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Die Höhenstufen der Anden

Titel: Die Höhenstufen der Anden

Seminararbeit , 2009 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Science Angewandte Geographie Moritz Hilgers (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt diverse naturräumliche Gliederungen der Erde in Räume bzw. Zonen. Diese Zonen lassen sich über ein jeweils typisches Bild charakterisieren und voneinander ab-grenzen. Als ein bekanntes Beispiel ist hier die Einteilung in Vegetationszonen zu nen-nen. Eine „Zonierung“ ist aber nicht nur in horizontaler Ebene möglich, sondern kann auch in vertikaler Richtung, der sogenannten Höhenstufeneinteilung, vollzogen werden. Diese Arbeit befasst sich nun mit dem Thema „Die Höhenstufen der Anden“. Zunächst wird der Begriff Höhenstufe mit seinen Merkmalen definiert. Es werden eingehend die fünf Haupthöhenstufen der Anden benannt und erläutert. Um die bedeutsamsten Unter-schiede der bekanntesten Höhenstufengliederungen, die der Anden und der Alpen, he-rauszustellen, wird abschließend ein Vergleich der beiden durchgeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Höhenstufe

3 Kurzvorstellung der Anden

4 Höhenstufen der Anden

4.1 Tierra caliente

4.2 Tierra templada

4.3 Tierra fria

4.4 Tierra helada

4.5 Tierra nevada

5 Vergleich mit dem Höhenstufensystem der Alpen

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die fünf Haupthöhenstufen der Anden wissenschaftlich zu definieren, ihre spezifischen klimatischen und vegetativen Merkmale zu erläutern und sie in einem komparativen Ansatz dem Höhenstufensystem der Alpen gegenüberzustellen.

  • Definition des Begriffs Höhenstufe
  • Geografische Kurzvorstellung der Anden
  • Detaillierte Analyse der fünf andinen Höhenstufen (Tierra caliente bis Tierra nevada)
  • Vergleich der klimatischen Unterschiede zwischen tropischem Tageszeitenklima und außertropischem Jahreszeitenklima
  • Auswirkungen der Klimaunterschiede auf Vegetation und menschliche Besiedlung

Auszug aus dem Buch

4.4 Tierra helada

Die Tierra helada ist laut Rathjens (1982:59) in eine untere Stufe, die zwischen 3200 und 3800m ü. NN liegt und mittlere Jahrestemperaturen von 6 bis 10°C aufweist, sowie eine obere Stufe, die in Höhen von etwa 3800 bis 4500m ü. NN. liegt und von Temperaturen unter 6°C gekennzeichnet ist, aufzuteilen. Diese Stufe ist klimatisch durch eine hohe Frostwechselhäufigkeit ( jährlich ca. 250 bis 320 Frostwechseltage) und niedrigen Niederschlag bestimmt (Müller-Hohenstein 1981:76). In diesem hoch gelegenen, baumlosen Bereich wird lokal zwischen Puna (Abb.3) und Páramo (Abb.4) unterschieden (Nolzen 1995:89). Die erste Bezeichnung wird für die trockeneren Landstriche zum Beispiel in den innerandinen Hochlagen oder auch in äquatorferneren Hochgebirgen verwendet. Páramo bezeichnet die feuchteren Gebiete der Tierra helada, die es zum Beispiel in Ecuador, Kolumbien und Venezuela anzutreffen gibt (Müller-Hohenstein 1981:76-77). Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten nimmt die pflanzliche Produktion in dieser Höhenstufe stark ab. Charakteristische Lebensformen sind neben Gräsern die sogenannten Polster- und Rosettenpflanzen (kompakte Wuchsform). Besonders auffallend sind vor allem in der feuchteren Páramo die Schopfbäume, welche sich durch eine gewisse Stammsukkulenz, also der Fähigkeit des Speicherns von Wasser in ihren Pflanzenteilen, auszeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zonale Gliederung der Erde ein und steckt den Rahmen für die Analyse der vertikalen Höhenstufeneinteilung der Anden sowie deren Vergleich mit den Alpen ab.

2 Definition Höhenstufe: Dieses Kapitel definiert den Begriff Höhenstufe anhand klimatischer, pflanzlicher und wirtschaftlicher Kriterien und erläutert die klimatischen Ursachen für die Ausbildung dieser Schichtung.

3 Kurzvorstellung der Anden: Hier wird der geografische Kontext der Anden als längster Gebirgszug der Erde mit seinen komplexen klimatischen Bedingungen und seiner physischen Ausdehnung dargestellt.

4 Höhenstufen der Anden: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit und beschreibt detailliert die fünf Haupthöhenstufen Tierra caliente, Tierra templada, Tierra fria, Tierra helada und Tierra nevada.

5 Vergleich mit dem Höhenstufensystem der Alpen: Dieses Kapitel stellt die Unterschiede zwischen dem tropischen Tageszeitenklima der Anden und dem Jahreszeitenklima der Alpen gegenüber und analysiert deren Auswirkungen auf die Besiedlung und Nutzung.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die wesentlichen Ergebnisse zu den fünf Höhenstufen und fasst die klimatischen Differenzen zum Alpenraum prägnant zusammen.

Schlüsselwörter

Höhenstufen, Anden, Tierra caliente, Tierra templada, Tierra fria, Tierra helada, Tierra nevada, Tageszeitenklima, Jahreszeitenklima, Klimazonen, Vegetationsstufen, Physische Geographie, Gebirgsklima, Tropen, Landwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Einteilung der Anden in verschiedene klimatische und ökologische Höhenstufen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Definition der Höhenstufen, die Beschreibung ihrer spezifischen Merkmale sowie der Vergleich mit dem alpine System.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die fünf Haupthöhenstufen der Anden zu benennen, klimatisch zu charakterisieren und die Unterschiede zu den Alpen durch den Kontrast von Tages- und Jahreszeitenklima zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Zusammenführung bekannter geografischer Modelle zu den Anden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Anden und eine detaillierte Einzelbetrachtung der fünf Höhenstufen vom tropischen Tiefland bis hin zur gletscherbedeckten Hochgebirgsregion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Höhenstufen, Anden, Tageszeitenklima, Tropen sowie die spezifischen spanischen Bezeichnungen der Stufen (Tierra caliente, templada, fria, helada, nevada).

Was unterscheidet das andine Höhenstufensystem grundlegend von dem der Alpen?

Der Hauptunterschied liegt im klimatischen Grundmuster: Die Anden sind durch ein Tageszeitenklima geprägt, während die Alpen einem Jahreszeitenklima unterliegen, was unterschiedliche Vegetationsgrenzen bedingt.

Warum spielt die Tierra fria eine so wichtige Rolle für die andine Bevölkerung?

Die Tierra fria stellt in den Zentralanden den Hauptlebensraum für den Menschen dar, da hier klimatisch günstigere Bedingungen für die Landwirtschaft und dauerhafte Besiedlung herrschen als in den extremen Zonen darüber oder darunter.

Was bedeuten die Begriffe Puna und Páramo in der Tierra helada?

Dabei handelt es sich um regionale Untergliederungen der Tierra helada: Puna bezeichnet die trockeneren Hochlagen, während Páramo die feuchteren Gebiete beschreibt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Höhenstufen der Anden
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Geographisches Institu)
Note
1,0
Autor
Bachelor of Science Angewandte Geographie Moritz Hilgers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V192431
ISBN (eBook)
9783656173656
ISBN (Buch)
9783656173786
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anden Höhenstufen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Science Angewandte Geographie Moritz Hilgers (Autor:in), 2009, Die Höhenstufen der Anden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192431
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Leseprobe aus  14  Seiten
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