Zu Walter Benjamins Begriff der barocken Melancholie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Melancholie, „körperlich und seelisch"
2.1 Zur historischen Entwicklung des Melancholie-Begriffes
2.2 „Rechtfertigungslehre, Apatheia, Melancholie" - Bedeutung im Barock
2.3 Melancholie zu Beginn des 20. Jahrhunderts

3 Sinnbilder
3.1 Zum Allegorie-Begriff Walter Benj amins
3.2„Die Lehre vomSaturn"
3.3 Hund, Kugel, Stein - Albrecht Dürers „Melencolia"

4 Das „Spiel vor Traurigen"
4.1 Trauer = Melancholie?
4.2 MelancholieundTrauerspiel

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Der zur Melancholie Gestimmte (nicht der Melancholische; denn das bedeutet einen Zustand, nicht den bloßen Hang zu einem Zustande) giebt allen Dingen die ihn selbst angehen, eine große Wichtigkeit, findet allerwärts Ursache zu Besorgnissen und richtet seine Aufmerksamkeit zuerst auf die Schwierigkeiten [...]. Er verspricht schwerlich: weil ihm das Worthalten theuer, aber das Vermögen dazu bedenklich ist. Nicht daß dieses alles aus moralischen Ursachen geschähe (denn es ist hier von sinnlichen Triebfedern die Rede), sondern weil ihm das Widerspiel Ungelegenheit und ihn eben darum besorgt, mißtrauisch und bedenklich, dadurch aber auch für den Frohsinn unempfänglich macht. - Übrigens ist diese Gemüthsstimmung, wenn sie habituell ist, doch der des Menschenfreundes, [...] wenigstens dem Anreize nach entgegen: weil der, welcher selbst die Freude entbehren muß, sie schwerlich anderen gönnen wird.[1]

Mit diesen Worten definiert Immanuel Kant den Melancholiker. Er selbst hielt sich ebenfalls für einen solchen, bezeichnete seine Erkrankung aber als Hypochondrie - für ihn war das gleichbedeutend.[2] Auch noch im heutigen Sprachgebrauch gibt es derartige Überschneidungen des Begriffes mit anderen. Im Allgemeinen wird darunter Traurigkeit oder Schwermut verstanden, gleichzusetzen mit Depressionen, und auch die Wissenschaft vollzieht keine klare Bestimmung.

Historisch betrachtet hat die Definition jedoch weitaus differenzierter zu erfolgen. Seit der Antike wird die Melancholie auf zwei verschiedenen Ebenen betrachtet: Auf der einen Seite im medizinischen Sinne, auf der anderen spielt sie ebenso in Religion und Philosophie eine wichtige Rolle. Diese Differenzierung vollzieht auch Walter Benjamin in seinem Werk „Über den Ursprung des Trauerspiels", wobei er sich aber eher auf den theologischen Begriff und dessen Herleitung stützt. Angesiedelt im „Paradigma der Moderne", wird Benjamin zum ,,Kronzeuge[n] der postmodernen Faszination durch das Thema Melancholie".[3]

Im 20. Jahrhundert verfestigt sich der Melancholie-Diskurs in einem Raum zwischen Wissenschaft und Kunst. Daran anschließend leitet Benjamin seine „Erkenntnis­kritische Vorrede" mit einem Zitat aus Goethes „Materialien zur Geschichte der Farbenlehre" ein:

Da im Wissen sowohl als in der Reflexion kein Ganzes zusammengebracht werden kann, weil jenem das Innre, dieser das Außere fehlt, so müssen wir uns die Wissenschaft notwendig als Kunst denken, wenn wir von ihr irgend eine Art von Ganzheit erwarten. Und zwar haben wir diese nicht im Allgemeinen, im Uberschwänglichen zu suchen, sondern, wie die Kunst sich immer ganz in jedem einzelnen Kunstwerk darstellt, so sollte die Wissenschaft sich auch jedesmal ganz in jedem einzelnen Behandelten erweisen.[4]

Bereits hierdurch weist Benjamin auf seine Idee der Darstellung hin: Benjamin kennt „weder einen Primat des Signifikats noch den des Signifikanten, [...], sondern [er betrachtet] Signifikat und Signifikant als gleichursprünglich und einander wechsel­seitig nachgeordnet."[5] Es geht ihm um das Prinzip der Ganzheit, um das Ineinander- Spiel von „Innen und Außen, Allgemeinem und Besonderem."[6] Dabei sind es vor allem Literaturwissenschaft und Psychologie, die zunehmend integrativ und interdisziplinär zusammenarbeiten[7] und in dieser Art versucht sich auch diese Arbeit dem Benjamin'schen Begriff der barocken Melancholie zu nähern.

Als Absatz des ersten Hauptteils „Trauerspiel und Tragödie" nimmt der Melancholie-Diskurs in Benjamins Trauerspiel-Buch eine zentrale Position ein. Benjamin rekurriert auf die Rechtfertigungslehre Luthers und in diesem Zusammenhang auf den antiken Begriff der apatheia. Im Folgenden entrollt er den „Trübsinn des Fürsten", den Bezug vom Saturn zur Melancholie, die Bedeutung der Sinnbilder Hund, Kugel und Stein sowie den Begriff der acedia. Dabei orientiert er sich insbesondere an dem für diese Thematik kanonisch gewordenen Kupferstich „Melencolia I" Albrecht Dürers und darauf zurückgehendes Material Karl Giehlows sowie der darauf aufbauenden Warburg-Schule. Um es mit Bettina Menkes Worten zu sagen, handelt es sich bei Benjamins Konzept der Melancholie um eine g „signifikante Ergänzung [dieses] Materials".[8]

Der Aufbau dieser Arbeit orientiert sich an dem des Werkes, löst jedoch die Zusammenhänge der Thesen Benjamins auf und betrachtet die verschiedenen Aspekte im Einzelnen. Dabei muss zunächst die historische Beschaffung des Melancholie-Begriffs herausgearbeitet werden. Eine ausführliche Untersuchung dazu, sowohl im medizinischen als auch im theologischen Sinne, lieferte 1621 Robert Burton. Anhand dieser und weiterer zeitgenössischer Texte soll nach einem historischen Überblick das Melancholie-Verständnis des Barock betrachtet werden. Hierbei spielt das bereits erwähnte Luthertum eine besondere Rolle, welche ebenfalls herausgearbeitet werden soll.

Zu Lebzeiten Benjamins war die Tragödie des 17. Jahrhunderts in der Literatur­wissenschaft noch wenig erforscht, jedoch bot der Erste Weltkrieg eine wichtige Erfahrung, die das Verständnis der Konfessionskriege und dem damit zusammengehörigen Lebensgefühl stärkte und eine Auseinandersetzung in Kunst und Literatur damit nach sich zog.[9] Da sämtliche Thesen des Werkes stets unter Berücksichtigung des namengebenden Trauerspiels zu betrachten sind, muss der Begriff der Melancholie mit diesem in Verbindung gebracht werden. Dies erfolgt nach einer kurzen Analyse des Verständnisses der Allegorie Benjamins anhand einiger Beispiele.

Im Fokus der Arbeit steht dabei stets die Frage, welchen Melancholie-Begriff Walter Benjamin explizit verfolgt und inwieweit er mit seinen Thesen von der Tradition abweicht.

2 „Melancholie, körperlich und seelisch"

Wie bereits angedeutet, vollziehen Konnotation und Interpretation des Melancholie-Begriffes in der Geschichte immer wieder gravierende Veränderungen. Während der Ursprung noch in der Medizin der Antike zu suchen ist, verlagert sich das Interesse später verstärkt in Richtung der Theologie und Philosophie. Demzufolge erweist es sich bis heute als problematisch, eine klar abgrenzende Definition zu formulieren.

Geisteswissenschaftliche Diskurse zur Melancholie werden bereits von Aristoteles thematisiert, erlangen aber erst ab dem Mittelalter zunehmend an Bedeutung. Hier muss zwischen einer positiven und einer negativen Konnotation differenziert werden: Auf der einen Seite ist mit Melancholie eine stete, grundlose Niedergeschlagenheit gemeint, auf der anderen Seite kann der Begriff aber auch mit ,sich hintersinnen' übersetzt werden.[10] Die Gründe hierfür darzulegen und eine Übersicht über die Entwicklung der Melancholie vom schwarzen Gallensaft hin zur Todsünde der acedia zu geben, wird Inhalt dieses Kapitels sein.[11] Besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich nicht zuletzt auf dem Melancholie-Verständnis des Barock.

2.1 Zur historischen Entwicklung des Melancholie-Begriffes

Erstmalige Erwähnung findet das Wort ,Melancholie' in einer antiken Sammlung medizinischer Texte, dem „Corpus Hippocraticum".[12] Es bezeichnet hierin eine Störung des Organismus'. Aristoteles äußert sich in seinen „Problemata Physica" schließlich etwas umfangreicher:[13]

Warum erweisen sich alle [!] außergewöhnlichen Männer in Philosophie oder Politik oder Dichtung oder in den Künsten als Melancholiker; und zwar ein Teil von ihnen so stark, daß sie sogar von krankhaften Erscheinungen, die von der schwarzen Galle [Melancholie] ausgehen, ergriffen werden, wie man z.B. berichtet, was unter den Heroen dem Herakles widerfuhr? Denn auch jener scheint eine derartige Naturanlage gehabt zu haben [...]. Sowohl der ekstatische Anfall gegen seine Kinder als auch das Aufbrechen seiner Wunden vor seiner Entrückung auf dem Ota zeigt dies an; denn auch das entsteht bei vielen von der schwarzen Galle her. [...] Aber auch vielen anderen Heroen ging es offenbar ähnlich wie diesen. [...] Denn bei vielen von ihnen zeigen sich Krankheiten, die von einer solchen Mischung im Körper herrühren, bei anderen wieder neigt offenbar die Naturanlage zu derartigen Leiden. Alle aber, um es im großen ganzen zu sagen, sind also, wie schon gesagt, derartig ihrer Natur nach.[14]

Dieses Zitat verdeutlicht die zwiespältige Auffassung von Melancholie: Zum einen seien nur bedeutende Personen der wichtigsten Geisteswissenschaften betroffen - ein Hinweis also auf den Ausnahmecharakter, die Genialität des Betroffenen -, zum anderen wird aber auch auf das Krankhafte, die Schwarzgalligkeit, verwiesen.

Als ,schwarze Galle' wird die Melancholie in der Humoralpathologie als verderblicher Stoff zu den vier Temperamenten gezählt. Sie entstamme der Milz, sei schwarz, braun oder olivfarben sowie beißend im Geschmack, kalt und trocken. Als negativster der vier Säfte verursache sie Schwindel, Angst, Wahn bis hin zu Raserei und Depression. Walter Benjamin verweist auf Karl Giehlow, der dem Betroffenen Neid, Traurigkeit, Habgier, Geiz, etc. zuweist (vgl. WB 129f.). Melancholie gilt als das „Heraustreten aus dem für das Leben unabdingbaren Ordnungsgefüge"}[15] Jedoch aus diesem Leiden heraus, so Aristoteles, erlangt der Melancholiker in seinem Schaffen Genialität.

Im mittelalterlichen Christentum schließlich verliert die Krankheit jedoch alles Positive und wird einem Paradigmenwechsel unterzogen. Vielmehr wird sie nun mit der Todsünde der acedia, Trägheit, aber auch mit der tristitia, Traurigkeit, gleichgesetzt. „Der Melancholiker ist Störenfried des gesellschaftlichen Konsens', ist Sünder, weil an ihm der göttliche Kosmos zu zerbrechen scheint. "[16] Eine der wichtigsten Auseinandersetzungen mit dieser Problematik liefert Thomas von Aquin mit der 1265 entstandenen „Summa theologica". Unter acedia versteht dieser die fortschreitende Abkehr von Gott. Hieraus resultiere der Verlust von Glück und Freude, welche nur durch das intensive Anbeten Gottes erreicht werden könnten. Stattdessen befallen den melancholischen Sünder Mutlosigkeit, Angst sowie die Fähigkeit, Gott um Hilfe zu rufen. Er ist nicht mehr in der Lage zu erkennen, dass
alles Gute durch Gott erschaffen wurde und nur durch ihn weiter bestehen kann. Der Melancholiker widersetzt sich also dem Ordnungsgefüge der christlichen Welt und begeht damit eine Todsünde.[17]

Diese Auffassung bleibt bis in das 15. Jahrhundert hinein bestehen. In der Renaissance aber wird nicht länger von einer göttlichen Ordnung der Welt ausgegangen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass sich der Mensch zunehmend als selbstständiges Individuum versteht und die Bezeichnungen tristitia beziehungsweise acedia ihre Bedeutung verlieren. Was folgt, ist eine Aufwertung, Nobilitierung, der Melancholie. Somit werden die Thesen Aristoteles' wieder aufgegriffen: Dem Melancholiker wird Genialität zugesprochen, er sei ein „zum Höchsten befähigte[r] und zugleich aufs Höchste gefährdete[r] Mensch".[18]

2.2 „Rechtfertigungslehre, Apatheia, Melancholie" - Bedeutung im Barock

Für die Ideen Aristoteles' ist im folgenden Barock kein Platz mehr. Unter Ablehnung sämtlichen Gedankenguts der Renaissance erfolgt vielmehr eine Rückkehr zum traditionellen Melancholie-Verständnis: zur Melancholie als Krankheit und Sünde. Die Verbindung von Melancholie und Geist bleibt zwar auch im Barock bestehen, wirdjedoch ins Negative verkehrt: Melancholie gilt nicht länger als genialische, herausragende Eigenschaft eines Menschen, sondern als Gefahr für diesen - entwachsen der geistigen Betätigung.

Robert Burton leistet mit „Anatomy and Melancholy" einen bedeutenden Beitrag zum Melancholie-Diskurs des Barock. Durchaus lassen sich einige Thesen infrage stellen, doch gibt Burton eine umfassende Übersicht über vorherrschende Meinungen und Theorien. So wird das Krankheitsbild im 16. und 17. Jahrhundert mit einer „Art von fiebrigem Wahnzustand, begleitet in der Regel von Angst und Niederge­schlagenheit ohne ersichtlichen Anlass"[19] gleichgesetzt.

[...]


[...]


[1] Immanuel Kant: Die anthropologische Charakteristik. Von der Art, das Innere des Menschen aus dem Äusseren zu erkennen. In: Ders.: Immanuel Kants sämmtliche Werke, Bd. 7, hrsg. von Karl Rosenkranz und Friedrich Wilhelm Schubert. Leipzig, 1838, S. 217.

[2] Roland Lambrecht: Der Geist der Melancholie. Eine Herausforderung philosophischer Reflexion. München 1996, S. 19.

[3] Martina Wagner-Egelhaaf: Die Melancholie der Literatur. Diskursgeschichte und Textfigura-tion. Stuttgart, Weimar 1997, S.175

[4] Walter Benjamin: Ursprung des deutschen Trauerspiels. Frankfurt am Main 1993, S. 9. Walter Benjamins „Ursprung des Trauerspiels" wird im Folgenden zitiert unter Verwendung der Sigle WB und Seitenangabe.

[5] Wagner-Egelhaaf: Die Melancholie der Literatur, S. 177.

[6] Ebd.

[7] Isabelle Guntermann: Mysterium Melancholie. Studien zum Werk Innokentij Annenskijs, phil. Diss. Bochum 2000, S. 107.

[8] Bettina Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän - das Trauerspiel - Konstellationen - Ruinen. Bielefeld 2010, S. 125.

[9] Uwe Steiner: Walter Benjamin. Stuttgart 2004, S. 65.

[10] Lambrecht: Der Geist der Melancholie, S.11.

[11] Vgl. hierzu Uwe Steiner: Allegorie und Allergie. Bemerkungen zur Diskussion um Benjamins Trauerspielbuch in der Barockforschung. In: Daphnis 18 (1989), S. 681. Steiner weist daraufhin, dass zwar schon früher Melancholie und acedia in Beziehung zueinander gesetzt wurden, dieses jedoch erst von Benjamin zentral thematisiert wurde.

[12] Das „Corpus Hippocraticum" wird dem Arzt Hippokrates von Kos zugeschrieben und wurde etwa um 400 v. Chr. bekannt.

[13] Seit dem Mittelalter wird die Autorschaft Aristoteles' kritisch hinterfragt und vielmehr seinem Schwiegersohn Theophrast zugeordnet. Vgl. hierzu Lambrecht: Der Geist der Melancholie, S. 17.

[14] Aristoteles: Werke in deutscher Übersetzung, hg. von Ernst Frumach/ Hellmut Flashar, Bd. 19: Problemata Physica. Berlin/ Darmstadt 1962, S. 250.

[15] Klara Obermüller: Studien zur Melancholie in der deutschen Lyrik des Barock. Bonn 1974, S.12.

[16] Hartmut Böhme: Natur und Subjekt. Frankfurt am Main 1988, S. 258.

[17] Zur Bedeutung der Ordnung in Bezug auf die Melancholie vgl. auch Wolf Lepenies: Melancholie und Gesellschaft. Frankfurt am Main 1998, S.9f.

[18] Obermüller: Studien zur Melancholie, S. 25.

[19] Robert Burton: Die Anatomie der Melancholie. Ihr Wesen und Wirken, ihre Herkunft und Heilung philosophisch, medizinisch, historisch offengelegt und seziert. Mainz 2001, S. 86. Auch die im Folgenden geschilderten Symptome entsprechen der Idee der Melancholie als Krankheit.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Zu Walter Benjamins Begriff der barocken Melancholie
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V195736
ISBN (eBook)
9783656221289
ISBN (Buch)
9783656222798
Dateigröße
473 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Walter, Benjamin, Barock, melancholie
Arbeit zitieren
Nora Ritzschke (Autor), 2012, Zu Walter Benjamins Begriff der barocken Melancholie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195736

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