„Wie ein Publikum entsteht“ von John Fiske. Analyse kultureller Phänomene mit dem Ansatz der Cultural Studies


Ausarbeitung, 2009
5 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt:

a) Thesenpapier zum Text

b) Kritische Reflexion einer These des Textes anhand eines externen Beispiels

eingereicht von Daniel Seehuber

a) Thesenpapier zum Text

I. Veränderungen der amerikanischen Gesellschaft in den 80er Jahren

- Die Verbindung technischer, soziokultureller und ökonomischer Faktoren führte eine Veränderung der amerikanischen Gesellschaft sowie Fernsehlandschaft herbei.
- Technisch, aufgrund der Entwicklung von Kabelfernsehen, Videospielen und Heimcomputern.
- Soziokulturell, durch die stärkere Wahrnehmung sozialer Unterschiede, denn soziale Bewegungen versuchten, sich vom kulturellen Durchschnitt abzuheben.
- Ökonomisch, hinsichtlich der zielgruppengerechteren Verkaufsstrategien der Unternehmen.
- Das Fernsehen reagierte mit teilweise kontroversen Formaten wie z.B.Married...withChildren, die an diesen Wandel angepasst waren.

II. Rezeption derSerieMarried...withChildren

1.1. Die Feldstudie

- Im Kontext der Cultural Studies sollte eine Feldstudie aufzeigen, wie der Konsum des nun veränderten Fernsehprogramms verstanden werden kann.

- Die jungen Studenten als Publikum der Serie sollten als soziale Formation und nicht als soziale Kategorie verstanden werden.
- Der Ort sowie die Art und Weise des Konsums ließen für Fiske wichtige Rückschlüsse auf die Rezeption der Serie zu.

1.2. Aussagen der Studie über das Verhalten der Jugendlichen

- Die Jugendlichen identifizierten sich eher mit den Verhaltensweisen der Familienmitglieder der Bundys als mit deren sozialer Klasse.
- Die jungen Studenten benutzten die Serie, um die Differenz zwischen ihrem Verständnis von Familie und dem gesellschaftlich erwarteten Verständnis deutlich zu machen.
- Die Parodie des Fernsehtextes erlaubte es ihnen, über die Unterschiede ihrer Jugend und der ihrer Eltern zu spotten, wobei diese Unterschiede erst im Prozess des Zusehens konstruiert wurden.
- Ihre Machtlosigkeit aufgrund des niedrigen Alters sahen sie in der Machtlosigkeit aufgrund der sozialen Klasse vertreten, die in der Serie durch die Bundys angesprochen wird.
- Die Rezeption der Sendung ermöglichte es den Jugendlichen daher, die altersspezifischen Machtstrukturen bezüglich der Beziehung zu ihren abwesenden Eltern zu überdenken.
- Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, einen Gegenpol zur Norm der 'heilen' Familie aufzubauen.

2. Auswirkungen auf die amerikanische Gesellschaft

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
„Wie ein Publikum entsteht“ von John Fiske. Analyse kultureller Phänomene mit dem Ansatz der Cultural Studies
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für Medienwissenschaft)
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
5
Katalognummer
V191890
ISBN (eBook)
9783656167686
Dateigröße
496 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ausarbeitungen, literatur, fiske, john, publikum, kulturelle, praxis, cultural, studies, karl, hörning, rainer, winter, hrsg, widerspenstige, kulturen, herausforderung, frankfurt, main
Arbeit zitieren
Daniel Seehuber (Autor), 2009, „Wie ein Publikum entsteht“ von John Fiske. Analyse kultureller Phänomene mit dem Ansatz der Cultural Studies, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191890

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