Da die Werbemöglichkeiten mit den klassischen Medien und anderen Kommunikationsinstrumenten vielfach ausgeschöpft und an Reiz verloren haben, bietet sich für Unternehmen die moderne Form des Sponsorings an. Mit dem Instrument des Sponsorings wurde ein erlebnisorientiertes Kommunikationsinstrument geschaffen.1 Die 15 Hauptsponsoren während der Fußballweltmeisterschaft 2006 stellten ungefähr 600 Millionen Euro zur Verfügung. An diesen Dimensionen kann man erkennen, dass die Durchführung solch großer Ereignisse ohne die Unterstützung von Sponsoren nicht mehr möglich ist. Dies gilt aber nicht nur für Großveranstaltungen, sondern auch Veranstaltungen auf regionaler Ebene benötigen Sponsoren. Die Studienarbeit befasst sich zunächst mit dem Begriff des Sponsoring allgemein und geht dann näher auf den Bereich des Sportsponsoring anhand eines Beispiels ein. Dabei wird auf die Bedeutung des Sportsponsoring, das Event selbst und die Zielsetzung eingegangen. Abschließend werden Richtlinien für ein gutes Sportsponsoring sowie das Sponsoringkonzept erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Sponsoring
2.1 Definition Sponsoring
2.2 Ursprung Sponsoring
2.3 Vor- und Nachteile
2.4 Vertragsgestaltung
2.5 rechtliche Fragen
2.6 Unternehmen (Marketing)
3. Event mit Sponsoringkonzept
3.1 Beschreibung eines Events
3.2 Sponsoringkonzept
4. Vertragsentwurf
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung von Sponsoring als modernes Instrument der Unternehmenskommunikation zu beleuchten und einen praxisorientierten Leitfaden für die Entwicklung eines Sponsoringkonzepts am Beispiel einer Public-Viewing-Veranstaltung zu erstellen.
- Grundlagen des Sponsoring: Definition, Ursprung und Abgrenzung zu Mäzenatentum und Spendenwesen.
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten von Sponsoringverträgen.
- Strategische Einbindung von Sponsoring in die Marketing- und Kommunikationspolitik eines Unternehmens.
- Erstellung eines fundierten Sponsoringkonzepts inklusive Zielgruppenanalyse und Erfolgskontrolle.
- Anwendung der Theorie anhand eines konkreten Praxisbeispiels (Public Viewing).
Auszug aus dem Buch
3.2 Sponsoringkonzept
Es gibt einige Gundsätze, nach welchen ein Sponsoringkonzept aufgebaut ist.
• Es sollte möglichst umfassend, aber trotzdem übersichtlich und konzentriert sein
• Es sollte auch für Leser ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse lesbar sein, da mit dem Konzept ein Anliegen, eine Idee oder ein Vorgehen verkauft werden muss
• Es sollte sich auf die aktuellsten Verhältnisse, Zahlen, Daten und Fakten beziehen
Der Umfang hängt natürlich von der Komplexität des Projektes ab.
Anfangs sollte grundsätzlich Auskunft gegeben werden, was genau erreicht werden soll, was bisher getan wurde und welche Freiheiten vorhanden sind. Wenn die eigene Politik klar und unmissverständlich im Sponsoringkonzept zu erkennen ist, signalisiert dies Professionalität und zeigt, dass man klare Vorstellungen einer künftigen Zusammenarbeit hat. Wichtig ist das der Sponsor zu der Veranstaltung passt und sich damit identifizieren kann, da sonst ein negatives Image entsteht, z.B. man findet einen Zigarettensponsor, erhält aber negative Image weil sich an der Veranstaltung mehrheitlich Jugendliche und Kinder teilnahmen.
In erster Linie sollte deshalb die aktuelle Situation des Gesponsorten analysiert werden, um Imageschäden von vornherein zu vermeiden. Bei unserem Public Viewing Event handelt es sich um eine Mischung aus einem Kultur- und Sportevent. Nur wer sich klar ist über die Ausgangslage und zwar in allen Facetten, der kann wissen, mit welchen Mitteln er in welcher Zeit welche Ziele erreichen kann. Die Analyse der Ausgangslage nimmt in den meisten Konzepten den größten Platz ein.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Sponsorings als erlebnisorientiertes Kommunikationsinstrument ein und erläutert die thematische Ausrichtung der Arbeit.
2. Sponsoring: Hier werden Definitionen, historische Ursprünge sowie Vor- und Nachteile erörtert und die Einbettung in das Marketing sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert.
3. Event mit Sponsoringkonzept: Das Kapitel beschreibt verschiedene Event-Typen und detailliert die methodische Struktur eines professionellen Sponsoringkonzepts.
4. Vertragsentwurf: Dieses Kapitel stellt einen praxisnahen Entwurf für einen Sponsoringvertrag zur Verfügung.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Sponsoring zu einem unverzichtbaren Bestandteil der modernen Kommunikation geworden ist, der die Lebensqualität und kulturelle Vielfalt stützt.
Schlüsselwörter
Eventsponsoring, Marketing, Sponsoringkonzept, Public Viewing, Kommunikationsinstrument, Imagetransfer, Sportmarketing, Sponsoringvertrag, Eventorganisation, Zielgruppenanalyse, Markenbekanntheit, Umsatzsteigerung, Sponsoring-Vision, Mäzenatentum, Erfolgskontrolle.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung von Sponsoring im Rahmen von Veranstaltungen sowie die methodische Erstellung eines Sponsoringkonzepts.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Sponsorings, rechtliche Aspekte, die strategische Marketing-Perspektive sowie die praktische Konzeption am Beispiel von Public Viewing.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Sponsoringkonzept aufgebaut sein muss, damit es professionell überzeugt und sowohl für den Sponsor als auch den Gesponserten Mehrwerte schafft.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und theoretischen Aufarbeitung sowie der beispielhaften Anwendung auf ein konkretes Szenario (Public Viewing) inklusive Vertragsentwurf.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Sponsoring, eine Analyse des Event-Bereichs und eine detaillierte Anleitung zur Erstellung eines Sponsoringkonzepts.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Eventsponsoring, Sponsoringkonzept, Marketing, Imagetransfer und Eventorganisation beschreiben.
Wie sollte laut dem Autor ein Sponsoringkonzept gestaltet sein?
Es sollte umfassend, übersichtlich, für Nicht-Experten verständlich und auf aktuellsten Daten basierend sein, um eine überzeugende Argumentationsbasis zu bilden.
Warum ist die Analyse der Ausgangslage im Konzept so wichtig?
Die Analyse der Ausgangslage ist entscheidend, um Imageschäden zu vermeiden und zielgerichtet entscheiden zu können, mit welchen Mitteln in welchem Zeitraum welche Ziele erreicht werden sollen.
Welche Rolle spielt der Imagetransfer im Sponsoring?
Der Imagetransfer ist ein zentrales Ziel, bei dem die positiven Eigenschaften eines Gesponserten auf das Unternehmen (den Sponsor) übertragen werden sollen, um die Marke zu stärken.
Welche Tipps gibt die Arbeit zur Erfolgskontrolle?
Zur Erfolgskontrolle werden qualitative Befragungen, die Messung der Besucherzahlen sowie strukturierte Gespräche mit Zielgruppenvertretern empfohlen.
- Quote paper
- Christoph Herberth (Author), 2012, Eventsponsoring - ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192091