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Emotionale Intelligenz als Erfolgsfaktor für Führungskräfte

Titel: Emotionale Intelligenz als Erfolgsfaktor für Führungskräfte

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Ines von Haacke (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“ (Antoine de Saint-Exupéry) Bereits in den frühen 40er Jahren vertrat Antoine de Saint-Exupéry die Auffassung, Menschen nicht über sachliche Argumente zu Höchstleistungen zu motivieren sondern mittels der Fähigkeit, Bedürfnisse und Sehnsüchte in jedem Einzelnen zu wecken. In der Geschäftswelt ist diese Theorie auch in der heutigen Zeit noch nicht vollends anerkannt. Auch wenn in den letzten Jahren Emotionale Intelligenz in der Unternehmensführung spürbar an Bedeutung gewonnen hat, so sind zeitgenössische Einstellungskriterien, Assessment-Center und Grundlagen für leistungsorientierte Vergütungen nach wie vor stark geprägt durch die Abfrage gängiger Hardskills. Das Renommee beruflicher Zwischenstationen und Referenzen sind heute noch die Basis für zahlreiche Personalentscheidungen. Allzu oft werden in den Unternehmen eher die Lebensläufe eingestellt, als die Menschen. Durchsetzungsvermögen und Respekt einer Führungskraft werden gleichgesetzt mit Autorität und Macht. Gefühle werden als Blocker für rationale Entscheidungen wahrgenommen. Insbesondere der gefühlvolle Umgang mit den Mitarbeitern wird auch im 20. Jahrhundert noch in zahlreichen Branchen mit Nachgiebigkeit und Schwäche gleichgesetzt. Doch überall dort, wo Menschen zusammentreffen und sich gemeinsam für ein Ziel engagieren, sind Gefühle weder weg zu denken noch weg zu diskutieren. Die Gefühle und Emotionen bestimmen unsere Gedanken und damit auch grundlegend unser Handeln. Um als Führungskraft auf jeden Mitarbeiter individuell so zu reagieren, dass er zu Höchstleistungen und außergewöhnlichem Engagement intrinsisch motiviert ist, bedarf es weitaus mehr Fähigkeiten als das Wissen um die Berechnung von betriebswirtschaftlichen Kennziffern oder der Erstellung von Projektplänen. Ist als Konsequenz für die Sicherung des Unternehmenserfolges die Weiterbildung und Förderung der Führungskräfte im professionellen Umgang mit den eigenen und vor allem mit der Steuerung von fremden Gefühlen und Emotionen zukünftig unerlässlich? Ist es möglich, auf die Mitarbeiter individuell mit Einfühlungsvermögen und Situationsverständnis zu reagieren, und dennoch zielstrebig, wirtschaftlich und auf die Sache konzentriert Unternehmen zum Erfolg zu führen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Emotion und Intelligenz

2.1. Definition Emotion

2.2. Definition Intelligenz

2.3. Definition Emotionale Intelligenz

3. Domänen Emotionaler Intelligenz

3.1. Selbstreflektion

3.1.1. Selbstwahrnehmung

3.1.2. Selbsteinschätzung

3.1.3. Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein

3.2. Selbstmanagement

3.3. Selbstmotivation

3.4. Empathie

3.5. Soziale Kompetenz

4. Emotionale Intelligenz als Erfolgsfaktor

4.1. Einfluss auf die Führung

4.2. Einfluss auf die Gruppe

5. Professionalisierung Emotionaler Intelligenz

6. Grenzen Emotionaler Intelligenz

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung emotionaler Intelligenz als entscheidenden Erfolgsfaktor für Führungskräfte in der heutigen Geschäftswelt. Ziel ist es, aufzuzeigen, dass neben kognitiver Intelligenz und fachlicher Kompetenz insbesondere der bewusste Umgang mit eigenen Emotionen sowie das empathische Agieren im Team essenziell für nachhaltigen Führungserfolg und ein gesundes Betriebsklima sind.

  • Grundlagen von Emotion, Intelligenz und Emotionaler Intelligenz
  • Analyse der fünf Domänen emotionaler Führungskompetenz
  • Einfluss emotionaler Intelligenz auf individuelle Führung und Gruppendynamik
  • Kritische Reflexion der Grenzen und Möglichkeiten der Professionalisierung
  • Erlernbarkeit emotionaler Fähigkeiten für Führungskräfte

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Bereits in den frühen 40er Jahren vertrat Antoine de Saint-Exupéry die Auffassung, Menschen nicht über sachliche Argumente zu Höchstleistungen zu motivieren sondern mittels der Fähigkeit, Bedürfnisse und Sehnsüchte in jedem Einzelnen zu wecken. In der Geschäftswelt ist diese Theorie auch in der heutigen Zeit noch nicht vollends anerkannt. Auch wenn in den letzten Jahren Emotionale Intelligenz in der Unternehmensführung spürbar an Bedeutung gewonnen hat, so sind zeitgenössische Einstellungskriterien, Assessment-Center und Grundlagen für leistungsorientierte Vergütungen nach wie vor stark geprägt durch die Abfrage gängiger Hardskills. Doch sind ausschließlich die Hardskills ein Garant für bezeichnende Erfolge? Das Renommee beruflicher Zwischenstationen und Referenzen sind heute noch die Basis für zahlreiche Personalentscheidungen. Allzu oft werden in den Unternehmen eher die Lebensläufe eingestellt, als die Menschen. Durchsetzungsvermögen und Respekt einer Führungskraft werden gleichgesetzt mit Autorität und Macht. Gefühle werden als Blocker für rationale Entscheidungen wahrgenommen. Insbesondere der gefühlvolle Umgang mit den Mitarbeitern wird auch im 20. Jahrhundert noch in zahlreichen Branchen mit Nachgiebigkeit und Schwäche gleichgesetzt. (vgl. Blochberger 2010:159-162; Goleman 2011: 190-191)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Diskrepanz zwischen traditionellen Hard-Skill-Anforderungen in Unternehmen und der wachsenden Notwendigkeit einer emotional intelligenten Führung für langfristigen Erfolg.

2. Emotion und Intelligenz: Das Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen von Emotionen, klassischer Intelligenz und Emotionaler Intelligenz und hinterfragt die Annahme, dass hoher IQ allein für beruflichen Erfolg ausreicht.

3. Domänen Emotionaler Intelligenz: Hier werden die fünf zentralen Kompetenzbereiche – Selbstwahrnehmung, Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen, Selbstmanagement, Selbstmotivation, Empathie und soziale Kompetenz – detailliert erläutert.

4. Emotionale Intelligenz als Erfolgsfaktor: Dieses Kapitel beleuchtet den direkten Einfluss emotionaler Intelligenz auf die Führungsqualität und die Dynamik innerhalb von Gruppen und Teams.

5. Professionalisierung Emotionaler Intelligenz: Hier wird der Lernprozess emotionaler Kompetenzen untersucht und dargelegt, wie Führungskräfte diese Fähigkeiten durch Selbstbestimmung und Reflexion entwickeln können.

6. Grenzen Emotionaler Intelligenz: Das Kapitel diskutiert, dass emotionale Intelligenz kein Allheilmittel ist und wo die Grenzen der Beeinflussung in bestehenden Unternehmenskulturen liegen.

7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass Emotionale Intelligenz ein entscheidender Multiplikator für den Unternehmenserfolg ist und eine kontinuierliche Persönlichkeitsentwicklung der Führungskraft erfordert.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Führungskräfte, Unternehmensführung, Selbstwahrnehmung, Empathie, Sozialkompetenz, Personalentwicklung, Unternehmenskultur, Selbstmanagement, Mitarbeiterführung, Reflexion, Leistungsfähigkeit, Führungskompetenz, Burn-Out-Prävention, Führungserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum Emotionale Intelligenz einen zentralen Erfolgsfaktor für Führungskräfte darstellt und wie sie im beruflichen Kontext zur Steigerung der Führungseffektivität eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Definitionen von Intelligenz und Emotion, die verschiedenen Kompetenzbereiche (Domänen) emotionaler Führung sowie die Möglichkeiten und Grenzen, diese Fähigkeiten zu professionalisieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung emotionaler Intelligenz für den Unternehmenserfolg herauszuarbeiten und aufzuzeigen, dass diese Fähigkeiten trotz ihrer angeborenen Komponente grundlegend erlern- und trainierbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse bestehender psychologischer und betriebswirtschaftlicher Theorien, die durch praxisrelevante Beispiele und Modelle ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Vorstellung der fünf Domänen Emotionaler Intelligenz, deren Anwendung auf Führung und Gruppendynamik sowie kritische Ansätze zur Erlernbarkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind insbesondere Emotionale Intelligenz, Führungskompetenz, Selbstwahrnehmung, Empathie und die Professionalisierung im Rahmen der Personalentwicklung.

Welche Rolle spielt das "Johari-Fenster" in der Arbeit?

Das Johari-Fenster dient als Modell, um Unterschiede in der Selbst- und Fremdwahrnehmung zu verdeutlichen, was für eine Führungskraft zur Korrektur des eigenen Verhaltens unerlässlich ist.

Warum ist das "Beziehungskonto" für Führungskräfte relevant?

Das Konzept dient als Metapher für den Vertrauensaufbau; regelmäßige emotionale "Einzahlungen" durch wertschätzendes Verhalten ermöglichen es einer Führungskraft, auch in Krisenzeiten auf ein stabiles Fundament an Vertrauen zurückzugreifen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Emotionale Intelligenz als Erfolgsfaktor für Führungskräfte
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Ines von Haacke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
26
Katalognummer
V198150
ISBN (eBook)
9783656241812
ISBN (Buch)
9783656245346
Sprache
Deutsch
Schlagworte
emotionale intelligenz erfolgsfaktor führungskräfte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ines von Haacke (Autor:in), 2012, Emotionale Intelligenz als Erfolgsfaktor für Führungskräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198150
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Leseprobe aus  26  Seiten
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