Wikileaks - Hintergründe im digitalen Enthüllungsjournalismus


Hausarbeit, 2011

16 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärungen
2.1 Journalismus
2.2 Pressekodex
2.3 Moral
2.4 Ethik
2.5 Wikileaks
2.6 Whisteblower

3 Was ist Journalismus?
3.1 Hintergründe
3.2 Die Arbeit
3.2.1 Der Zeitdruck
3.2.2 Die Informationsflut
3.3 Ethik und Moral - Der Pressekodex

4 Wikileaks
4.1 Wikileaks und Journalismus
4.1.1 Informationsbeschaffung
4.1.2 Die Verifizierung bei Wikileaks
4.2 Kritik an der Arbeit

5 Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Veranschaulichung auf die Frage, welche Auswirkungen eMail und Internet der persönliche Arbeitsstress haben

1 Einleitung

Tag ein Tag aus sorgt die Internetplattform Wikileaks für Schlagzeilen. Ent- weder generiert sie das Interesse selbst durch etwaige interne Konflikte oder die Betreiber künden die nächste Informationsflut an geheimen und brisanten Daten an. So oder so. Die Website ist gut besucht. Mehr als nur das. Täglich treiben sich tausende auf ihr herum und haben Teil an nahezu unverständli- chen geheimen Botschaften, die in Militärsprache ungefiltert veröffentlicht werden.

Auf die wehenden Fahnen haben sich die Betreiber der wohl bekanntesten Whistleblowerplattform, dass sie Transparenz schaffen möchten. Durchsichtigkeit in allen Bereichen, innenpolitisch und außenpolitisch, national und international, wirtschaftlich und kulturell.

Auf welche Art und Weise das Julian Assange, Sprecher von Wikileaks und eine Anhänger tun und wieso sich diese Menschen zu jeder erdenklichen Gelegenheit der Presse zuwenden soll nachfolgend geklärt werden.

2 Begriffserklärungen

2.1 Journalismus

Der Begriff Journalismus beschreibt die publizistische Arbeit der Medien, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, die neben der Recherche und Bearbei- tung auch Präsentation, Interpretation und Analyse umfasst. „Von grundle- gender Bedeutung für den Journalismus […] ist das politisch- gesellschaftliche System, v.a. durch die Festlegung der rechtlichen Grundla- gen (z.B. Freiheit der Informationsbeschaffung und Meinungsfreiheit) für die journalistische Tätigkeit.“1

2.2 Pressekodex

Der Pressekodex umfasst Grundsätze für die Journalistische Tätigkeit die von Rechtswegen zulässig sind, jedoch nach ethischer und moralischer Vorstellung des deutschen Presserats nicht vertretbar seinen. So schreibt er beispielsweise eine gründliche und faire Recherche vor oder die Achtung von Privatleben und Intimsphäre. Besonders jedoch auch die Achtung vor der Wahrheit und er Menschenwürde.2

2.3 Moral

Der Begriff Moral hat den Ursprung im Lateinischen moralis und hat die Bedeutung Sitte und beschreibt damit, sozial zugrundeliegende Normen für Handlungen, die die Gesellschaft in ihrer Mehrheit akzeptieret und als gut und richtig erachtet.3

2.4 Ethik

Die Ethik baut auf den moralischen Grundsätzen einer Gesellschaft auf. Sie versucht dabei Urteile auf rationaler Basis unter Außerachtlassung aller greifbaren Weltanschauungen und Wertevorstellungen zu fällen und Ent- scheidungen zu treffen die auf verallgemeinbarten moralischen Prinzipien beruhen.4

2.5 Wikileaks

Wikileaks ist eine nichtkommerzielle Internetplattform die sich zu den sog. Plattformen für Whistleblower zählt und seit 2006 arbeitet. Die Website hilft nach eigenen Angaben der Betreiber Dokumente anonym zu veröffentlichen, die aus Geheimhaltungsgründen einer Vertraulichkeit oder einer Zensur unterliegen und damit nicht zugänglich für die Öffentlichkeit sind.

2.6 Whisteblower

Ein Whistleblower (abgeleitet aus dem englischen: „to blow a whistle“) ist ein Informant oder eine Person die Hinweise gibt, um allgemeine Gefahrenquellen oder moralisch inkorrektes Verhalten aufzudecken.5

3 Was ist Journalismus?

Dieser Abschnitt befasst sich mit den Fragen, was Journalismus ist, was ihn ausmacht und wodurch er gekennzeichnet ist. Ebenso soll beleuchtet wer- den, wie ein Journalist arbeitet und welche Probleme sich daraus ergeben.

3.1 Hintergründe

Neben der oben angeführten Begriffserklärung, beschreibt Journalismus zu- nächst eine Tätigkeit, die von Journalisten ausgeführt wird. Die Arbeit selbst ist geprägt von Recherche. Das heißt vom Suchen nach Informationen zu einem Thema, um einen möglichst umfassenden Einblick in die Materie zu gelangen.

Die gängigsten Methoden zählen persönliche Gespräche, aber auch Mittei- lungen von Unternehmen, Verbänden oder Organisationen die Informationen zum Thema beinhalten. Ein weiterer Weg für Journalisten an Informationen zu gelangen führt über Presseagenturen, wie die dpa (Deutsche Presse- agentur) oder der Nachrichtendienst Reuters. Hier werden Informationen von Journalisten aufbereitet und in beliebigen Stilformen zum Verkauf angeboten und dürfen nach Kennzeichnung als redaktioneller Beitrag veröffentlicht wer- den.6

3.2 Die Arbeit

Bei ihrer Arbeit stehen Journalisten oft unter sehr großen Zeitdruck. Oft sind die Redaktionen zu klein oder der Textschluss sitzt den Autoren im Nacken. In beiden Fällen bleibt nur sehr wenig Zeit für die Recherche und vor allem für die Verifizierung der Ergebnisse. Hinzu kommt die Informationsflut der Journalisten in ihrem Tagesgeschäft ausgesetzt sind.7

[...]


1 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2009

2 Deutscher Presserat, http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/einfuehrung.html [Zugriff am 27.01.2011]

3 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2009

4 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2009

5 Vereinigung deutscher Wissenschaftler http://www.vdw- ev.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17&Itemid=13&lang=de [Zugriff am 27.01.2011]

6 Netzwerk Recherche. Qualitäts-Katalysator Recherche: Leitlinien für einen wirksamen Re- cherche-Journalismus, http://www.netzwerkrecherche.de/nr-Positionen--Positionen-des- netzwerk-recherche/Leitlinien-Recherche-Journalismus/ [Zugriff am 27.01.2011]

7 Heise.de, Leiden unter Informationsflut und Zeitdruck, Florian Rötzer, 23.03.2006, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22319/1.html [Zugriff am 27.01.2011]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Wikileaks - Hintergründe im digitalen Enthüllungsjournalismus
Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien Stuttgart
Autor
Jahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V194188
ISBN (eBook)
9783656197423
ISBN (Buch)
9783656197539
Dateigröße
493 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienethik, Wikileaks, Enthüllung, Journalismus
Arbeit zitieren
Luca Leicht (Autor), 2011, Wikileaks - Hintergründe im digitalen Enthüllungsjournalismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194188

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