Die Auszubildende sollte Pkws korrekt die entsprechenden Feinstaubplaketten zuordnen und sachgerecht anbringen können. Dies findet man im Ausbildungsrahmenplan zur Automobilkauffrau unter der laufenden Nummer 4.2 Fahrzeuge (§ 3 Abs.1 Nr. 4.2)
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangssituation
2. Lernziele
2.1 Groblernziel
2.2 Feinlernziel
3. Didaktik
4. Methodik
5. Ablauf der Unterweisung
6. Anlagen hinten erläutert
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachgerechten Vorgehensweise zur Zuweisung und Anbringung der Feinstaubplakette an Fahrzeugen im Rahmen der Ausbildung zur Automobilkauffrau. Die Arbeit konzentriert sich darauf, die Auszubildende in die Lage zu versetzen, selbstständig anhand von Fahrzeugdokumenten die korrekte Plakette zu bestimmen und diese unter Einhaltung technischer sowie sicherheitsrelevanter Vorgaben anzubringen.
- Grundlagen der Feinstaubplaketten-Verordnung und deren Bedeutung.
- Methodik der Entnahme relevanter Daten aus alten und neuen Fahrzeugdokumenten.
- Fachgerechte Anbringung der Plakette an der Windschutzscheibe.
- Berücksichtigung von Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften.
- Transfer des theoretischen Wissens in die praktische Anwendung im Fuhrpark.
Auszug aus dem Buch
Methodik:
Frau Xxx wird während der gesamten Unterweisung aktiv und selbst tätig sein. Um die Motivation eingangs zu steigern ist das Erwecken einer spannungsfreien, lernförderliche Situation zu schaffen, in dem ich mich nach dem Befinden erkundige und evtl. auf Situationen im privaten Bereich zu sprechen komme, die in direktem Bezug zum Unterweisungsthema stehen. Des Weiteren gebe ich einen Überblick in der Thematik dieser Unterweisung und stelle den Bezug zu eventuell vorangegangenen und zukünftigen Tätigkeiten her um das Verstehen und Behalten zu fördern, sowie die Motivation zu erregen. Die Wichtigkeit der korrekten Zuteilung und Anbringung der Feinstaubplakette in der Unternehmung werden noch einmal gesondert erwähnt, sowie die Möglichkeit der Abfrage in der IHK-Abschlussprüfung und die Azubi-Referate beim nächsten Vertriebskolloquium.
In dieser Unterweisung werden hauptsächlich kognitive Lernbereiche angesprochen. Aus diesem Grund steht das Lehrgespräch als Lehrmethode in Kombination mit Kurzvorträgen im Vordergrund.
Der bildhafte Darstellung unter Bezugnahme ihrer Antworten aus der Erfahrung und den erarbeiteten Themenbereichen rund um die Feinstaubplakette unterstützt durch die einfache Handhabung den Lernprozess Frau Xxxs. Wir erarbeiten mündlich Hintergrundinformationen und Zusatzinformationen zur Feinstaubplakette, welche zusammengefasst von mir als Beilage für das Berichtsheft mitgegeben werden. Hierbei fördere ich noch einmal das Behalten und unterstütze das eintragen in das Berichtsheft für den nächsten Tag. Frau Xxx kann dieses Dokument als Hilfestellung nehmen. Die verwendeten Hilfsmittel in bildlicher Ausprägung unterstützt die Vorführung zu großen Originalen und veranschaulicht die Oberthemen sowie Unterpunkte. Hiermit wird also das Behalten gefördert, durch die Kombination der schriftlichen Darstellung sowie der bildlichen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Ausgangssituation: Beschreibung des Ausbildungsumfelds der Auszubildenden, ihrer bisherigen Erfahrungen und der betrieblichen Anforderungen für den Einsatz im Fuhrpark.
2. Lernziele: Definition des Groblernziels sowie der spezifischen Feinlernziele bezüglich der fachlichen Kompetenz zur Feinstaubplaketten-Vergabe.
3. Didaktik: Erläuterung des pädagogischen Aufbaus der Unterweisung, inklusive der Gesprächsführung und der Vorbereitung der Lernumgebung.
4. Methodik: Darstellung der gewählten Lehrmethoden, insbesondere des Lehrgesprächs und der praktischen Übungen zur Wissensfestigung.
5. Ablauf der Unterweisung: Detaillierte Beschreibung der praktischen Durchführung, von der Vorbereitung über die Anwendung bis zur Ergebniskontrolle.
6. Anlagen hinten erläutert: Zusammenfassende Hilfsmittel für das Berichtsheft zu den Themen Feinstaubplakette und Fahrzeugschein-Auswertung.
Schlüsselwörter
Feinstaubplakette, Automobilkauffrau, Fahrzeugschein, Umweltzonen, Ausbildereignung, Unterweisung, Fuhrparkverwaltung, Emissionsschlüsselnummer, Partikelminderungssystem, Arbeitssicherheit, Berufsbildung, Lehrmethode, Kundenorientierung, Zulassungsbescheinigung, Kfz-Technik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dient als Unterweisungsentwurf für eine praktische Ausbildereignungsprüfung zur Anbringung von Feinstaubplaketten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Verordnung zu Feinstaubplaketten, die Auswertung von Fahrzeugpapieren und die fachgerechte Montage der Plakette.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung eigenständig und korrekt Pkw-Feinstaubplaketten zuordnen und anbringen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die Methode des Lehrgesprächs in Kombination mit praktischen Übungen und bildhafter Unterstützung angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung, der Datenanalyse von Fahrzeugscheinen und der fachgerechten Durchführung der Klebearbeiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Feinstaubplakette, Unterweisung, Fuhrparkmanagement, Emissionsschlüsselnummer und Arbeitssicherheit.
Welche Rolle spielen die Fahrzeugdokumente bei der Unterweisung?
Sie sind die Grundlage zur Ermittlung der richtigen Plakettenfarbe durch Identifikation der Emissionsschlüsselnummer.
Warum wird die Unterweisung vormittags durchgeführt?
Die Zeit wurde gewählt, da die Aufnahmefähigkeit und Leistungsbereitschaft der Auszubildenden zu dieser Tageszeit am größten ist.
- Arbeit zitieren
- Svenja Weyerbrock (Autor:in), 2012, Zuordnen und Anbringen einer Feinstoffplakette (Unterweisung Automobilkaufmann / -kauffrau), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201032