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Das Märchen im Medienzeitalter und sein möglicher Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung

Título: Das Märchen im Medienzeitalter und sein möglicher Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung

Trabajo Escrito , 2011 , 19 Páginas

Autor:in: Christina Schröder (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Géneros
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Märchen faszinieren seit vielen Jahrhunderten Menschen aus allen erdenklichen Ländern und Kulturen. Als zunächst mündlich überlieferte Geschichten eroberten sie die Herzen von Erwachsenen und Kindern. Sie boten eine spannende und lehrreiche Abwechslung zum harten Arbeitsalltag der Menschen.
Besonders Kinder scheinen nach wie vor für Märchengeschichten empfänglich zu sein. Märchen können einen wertvollen Beitrag zu ihrer persönlichen Entwicklung beitragen und ihnen Beispiele und Antworten auf existentielle Fragen liefern. Märchen spenden Hoffnung und Trost, sie vermitteln das wohlige Gefühl, dass am Ende stets das Gute über das Böse siegt. In der heutigen Zeit unterliegen Märchenerzählungen häufig Abwandlungen und Anpassungen an aktuelle Medienformate. Eher selten gibt es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene noch die Möglichkeit, echten Märchenerzählern und Märchenerzählerinnen und ihrer fesselnden, aufs Publikum abgestimmten Erzählart zuhören zu können.

Die vorliegende Arbeit liefert zunächst einen generellen Überblick über Märchen und ihre Merkmale. Es wird darauf eingegangen, warum Märchen sich besonders gut als Kinderlektüre eignen und in welcher Weise Märchen zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen beitragen können. Im Anschluss daran werden kurz die Aspekte und Vorteile mündlicher Märchenerzählungen erläutert sowie die Entwicklung von Märchenerzählungen im Rahmen der Medienentwicklung beleuchtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegendes zum Märchen

3. Merkmale der Gattung "Märchen/Zaubermärchen"

4. Kinder lieben Märchen (und Erwachsene auch)

5. Märchen und kindliche Entwicklung

6. Märchenerzählen heute

7. Märchen im Medienzeitalter

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Märchen für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Transformation und Rezeption im modernen Medienzeitalter, um zu klären, wie diese alten Erzählformen auch heute noch zur Lebensbewältigung beitragen können.

  • Grundlegende Merkmale und Gattungsbestimmungen des Märchens
  • Die psychologische und pädagogische Relevanz von Märchen für die kindliche Entwicklung
  • Die Wandlung der mündlichen Erzählkultur hin zum professionellen Märchenerzählen
  • Chancen und Risiken der Märchenadaption in digitalen Medien

Auszug aus dem Buch

3. Merkmale der Gattung "Märchen/Zaubermärchen"

Märchen zeichnen sich durch besondere Merkmale aus und heben sich dadurch von anderen literarischen Gattungen ab. Zaubermärchen haben beispielsweise die Eigenschaft, dass sie wunderbare und numinose Vorkommnisse als selbstverständlich ansehen und entsprechend von ihnen berichten. Unerklärliches wird von den Märchenhelden und -heldinnen hingenommen, ohne nach Ursachen zu fragen; übernatürlichen Helfern begegnet der Märchenheld unvoreingenommen und aufgeschlossen und der Märchenheld wundert sich nicht über Dinge und Geschehnisse, die nach den Gesetzen der Natur unmöglich sind.

Familienverhältnisse und Gesellschaftskonstellationen sind im Kontrast zu den zauberhaften Elementen des Märchens dagegen oft realistisch dargestellt. Im Märchen existieren Figuren wie z.B. das verstoßene Stiefkind und eine habgierige, machtversessene, ihm sozial übergeordnete Person, wie beispielsweise die böse Stiefmutter, der zurückgesetzte jüngste Bruder von mehreren Geschwistern, der sich behaupten muss und ähnliche weitere Figuren, die realistische Familienkonstellationen wiederspiegeln.

Mit Hilfe von Einleitungs- und Schlussformeln (z.B. "Es war einmal..." und "Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute...") wird die gewollte Fiktionaliät der Geschehnisse hervorgehoben. Auch fehlende Orts- und Zeitangaben sowie die Typisierung aller Figuren und beschriebenen Elemente tragen dazu bei. Der Bezug zur Wirklichkeit ist ein Unterscheidungsmerkmal, dass Sagen und Legenden vom Märchen unterscheidet. Sagen und Legenden führen in der Regel historische Belege für das von ihnen Berichtete an, sie wollen von ihren Zuhörern oder Lesern geglaubt werden. Märchen hingegen sind wirklichkeitsfern, man bezeichnet sie als "amimetisch", während Sagen und Legenden als "mimetisch" gelten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zeitlose Faszination von Märchen ein und skizziert die Fragestellung nach deren Beitrag zur kindlichen Entwicklung und Anpassung an neue Medien.

2. Grundlegendes zum Märchen: Hier wird der etymologische Ursprung des Begriffs geklärt und die historische Entwicklung des Märchens als mündlich überliefertes Kulturgut bis hin zur schriftlichen Fixierung beleuchtet.

3. Merkmale der Gattung "Märchen/Zaubermärchen": Dieses Kapitel analysiert die strukturellen Charakteristika, wie die Eindimensionalität, die Flächenhaftigkeit der Figuren und die funktionale Erzählweise nach Vladimir Propp.

4. Kinder lieben Märchen (und Erwachsene auch): Es wird erläutert, warum Märchen aus formalen Gründen besonders gut für das kindliche Vorstellungsvermögen geeignet sind und wie sie als Erziehungshilfe fungieren.

5. Märchen und kindliche Entwicklung: Dieses Kapitel betrachtet die tiefenpsychologische Dimension, in der Märchen dem Kind helfen, innere Spannungen zu bewältigen, Identifikationsfiguren zu finden und moralische Orientierung zu entwickeln.

6. Märchenerzählen heute: Der Wandel des Märchenerzählens von einer alltäglichen Tradition hin zu einer inszenierten Kunstform wird hier ebenso thematisiert wie die Bedeutung des konzentrierten Zuhörens.

7. Märchen im Medienzeitalter: Hier wird diskutiert, wie moderne Medien wie Fernsehen und Internet Märchen adaptieren und welche Chancen sowie Gefahren diese mediale Transformation für die ursprüngliche Wirkung der Erzählungen birgt.

8. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Märchen trotz oder gerade wegen ihrer Adaption in moderne Medien ein essenzieller Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung und eine wertvolle Hilfe bei der Lebensbewältigung bleiben.

Schlüsselwörter

Märchen, Zaubermärchen, Persönlichkeitsentwicklung, Kindheit, mündliche Überlieferung, Medienadaption, Kinderliteratur, Identifikation, Erzählkunst, Volksmärchen, Erziehungshilfe, Medientransfer, Symbolik, Phantasie, Lebensbewältigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Märchen für die menschliche Entwicklung und wie diese traditionellen Erzählungen in der modernen, mediengeprägten Welt ihren Platz behaupten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Gattungsmerkmalen von Märchen, ihrer psychologischen Wirkung auf Kinder, der Kunst des mündlichen Erzählens sowie der kritischen Betrachtung medialer Märchenadaptionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Märchen Kindern bei der Bewältigung innerer und äußerer Herausforderungen unterstützen können und welche Rolle dabei die heutige Medienvielfalt spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche und pädagogische Analyse, gestützt auf Fachliteratur zu Märchenforschung, Psychologie und Medienpädagogik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Strukturmerkmale von Zaubermärchen, deren Nutzen für die kindliche Psyche, die heutige Praxis des Märchenerzählens und die Auswirkungen von Medientransfers auf die ursprüngliche Erzählsubstanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Märchen, Persönlichkeitsentwicklung, Kindheit, Medientransfer, Identifikation und mündliche Erzählkultur.

Wie unterscheidet sich die Wirkung eines Märchenfilms von einer mündlichen Erzählung?

Mündliches Erzählen fördert die eigene Phantasie und Flexibilität, während Filme laut Kritikern die Einbildungskraft der Kinder an vorgefertigte visuelle Muster binden können.

Sind Märchen aufgrund ihrer Grausamkeit für Kinder ungeeignet?

Im Gegenteil: Die Arbeit argumentiert, dass Märchen Kindern helfen, das Grausame in der Welt stellvertretend zu erleben und zu verarbeiten, was sie besser auf die Realität vorbereitet.

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Detalles

Título
Das Märchen im Medienzeitalter und sein möglicher Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung
Universidad
University of Kassel
Autor
Christina Schröder (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
19
No. de catálogo
V195400
ISBN (Ebook)
9783656215295
ISBN (Libro)
9783656216889
Idioma
Alemán
Etiqueta
märchen medienzeitalter beitrag persönlichkeitsentwicklung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Schröder (Autor), 2011, Das Märchen im Medienzeitalter und sein möglicher Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195400
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