Klostermedizin im Mittelalter

Genese, Struktur und Funktion des Lorscher Arzneibuches


Hausarbeit, 2011

32 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

Einführung

1. Die Zeit der Klostermedizin
1.1. Die Anfänge
1.2. Antike Vorbilder
1.3. Ärztliches Ansehen im Mittelalter
1.4. Blütezeit und Niedergang

2. Das Lorscher Arzneibuch
2.1. Geschichte des Klosters Lorsch
2.2. Genese, Inhalt und Aufbau des Lorscher Arzneibuches
2.3. Nutzanwendung: Die Rezeptbücher

3. Rezeption mittelalterlicher Klosterheilkunde heute

4. Fazit und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

Versicherung

Einführung

Die Thematik dieser Arbeit beschäftigt sich mit der frühmittelalterlichen Klostermedizin, auch Klosterheilkunde genannt, ihre Bedeutung in der damaligen Zeit sowie ihr Nachwirken bis in die Gegenwart. Das Lorscher Arzneibuch, als ältestes erhaltenes Medizinwerk des Abendlandes, dient hierbei als maßgebende Grundlage.

Aufgrund verschiedener Literatur, die für diese Arbeit herangezogen wurde, lässt sich für die Definition des Begriffs der Klostermedizin einen doppeldeutigen, sich gegenseitig bedingenden, Charakter feststellen: Er kann zum einen für eine bestimmte zeitlich abgegrenzte Ära innerhalb des Mittelalters stehen, zum anderen beschreibt er ein, sich in dieser Zeit etablierendes, Konzept zur Krankheitsbehandlung. Wird die Definition des Begriffes weiter konkretisiert und differenziert ist festzuhalten, dass die Klostermedizin namentlich in erster Linie eine bestimmte Epoche innerhalb der Medizinhistorie beschreibt. Die dato angewandten klosterheilkundlichen Maßnahmen werden in ihrer komplexen Gesamtheit nach dieser Epoche benannt.[1] So steht der Begriff der Klostermedizin also nicht für eine einzige ganz bestimmte Behandlungsmethode, sondern erfasst die Komplexität aller dort praktizierten Therapien.

Wenn in der vorliegenden Arbeit also von dem Begriff der Klostermedizin- bzw. Heilkunde gesprochen wird, ergibt sich die jeweilige Definition zwangsläufig aus dem Kontext.

Nach der epochalen Einordnung der mittelalterlichen Klostermedizin, wird auf ihre Entstehungsgeschichte, unter Berücksichtigung der antiken Grundlagen, ihre Weiterentwicklung sowie die damalige gesellschaftliche Bedeutung der Heilkunde eingegangen. Anschließend folgt ein kurzer historischer Abriss über die Entstehung und den Werdegang des ehemaligen Benediktinerklosters Lorsch sowie eine Analyse des Lorscher Arzneibuches in Genese, Struktur und Funktion. Abschließend wird die Gültigkeit und Bedeutung der klösterlichen Medizin für die heutige Zeit evaluiert. Hierzu erfolgt eine vergleichende Analyse der mittelalterlichen Klosterheilkunde, an Beispielrezepten aus dem Lorscher Arzneibuch, mit heute geprüften und sich kontinuierlich etablierenden naturheilkundlichen Therapiemaßnahmen.

Da die Klostermedizin ein weitläufiger Themenkomplex ist, kann auf einzelne Bereiche, wie z.B. der Beschreibung und Analyse der mittelalterlichen Ernährungsphysiologie, in dieser Arbeit nicht detailliert eingegangen werden. Ferner muss auf die Bedeutungsevaluierung der Magie und den damit verbundenen magischen Praktiken, im Hinblick auf mittelalterliche Medizin, verzichtet werden. Auch der Einfluss morgenländischer Heilkunde auf das abendländische Medizinwesen kann nicht in vollem Umfang analysiert werden.

Als Quelle diente die Originalübersetzung des Lorscher Arzneibuches durch Ulrich Stoll (1992). Da die Menge an Sekundärliteratur über Klostermedizin fast unüberschaubar groß ist, galt es vorab geeignete Literatur aus der Masse zu selektieren. Eine analytische Schriftenkompilation verschiedener Autoren, u.a. (Alt)- Philologen, (Medizin)- Historiker, Biologen und Pharmazeuten, über die jeweiligen Teilfragmente des Lorscher Arzneibuches sowie einige weitere Werke über mittelalterliche Heilkunde, speziell der Klostermedizin, fanden Verwendung für diese Arbeit.

1. Die Zeit der Klostermedizin

1.1. Die Anfänge

Das Mittelalter, unterteilt in Früh-, Hoch- und Spätmittelalter, umfasst eine Zeitspanne von etwa 1000 Jahren, welche um ca. 500 n.Chr. beginnt und um etwa 1500 endet. Die Epoche des Mittelalters liegt zwischen Antike und der Frühen Neuzeit und trägt den Charakter einer Art Übergangs– bzw. Neuorientierungsphase.[2] Der Themenkomplex der vorliegenden Arbeit ist in der frühmittelalterlichen Phase anzusiedeln. Das Frühmittelalter, auch als Eingangsperiode des Mittelalters bezeichnet, erstreckt sich vom 6. – 10. Jahrhundert. Der Beginn dieser Zeit ist durch den Zusammenbruch des weströmischen Reiches markiert, welcher zeitgleich den Verlust von geistigem, naturwissenschaftlichem und auch medizinischem Wissen mit sich zog. Das Ende des Frühmittelalters, aus medizin-historischer Sicht betrachtet, ist durch die Gründung der ersten medizinischen Universität der Welt in Salerno am Golf von Neapel im 12. Jahrhundert bestimmt.[3] Die vorangegangene Zeit bis zur Universitätsgründung wird in der Medizingeschichte als vor-salernitanische Periode bezeichnet.[4]

Die Zeit des politischen und kulturellen Umbruchs nach dem Untergang des weströmischen Reiches ist einerseits durch Völkerwanderungen, Massenchristianisierungen, Pestepidemien, mit einer daraus resultierenden enormen Bevölkerungsdezimierung sowie dem Verlust der antiken Stadtkultur gekennzeichnet. Andererseits ist es jedoch auch die Zeit der ersten Klostergründungen und Errichtungen von Dom- und Klosterschulen. Die Hauptaufgabe dieser kirchlichen Zentren bestand darin, die Führungsposition in der Vermittlung von Wissen zu übernehmen. Durch den Zusammenbruch des Reiches ging viel des antiken Wissens, unter anderem auch die allgemein verbreitete Lese- und Schreibfähigkeit, verloren. Auch große Teile des Medizinalsystems, welches überwiegend durch griechische Ärzte dominiert war, konnten den Untergang des weströmischen Reiches nicht überdauern. Medizinische Werke und Traktate, verfasst von großen antiken Persönlichkeiten, konnten nur ansatzweise überliefert werden.

In dieser Phase des Umbruchs und der Neuorientierung gründete Benedikt von Nursia (ca. 480 – 547) im Jahr 527 das erste abendländische Kloster in Montecassino im Süden Italiens. Dort verfasste er seine Regula Benedicti (Benediktregel), welche sich fortan als maßgebliche Norm für das klösterliche Leben etablieren sollte. Neben den Regelprinzipien der Armut, Keuschheit, Weltabkehr und der Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Gebet, bestimmten Benedikts Regeln auch den Umgang mit Kranken und Schwachen. Laut der Benediktregel steht die Sorge für die Kranken über allen anderen Pflichten. Demnach sollten nicht nur Mitglieder des eigenen Ordens, sondern auch von außerhalb Kommende, die im Kloster heilkundliche Behandlung ersuchten, versorgt werden.

Die Anweisung Benedikts, einzelne Mönche speziell für die Krankenversorgung zu schulen und die damit verbundene Betreuungspflicht der Kranken, führte letztendlich zur Entstehung der Klostermedizin.[5]

Dieser Auftrag wurde durch Benedikts Ordensbruder Cassiodor (ca. 490 – 580) weiter konkretisiert, indem er die Mönche verpflichtete, die heilbringenden Eigenschaften von Kräutern und Pflanzen aus den klostereigenen Gärten zu studieren sowie deren Verarbeitung zu Arzneimitteln zu erlernen. Ferner trug er seinen Mönchen das Studium der erhalten gebliebenen Werke der großen bedeutensten Ärzte der Antike, Hippokrates, Galen und Dioskurides, auf.[6]

Die Bestimmung der klösterlichen Heilkunde lässt sich durch die tief verwurzelte, frühmittelalterliche Religiosität erklären. Medizin galt, nach den Regeln Benedikts und Cassiodors, als christliche Pflicht und war als caritativer Auftrag der Nächstenliebe anzusehen.

Die Klostermedizin folgt dem Grundsatz eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes: Sorge um den Körper (cura corporis) und Sorge um die Seele (cura animae), die untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig bedingen.[7]

Da die Klostermedizin, bis zur Universitätsgründung in Salerno, das gesamte Frühmittelalter dominierte, wird sie auch als vor-salernitanische Medizin bezeichnet.[8]

1.2. Antike Vorbilder

Zu den bedeutensten medizinischen Vorbildern aus der Antike gehörte der griechische Arzt Hippokrates, der im 4. Jahrhundert v.Chr. wirkte. Er gilt als Begründer der Humoralpathologie, die besagt, dass Krankheit durch das Ungleichgewicht der vier Körpersäfte (Blut, Schleim, Schwarze und Gelbe Galle) ausgelöst wird. Um eine Heilung erzielen zu können, muss das Mischungsgleichgewicht der Körpersäfte wieder hergestellt werden. Die Humoralpathologie wird demnach auch als Vier-Säfte-Lehre bezeichnet.[9] Ferner wurde der, nach ihm benannte, Hippokratische Eid zur Norm ärztlichen Tuns.

Der Römer Plinius der Ältere (ca. 23 – 79 n.Chr.) verfasste das enzyklopädische Werk „Historia naturalis“ mit zahlreichen Hinweisen auf die medizinische Anwendung, seiner im Werk aufgeführten Pflanzen und Tieren. Diese Verwendungsvorschriften wurden im 4. Jahrhundert stetig erweitert und schließlich als „Physica Plinii“ überliefert.

Etwa zur gleichen Zeit verfasste der griechische Arzt Dioskurides sein Werk „De materia medica“, in dem er ca. 1000 pflanzliche, tierische und mineralische Arzneimittel und etwa 360 Arzneimittelwirkungen beschrieb. „De materia medica“ wurde zum maßgebenden Lehrbuch der Pharmazie und Pharmakologie und etablierte sich über zukünftige Jahrhunderte hinweg.

Um etwa 50 n.Chr. verfasste Scribonius Lagus das erste Rezeptbuch in lateinischer Sprache.

Der Grieche Soran(os) schrieb insgesamt acht Bücher über akute und chronische Erkrankungen, welche um ca. 100 n.Chr. entstanden und um ca. 450 n.Chr. durch Aurelianus ins Lateinische übersetzt wurden.

Große Bedeutung erlang Galen aus Pergamon (ca. 129 – 200 n.Chr.) durch die Weiterentwicklung der Humoralpathologie, welche bis in das 19. Jahrhundert als verbindliche Diagnostikmethode galt. Ferner begründetet er die Heilkunde durch die Prinzipien der Physiologie und Pathologie sowie der Therapie.[10]

1.3. Ärztliches Ansehen im Mittelalter

Da die Medizin des frühen Mittelalters aus den Quellen der Antike, also aus heidnischen Quellen, schöpfte, war ihr ein schwieriger gesellschaftlicher Stand beigemessen: Das Ansehen der Medizin war gering, da sie sich ständig dem Vorwurf, sie sei nicht wahr genug (parum esse veram), stellen musste.

Die Kompetenz der Medizin wurde zusätzlich angezweifelt, da Krankheit nach frühmittelalterlicher, christlicher Auffassung als gottgewollte Strafe und Bewährungsprobe für sündhaftes Vergehen galt. Jemand, der sich demnach anmaß, in den Heilsplan Gottes einzugreifen und diesen durch krankheitsbehandelnde Maßnahmen korrigieren zu wollen, machte sich geradezu der Ursünde schuldig.

Weiterhin galten ärztliche Tätigkeiten als nutzlos und überflüssig, da ihnen aufgrund der damalig gängigen Behandlungsmaßnahmen eine eher schmerzverstärkende denn lindernde Wirkung beigemessen wurde.[11] Schmerzenden Behandlungsmethoden geschahen nicht grundlos, da diese als Möglichkeit der Buße galten. Der Gesundheit des, durch göttliche Schöpfung entstandenen und somit als erhaltenswert geltenden Körpers, stand also die Zuwiderhandlung des göttlichen Heilsplans bei einer Krankheitsbehandlung gegenüber. Diese Gegensetzlichkeit zusammenzuführen, galt als äußerst schwierig. Schon die Kirchenväter mussten sich dieser Problematik stellen: Basileios der Große (329 – 379) sah sowohl in der Heilkunde als auch in der Krankheit eine göttliche Gabe. Augustinus (345 – 430) billigte der Heilkunst zwar ihren Nutzen für den Erhalt der Christenheit zu, sah Krankheit aber dennoch als Ermahnung Gottes für sündhaftes Vergehen an.[12]

Das niedere Ansehen ärztlichen Tuns lässt sich durch die Betrachtung des Unterrichtschemas in Klöstern und Domschulen des Frühmittelalters verdeutlichen: Neben der Theologie stand das Studium der sogenannten Sieben Freien Künste (septem artes liberales), unterteilt in Trivium (Rhetorik, Grammatik, Dialektik) und Quartrivium (Arithmetik, Astronomie, Geometrie, Musik). Diese waren einer hierarchischen Ordnung unterlegen und die Medizin fand nur in wenigen Ausnahmen einen Platz unter ihnen. Hinzu kam, dass der Unterricht an den Kloster- und Domschulen nicht regelmäßig, sondern eher episodisch stattfand, was dazu führte, dass kein fundiertes Wissen vermittelt werden konnte.

Zu den frühmittelalterlichen Ärzten zählte man sowohl Kleriker und Mönche, die ihr, häufig spärliches, medizinisches Wissen in Klöstern und Domschulen erlangt hatten, sowie die Chirurgen, welche gleichbedeutend auch als Wundärzte bezeichnet wurden. Diese waren lediglich praktisch ausgebildet und hatten in den meisten Fällen nie eine wissensvermittelnde Einrichtung besucht. Medizin wurde vorerst als handwerklicher Beruf angesehen.[13]

Ferner waren magische Praktiken, sei es durch Zaubersprüche oder Beschwörungen, durchaus als Behandlungsmaßnahme und Erklärungsmodell etabliert. Selbst die Mönche in frühmittelalterlichen Klöstern wanden magische Sprüche und Handlungen zur Krankheitsbehandlung an.[14]

Durch die Auseinandersetzung des späteren Bischofs Isidor von Sevilla (ca. 560 – 636) mit dem Lehrmodell der Freien Künste, erhielt die Medizin einen separaten Platz in den Studieninhalten: Fortan zählte sie zu der sogenannten Zweiten Philosophie (secunda philosophia). Voraussetzung zum Studium der secunda philosophia waren nun die septem artes liberalis, um die Grundlagenschriften der antiken Mediziner verstehen zu können. Die Medizin gewann nunmehr an Bedeutung.[15]

Entscheidende Veränderungen der gesellschaftlichen Stellung der Ärzte und der Heilkundetätigkeit lassen sich zur Zeit des Übergangs vom 8. zum 9. Jahrhundert festhalten.

Der antike Wissenskomplex gewann zunehmend an Bedeutung und führte zu einem verstärkten Studium der überlieferten Schriften. Im medizinischen Bereich schufen sich die Ärzte beispielsweise eine Vielzahl von kleinen Eidesformeln, die in ihrer Gesamtheit dem Hippokratischen Eid ähnlich waren. Weiterhin wurden verstärkt die Humoralpathologie, die Urinschau sowie die Untersuchung des Blutes, als diagnostisches Verfahren nach antikem Vorbild angewandt. Auf der theoretischen Seite wurde sich zudem intensiv mit den Argumenten gegen das Ausüben der heilkundlichen Tätigkeiten befasst.

Karl der Große (747 – 814), durch sein persönliches Interesse an wissenschaftlichen Themen, trug maßgeblich zur Erneuerung und Aufschwung der Bildung, der Schreib- und Lesekultur sowie der (antiken) Wissenschaft bei, indem sein Hofstaat hauptsächlich aus Gelehrten, Geschichtsschreibern, Poeten, Wissenschaftlern und eben auch Ärzten bestand.[16]

1.4. Blütezeit und Niedergang

Während der karolingischen Zeit entwickelten sich die Klöster zu Zentren der Bildung und Wissenschaft. Einhergehend gewannen sie zudem an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Durch Reformen Karls des Großen wurden die Klöster verpflichtet, ihren Mönchen medizinische Kenntnisse zu vermitteln und sie in der Krankenbetreuung zu schulen. Ferner galt es, einen klostereigenen Kräuter- und Heilpflanzengarten anzulegen, um die medizinische Versorgung der Kranken durch die Zubereitung pflanzlicher Arzneimittel zu sichern.[17] Die Empfehlungen Cassiodors wurden also somit verbindlich geregelt.

Diese Zeit der Verschmelzung von antikem Wissen und christlichen Wertvorstellungen, welche sich freilich nicht nur auf den Bereich der Medizin bezog, wird auch als renovatio imperii oder als karolingische Renaissance bezeichnet.[18]

Der Klosterplan von St. Gallen aus dem Jahr 820 zeigt das Idealbild eines benediktinischen Klosters und sollte über Jahrhunderte lang als Norm für den Bau weiterer Klöster gelten. Die Klosterkirche, der Speisesaal, der Vorratsraum, der Schlafsaal und die Sakristei bildeten den Kern der Bauanlage. Drumherum gruppierten sich weitere Wirtschaftsgebäude und Hospitaleinrichtungen. Letztere untergliedern sich zum einem in das Hospitale Pauperum, wo Pilger, Arme und Bedürftige behandelt wurden, zum anderen in das Hospitium, als Behandlungsstätte für Adlige und wohlhabende Reisende. Für die kranken Ordensmitglieder war das Infirmarium vorgesehen, mit zugehöriger Küche, Speisesaal und Badeinrichtung sowie eigener Kapelle. Eine Unterkunft für Arzt und Apotheker fanden sich direkt nebenan.

Die Bedeutung der Versorgungseinrichtungen und der damit verbundene Heilauftrag zeigt sich am Beispiel des Klosters Cluny (910) in Burgund: Ein kontinuierlicher Ausbau der Krankenstätte führte zu einer Kapazität von 80 Betten unter Abt Petrus Venerabilis (1122 – 1156).

[...]


[1] Mayer, Johannes Gottfried/ Saum, Kilian/ Uehleke, Bernhard: Handbuch der Klosterheilkunde. Neues Wissen über die Wirkung der Heilpflanzen. Vorbeugen, behandeln, heilen, München ³2002, S. 12.

[2] Keil, Gundolf/ Platte, Adelheid: Zur Heilkunde im frühen Mittelalter. Die Bedeutung der Klöster für die Medizin, in: Das Lorscher Arzneibuch. Klostermedizin in der Karolingerzeit, hg. v. Heimat- und Kulturverein Lorsch, Lorsch ²1990, S. 11-21, hier S. 11f.

[3] Die epochale sowie zeitliche Gliederung und Abgrenzung kann je nach Blickpunkt variieren.

[4] Vgl. Keil/ Platte: Zur Heilkunde im frühen Mittelalter, S. 11f.

[5] Jankrift, Kay Peter: Krankheit und Heilkunde im Mittelalter, Darmstadt 2003, S. 11-13.

[6] Vgl. Mayer/ Saum/ Uehleke: Handbuch Klosterheilkunde, S. 15f.

[7] Frohn, Birgit: Klostermedizin, Köln [2007], S. 18.

[8] Vgl. Keil/ Platte: Zur Heilkunde im frühen Mittelalter, S. 11.

[9] Siehe auch S. 30 im Anhang.

[10] Vgl. Jankrift: Krankheit und Heilkunde, S. 7-11.

[11] Vgl. Keil/ Platte: Zur Heilkunde im frühen Mittelalter, S. 15-18.

[12] Vgl. Jankrift: Krankheit und Heilkunde, S. 13f.

[13] Vgl. Keil/ Platte: Zur Heilkunde im frühen Mittelalter, S. 18-20.

[14] Vgl. Jankrift: Krankheit und Heilkunde, S. 15f.

[15] Vgl. ebd., S. 12f.

[16] Vgl. Keil/ Platte: Zur Heilkunde im frühen Mittelalter, S. 18-20.

[17] Vgl. Meyer/ Saum/ Uehleke: Handbuch der Klosterheilkunde, S. 18.

[18] Vgl. Keil/ Platte: Zur Heilkunde im frühen Mittelalter, S. 19.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Klostermedizin im Mittelalter
Untertitel
Genese, Struktur und Funktion des Lorscher Arzneibuches
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte)
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V201874
ISBN (eBook)
9783656281597
ISBN (Buch)
9783656283171
Dateigröße
749 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klostermedizin, Klosterheilkunde, Mönchtum, Lorscher Arzneibuch, Naturheilkunde, Kräuterheilkunde, Medizingeschichte
Arbeit zitieren
Mette Bartels (Autor), 2011, Klostermedizin im Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201874

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