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Lernbereichsübergreifender Deutschunterricht in der Grundschule

Freies Schreiben zu einem Kinderbuch

Titel: Lernbereichsübergreifender Deutschunterricht in der Grundschule

Hausarbeit , 2008 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stefanie Schmitz (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem lernbereichsintegrierenden Unterricht im Fach Deutsch. Dazu wird zuerst geklärt, was man unter dem Begriff Integration oder integrativer Unterricht versteht. Diese Ansätze werden oft in Verbindung gebracht mit einer sozialen Integration von Minderheiten oder benachteiligten Gruppen. Um diese Form der Integration geht es hier aber nicht, sondern um die Integration von Inhalten, speziell von Inhalten innerhalb der Binnengrenzen des Faches Deutsch.
Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich also mit den Fragen: Was ist Integration und welche Ansätze gibt es? Da es insbesondere um die Integration von Lernbereichen des Faches Deutsch geht, werden diese kurz beschrieben, gestützt auf die Richtlinien und den Lehrplan Deutsch für das Land Nordrhein-Westfalen.
Im zweiten Teil der Arbeit wird ein Beispiel für eine lernbereichsintegrierende Unterrichtseinheit dargestellt, die als Thema ein Kinderbuch behandelt. Es wird herausgearbeitet, wie sich Kinderliteratur im Unterricht einsetzen lässt und ob es sich für den integrativen Ansatz eignet. Dazu wird auf die einzelnen Lernbereiche eingegangen und gezeigt, wie diese in der dargestellten Unterrichtseinheit behandelt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Integrativer Deutschunterricht

2.1 Integration der Lernbereiche

2.2 Lernbereiche des Faches Deutsch

2.2.1 Mündliches Sprachhandeln

2.2.2 Schriftliches Sprachhandeln

2.2.3 Umgang mit Texten und Medien

2.2.4 Sprache reflektieren

3. Beispiel für Lernbereichsübergreifenden Unterricht: Das Bilderbuch

3.1 Astrid Lindgren: Pippi feiert Geburtstag

3.2 Mündliches Sprachhandeln

3.3 Schriftliches Sprachhandeln

3.3.1 Das Konzept des Freien Schreibens

3.3.2 Das Bilderbuch als Schreibanlass

3.4 Umgang mit Texten und Medien

3.5 Sprache reflektieren

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des lernbereichsintegrierenden Unterrichts im Fach Deutsch an Grundschulen, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie Kinderliteratur als Medium für einen ganzheitlichen und motivierenden Unterricht genutzt werden kann.

  • Grundlagen des integrativen Deutschunterrichts
  • Die vier Lernbereiche des Deutschunterrichts
  • Konzept des Freien Schreibens
  • Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
  • Praxisbeispiel: Pippi feiert Geburtstag

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Das Bilderbuch als Schreibanlass

Im Bereich der Leseförderung „ist das Kinderbuch in den vergangenen Jahren für die Schule immer wichtiger geworden“27. Die Schüler sollen mit Büchern umgehen und nicht nur mit der Fibel oder Textkopien. Kinderliteratur soll also zum Lesen motivieren, bietet aber gleichzeitig auch Möglichkeiten für den schriftlichen Sprachgebrauch.

Besonders die einfach gehaltenen Bilderbücher können Anreiz zum Schreiben bieten. Dabei gibt es mehrere Vorgehensweisen. Es können zum Beispiel nur einzelne Bilder herausgenommen werden, die dann Anlass für spontane Schülerreaktionen sein können. Oder ein gesamtes Buch wird in der Klasse vorgelesen und angeschaut und danach folgt das Freie Schreiben.

Dabei bietet das Bilderbuch eine Alternative zu den üblichen Verarbeitungsweisen. Denn „besonders wertvoll sind die aktuellen und situationsorientierten natürlichen Sprech- und Schreibanlässe, die motivationskräftiger sein dürften, als gekünstelte und fiktive“28. Die Motivation der Schüler ist also höher, wenn sie das Gefühl haben, dass sie etwas schreiben dürfen und nicht müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema des lernbereichsintegrierenden Unterrichts ein und legt dar, wie die verschiedenen Lernbereiche des Deutschunterrichts methodisch verknüpft werden können.

2. Integrativer Deutschunterricht: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Integration im schulischen Kontext, grenzt ihn vom rein fachsystematischen Unterricht ab und beleuchtet die vier zentralen Lernbereiche des Fachs Deutsch.

3. Beispiel für Lernbereichsübergreifenden Unterricht: Das Bilderbuch: Hier wird anhand des Kinderbuchs "Pippi feiert Geburtstag" praxisnah gezeigt, wie durch den Einsatz von Literatur mündliches und schriftliches Sprachhandeln integrativ gefördert werden können.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Vorteile des ganzheitlichen Ansatzes zusammen und diskutiert Herausforderungen bei der Umsetzung im schulischen Alltag sowie die Bedeutung der Kooperation im Kollegium.

Schlüsselwörter

Integrativer Deutschunterricht, Grundschule, Lernbereiche, Freies Schreiben, Kinderliteratur, Bilderbuch, Leseförderung, Schreibanlass, Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Pippi Langstrumpf, Sprachhandeln, Ganzheitlichkeit, Schreibprozess, Sprachreflexion, Differenzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Umsetzung des lernbereichsintegrierenden Deutschunterrichts in der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen die Integration von Lernbereichen, das Konzept des Freien Schreibens, der Einsatz von Kinderliteratur als Medium sowie die aktive Einbindung der Schüler in den Schreibprozess.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinderliteratur dazu genutzt werden kann, Deutschunterricht ganzheitlicher, motivierender und lebensweltorientierter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse relevanter Fachdidaktik, Richtlinien des Lehrplans NRW und die beispielhafte didaktische Aufbereitung einer Unterrichtseinheit.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des integrativen Unterrichts und stellt diese an einem konkreten Beispiel (Pippi feiert Geburtstag) dar, wobei die Bereiche Sprechen, Schreiben, Medienumgang und Sprachreflexion integriert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Integrativer Unterricht, Freies Schreiben, Kinderbuch als Schreibanlass und Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht.

Warum eignet sich gerade das Bilderbuch für den integrativen Ansatz?

Das Bilderbuch bietet durch seine einfache Struktur, die visuelle Unterstützung und den hohen Motivationswert einen idealen Anknüpfungspunkt für verschiedene Sprachhandlungsbereiche wie Sprechen und Schreiben.

Wie kann das Freie Schreiben im Unterricht konkret angewendet werden?

Durch die Vorgabe eines gemeinsamen Rahmens – etwa das Weiterschreiben einer spannenden Buchstelle – können Schüler individuell und selbstständig produzieren, während das gemeinsame Thema die Klasse verbindet.

Welche Rolle spielt die Differenzierung in diesem Konzept?

Da beim Freien Schreiben jeder Schüler nach eigenem Vermögen arbeitet, ermöglicht dieser Ansatz eine natürliche Binnendifferenzierung, bei der der Lehrer gezielt schwächere Schüler individuell unterstützen kann.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernbereichsübergreifender Deutschunterricht in der Grundschule
Untertitel
Freies Schreiben zu einem Kinderbuch
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,0
Autor
Stefanie Schmitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V198055
ISBN (eBook)
9783656242109
ISBN (Buch)
9783656244028
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschunterricht Grundschule Bilderbuch lernbereichsübergreifender Unterricht integrativer Unterricht Freies Schreiben Kinderbuch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Schmitz (Autor:in), 2008, Lernbereichsübergreifender Deutschunterricht in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198055
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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