht: Man muss keine Telefonnummern austauschen, keine E-Mail Adressen, keine Handynummern. Das soziale Leben organisiert sich mehr und mehr online - und das heißt in diesem Fall: über Facebook. Oft werden Feiern und ähnliches bei offline stattfindenden Treffen nur angeregt und über soziale Netzwerke dann weiter geplant.

Es ist bekannt, dass alte Medien durch das Auftauchen neuer Medien selten völlig ersetzt werden und so ist es unwahrscheinlich, dass in naher Zukunft beispielsweise das Telefon durch soziale Netzwerke komplett verdrängt wird. Andererseits deutet sich hier eine Entwicklung an: Ein Beispiel für die angesprochene Zunahme an schriftlicher Kommunikation liefert eine Erhebung der BITKOM (2010), der zu Folge die Nutzung von SMS gegenüber Telefonanrufen stark zunimmt. Dies ist eine Entwicklung, die genau in dieselbe Richtung verläuft, wie die steigende Nutzung sozialer Netzwerke: Mündliche Sprachanteile verwandeln sich in schriftliche.

Als eine Konsequenz ergibt sich daraus, dass der Kontakt im Durchschnitt weniger persönlich und auch weniger direkt wird. Es fehlt sowohl die auditive als auch die visuelle Wahrnehmung des virtuellen Gegenübers. Somit können Gesprächspartner weniger gut eingeschätzt werden, Gestik und Mimik werden nur unzureichend durch die Verwendung von Smileys und Emoticons ersetzt und Dialoge verlieren insgesamt an Tiefe. Dies ist allerdings nur als problematisch anzusehen, wenn den so geführten Dialogen überhaupt eine wie auch immer geartete tiefere Bedeutung zukommt.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, definiert das Forschungsinteresse an sozialen Netzwerken und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

1 Was sind soziale Netzwerke?: In diesem Kapitel wird der Begriff soziale Netzwerke definiert und ihre grundlegende Funktionsweise sowie der Charakter von User Generated Content erläutert.

2 Wie werden soziale Netzwerke genutzt?: Das Kapitel beleuchtet statistische Entwicklungen der Internetnutzung und untersucht die vielfältigen Kommunikationsfunktionen von Facebook.

3 Bestehende und zukünftig mögliche Effekte der Nutzung: Hier werden die Auswirkungen der Netzwerknutzung auf Kommunikationsdispositionen sowie potenzielle psychologische Gefahren und gesellschaftliche Veränderungen analysiert.

4 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Ambivalenz der technologischen Entwicklungen und den Einfluss auf die zukünftige Art der zwischenmenschlichen Kommunikation.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerke, Facebook, Online-Kommunikation, Mediennutzung, Kommunikationsstrukturen, Internet, Digitalisierung, Nutzerverhalten, User Generated Content, soziale Interaktion, Beziehungsverlust, Privatsphäre, Medienpsychologie, digitale Kommunikation, Vernetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung sozialer Netzwerke, insbesondere von Facebook, für das tägliche Leben und die Art und Weise, wie wir kommunizieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Funktionen sozialer Netzwerke, der Wandel der Kommunikationsgewohnheiten hin zu schriftbasierten Formen und die damit verbundenen psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab, die Rolle von sozialen Netzwerken in unserem heutigen Leben zu verstehen und aufzuzeigen, wie sie neue Kommunikationsstrukturen schaffen und bestehende ersetzen oder ergänzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung aktueller Statistiken, einer Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit kommunikationstheoretischen Modellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die statistische Einordnung der Nutzung, eine Analyse der privaten und öffentlichen Funktionen von Facebook sowie eine Untersuchung der Auswirkungen auf die Kommunikation und mögliche Gefahren wie den sozialen Beziehungsverlust.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Soziale Netzwerke, Online-Kommunikation, Kommunikationsdispositionen, Vernetzung und die Ambivalenz zwischen technologischem Fortschritt und gesellschaftlicher Distanzierung.

Wie bewertet der Autor das Phänomen der „Verschriftlichung“ der Kommunikation?

Der Autor stellt fest, dass durch die Eingabemasken und die Art der Nutzung in sozialen Netzwerken mündliche Sprachanteile zunehmend in den Schriftbereich übergehen, was einerseits eine Vereinfachung, andererseits eine Einbuße an Tiefe bedeuten kann.

Welche Rolle spielt die Privatsphäre in der Argumentation?

Die Privatsphäre wird als gefährdet betrachtet, da soziale Netzwerke Nutzer dazu motivieren, persönliche Daten preiszugeben, und eine psychologische Komponente den Nutzer zur Selbstinszenierung in einem öffentlichen Raum drängt.

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Details

Titel
Soziale Netzwerke im Sozialen Leben
Untertitel
Funktionen, Perspektiven und Gefahren am Beispiel von Facebook
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Medien, Kommunikation & Sport)
Veranstaltung
Seminar Medientheorie
Note
1,0
Autor
Simon Kieke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V189739
ISBN (eBook)
9783656141433
ISBN (Buch)
9783656141693
Sprache
Deutsch
Schlagworte
facebook medientheorie internet social networks soziale netzwerke gefahren perspektiven sozial Leben auswirkungen kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Kieke (Autor:in), 2011, Soziale Netzwerke im Sozialen Leben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189739
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Leseprobe aus  16  Seiten
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