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Fähigkeitsselbstkonzept

Zusammenhang zwischen Fähigkeitsselbstkonzept und universitärer Leistung

Titel: Fähigkeitsselbstkonzept

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jan Schröder (Autor:in)

Pädagogik - Hochschulwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der empirischen Hausarbeit zum Thema Fähigkeitsselbstkonzept soll mithilfe eines Fragebogens der kognitiven Leistungsfähigkeit das Selbstkonzept bei Studenten ermittelt werden. In diesem Zusammenhang wird das Messinstrument SESSKO (Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts) auf die Universität adaptiert und bei Studenten angewendet. Die Erhebung befasst sich ausschließlich mit der Einschätzung der kognitiven Leistungsfähigkeit von Studenten und bezieht sich auf deren eigenen universitären Leistungen. Das daraus abgeleitete Ziel ist also am Ende der Erhebung ein „universitäres Fähigkeitsselbstkonzept“ von Studenten zu erhalten. Dafür sieht das Studiendesign eine Erhebung mit einer Stichprobengröße von mind. 30 Studenten ab dem 4. Semester vor. Die Erhebung soll im April 2011 an der Ruhr-Universität stattfinden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Zusammenhang Fähigkeitsselbstkonzept und Leistung

3. Ermittlung Fähigkeitsselbstkonzept

4. Fragestellung

5. Hypothesen

6. Methode

6.1 Stichprobe

6.2 Instrumente

6.3 Durchführung

7. Ergebnisse

7.1 Deskriptive Ergebnisse

7.2 Ergebnisse zur Fragestellung

7.2.1 Zusammenhang zwischen Leistung und Fähigkeitsselbstkonzept

7.2.2 Reliabilitäten des Messinstruments

8. Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der kognitiven Leistungsfähigkeit von Studierenden an der Ruhr-Universität Bochum und deren Fähigkeitsselbstkonzept. Hierbei soll empirisch geklärt werden, ob sich die für den schulischen Kontext entwickelten Messinstrumente erfolgreich auf den universitären Bereich adaptieren lassen.

  • Struktur und Dimensionalität des Selbstkonzept-Modells nach Shavelson
  • Empirische Analyse der Korrelation zwischen universitären Noten und Fähigkeitsselbstkonzept
  • Adaption der SESSKO-Skalen für den universitären Kontext
  • Untersuchung von Vergleichsprozessen (kriterial, individuell, sozial, absolut) bei Studierenden

Auszug aus dem Buch

2.1 Zusammenhang Fähigkeitsselbstkonzept und Leistung

Das Fähigkeitsselbstkonzept als eine „Gesamtheit der kognitiven Repräsentationen eigener Fähigkeiten in akademischen Leistungssituationen“ (Schöne u.a., 2002, S.7) steht wie viele andere Faktoren im Zusammenhang mit Leistung.

Wenn man sich hypothetisch mit dem Zusammenhang zwischen dem Fähigkeitsselbstkonzept und der Leistung einer Person auseinandersetzt, geht man davon aus, dass es sich dabei um einen positiven Zusammenhang handeln muss. Marsh (1986) postuliert beispielsweise mit seinem I/E-Modell einen ebensolchen positiven Zusammenhang. In diesem Modell geht es grundsätzlich und in aller Kürze formuliert, um die Entstehung von Fähigkeitsselbstkonzepten aufgrund von internalen und externalen Leistungsvergleichen. Um den Zusammenhang empirisch zu überprüfen, ist es nötig auf der einen Seite die Leistung und auf der anderen Seite das Fähigkeitsselbstkonzept zu erfassen.

In einigen Studien wurde bewiesen, dass es Korrelationen zwischen der Leistung und dem Fähigkeitsselbstkonzept gibt. Es wurde aber auch festgestellt, dass diese Korrelationen abhängig von dem Messinstrument sind. Marsh et al. konnten so 1988 darlegen, dass die Korrelation zwischen dem globalen Selbstkonzept und der akademischen Leistung nur schwach ausgeprägt ist. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Korrelation am höchsten ist, wenn akademische Leistung und akademisches Selbstkonzept in nur einem fachspezifischen Bereich erhoben wird (vgl. Marsh, 1986).

In einer empirischen Untersuchung (Dickhäuser et al., 2002) wurde ein positiver Zusammenhang zwischen akademischen Selbstkonzept und der fachspezifischen Schulleistung ermittelt. Das akademische Selbstkonzept oder Fähigkeitsselbstkonzept wurde mit den Skalen zum akademischem Selbstkonzept (SASK) von Dickhäuser et al. erhoben. Die dabei ausgewerteten Korrelationskoeffizienten von r = .38 - .43 beweisen die positive Korrelation (vgl. Dickhäuser et al., 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema, die Relevanz des Fähigkeitsselbstkonzepts im universitären Kontext und die Zielsetzung der Untersuchung.

2. Theoretischer Hintergrund: Darstellung des hierarchischen Selbstkonzeptmodells nach Shavelson sowie Erläuterung des Zusammenhangs zwischen Leistung und Selbstwahrnehmung.

3. Ermittlung Fähigkeitsselbstkonzept: Diskussion der Problematik der Erfassung nicht direkt beobachtbarer Konstrukte und Vorstellung der SESSKO-Skalen.

4. Fragestellung: Definition der zwei zentralen Forschungsfragen hinsichtlich des Leistungszusammenhangs und der Adaptierbarkeit des Messinstruments.

5. Hypothesen: Formulierung der wissenschaftlichen Erwartungen an den positiven Zusammenhang von Leistung und Fähigkeitsselbstkonzept sowie die Reliabilität der adaptierten Skalen.

6. Methode: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobe, der verwendeten Instrumente und der Durchführung der Datenerhebung im April 2011.

7. Ergebnisse: Präsentation der statistischen Daten, einschließlich deskriptiver Auswertungen sowie der Korrelations- und Reliabilitätsanalysen.

8. Diskussion und Fazit: Interpretation der Ergebnisse im Lichte theoretischer Ansätze, kritische Reflexion des Studiendesigns und abschließende Zusammenfassung.

Schlüsselwörter

Fähigkeitsselbstkonzept, Akademisches Selbstkonzept, Universitäre Leistung, SESSKO, Skill-development-Ansatz, Korrelationsanalyse, Reliabilität, Cronbachs Alpha, Pädagogische Psychologie, Leistungsvergleich, Bezugsnormen, Studienleistungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen kognitiven Leistungsfähigkeit (Fähigkeitsselbstkonzept) und der tatsächlich erbrachten Studienleistung bei Studierenden der Ruhr-Universität Bochum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen des akademischen Selbstkonzepts, verschiedene Bezugsnormen (sozial, individuell, kriterial, absolut) und die Reliabilität von Messinstrumenten im Hochschulkontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu prüfen, ob ein positiver Zusammenhang zwischen der Studienleistung und dem Fähigkeitsselbstkonzept besteht und ob sich schulische Skalen zur Erfassung dieses Konzepts erfolgreich auf das Studium übertragen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Korrelationsstudie, bei der 41 Studierende mittels eines adaptierten Fragebogens befragt und deren Leistungsdaten (Noten) statistisch korreliert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung des Selbstkonzeptmodells, der methodischen Adaption des SESSKO-Fragebogens, der Durchführung der Befragung und der detaillierten Auswertung der Korrelationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Fähigkeitsselbstkonzept, Akademisches Selbstkonzept, SESSKO, Reliabilität, Korrelationsanalyse und studentische Leistungsfähigkeit.

Warum spielt der "temporale Vergleichsprozess" eine Rolle?

Die Studie zeigt, dass Studierende ihre Leistungen stark über ihre eigene Historie (frühere Leistungen) bewerten, was den individuellen Vergleichsprozess für diese Altersgruppe besonders relevant macht.

Wie ist die Reliabilität der adaptierten Skalen zu bewerten?

Die Reliabilitätsanalyse ergab sehr zufriedenstellende Ergebnisse, wobei die Cronbachs Alpha-Werte (teilweise über .90) eine hohe Messgenauigkeit der adaptierten Instrumente belegen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fähigkeitsselbstkonzept
Untertitel
Zusammenhang zwischen Fähigkeitsselbstkonzept und universitärer Leistung
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Note
2,0
Autor
Jan Schröder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V193086
ISBN (eBook)
9783656182917
ISBN (Buch)
9783656183785
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fähigkeitsselbstkonzept Selbstkonzept Leistung Zusammenhang Leistung und Selbstkonzept Zusammenhang Leistung und Fähigkeitsselbstkonzept Empirische Hausarbeit SESSKO Marsh Shavelson Dickhäuser
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Schröder (Autor:in), 2012, Fähigkeitsselbstkonzept, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193086
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