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Erziehungsstile - Was ist gute Erziehung?

Titel: Erziehungsstile - Was ist gute Erziehung?

Hausarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sabrina Schulpig (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gemäß des § 1626 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind Vater und Mutter zur elterlichen Sorge ihres minderjährigen Kindes verpflichtet. Zudem soll sein wachsendes Bedürfnis selbstständig und verantwortungsbewusst zu handeln, berücksichtigt werden. Diese Pflichten entstehen ganz natürlich durch die Geburt des Kindes. Allerdings enthalten diese rechtlichen Regelungen keine exakten Anweisungen, abgesehen von dem Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung. Hier heißt es: „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“
Die Eltern scheinen vorerst weitestgehend auf sich allein gestellt zu sein. Es liegt in ihrem Ermessen, was sie für gute Erziehungsmaßnahmen halten und was nicht. Gewisse Umgangsformen sowie Werte und Normen werden bereits durch die Gesellschaft vorgegeben. Eltern werden in der Regel von vielen Seiten mit Erziehungsratschlägen überhäuft. Sei es von der eigenen Mutter, den Freunden, der Erziehungszeitschrift, dem Fernsehen, dem Internet oder sonstigen populären Medien. Viele Eltern fühlen sich daher bereits früh mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Sie möchten möglichst alles richtig machen und nicht für späteres delinquentes Verhalten ihres Sprösslings verantwortlich gemacht werden. Zu häufig hören sie in den Medien, welche fatalen Folgen es haben kann, wenn in der Kindheit etwas schief gelaufen ist. Man möchte es als Elternteil besser machen.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Grundsätze

2. Erziehungsstile

2. 1 Der autoritäre Erziehungsstil

2. 2 Der nachgiebige Erziehungsstil

2. 3 Der vernachlässigende Erziehungsstil

2. 4 Der autoritative Erziehungsstil

3. Maß der Auswirkungen von Erziehungsstilen

4. Merkmale eines entwicklungsfördernden Verhaltens

4. 1 Liebe und Wertschätzung

4. 2 Qualität statt Quantität

4. 3 Grenzsetzung und Konsequenzen bei Überschreitung

4. 4 Fördernde Entwicklungsangebote

4. 5 Gleichwertigkeit

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Erziehungsstile und deren Einfluss auf die kindliche Entwicklung, wobei der Fokus auf der Identifizierung von Merkmalen liegt, die ein entwicklungsförderndes Verhalten im Erziehungsalltag ausmachen.

  • Analyse theoretischer Erziehungsstile (autoritär, nachgiebig, vernachlässigend, autoritativ)
  • Bedeutung von emotionaler Wärme, Grenzsetzung und Autonomie
  • Reflexion der Elternrolle und elterlicher Erziehungskompetenz
  • Die Notwendigkeit gesellschaftlicher Unterstützung für Familien
  • Das Konzept der Qualitätszeit und kindgerechter Förderung

Auszug aus dem Buch

4. 1 Liebe und Wertschätzung

Grundlage für eine gelingende Erziehung ist eine Umgebung, die von Liebe und wohlwollendem Verhalten der Eltern geprägt ist. Dabei benötigt jedes Kind ein anderes Maß an emotionaler Wärme, welches sich auch während der Entwicklung ändern kann. Da die meisten Kinder ihre Bedürfnisse kommunizieren, sind aufmerksame Beobachtung und der Dialog zwischen Eltern und Kind wichtig. In dem Buch von Sigrid Tschöpe-Scheffler „Fünf Säulen der Erziehung. Wege zu einem entwicklungsfördernden Miteinander von Erwachsenen und Kindern.“ wird dies als „wahrnehmende Liebe“ bezeichnet. Man gibt dem Kind weder zu viel noch zu wenig, sondern genau das, was es gerade braucht. Hier wird auch angesprochen, dass die Liebe nicht instinktiv erfolgen soll, sondern mit Bedacht auf das Wohl des Kindes. Körperliche Zuwendungen beispielsweise sollten nur erfolgen, wenn das Kind ein Bedürfnis danach verspürt und nicht, weil es sich ein Elternteil wünscht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesetzliche Verpflichtung zur elterlichen Sorge und die allgemeine Überforderung von Eltern durch eine Vielzahl von Erziehungsratschlägen.

1. Grundsätze: Es wird dargelegt, dass es kein universelles Rezept für perfekte Erziehung gibt, da jedes Kind individuell ist und Eltern zur Reflexion ihres eigenen Handelns aufgefordert sind.

2. Erziehungsstile: Dieses Kapitel klassifiziert Erziehungsstile in Anlehnung an Diana Baumrind in autoritäre, nachgiebige, vernachlässigende und autoritative Ansätze.

3. Maß der Auswirkungen von Erziehungsstilen: Hier wird diskutiert, dass der Erziehungsstil eine indirekte Moderatorvariable darstellt und die Wirksamkeit der Erziehung stark durch die Ziele und Werte der Eltern geprägt ist.

4. Merkmale eines entwicklungsfördernden Verhaltens: Das Kapitel erläutert praktische Aspekte wie Liebe, Zeitqualität, Grenzsetzung und Gleichwertigkeit, die eine gesunde Entwicklung des Kindes unterstützen.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit betont die Notwendigkeit von gesellschaftlicher Entlastung für Familien und die Bedeutung einer liebevollen, reflektierten Erziehungshaltung.

Schlüsselwörter

Erziehungsstile, Erziehungskompetenz, Kindesentwicklung, Eltern-Kind-Interaktion, autoritative Erziehung, Grenzsetzung, Liebe und Wertschätzung, Qualitätszeit, Autonomie, Selbstwirksamkeit, Familienunterstützung, psychische Gewalt, Erziehungsalltag, Sozialisation, Elternschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die zentralen Konzepte moderner Erziehung, indem sie gängige Erziehungsstile analysiert und daraus Handlungsempfehlungen für ein förderliches Miteinander ableitet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung von Erziehungsstilen, der Bedeutung elterlicher Reflexion sowie den Rahmenbedingungen für eine gelingende kindliche Entwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Eltern Orientierung in der komplexen Aufgabe der Erziehung zu geben und aufzuzeigen, wie sie durch ein reflektiertes, entwicklungsförderndes Verhalten die Potenziale ihres Kindes unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse etablierter erziehungswissenschaftlicher Theorien, insbesondere unter Bezugnahme auf Forschungsergebnisse von Diana Baumrind, Urs Fuhrer und Sigrid Tschöpe-Scheffler.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung verschiedener Erziehungsstile sowie in die Erarbeitung praktischer Qualitätsmerkmale entwicklungsfördernden Verhaltens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erziehungsstile, Erziehungskompetenz, Eltern-Kind-Interaktion, Grenzsetzung, Qualitätszeit und die Gleichwertigkeit von Kind und Erwachsenem.

Wie unterscheidet sich der autoritäre vom autoritativen Erziehungsstil?

Während der autoritäre Stil durch Unterdrückung der kindlichen Eigenständigkeit und Machtausübung gekennzeichnet ist, kombiniert der autoritative Stil emotionale Wärme und Fürsorge mit klaren, aber flexiblen Grenzen.

Welche Rolle spielt die Gesellschaft laut der Autorin?

Die Autorin argumentiert, dass die Gesellschaft eine soziale Verantwortung trägt, Familien zu entlasten und zu unterstützen, da Überforderung ein Hauptgrund für Erziehungsdefizite und Gewalt sein kann.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erziehungsstile - Was ist gute Erziehung?
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
Sabrina Schulpig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V202121
ISBN (eBook)
9783656284369
ISBN (Buch)
9783656285687
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehung Stil Erziehungsstil Autoritär Nachgiebig Vernachlässigend Autoritativ Entwicklungsfördernd Liebe Grenzsetzung Qualität Gleichwertigkeit Förderung Forderung Grundsätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Schulpig (Autor:in), 2010, Erziehungsstile - Was ist gute Erziehung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202121
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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