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Essstörungen im Jugendalter

Title: Essstörungen im Jugendalter

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 12 Pages , Grade: 2

Autor:in: Miriam Englert (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Summary Excerpt Details

Kaum eine andere psychische Störung ist in den letzten Jahren so häufig aufgetreten, wie Anorexie. Immer wieder wird in den Medien von Schauspielerinnen und Models berichtet, welche magersüchtig seien. Und so sind Essstörungen sind bei Kindern und Jugendlichen leider nicht selten. Aber dennoch in der Regel nur vorübergehend. Vor allem Mädchen und junge Frauen leiden an Magersucht ( Anorexia Nervosa ) und Fresse - Brech - Sucht ( Bulimie ). Der Alltag der Betroffenen kreist fast nur noch um die Nahrungsaufnahme, die aber primär nichts mehr mit Ernährung zu tun hat. Ob Esssucht, Magersucht oder Ess - Brech - Sucht, Essstörungen sind auf dem Vormarsch. Auch wenn Männer davon zunehmend betroffen sind, leiden doch vor allem Frauen und Mädchen, meist zwischen 15 und 30 Jahren an der psychosomatischen Erkrankung. Wie viele Menschen an dieser Krankheit leiden, kann man nicht genau feststellen. Fachleute aber glauben, dass bereits jede fünfte Frau an Essstörungen leidet, und dass Magersucht und Bulimie inzwischen zu den häufigsten psychosomatischen Krankheiten junger Frauen in der westlichen Welt, gehören. Nun stellt sich Wissenschaftlern und Experten die Frage, warum diese Krankheit so weit verbreitet ist. Welches sind die Ursachen der Essstörungen, und wie kann man dagegen ankämpfen?

Im nun folgenden werde ich die Ursachen, die Präventionsmöglichkeiten und die mögliche Behandlung von Essstörungen darstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Terminologische Abgrenzung/ Hauptformen gestörten Essverhaltens

2.1. Anorexia nervosa

2.2. Bulimia nervosa

2.3. Adipositas

2.4. Latente Adipositas

3. Beiträge zur Theorie

3.1.Entstehungsmechanismen

3.2.Ursachen

3.3.Therapien und mögliche Präventionen

4. Verallgemeinerung der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Zunahme psychosomatischer Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Das Ziel ist es, die verschiedenen Ausprägungen von Essstörungen sowie deren komplexe Ursachen im familiären und gesellschaftlichen Kontext zu beleuchten und therapeutische sowie präventive Ansätze zu diskutieren.

  • Terminologische Abgrenzung und Hauptformen von Essstörungen
  • Familiendynamische Erklärungsmodelle zur Entstehung
  • Einfluss gesellschaftlicher Schlankheitsideale auf das Essverhalten
  • Verschiedene Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten
  • Präventionsstrategien zur Vermeidung von Essstörungen

Auszug aus dem Buch

Das Familiendynamische Erklärungsmodell

Die Magersüchtigen werden hier im Familienkontext betrachtet. Von großer Bedeutung, ob Menschen an Essstörungen erkranken, ist die psychische Entwicklung innerhalb der Herkunftsfamilie. Als Grundkonflikt sehen die Experten meist die Suche nach der eigenen Identität innerhalb des Familienverbundes. Der Prozess der Identitätsfindung entwickelt sich bei den meisten Mädchen in der Pubertät. In dieser Zeit sind vor allem die Mädchen stark gefährdet. Sie befinden sich in einem „emanzipatorischen Reifungskonflikt“.

Die Mädchen versuchen sich vom Elternhaus zu lösen, und sich aus der Abhängigkeit der Eltern freizukommen. Deshalb entwickeln die jungen Frauen ihre Essstörungen häufig in der Pubertät als Abgrenzungskampf gegen ihre Eltern. In der sogenannten „anorektischen“ Familie gibt es in der Regel keine offenen Konflikte. Oberflächlich scheint eine Harmonie zu bestehen. Streit, Diskussionen und Konflikte werden vermieden. Zwischen den Familienmitgliedern gibt es wenig Distanz und Eigenständigkeit. Oft müssen magersüchtige Mädchen schon früh Verantwortung in der Familie tragen. Häufig wurde ihnen zu früh die Sorge um ihre jüngeren Geschwister übertragen. Sie wollen das Auseinandertriften der Familie verhindern. Obwohl auch bei den Mädchen ein großes Bedürfnis nach Liebe und Zuwendung vorhanden ist, gelingt ihnen dieses Nehmen in der Regel nicht auf dem direkten Weg, sondern über den Umweg des Gebens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der zunehmenden Häufigkeit von Essstörungen bei Jugendlichen und die Relevanz der wissenschaftlichen Auseinandersetzung.

2. Terminologische Abgrenzung/ Hauptformen gestörten Essverhaltens: Detaillierte Darstellung der klinischen Krankheitsbilder Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas und latente Adipositas.

3. Beiträge zur Theorie: Analyse der komplexen, mehrdimensionalen Ursachen sowie der theoretischen Hintergründe von Essstörungen und deren Therapiemöglichkeiten.

4. Verallgemeinerung der Ergebnisse und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Schwierigkeiten bei der Therapie von Essstörungen und Definition des Erfolgsbegriffs bei der Genesung.

Schlüsselwörter

Essstörungen, Jugendalter, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas, Magersucht, Familienstruktur, Psychosomatik, Therapie, Prävention, Pubertät, Schlankheitsideal, Identitätsfindung, Essverhalten, psychosomatische Erkrankung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychosomatischen Erkrankungen Anorexie, Bulimie und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der medizinischen Abgrenzung der Krankheitsbilder, der Ursachenforschung (insbesondere familiär und gesellschaftlich) und den verschiedenen Therapieformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Essstörungen so verbreitet sind, wie sie entstehen und welche Ansätze für eine erfolgreiche Behandlung oder Prävention bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener Fachquellen zu psychologischen Erklärungsmodellen und therapeutischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den theoretischen Beiträgen zur Entstehung, den verschiedenen Erklärungsmodellen wie dem familiendynamischen Modell und einer Übersicht über diverse Therapieformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Essstörungen, Jugendalter, Magersucht, Bulimie, Therapie, Prävention und familiendynamische Einflüsse.

Warum spielt das Familiensystem eine so große Rolle bei der Entstehung?

Das Familiensystem dient laut der Arbeit als oft unbewusster Nährboden für Identitätskonflikte, in denen das Essverhalten als Ausdruck von Autonomie oder Protest genutzt wird.

Welche Rolle spielen gesellschaftliche Faktoren?

Die Arbeit betont, dass das verbreitete Schlankheitsideal, vermittelt durch Medien und soziale Erwartungen, den Druck auf Jugendliche massiv erhöht.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Essstörungen im Jugendalter
College
University of Education Heidelberg  (FB Pädagogik)
Grade
2
Author
Miriam Englert (Author)
Publication Year
2001
Pages
12
Catalog Number
V1966
ISBN (eBook)
9783638112161
Language
German
Tags
Essstörungen Jugendalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miriam Englert (Author), 2001, Essstörungen im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1966
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