Die religionspolitischen Entscheidung und Erwartungen des weltlichen Machtblockes in Bezug auf die reformatorische Bewegung im Zeitraum des Reichstages zu Worms 1521


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011

32 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einleitende Gedanken zur Machtblockbildung

3. Analyse der beteiligten Machtfiguren auf weltlicher Seite
3.1. Themenrelevante Aspekte aus der Biographie Kaiser Karls V.
3.2. Die Rolle weiterer Mitglieder der weltlichen Interessensgemeinschaft(en) im Lutherstreit

4. Der Reichstag zu Worms im Jahre 1521
4.1. Entwicklungen im Vorfeld des Reichstages
4.2. Die Erwartungshaltung der einzelnen Parteien an den Reichstag zu Worms
4.3. Die Entwicklungen auf dem Reichstag bis zur Ankunft Luthers am 16. April 1521
4.4. Die Vorgänge in Worms bis zur Verlesung des endgültigen Ediktes am 25. Mai

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Reichstag zu Worms, der im Jahre 1521 abgehalten wurde, stellt in verschiedenster Hinsicht eine bedeutende Zäsur im Verlauf der (deutschen) Historiographie dar. Beispielweise liegt dieses politische Großereignis aus heutiger Sicht zeitlich am Übergang zwischen den Epochen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, was sich auch auf die Charakteristik der dort wahrzunehmenden Entscheidungsprozesse (wie etwa die Formierung antikurialer Haltungen unter dem Banner der beginnenden Reformationsbewegung) ausgewirkt haben mag. Andererseits muss dieser Versammlung der weltlichen und geistlichen Potentaten des deutsch-römischen Reiches auch im Hinblick auf die Reformationsgeschichte selbst eine große Bedeutung beigemessen werden. Die zu beobachtenden Konsequenzen des Reichstages wirkten sich nämlich unmittelbar auf den Verlauf der causa Lutheri aus - wie dies geschah, bleibt in der vorliegenden Arbeit noch zu dokumentieren.

So treten anlässlich dieses Ereignisses zum ersten Mal der kürzlich gewählte, junge Kaiser Karl V., die Vertreter der Reichsstände ebenso wie - etwas später allerdings - die Symbolfigur der Reformationsbewegung, Martin Luther, zeitgleich, aber mit deutlich auseinandergehenden Erwartungen auf dem öffentlichen, politischen Parkett aufeinander. Aufgrund des offensichtlichen Stellenwertes dieses historischen Schlüsselereignisses im Rahmen der Geschichte ist eine Analyse der Religionspolitik der weltlichen Machthaber, allen voran des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation[1], vor allem auch auf ebendiesen Reichstag zu fokussieren.

Diese im Kapitel 4 unternommene Analyse ist gleichsam das Herzstück der vorliegenden Arbeit. Hierbei gilt es zu untersuchen, welche Bedeutung der Verhandlung der causa Lutheri auf dem Reichstag grundsätzlich zuerkannt wurde, welche Rolle der Umgang mit der Bewegung im Hinblick auf andere politische Streitpunkte, wie der Konkurrenz mit Frankreich oder dem Romzug, spielte und auch, welche Ziele die einzelnen Gruppierungen, namentlich Kaiser, Reichsstände sowie der Kurfürst Friedrich ,der Weise’ von Sachsen als Spezialfall, verfolgten und ob diese stringent verfolgt wurden bzw. sich stark voneinander unterschieden. Zur Beantwortung dieser und zusätzlicher Fragen kann ein umfassendes Kontingent an Literatur und Quellenmaterial herangezogen werden. Unter den Quellen, die überwiegend in den Reichstagsakten und in Alfred Kohlers Edition mit dem Titel „Quellen zur Geschichte Karls V.“[2] zu finden sind, müssen hier in erster Linie die drei verschiedenen Entwürfe des Wormser Ediktes hervorgehoben werden. Diese geben ihrerseits jeweils Auskunft über Ursache und Ablauf religionspolitischer Entscheidungsprozesse im Verlaufe des Reichstages. Bezogen auf die Sekundärliteratur sind für das Kapitel 4, aber auch für den Aufbau der gesamten Arbeit vor allem die Schriften Wolfgang Reinhards[3] sowie die Werke Horst Rabes[4] und auch jene Peter Rassows[5] hervorzuheben, die bei der Analyse der teils vielfältig verzweigten Prozesse und Meinungsbildungen unterstützen sollen.

Um eine korrekte und tiefgehende Analyse und Dokumentation der Geschehnisse zu Worms zu garantieren, ist es allerdings auch vonnöten, die grundsätzlichen Haltungen der an den politischen Entscheidungen Beteiligten (Kapitel 1) sowie themenrelevante biographische Aspekte dieser Personen herauszuarbeiten (Kapitel 2), die ein Verständnis der Entwicklungen und der in Worms vorherrschenden Atmosphäre erleichtern mögen. Letztlich sind auch jene Vorgänge, die dem Reichstag zu Worms zeitlich vorgelagert sind, sprich die Anklage Luthers, das Verhalten Friedrichs von Sachsen sowie dessen Verhandlungen mit dem Kaiser und den papalen Legaten um Aleander, zu beleuchten (Kapitel 3).

Die im Verlaufe der Analyse gewonnen Erkenntnisse werden zuletzt im Fazit vorgestellt, welches die vorliegende Arbeit beschließt.

2. Einleitende Gedanken zur Machtblockbildung

Die zu oberflächliche Betrachtung der von Partei zu Partei divergierenden politischen, juristischen, ökonomischen sowie klerikalen Interessenslagen ist bedauerlicherweise für zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zur Frühgeschichte der Reformation, zum Reichstag zu Worms ebenso wie zur (Religions-)Politik Kaiser Karls V. festzustellen.

So geben Schlussfolgerungen, wie die verallgemeinernde Darstellung Karls als „großer Gegenspieler Luthers“[6], dem Forschungsdiskurs eine für die Zwanziger Jahre des 16. Jahrhunderts unreflektierte, ja wenig korrekte Richtung.

Auch eine oftmals auftauchende Reduzierung der am Streit um Luther und die Reformationsbewegung Beteiligten auf die ,Blöcke’ Kaiser und Rom versus Reichsstände als Vertreter der breiten Masse hinter der causa Lutheri, allen voran Kurfürst Friedrich von Sachsen, genannt ,der Weise’, würde bei der Analyse der Sachlage wichtige Aspekte unterschlagen.

Zwar waren sich Kaiser und die römische Kirche in ihrer Ablehnung der Reformation und vor allem bezüglich der Forderungen der Bewegung grundsätzlich einig[7], nichtsdestotrotz bedeuteten die Katholizität des Kaisers sowie die traditionelle Verbindung zwischen weltlicher und geistlicher Spitze der Christenheit keineswegs automatisch eine bedingungslose Allianz[8] zwischen den beiden Machthabern.

Reinhard formuliert das zugrundeliegende Verhältnis auf folgende Art und Weise: Der Kaiser war der Kirche zwar spirituell(!) mehr oder minder ergeben, kann aber bei weitem nicht als verlängerter (politischer) Arm und somit ,Diener’ des Heiligen Stuhls angesehen werden[9]. Generell muss also bei der Analyse der Geschehnisse zwecks korrekter Darstellung der Interessenslage der jeweiligen Parteien unter anderem bedacht werden, dass Kirche und Kaiser in grundlegenden Aspekten übereinstimmten aber gleichzeitig auch bei wichtigen Dingen, wie der Reform des römischen Klerus selbst, unterschiedliche Meinungen vertraten, was im Umkehrschluss die Allianz vermutlich zusätzlich beeinträchtigte.

Während sich das Renaissance-Papsttum u. a. durch die Begebenheiten um Eugen IV. und das Konzil zu Basel sozusagen als Antithese zu den Reformkonzilien darstellte[10], Rom selbst zeitweise einem Krieg gegenüber einer tiefgreifenden Reform den Vorzug gab[11] - und die Päpste Clemens VII. und Leo X. somit erwiesenermaßen das Konzil ablehnten [12] - sah Karl V. die Reform von Anbeginn seiner Herrschaft als eine der wichtigsten Aufgaben seines Amtes an[13]

Mehr noch als dieser Reform galt das politische Interesse Karls V. aber dem Kampf gegen den rivalisierenden König von Frankreich, mit dem Ziel, das um das Jahr 1477 verloren gegangene Herzogtum Burgund sowie die Vorherrschaft in den oberitalienischen Gebieten für
das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und die Habsburger wiederzuerlangen[14]. Bereits von Ranke spricht in seinem Werk über die Reformation von „unaufhörlichen Reibungen mit Frankreich“[15] und schließt unter anderem aus diesem Faktum, „dass er [Anm.: der Kaiser] den Mittelpunkt seiner Politik nicht in den deutschen Interessen sah“[16]. Vielmehr müssen dem Staatsoberhaupt hegemoniale Ansichten und machtpolitische Interessen außerhalb Deutschlands, begleitet von einer jahrelangen Abwesenheit aus eben diesen Gebieten[17], attestiert werden. Die politische Grundkonzeption ,dominer tout le monde[18] ’ äußerte sich neben dieser Rivalität mit Frankreich, auch in der Rolle des HRR als Propugnaculum contra Turcam[19] und damit einer zusätzlichen Frontenbildung und Bedrohungssituation durch das Osmanische Reich im Osten des heutigen Europa[20]. Passenderweise wählte D.B. Wyndham Lewis im Jahre 1931 also für seine Kaiserbiographie nicht etwa den Titel „Charles of Germany“, sondern in Anerkennung der hegemonialen Absichten und der universalen Kaiseridee Karls V. den vielsagenden Titel „Charles of Europe“. Doch war der Potentat bei der Vertretung ebendieser außenpolitischen Interessen unweigerlich auf die finanzielle und materielle Unterstützung seiner Reichsstände angewiesen.

Diese wiederum nutzten die Führungsfigur der Reformationsbewegung, Luther, als Faustpfand für die besagte Kirchenreform[21], der „reformatio in capite et membris“[22]. Diese und die Gravamina der Reichsstände[23] führten also letztlich zu einer Zwangslage für den designierten Kaiser. Dieser benötigte zum einen Rom aus finanziellen Gründen sowie zwecks Kaiserkrönung, die auch ausstand und war als weltliches Oberhaupt der gesamten

Christenheit grundsätzlich gegen eine Reformation (nicht jedoch Reform). Zum anderen benötigte Karl aber auch die Unterstützung der Reichsstände zur Realisierung der universalen Herrschaftsidee und Verteidigung der reichseigenen Interessen gegenüber Frankreich und den Türken.

Die Stände wiederum hatten vermutlich die vorrevolutionäre Stimmung in den Städten und auf dem Lande und die breite Sympathie aller Schichten für die causa Lutheri erkannt[24] und waren nun darauf bedacht, einerseits eigene außenpolitischen Interessen, d.h. z.B. die bereits erwähnte Reform des Klerus, durchzusetzen und andererseits landesherrschaftliche Aspekte, nämlich den direkten Umgang mit dem „Aufstand des gemeinen Mannes“[25] als auch der Wahrung der eigenen Macht im Angesicht von Kaiser und Papst, zu überblicken.

Der Klerus sah sich letztlich einer Reformation, einer Reform und einem mächtigen Kaiser mit hegemonialen Absichten und umfangreichen Herrschaftsgebieten in der Hinterhand gegenüber.

3. Analyse der beteiligten Machtfiguren auf weltlicher Seite

3.1. Themenrelevante Aspekte aus der Biographie Kaiser Karls V.

Neben einer überblicksartigen Darstellung der Interessenspolitik der einzelnen Machtblöcke im Zeitraum des Reichstages zu Worms gebietet es die Thematik der vorliegenden Arbeit weiterhin, relevante Aspekte der Biographie und des Charakters Kaiser Karls V. zu skizzieren.

Bereits der familiäre Hintergrund des Habsburgers liefert einen adäquaten Eindruck von der Machtfülle des Monarchen, die wiederum die Haltung zumindest Roms in diesem Streit maßgeblich beeinflusste, da man sich dort einem stetig mächtiger werdenden, reformorientierten Staatsoberhaupt gegenüber sah.

Als Enkel des römisch-deutschen Königs und Kaisers des HRR, Maximilian I., sowie Ferdinands II. von Aragón und Isabellas I. von Kastilien ebenso wie als Sohn Philips I. und seiner Frau, Johanna von Kastilien, ,sammelten’ sich bereits vor der Geburt Karls am 24. Februar 1500 umfangreiche Ländereien und eine beeindruckende Machtfülle an. Letztere trug mit Sicherheit ihren Anteil an der hegemonialen und universalen politischen Konzeption des späteren Kaisers.

Zusätzlich zu den Großeltern und Eltern finden sich bei weiteren Familienmitgliedern Machtstellungen, die die Verbreitung des habsburgischen Einflusses im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts unterstreichen.

Der jüngere Bruder Ferdinand herrschte seit 1521 als Erzherzog über Österreich und ab 1526 über Böhmen, Kroatien und Ungarn und zudem ab Beginn der Dreißiger Jahre als römisch­deutscher König[26]. Die Tante Karls, Margarete, fungierte als Regentin der Niederlande[27] und war gleichzeitig für die Erziehung der Geschwister Karl, Eleonore, Isabella und verantwortlich gewesen[28]. Letztere war die, später verwitwete, Frau des Königs von Ungarn bis zur Übernahme des Thrones durch Ferdinand[29].

Diese umfangreiche Akkumulation von Thronen, und damit die familiäre Verbindung Karls zu einem Großteil der wichtigsten europäischen Monarchen der damaligen Zeit, fasst Schilling passenderweise mit der „glücklichen Ehepolitik der Habsburger“[30] zusammen.

Mit diesem machtpolitischen Hintergrund wurde Karl am 5. Januar des Jahres 1515 im Alter von 15 Jahren das niederländisch-burgundische Herzogtum zugesprochen[31] und im Herbst 1517 trat er als Carlos I. das Erbe Ferdinands I. als Regent der spanischen Gebiete an[32]. Noch im selben Jahr bewarb sich Karl, unterstützt von Maximilian I., um die Krone des deutsch­römischen Reiches, was Reinhard als erste wirklich eigenständige Entscheidung des Potentaten wertet[33]. Am 28. Juni des Jahres 1519 wurde Karl einstimmig, aber unter vorhergehender Aufbietung großer finanzieller Mittel, zum römisch-deutschen König und damit designierten Kaiser gewählt[34]. Anlässlich dieser Wahl erließ Karl als erster römisch­deutscher König eine Kapitulation[35], in der der Herrscher unter anderem erklärte, dass er „in Deutschland ... nichts verfügen [konnte] ohne das Gutachten des Reiches[36]. Diese Proklamation, auf die im Zusammenhang mit den Geschehnissen in Worms noch einmal detaillierter einzugehen ist, erzeugte eine interessante Machtkonstellation: Der designierte

Kaiser mit umfangreichen Erblanden und besten familiären Verbindungen benötigte die Stände nicht nur zur Durchsetzung diverser politischer oder juristischer Entscheidungen, sondern in finanzieller Hinsicht.

Am 26. Oktober 1520 nahm Karl nun mit päpstlicher Zustimmung den Titel des „erwählten römischen Kaisers“ [37] an, wobei zu beachten ist, das die eigentliche Krönung Karls durch den Papst auch aufgrund der abweichenden Interessen sowie der finanziellen Lage Karls V. erst am 24. Februar des Jahres 1530 vollzogen wurde.

Auch hier ergab sich also für den Zeitraum des Reichstages eine Zwangslage für Karl, der (theoretisch) die Zustimmung des Papstes für die rechtskräftige Krönung benötigte.

Ein weiterer Aspekt, den es zu beleuchten gilt, um auf diese Weise das Verhalten Karls im Streit um die Reformation ebenso wie gegenüber des römischen Klerus zu eruieren, ist die religiöse Haltung des erwählten Kaisers.

In diesem Zusammenhang stell sich die Frage, ob für den Kaiser eine Priorität politischer vor theologischer und universaler vor deutschen Problemen existierte, wie es Reinhard formuliert [38].

Während ein Versuch zur Beantwortung der Frage ,universal vor deutsch’ bereits unternommen wurde, scheint erstere Dichotomie politisch-theologischer Pole ungleich schwerer analysierbar zu sein. Der einzige Beitrag zum Diskurs, der den Fokus rein auf der (weltlichen) Politik zu sehen glaubt, stammt von Rassow [39], während die übrigen Stimmen klar eine Verflechtung beider Pole unterstreichen. Schilling sieht die Kaiseridee mit der Religion und der Kirchenpolitik verwoben[40], Luttenberger attestiert eine Verpflichtung der Religionspolitik gegenüber den Erfordernissen seiner Gesamtpolitik[41], während Reinhard positive politische Ziele stets mit einem religiösen Charakter vernetzt glaubt[42].

Auch außerhalb des politischen Zusammenhangs zeigt sich das betont altgläubige Verhalten des Herrschers zu verschiedenen Gelegenheiten, wie der Augsburger Fronleichnamsprozession 1530[43], wobei Karl hier z.B. den Protestanten die Weigerung zur Teilnahme an dem Ereignis erwiesenermaßen übel nahm[44]. Dieses persönliche Element des

[...]


[1] Von nun an: HRR.

[2] Kohler, Alfred (Ed.), Quellen zur Geschichte Karls V. (= Ausgewählte Quellen zur Deutschen Geschichte der Neuzeit, Bd. 15). Darmstadt 1990; im Folgenden zitiert als Kohler.

[3] Reinhard, Wolfgang, Die kirchenpolitischen Vorstellungen Kaiser Karls V., ihre Grundlagen und ihr Wandel, in: Iserloh, Erwin/Barbara Hallensleben (Hgg.), Confessio Augustana und Confutatio. (Reformationsgeschichtliche Texte und Studien 118) Münster 1980, S. 62 - 100; im Folgenden zitiert als Reinhard.

[4] z.B. Rabe, Horst, Karl V. und die deutschen Protestanten. Wege, Ziele und Grenzen der kaiserlichen Religionspolitik, in: Rabe, Horst (Hg.), Karl V. - Politik und politisches System - Berichte und Studien aus der Arbeit an der Politischen Korrespondenz des Kaisers. Konstanz 1996, S. 317 - 345; im Folgenden zitiert als Rabe 1996.

[5] Rassow, Peter, Das Bild Karls V. im Wandel der Jahrhunderte, in: Rassow, Peter/Fritz Schalk (Hgg.), Karl V. - der Kaiser und seine Zeit. Köln 1960, S. 1-17; im Folgenden zitiert als Rassow 1960.

[6] Schorn-Schütte, Luise, Karl V. - Kaiser zwischen Mittelalter und Neuzeit. Beck 2000; hier S. 47; im Folgenden zitiert als Schorn-Schütte.

[7] Vgl. Rabe 1996, S. 317.

[8] Schilling, Heinz, Veni, vidi, Deus vixit [sic] - Karl V. zwischen Religionskrieg und Religionsfrieden, in: Archiv für Reformationsgeschichte 89 (1998) S. 144-166, vgl. hier S. 162; im Folgenden zitiert als Schilling,.

[9] Vgl. Reinhard 1980, S. 86.

[10] Jedin, Hubert, Die Päpste und das Konzil in der Politik Karls V., in: Rassow, Peter/Fritz Schalk (Hgg.), Karl V. - der Kaiser und seine Zeit. Köln 1960, S. 104 - 117, vgl. hier S. 105; im Folgenden zitiert als Jedin.

[11] Rassow, Peter, Die Kaiser-Idee Karls V. - dargestellt an der Politik der Jahre 1528-1540. Berlin 1932, vgl. hier S. 72; im Folgenden zitiert als Rassow 1932.

[12] Kohler, S. 77, Loaysa an Karl V 1530: „Ich habe Euch, gnädiger Herr, in anderen Briefen gesagt, dass der Papst das Wort Concil verabscheut, wie wenn man ihm den Teufel nennt“; vgl. auch Rabe 1996, S. 331.

[13] Kohler, S. 138, Rede Karls V. vor Räten 1528: „ja ich würde in dieser Welt geschmäht und im Jenseits verdammt werden, wenn ich nicht alles täte, die Kirche zu reformieren“; vgl. auch Schilling, S. 162.

[14] Vgl. Rabe 1996, S. 320; Schilling, S. 148 nennt Kriege mit Frankreich in den Jahren 1521 bis 1526, 1526 bis 1529, 1536 bis 1538 sowie 1542 bis 1544.

[15] von Ranke, Leopold, Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation, Band 1/2, Leipzig 1894, hier S. 322; im Folgenden zitiert als von Ranke I.

[16] Ebd., I., S. 325.

[17] Vgl. Schilling, S. 147.

[18] Rabe, Horst, Befunde und Überlegungen zur Religionspolitik Karl V. am Vorabend des Augsburger Reichstages 1530, in: Iserloh, Erwin/Barbara Hallensleben (Hgg.), Confessio Augustana und Confutatio. (Reformationsgeschichtliche Studien und Texte 118) Münster 1980, S. 101 - 112, vgl. hier S. 101; im Folgenden zitiert als Rabe 1980; vgl. auch Rassow 1960, S. 13.

[19] Gotthard, Axel, Das Alte Reich 1495 - 1806. (Geschichte Kompakt: Neuzeit) Darmstadt 2003, vgl. hier auf S. 11; im Folgenden zitiert als Gotthard.

[20] Vgl. Rassow 1932, S. 56; Schilling, S. 147.

[21] Wohlfeil, Rainer, Der Reichstag zu Worms von 1521 - Reichspolitik und Luthersache, in: Reuter, Fritz (Hg.), Der Reichstag zu Worms von 1521 - Reichspolitik und Luthersache. Worms 1971, S. 59 - 155, vgl. hier S. 90; im Folgenden zitiert als Wohlfeil; Borth, Wilhelm, Die Luthersache (Causa Lutheri) 1517 - 1524 - Die Anfänge der Reformation als Frage von Politik und Recht. (Historische Studien 414) Lübeck 1970, vgl. hier S. 108; im Folgenden zitiert als Borth; vgl. auch Rabe 1996, S. 322; Jedin, S. 108.

[22] Jedin, S. 108.

[23] Blaschke, Karlheinz, Kürfürst [sic!] Friedrich der Weise von Sachsen und die Luthersache, in: Reuter, Fritz (Hg.), Der Reichstag zu Worms von 1521 - Reichspolitik und Luthersache. Worms 1971, S. 316 - 335, vgl. hier S. 320; im Folgenden zitiert als Blaschke; vgl. auch Rabe 1996, S. 322.

[24] Wrede, Adolf (Ed.), Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Karl V, zweiter Band. (Deutsche Reichstagsakten. Jüngere Reihe 2). Göttingen 1962, hier S. 497; im Folgenden zitiert als RTA II: Brück über Aleanders Rede: „es ist ein geschrei und rumor nicht allein in Deuczsc landen, sondern auch Italien und vil andere nacion“; vgl. auch Wohlfeil, S. 72; Rabe 1996, S. 315; Kaufmann, Thomas, Geschichte der Reformation. Frankfurt am Main 2009, vgl. hier S. 168; im Folgenden zitiert als Kaufmann.

[25] Vgl. Wohlfeil, S. 89.

[26] Vgl. Reinhard 1980, S. 81f.

[27] Vgl. ebd., S. 81f.; Seibt, Ferdinand, Karl V.: der Kaiser und die Reformation. Berlin 1990, hier S. 43; im Folgenden zitiert als Seibt.

[28] Reinhard, Wolfgang (Hg.), Probleme deutscher Geschichte 1495-1806, Bd. 6: Reichsreform und Reformation 1495-1555. (Handbuch der deutschen Geschichte) Stuttgart 2001, vgl. hier S. 257; im Folgenden zitiert als Reinhard 2001.

[29] Vgl. ebd., S. 257; Seibt, S. 44.

[30] Vgl. Schilling, S. 148.

[31] Vgl. Seibt, S. 43.

[32] Vgl. Reinhard 2001, S. 258.

[33] Vgl. ebd. 2001, S. 257.

[34] Vgl. Rabe 1996, S. 319; Schorn-Schütte, S. 47; Reinhard 2001, S. 257; Kaufmann, S. 163; Seibt, S. 49; Bäumer, Remigius, Der Lutherprozeß, in: Remigius Bäumer, Lutherprozess und Lutherbann - Vorgeschichte, Ergebnis, Nachwirkung. (Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung, Band 32). Münster 1972, S. 18 - 49, vgl. hier S. 33; im Folgenden zitiert als Bäumer 1972.

[35] Vgl. Gotthard, S. 10.

[36] Von Ranke, I., S. 330; vgl. auch Rassow 1932, S. 75; Seibt, S. 58.

[37] Wohlfeil, S. 68.

[38] Vgl. Reinhard 1980, S. 62.

[39] Vgl. Rassow 1932, S. 26.

[40] Vgl. Schilling, S. 154.

[41] Luttenberger, Albrecht, Die Religionspolitik Karls V. im Reich, in: Kohler, Alfred/Barbara Haider, Christine Ottner (Hgg.), Karl V. 1500-1558 - Neue Perspektiven seiner Herrschaft in Europa und Übersee. Wien 2002, S. 293 - 343, vgl. hier S. 295; im Folgenden zitiert als Luttenberger 2002.

[42] Vgl. Reinhard 1980, S. 68.

[43] Vgl. ebd., S. 96; Schilling, S. 155.

[44] Bäumer, Remigius, Die Religionspolitik Karls V. im Urteil der Lutherkommentare des Johannes Cochlaeus, in: Albrecht, Dieter et al. (Hgg.), Politik und Konfession - Festschrift für Konrad Repgen zum 60. Geburtstag. Berlin 1983, S. 31 - 47, vgl. hier S. 42; im Folgenden zitiert als Bäumer 1983.

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Details

Titel
Die religionspolitischen Entscheidung und Erwartungen des weltlichen Machtblockes in Bezug auf die reformatorische Bewegung im Zeitraum des Reichstages zu Worms 1521
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V190614
ISBN (eBook)
9783656150916
ISBN (Buch)
9783656151425
Dateigröße
544 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entscheidung, erwartungen, machtblockes, bezug, bewegung, zeitraum, reichstages, worms
Arbeit zitieren
Patrick Schmitz (Autor), 2011, Die religionspolitischen Entscheidung und Erwartungen des weltlichen Machtblockes in Bezug auf die reformatorische Bewegung im Zeitraum des Reichstages zu Worms 1521, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190614

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