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Disruptive Innovation

Titel: Disruptive Innovation

Seminararbeit , 2012 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Thorsten Frierk (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Jahr 1995 entwickelte Clayton Christensen eine Theorie über die sogenannten disruptiven Innovationen, in der er beschreibt, warum etablierte Unternehmen oft an disruptiven Innovationen scheitern und manch andere Innovationen, die sustaining Innovationen, etablierten Unternehmen keine existenzbedrohenden Probleme bereiten. Demnach entsteht eine problematische Situation, wenn es sich andeutet, dass neue Innovationen einen neuen Absatzmarkt schaffen. Unternehmen stehen dann vor der Entscheidung, entweder Ressourcen in die neue Technologie zu investieren oder abzuwarten, ob sich die neue Technologie auch am Hauptabsatzmarkt durchsetzen kann. Beides kann zu Marktanteilsverlusten führen. Falls sich die neue Technologie durchsetzt, könnte das Unternehmen in technologischen Rückstand geraten. Wenn sich die neue Technologie jedoch nicht durchsetzt, werden dadurch Ressourcen verschwendet, die für etablierte Technologien hätten verwendet werden können. Diese Tatsache bezeichnet Christensen in seiner Theorie als innovator’s dilemma für etablierte Unternehmen.
In dieser Arbeit wird Christensens Innovationstheorie beschrieben. Zuerst werden die Grundlagen dargestellt, auf die sich seine Theorie stützt. Dann wird auf die unterschiedlichsten Merkmale von Innovationen, speziell den disruptiven Innovationen, eingegangen. In der Folge werden die Probleme etablierter Unternehmen erläutert. Zuletzt erfolgt eine kritische Würdigung und Zusammenfassung der Theorie.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Theorie Christensens

2.1 Value-Network und Entwicklungspfade

2.2 Konzept disruptiver Innovationen

2.2.1 Merkmale von Sustaining Technologies

2.2.2 Merkmale von Disruptive Technologies

2.2.3 Modell der disruptiven Innovation

2.3 Arten von disruptiven Innovationen

2.3.1 Low-End Disruption

2.3.2 New-Market Disruption

2.3.3 Mischformen der Disruption

2.4 Die Probleme etablierter Unternehmen

2.4.1 Gesetzmäßigkeiten der disruptiven Technologie

2.4.2 Reaktionsmöglichkeiten auf disruptive Innovationen

2.5 Die mechanische Baggerindustrie – ein Fallbeispiel

3. Kritische Würdigung und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Clayton Christensens Theorie der disruptiven Innovation, um zu erklären, warum etablierte Unternehmen trotz ihres Erfolgs häufig an grundlegend neuen Innovationen scheitern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Unternehmen ihre strategische Ausrichtung und ihr Geschäftsmodell anpassen müssen, um nicht von disruptiven Marktentwicklungen verdrängt zu werden.

  • Grundlagen von Value-Networks und technologischen Entwicklungspfaden
  • Abgrenzung zwischen Sustaining und Disruptive Technologies
  • Differenzierung verschiedener Disruptionstypen (Low-End vs. New-Market)
  • Analyse der Management-Herausforderungen für etablierte Marktführer
  • Strategische Handlungsoptionen bei disruptiven Marktveränderungen

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Merkmale von Disruptive Technologies

Diese Situation bietet eine Chance für kleinere Unternehmen, neu in den Markt einzusteigen und mit sogenannten disruptiven Innovationen neue Käuferschichten anzusprechen. Disruptive Technologies sprechen häufig nur eine kleine Kundengruppe an, der die etablierten Produkte nicht zusagen – sei es aufgrund ihres Preises oder der angebotenen Leistungen. Sie unterbrechen bekannte Pfade der Leistungsverbesserung und decken komplett neue Leistungsdimensionen ab. Im Gegensatz zu sustaining Innovationen unterbrechen sie den vorhandenen Entwicklungspfad oder definieren die Bedeutung von Leistung neu (Christensen und Bower, Leading Firms 1996). Christensen schreibt dazu: „A disruptive technology or disruptive innovation is an innovation that helps create a new market and value network, and eventually goes on to disrupt an existing market and value network“ (Christensen, Disruptive Innovation 2012).

Bei der Einführung eines neuen Produkts ist dieses den vorhandenen Produkten deutlich unterlegen. Das Hauptmerkmal eines solchen Produkts ist, dass es neue Attribute aufweist, die von der Hauptkundengruppe nicht gefordert werden (Hüsig und Soppe 2011). Häufig ist das neue Produkt preislich sowie in der Zweckmäßigkeit und Kompaktheit den vorhandenen Produkten gegenüber überlegen, besitzt jedoch Einschränkungen im Funktionsumfang. Die untersten Käuferschichten, die durch dieses Produkt angesprochen werden, versprechen einen einfachen Markteintritt, da die Marktführer in dieser Kundengruppe meist nicht vertreten sind. Hat das kleine Unternehmen die Chance die Produktperformance zu verbessern, kann es zu einem späteren Zeitpunkt auch die Kunden der etablierten Unternehmen ansprechen und deren Marktanteile gewinnen. In den meisten Fällen ist es für das führende Unternehmen zu diesem Zeitpunkt schon zu spät, um auf die disruptive Innovation zu reagieren (Hüsig und Soppe 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung erläutert das "innovator’s dilemma" nach Clayton Christensen und skizziert das Ziel der Arbeit, die theoretischen Grundlagen sowie die Herausforderungen für etablierte Unternehmen zu beleuchten.

2. Die Theorie Christensens: Dieses Hauptkapitel analysiert das Konzept der Value-Networks, unterscheidet zwischen erhaltenden und disruptiven Innovationen, kategorisiert Disruptionstypen und untersucht die strategischen Reaktionsprobleme etablierter Firmen sowie ein Praxisbeispiel aus der Baggerindustrie.

3. Kritische Würdigung und Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die theoretischen Erkenntnisse und betont die Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle jenseits rein technologischer Entwicklungen strategisch auf disruptive Marktkräfte auszurichten.

Schlüsselwörter

Disruptive Innovation, Sustaining Technologies, Value-Network, Innovator’s Dilemma, Low-End Disruption, New-Market Disruption, Technologischer Entwicklungspfad, Geschäftsmodell, Marktanteile, Wettbewerbsvorteil, Strategisches Management, Innovationsmanagement, Marktführer, Fallbeispiel, Baggerindustrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Theorie der disruptiven Innovation von Clayton Christensen und beleuchtet die strategischen Schwierigkeiten, mit denen etablierte Unternehmen konfrontiert sind, wenn neue Technologien ihre bestehenden Märkte verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen das Management von Innovationen, die Funktionsweise von Wertschöpfungsnetzwerken (Value-Networks) und die unterschiedlichen Dynamiken zwischen erhaltenden (sustaining) und zerstörenden (disruptiven) technologischen Fortschritten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, warum etablierte Unternehmen bei disruptiven Innovationen oft scheitern und welche strategischen Anpassungen notwendig sind, um in einem sich wandelnden Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf der Literaturanalyse von Clayton Christensens grundlegenden Werken sowie ergänzenden wissenschaftlichen Beiträgen zum Technologiemanagement basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen hinter Value-Networks, klassifiziert verschiedene Formen der Disruption, untersucht die Gesetzmäßigkeiten, warum etablierte Management-Praktiken bei Disruption versagen, und illustriert diese anhand eines Fallbeispiels aus der Baggerindustrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Disruptive Innovation, Value-Network, Innovator’s Dilemma, Low-End Disruption, New-Market Disruption und Strategisches Management.

Warum fällt es großen Unternehmen schwer, auf disruptive Innovationen zu reagieren?

Große Unternehmen fokussieren sich oft zu stark auf die Anforderungen ihrer profitabelsten Hauptkunden und Investoren. Disruptive Innovationen bedienen zu Beginn jedoch oft nur kleine, unattraktive Märkte, was nicht zu den Wachstumszielen der etablierten Firmen passt.

Welche Reaktionsmöglichkeiten haben etablierte Unternehmen laut der Arbeit?

Unternehmen können neue Fähigkeiten intern entwickeln, eine eigenständige Tochtergesellschaft für disruptive Projekte ausgliedern oder spezialisierte Konkurrenzunternehmen akquirieren, um sich wertvolles Know-how zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Disruptive Innovation
Hochschule
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Veranstaltung
Wirtschaftsingenieurwesen
Note
1,3
Autor
B.A. Thorsten Frierk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V194522
ISBN (eBook)
9783656203391
ISBN (Buch)
9783656207733
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovation Clayton Christensen disruptive Innovation sustaining Innovation the innovator's dilemma Disruption
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Thorsten Frierk (Autor:in), 2012, Disruptive Innovation , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194522
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Leseprobe aus  17  Seiten
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