Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › German Studies - Linguistics

Die englische Sprache in deutschen Werbesendungen

Title: Die englische Sprache in deutschen Werbesendungen

Term Paper , 2010 , 30 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Tiffany Tabbert (Author)

German Studies - Linguistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Werbung begegnet uns überall. Sei es morgens, beim Blick in die Zeitung, wenn wir fernsehen oder an den Litfaßsäulen in der Stadt. Es ist so gut wie unmöglich einem Werbetext zu entgehen. Werbeslogans wie z.B. „Bin ich schon drin? Das ist ja einfach!“ von einem erfolgreichen Internetanbieter polarisieren und brennen sich ins Gedächtnis ein.
In den letzten Jahren aber treten immer mehr englischsprachige Wörter in der deutschen Fernsehwerbung auf, obwohl die englische Sprache im deutschen Wortschatz für Diskussion sorgt. Aber gibt es ein alternatives Wort für „Trend“ oder „Outfit“ das auch unserer Intention entspricht? Es sind mittlerweile sogar vollständige englische Werbesprüche zu finden, oder sogar ganze Werbesendungen auf Englisch. Und jeder kennt den Witz über die Werbung einer Parfümeriekette deren Werbeslogan „Come in and find out“ mit „Komm rein und finde wieder raus“ übersetz wird. Aber es scheint den deutschen Konsumenten zu gefallen, sonst hätte man eine gegenteilige Entwicklung in der Fernsehwerbung erkennen können, weil unter Umständen die Kunden wegblieben.
Wir benutzen englische Wörter in der Alltagssprache, das steht außer Frage, denn niemand nennt den Laptop „tragbarer Rechner“. Die Hausarbeit gliedert sich in zwei Teile. Zum einen in den theoretischen Teil, in dem der Terminus Anglizismus näher beleuchtet wird und erklärt werden soll, was sich dahinter verbirgt. Zum anderen in die Korpusstudie, die einen kurzen Blick auf deutsche Werbung mit dem Gebrauch der englischen Sprache gibt und wie oft hier Anglizismen vorkommen.
Werbung soll die Kunden dazu animieren etwas zu kaufen. Wieso wird also gerade die englische weitgehend dafür eingesetzt, obwohl doch der Altersdurchschnitt der Deutschen bei ca. 43 Jahren liegt und ca. 48% der befragten Deutschen kein Englisch versteht?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Werbung

2.1 Werbesprache

3. Anglizismen

3.1 Lehnwörter und Fremdwörter

3.2 Scheinentlehnungen

3.3 Mischkomposita

3.4 Lehnveränderungen

3.5 Inneres Lehngut oder Latentes Lehngut

4. Analyse

4.1 Die Analyse von Anglizismen in deutschen Werbespots

4.2 Schlussbemerkung

5. Ergebnis

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen und die Häufigkeit von Anglizismen in der deutschen Fernsehwerbung, um zu ergründen, warum englischsprachige Elemente trotz oft fehlender Sprachkenntnisse bei einem breiten Publikum eingesetzt werden und welchen stilistischen Effekt sie erzielen.

  • Die Funktion und Gestaltung von Werbesprache
  • Definitionen und Typologien von Anglizismen
  • Formen der sprachlichen Entlehnung (Lehnwörter, Mischkomposita)
  • Empirische Untersuchung anhand ausgewählter Werbespots
  • Analyse der Wirkung und Akzeptanz von Anglizismen bei Konsumenten

Auszug aus dem Buch

3.1 Lehnwörter und Fremdwörter

Lehnwörter und Fremdwörter lassen sich im Allgemeinen schwer unterscheiden. Beide bezeichnen Gegenstände, Eigenschaften, Tätigkeiten oder Begriffe für die in der Zielsprache keine passenden Worte existieren oder es diese Gegenstände, Eigenschaften usw. nicht gibt. Es werden aber auch Fremdwörter und Lehnwörter übernommen, obwohl es genügend Alternativen gibt. Die Schreibweise und Aussprache ist bei Fremdwörtern gleichbleibend und wird meist nicht verändert. Lehnwörter werden an die jeweilige Sprache angepasst. Aus chic [ʃɪk] als Fremdwort wird dann schick [ʃɪk]. Hier wird das Schriftbild dem Deutschen angepasst. Aus ch wird sch und aus c wird ck.

Die Aussprache wird nicht noch einmal variiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Werbung und die zunehmende Integration englischer Begriffe in die deutsche Werbelandschaft.

2. Werbung: Dieses Kapitel definiert Werbung als strategisches Beeinflussungsinstrument und grenzt die untersuchten Werbespots in ihrer Funktion ein.

2.1 Werbesprache: Hier wird die spezifische Rolle der Sprache in der Werbung als Kontaktmedium zwischen Produzent und Konsument analysiert.

3. Anglizismen: Das Kapitel liefert eine wissenschaftliche Definition des Begriffs Anglizismus und erläutert den aktuellen Forschungsstand.

3.1 Lehnwörter und Fremdwörter: Es wird die Unterscheidung zwischen Fremd- und Lehnwörtern sowie deren jeweilige Anpassung an das Deutsche erörtert.

3.2 Scheinentlehnungen: Hier liegt der Fokus auf Wörtern, die im Herkunftsland nicht existieren oder deren Bedeutungsfunktion im Deutschen verändert wurde.

3.3 Mischkomposita: Das Kapitel klassifiziert verschiedene Typen der Wortverbindung aus englischen und deutschen Sprachbestandteilen.

3.4 Lehnveränderungen: Es werden Kategorien der Lehnwortverkürzung und morphologische Anpassungen bei der Übernahme aus dem Englischen dargestellt.

3.5 Inneres Lehngut oder Latentes Lehngut: Hier wird die semantische Übernahme ohne direktes englisches morphologisches Material, wie bei Lehnübersetzungen, diskutiert.

4. Analyse: Die Analyse untersucht konkrete Werbespots aus dem Privatfernsehen auf ihre englischen Sprachelemente hin.

4.1 Die Analyse von Anglizismen in deutschen Werbespots: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Auswertung ausgewählter Beispiele aus dem Werbekorpus.

4.2 Schlussbemerkung: Ein kurzer Ausblick auf die Grenzen der durchgeführten Korpusstudie.

5. Ergebnis: Das Fazit fasst zusammen, dass Anglizismen in der Werbung fest etabliert sind und primär zur Vermittlung von Internationalität und Eleganz dienen.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Anglizismen, Werbesprache, Fernsehwerbung, Lehnwörter, Fremdwörter, Scheinentlehnungen, Mischkomposita, Sprachwissenschaft, Korpusstudie, Konsumentenverhalten, Marketing, Markenname, Sprachwandel, Kommunikation, Beeinflussung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz englischer Begriffe in der deutschen Fernsehwerbung und analysiert, wie diese Sprachmischung funktioniert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Funktionen der Werbesprache, die linguistische Kategorisierung von Anglizismen und deren Anwendung in der Praxis kommerzieller Werbespots.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie und warum Anglizismen in der deutschen Werbesprache eingesetzt werden und welchen Einfluss sie auf die Identifikation des Konsumenten mit dem Produkt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Korpusstudie, bei der Werbespots deutscher Privatsender transkribiert und anhand linguistischer Theorien zu Anglizismen analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition verschiedener Arten von Anglizismen und einen empirischen Analyseteil von Werbespots.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Anglizismen, Werbesprache, Mischkomposita, Korpusstudie und Sprachwandel charakterisiert.

Warum werden in der Werbung englische Begriffe genutzt, wenn viele Konsumenten die Sprache gar nicht beherrschen?

Die Analyse legt nahe, dass englische Begriffe oft nicht primär zur Informationsvermittlung dienen, sondern dazu, ein Produkt internationaler, eleganter oder interessanter wirken zu lassen.

Was versteht die Autorin unter Mischkomposita in der Werbung?

Es handelt sich um Wörter, die aus einer Kombination von englischem und deutschem Wortmaterial bestehen, wie beispielsweise das im Text erwähnte "Pflege-Colouration".

Wie werden Scheinentlehnungen in der Arbeit definiert?

Dies sind Wörter, die zwar aus dem Englischen entlehnt wurden, aber im Deutschen eine andere Bedeutung haben oder im Herkunftsland in dieser Form gar nicht existieren.

Was ist das wichtigste Ergebnis der Analyse?

Die Zahl der Anglizismen ist zwar beachtlich, aber weniger dominant als initial angenommen; dennoch wird Englisch als festes Stilelement für Internationalität beibehalten.

Excerpt out of 30 pages  - scroll top

Details

Title
Die englische Sprache in deutschen Werbesendungen
College
http://www.uni-jena.de/  (Germanistische Sprachwissenschaft)
Grade
3,0
Author
Tiffany Tabbert (Author)
Publication Year
2010
Pages
30
Catalog Number
V191138
ISBN (eBook)
9783668019362
ISBN (Book)
9783668019379
Language
German
Tags
sprache werbesendungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tiffany Tabbert (Author), 2010, Die englische Sprache in deutschen Werbesendungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191138
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  30  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint