Sibyllinische Vorstellungen bei Bernhard von Clairvaux

Eine Frage von Konzeption und Urheberschaft des Wendenkreuzzugs


Hausarbeit, 2012

18 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausweitung des zweiten Kreuzzugs
2.1. Einbeziehung deutscher Fursten
2.2. Die Wendenmission

3. Die Frage nach dem Urheber.
3.1. Die Sachsen als Urheber?
3.2. Zusammenfassung
3.3. Bernhard von Clairvaux als Urheber?
3.4. Zusammenfassung

4. Zwischenfazit

5. Konzeption des Kreuzzugs als Beleg sibyllinischer Erwartung?

6. Schluss

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Hans-Dietrich Kahl hat in einem 1990 erstmals erschienenen Aufsatz versucht, nachzuweisen, dass Bernhard von Clairvaux beim Predigen des zweiten Kreuzzugs von sibyllinischem Gedankengut gepragt war.[1] Dies wird vor allem am Aufruf und der Urheberschaft zum Wendenkreuzzug festgemacht. In der Forschungsliteratur lasst sich bis heute kaum etwas finden, was diesen Gedanken weiter verfolgt, weder um ihn zu widerlegen, noch um ihn zu stutzen. Allenfalls wird darauf hingewiesen, dass ein solcher Einfluss moglich ist.[2] In der vorliegenden Arbeit soll nachgewiesen werden, dass Kahls Rekonstruktion sehr unwahrscheinlich ist. Dazu muss erst einmal ein Uberblick uber das Thema geschaffen werden und die Hauptargumente Kahls mussen analysiert und nach Moglichkeit entkraftet werden. Gleichzeitig soll, als zweites Ziel dieser Arbeit, versucht werden, der Rekonstruktion der Urheberschaft des Wendenkreuzzugs neue Aspekte hinzuzufugen. Das ganze kann auch hier nur sehr hypothetisch geschehen, weil sich zwar haufig Wahrscheinlichkeiten ableiten lassen, aber nicht viele Rekonstruktionsversuche zur Ganze ausgeschlossen werden konnen. Aufgrund der Zielsetzung werden in dem Kapitel zu Bernhard als moglichen Urheber und im Kapitel zur Konzeption des Wendenkreuzzugs hauptsachlich zwei Werke Kahls verwendet Werden.[3] Andere Werke werden an diesen Stellen nur genutzt, insofern sie die Beweisfuhrung unterstutzen.

2. Ausweitung des zweiten Kreuzzuges

2.1. Einbeziehung deutscher Fursten

Um das Ziel dieser Arbeit zu erreichen, ist es unumganglich, uber den Wendenkreuzzug an sich hinauszugreifen. Als erstes sind die Anfange des zweiten Kreuzzugs, also der Ausloser und die ursprungliche Planung und die Ausweitung des Unternehmens auf den deutschen Raum darzustellen. Auch Hans-Dietrich Kahl beginnt seine Argumentation fur das seiner Einschatzung nach wahrscheinliche Einwirken sibyllinischer Anschauungen auf den Abt Bernhard von Clairvaux vor der Entscheidung, gegen die ostelbischen Slawen zu ziehen.[4] Um diese Argumente analysieren zu konnen, ist es also erforderlich, sich vorher einige Entwicklungen nochmal vor Augen zu fuhren.[5] Die Unternehmungen in Spanien und Portugal sind hingegen nicht geeignet, um diesem Thema weitere Aspekte abzugewinnen. Vergleiche mit sibyllinischen Vorstellungen lassen sich wesentlich besser anhand des Wendenkreuzzugs durchfuhren.

1144 kam es zur Eroberung des Kreuzfahrerstaates Edessa durch Zengi, den Atabeg von Mossul und Aleppo. Durch diese Entwicklung in Schrecken versetzt, suchten die ubrigen Kreuzfahrerstaaten Unterstutzung bei Papst Eugen III., welcher sich daraufhin an den Franzosischen Konig Ludwig VII. und den franzosischen Adel wandte, was Anfangs jedoch kaum ein Echo erzeugen konnte. Erst als Bernhard von Clairvaux die Aufgabe, den Kreuzzug zu predigen anvertraut bekam, anderte sich das Bild. Nachdem Ludwig VII. fur die heilige Sache gewonnen werden konnte, fuhlten sich auch viele franzosische Fursten berufen, das Kreuz zu nehmen, um die Christenheit im Orient zu verteidigen.

Die eigentliche Planung Eugens III. sah nun vor, dass das Deutsche Reich aus dem Kreuzzug herausgehalten wird. Bernhard trieb jedoch der Umstand, dass der Zisterziensermonch Radulf im Rheinland unrechtmafiig den Kreuzzug predigte und die sich aufladende Atmosphare zur Stimmungsmache gegen die Juden instrumentalisierte, weiter nach Norden.[6] Bernhard brachte die Lage unter Kontrolle und lenkte die Kreuzzugpredigten in Deutschland in andere Bahnen. Sein grofies Ziel war die Kreuznahme Konrads III. Es bedurfte mehrerer Versuche, doch schliefilich uberzeugte Bernhard den Konig in einer grofien Predigt, was wiederum viele deutsche Adelige veranlasste, seinem Beispiel zu folgen. Auf einem Reichstag im Marz 1147 in Frankfurt sollten alle etwaigen Hindernisse beseitigt werden. Der Sohn Konrads, Heinrich, wurde zum Mitkonig gewahlt, wahrend Erzbischof Heinrich I. von Mainz die Regierungsgeschafte ubernehmen sollte.[7] Dass auf diesem Reichstag noch andere wichtige Weichen in Bezug auf die Entwicklung des Kreuzzugs gestellt wurden, soil im Folgenden Kapitel dargestellt werden.

2.2. Die Wendenmission

Auf dem Frankfurter Reichstag wurde entschieden, den Kreuzzug auch auf die wendischen Gebiete ostlich der Elbe auszuweiten, um die Slawen unter der Parole ,,Tod oder Taufe“ zu Bekehren oder gegebenenfalls zu vernichten[8]. Fur dieses Unternehmen konnten nun sogar Danen[9] und Polen[10] gewonnen werden. Wer den Anstofi dazu gab, ist in der Forschung umstritten. Eine Stromung darunter vertritt die Meinung, die Idee,gegen die Wenden zu ziehen, ginge von den sachsischen Fursten aus.[11] Diese Stromung und die Forscher, die Bernhard von Clairvaux als Urheber des Wendenkreuzzugs ansehen[12], bilden die aktuellen Hauptpositionen in der geschichtlichen Forschung. Auch die Moglichkeit, dass Anselm von Havelberg der Initiator dieses Plans war, wurde bis heute noch nicht vollig verworfen.[13] Hier muss sich der Autor dieser Arbeitjedoch dem Urteil Kahls anschliefien, dass ,,Anselm von Havelberg [...] als Anreger eines solchen Kreuzzugplanes schwerlich in Betracht“[14] kommt. Die Frage, ob Sachsen oder Bernhard Urheber des Unternehmens waren, mussjedoch genauer beleuchtet werden. Wie noch zu sehen sein wird, ist sie ein sehr wichtiger Bestandteil Kahls Argumentation zum sibyllinischen Einfluss auf Bernhard.

3. Die Frage nach dem Urheber 3.1. Sachsen als Urheber?

Wenn man in Bezug auf die Urheberfrage die Lage der Sachsen untersucht, muss man sich mit der Frage beschaftigen, welche Vor- und Nachteile sich aus dem Wendenkreuzzug hatten ergeben konnen. Daraus lasst sich eine Wahrscheinlichkeit ableiten, ob sie wirklich selbst die Idee zum Zug gegen die Slawen hatten oder durch anderen Umstande zu diesem gedrangt wurden. Von Otto von Freising erfahren wir, dass das Gros der sachsischen Fursten nicht am Orientkreuzzug interessiert war.[15] Friedrich Lotter interpretiert diese Textstelle so, dass die Sachsen wussten, dass sie sich nur schwer komplett aus dem Unternehmen heraushalten konnten und deshalb den Zug gegen die Slawen vorgeschlagen hatten.[16] Kahl hat jedoch zurecht darauf hingewiesen, dass dies zu weit gegriffen ist und man bei Otto von Freisings Aussagen nicht auf eine Urheberschaft des Wendenkreuzzugs schliefien kann.[17] Diese Quelle reicht folglich nicht aus, um uns genauere Auskunfte zu geben.

Die Frage ist, warum wollte man sich aus der Fahrt ins Heilige Land heraushalten? Lotter sieht diese Frage im welfisch-staufischen Konflikt begrundet. Dies macht er daran fest, dass mit den den Welfen nahestehenden Sachsen auch Konrad von Zahringen, eine ausgewiesen antistaufisch agierende Figur am Zug gegen die Wenden teilnahm[18] und am Versuch Welfs IV., seinen Entschluss, am Orientfeldzug teilzunehmen, aufzugeben, um am Wendenkreuzzug teilzunehmen.[19] Diese Erklarung erscheint schlussig und konnte zumindest einen Teil der Antwort liefern. Hinzuzahlen konnte man auch noch die Beschwerlichkeit eines solchen Unternehmens.

Nun gilt es, zu ergrunden, ob uber den reinen Verzicht der Orientkreuzfahrt hinaus Indizien gefunden werden konnen, warum den sachsischen Fursten an einem Zug gegen die Wenden gelegen sein konnte. Nach Otto von Freising lehnte man den Marsch ins heilige Land mit der Begrundung ab, man durfe das eigene Land nicht ohne Schutz gegen die heidnischen Nachbarn, also die ostelbischen Slawen, lassen.[20] Dies erscheint wie ein Argument dafur, dass man sich nur der Orientkreuzfahrt entziehen wollte, jedoch ist es auch ziemlich offensichtlich eine Ausrede. Von slawischer Seite war eine potentielle Gefahr fast ganzlich auszuschliefien. Zum einen unterstanden einige der ostelbischen Slawen christlicher Fuhrung[21], wo auch schon die Bevolkerung in Teilen christianisiert worden war[22], so wie es z.B. in Stettin der Fall war. Hier war man den deutschen Fursten meist sogar freundlich gesinnt. Des weiteren hatten die Slawen in der Vergangenheit unter standigem Druck von Aufien erhebliche Verluste erlitten, was sie veranlasst haben muss, moglichst friedlich mit ihren Nachbarn auszukommen.[23] Einer wirklichen Gefahr durch die Slawen waren somit nur die Danen ausgesetzt, deren Schiffe immer wieder von diesen uberfallen wurden.[24]

Umgekehrt sah das ganze jedoch etwas anders aus. Es gab zwar auch Freundschaftsbekundungen von deutscher Seite aus, wie der Fall Adolf von Holstein zeigt, der ein Bundnis mit dem Obodritenfursten Niklot unterhielt[25] und daruber hinaus, durch hinter ihm liegende kriegerischen Auseinandersetzungen geschwacht, nicht darauf aus sein konnte weitere Kampfe in der Nahe seiner Landereien zu fuhren.[26] Die Mehrheit der sachsischen Fursten hatte aber durchaus Interesse an der weiteren Ostexpansion. Leicht nachweisbar ist dies daran, dass zwischen 789 und 1157 etwa 175 Feldzuge von deutschen Fursten gen Osten unternommen wurden.[27] So hatte Albrecht der Bar, Markgraf von Brandenburg, auch schon in fruheren Jahren versucht einen Anspruch auf das Peenegebiet geltend zu machen. Weitere Versuche in der Zeit nach dem Wendenkreuzzug zeigen deutlich, dass dieses Interesse nicht erloschen war.[28] Auch der norddeutschen Geistlichkeit muss an einem Zug nach Osten gelegen gewesen sein, wo in der Vergangenheit einige Gebiete verlorengegangen waren und andere Anspruche geltend gemacht wurden. Abt Wibald von Corvey beanspruchte z.B. Rugen fur sein Kloster[29], wahrend Anselm von Havelberg die Hoffnung hegte, in das seit dem ,,Slawenaufstand von 983 verwaiste Bistum Havelberg zuruckzukehren und dessen territoriale Anspruche auf lutitzische Gebiete durchzusetzen.“[30] Das durfte dafur gesorgt haben, dass sich die Geistlichkeit zumindest nicht gegen ein solches Unternehmen gestellt hat.

Die weltlichen Anspruche werden nochmals ganz deutlich durch die Vorgehensweise beim Wendenkreuzzug. Ein Heer unter der Fuhrung von Albrecht dem Baren wandte sich nach der Eroberung Havelbergs, wo Anselm von Havelberg wahrscheinlich zur Ordnung der Verhaltnisse zuruckgelassen wurde - nichtjedoch, bevor man ihn dort als Bischof einsetzte - gen Pommern, um Stettin zu belagern[31], das wie schon erwahnt unter christlicher Fuhrung und christlicher Herrschaft stand. Man kann davon ausgehen, dass diese Aktion Albrechts des Baren und weitere seiner Vorgehensweisen wahrend des Wendenkreuzzugs dadurch zu Begrunden sind, dass er fur die in Zukunft weiter zu verfolgende Ostexpansion Anspruche an seine Konkurrenten demonstrieren wollte.[32]

Der Wendenkreuzzug wurde in der Forschung lange Zeit als grofier Misserfolg angesehen.[33] Man fuhrte das vor allem bei Heinrich dem Lowen, der ein zweites Heer gegen die Obodriten im Norden sandte, darauf zuruck, dass er das Land, welches ihm selbst nutzliche Ertrage abwarf, nicht zerstoren wollte.[34] So wird auch die vertragliche Erklarung der Obodriten von Dobin als „Scheintaufe“ abgetan und dient als Beweis dafur, dass die Sachsen in Wirklichkeit keinerlei Interesse daran hatten, hier handfeste Ziele zu verwirklichen.[35] Dabei wird jedoch aufier Acht gelassen, dass es zu dieser Zeit ublich war, dass man so schnell wie moglich die Taufe forcierte und dies als Legitimation ansah, die Kirche mit dem weiteren Aufbau einer Kirchenorganisation zu betrauen.[36] Jurgen Petersohn geht davon aus, dass erste Schritte auf dem Weg zu einer solchen Kirchenorganisation in kurzester Zeit nach dem Wendenkreuzzug vollzogen wurden.[37] So wird aus einem Punkt, der als Argument gegen die Sachsen als Initiatoren des Wendenkreuzzugs hatte dienen konnen, unter genauerer Betrachtung ein Indiz dafur, dass es gerade diese waren: Die Belagerung wurde anscheinend nicht zu lasch gefuhrt, sondern das Ziel war unter missionsgeschichtlicher Betrachtung wahrscheinlich von vorne herein die schnelle Bekehrung gewesen.

[...]


[1] Vgl. Kahl, Hans-Dietrich: „...Auszujaten von der Erde die Feinde des Christennamens...“. Der Plan zum „Wendenkreuzzug“ von 1147 als Umsetzung sibyllinischer Eschatologie. in: Jahrbuch fur die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands, 39. Jg. 1990.

[2] Vgl. Fonnesberg-Schmidt, Iben: The Popes and the baltic Crusades 1147 - 1254. Leiden/ Boston 2007, S. 28.

[3] Vgl. Kahl: Wie Anmerkung 1 und Kahl, Hans-Dietrich: Wie kam es 1147 zum „Wendenkreuzzug“?. In: Grothusen, Klaus-Detlev u.a. (Hg.): Europa Slavica - Europa Orientalis. Festschrift fur Herbert Ludat zum 70. Geburtstag. Berlin 1990.

[4] Vgl. unter anderem seine Aussagen zum sibyllinischen Gedankengut kurz vor dem zweiten Kreuzzug und zum Einfluss der Kreuznahme Konrads III. Auf die Anschauungen Bernhards in: Kahl: Auszujaten, S. 139f., 151f. Darauf wirdspaternochnaher einzugehensein.

[5] An dieser Stelle ist nur ein kurzer Uberblick moglich. Ftir ausftihrlichere Darstellungen vgl. u.a. Riley-Smith, Jonathan: The Crusades. A short History. London 1987; Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzuge. Aus dem Englischen ubersetzt von Peter de Mendelssohn. Munchen 42003. Speziell fur den Wendenkreuzzug vgl. z.B. F. Lotter: Die Konzeption des Wendenkreuzzugs. Sigmaringen 1977.

[6] Vgl. Fonnesberg-Schmidt: The Popes, S. 28.

[7] Vgl. Jordan, Karl: Heinrich der Lowe. Eine Biographie. Munchen 1979, S. 36.

[8] Vgl. Kahl: Auszujaten, S. 136f.

[9] Vgl. Jordan: Heinrich der Lowe, S. 37.

[10] Vgl. Schultze, Joachim: Der Wendenkreuzzug 1147 und die Adelsherrschaften in Prignitz und Rhingebiet. In: Jahrbuch fur die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands, 2. Jg. 1953, S. 108.

[11] Vgl. dazuu.a. Jordan: Heinrich der Lowe, S. 36; Fonnesberg-Schmidt: The Popes, S. 29; Partenheimer, Lutz: Albrecht der Bar: Grunder der Mark Brandenburg und des Furstentums Anhalt. Koln/ Weimar/ Wien u.a. 2001, S. 103; Lotter, Friedrich: Die Vorstellungen von Heidenkreig und Wendenmission bei Heinrich dem Lowen. In: Mohrmann, Wolf-Dieter (Hg.): Heinrich der Lowe. Gottingen 1980, S. 22.

[12] Vgl. Kahl: Wie kam es zum Wendenkreuzzug, S. 286 - 296. Beides fur moglich halt z.B. Constable, Giles: Crusaders and Crusading in the twelfth Century. Farnham/ Burlington 2008, S. 259, 272f.

[13] Vgl. Constable: Crusaders, S. 272.

[14] Kahl: Wie kam es zum Wendenkreuzzug, S. 288.

[15] Vgl. Freising, Otto von: Gesta Friderici I, 43. In: AdolfHofmeister (Hg.): Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi 45. Hannover 1912. S. 61.

[16] Vgl. Lotter: Vorstellungen von Heidenkreig, S. 23.

[17] Vgl. Kahl: Wie kam es zum Wendenkreuzzug, S. 290f.

[18] Vgl. Lotter: Vorstellungen von Heidenkreig, S.21.

[19] Vgl. Lotter: Vorstellungen von Heidenkreig, S.22.

[20] Vgl. Freising: wie Anmerkung 15.

[21] Vgl. Kahl: Wie kam es zum Wendenkreuzzug, S. 293.

[22] Vgl. Herrmann, Joachim: Die Slawen in Deutschland. Geschichte und Kultur der slawischen Stamme westlich von Oder und Neisse vom 6. bis 12. Jahrhundert. Berlin 21972, S.326f.

[23] Vgl. Kahl: Wie kam es zum Wendenkreuzzug, S. 293.

[24] Vgl. Bosau, Helmold von: Slawenchronik. Neu ubertragen und erlautert von Heinz Stoob. Darmstadt 51990, Cap. 84. S. 291. Helmold von Bosau gibt eine Antwort wieder, die Hevellerherrscher Pribislaw auf eine Predigt von Bischof Gerold von Oldenburg und Lubeck gegeben haben soll: ,,Unsere Lehnsherren [gemeint sind die deutschen] gehen namlich mit solcher Strenge gegen uns vor, dad uns vor Steuern und hartester Knechtschaft der Tod besser als das Leben erscheint. [...] Was bleibt uns also, als dad wir unser Land verlassen, aufs Meer fahren und in den Wogen wohnen? Welche Schuld trifft uns, wenn wir landesvertriebene die See unsicher machen und Danen [...], die das Meer befahren, unsern Unterhalt nehmen?“

[25] Vgl. Herrmann: Die Slawen in Deutschland, S. 327.

[26] Vgl. Kahl: Wie kam es zum Wendenkreuzzug, S. 288.

[27] Vgl. Schunemann, Konrad: Ostpolitik und Kriegsfuhrung im deutschen Mittelalter. In: Ungarische Jahrbucher 17. Jg. 1937, S. 32f.

[28] Vgl. Schultze: Der Wendenkreuzzug, S. 111, 114.

[29] Vgl. Schultze: Der Wendenkreuzzug, S. 114.

[30] Herrmann: Die Slawen in Deutschland, S. 326

[31] Vgl. Partenheimer: Albrecht derBar, S. 105f.

[32] Vgl. Partenheimer: Albrecht der Bar, S. 106.

[33] Vgl. dazu u.a. Herrmann: Die Slawen in Deutschland, S. 327; Jordan: Heinrich der Lowe, S. 38.

[34] Vgl. Jordan: Heinrich der Lowe, S. 38.

[35] Vgl. Ebd.

[36] Vgl. Kahl: Auszujaten, S. 137 Anmerkung 14; Petersohn, Jurgen: Die Kirchenpolitik Heinrichs des Lowen in der sachsischen Slawenmark. In: Luckhardt, Jochen u.a. (Hg.): Heinrich der Lowe und seine Zeit. Herrschaft und Representation der Welfen 1125 - 1235 (= Katalog der Ausstellung Braunschweig 1995, Bd. 2: Essays). Munchen 1995, S. 144; Lotter: Vorstellungen von Heidenkreig, S. 25.

[37] Vgl. Petersohn: Kirchenpolitik Heinrichs, S. 144.

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Details

Titel
Sibyllinische Vorstellungen bei Bernhard von Clairvaux
Untertitel
Eine Frage von Konzeption und Urheberschaft des Wendenkreuzzugs
Autor
Jahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V196212
ISBN (eBook)
9783668715868
ISBN (Buch)
9783668715875
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Clairvaux, Bernhard von Clairvaux, Kreuzzüge, Wendenkreuzzug, zweiter Kreuzzug, Wendenmission, Slawenmission, Osterweiterung, Expansion nach Osten, Albrecht der Bär, Heinrich der Löwe
Arbeit zitieren
Stephan Reuther (Autor), 2012, Sibyllinische Vorstellungen bei Bernhard von Clairvaux, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196212

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