Eleonore von Aquitanien und ihre Beteiligung an der Rebellion ihrer Söhne gegen Henry II anhand von Quellen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011
33 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstract

Abkürzungsverzeichnis

1 Intention und Fragestellungen

2 Historischer Hintergrund und Ereignisse (1169-1173)
2.1 Die Ereignisse zwischen 1169 und 1173
2.2 Ursache und Beginn der Rebellion 1173

3 Die Quellen: Aussagen über Eleonore und andere wichtige beteiligte Akteure.
3.1 William of Newburgh: The History of English Affairs. Book II. Chapter Twenty-Senven
3.1.1 Interpretation
3.1.2 Der Autor William von Newburgh (W.v.N.) und seine Intention
3.2 Master Ralph de Diceto: The Historical Works. Vol. I
3.2.1 Der Quellenausschnitt
3.2.2 Interpretation
3.3 Peter of Blois (1173): Letter 154 to Queen Eleonor
3.3.1 Die Quelle
3.3.2 Interpretation

4 Zusammenfassung und Fazit

Anhang

Anhang 2: Chronologie der Ereignisse 1173

Literaturverzeichnis

Quellen

Sekundärliteratur

Abstract

Das Thema der Hausarbeit über Eleonore von Aquitanien ergibt sich nicht ohne weiteres aus dem Themenkomplex des von mir besuchten Hauptseminars. Die Geschichte Eleonores von Aquitanien streift die Geschichte Burgunds aber insoweit peripher, als auch Englands Historie beispielhaft mit der Burgunds verquickt ist. Die Heiratspolitik der englischen und französischen Könige und die Position der Königin Eleonore haben mich in meinem Referat bereits neugierig gemacht. Insofern war es logisch, diese besonders schillernde Figur des hohen Mittelalters genauer zu betrachten. Über Eleonore von Aquitanien wurde schon zu ihren Lebzeiten von verschiedenen Chronisten berichtet und in späteren Jahrhunderten bis in unsere heutige Zeit über sie geschrieben. Gerüchte und Sagen wurden gestreut und ungeprüft weiter gegeben, Geschichten daraus entwickelt, die ihren Ruf als rebellische und verschlagene „femme fatale“ des Mittelalters begründeten. Dies hat sich bis in unsere Zeit ungebrochen weitertradiert. Inzwischen sind ihr sogar mehrere Filme (z.B. zwei Versionen von „Der Löwe im Winter“) gewidmet worden. Doch werden ihr diese „Geschichten“ gerecht? Wer war diese Frau, die Königin zweier mächtiger europäischer Dynastien? Findet sich eine „Wahrheit“ jenseits der teilweise sehr rufschädigenden „Sagen“?

Einen Teilbereich, der ihren schlechten Ruf nicht unerheblich mit begründete, möchte ich in dieser Hausarbeit genauer anhand vorliegender Quellen aus dem 12. und 13. Jahrhundert betrachten. Vielleicht lassen sich Tatsachen finden, die das Bild Eleonores wahrheitsgetreuer wiedergeben. Es wird der Versuch einer kriminologischen Spurensuche nach Beweisen und Motiven der Beteiligung Eleonores an der Rebellion Ihrer Söhne gegen ihren Vater Henry II. sein.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Intention und Fragestellungen

In dieser Hausarbeit wird es vorrangig um eine Spurensuche nach Motiven und Beweisen gehen, die sich auf die vorhandenen Quellen aus dem 12. und 13. Jahrhundert stützt. Sämtliche unwissenschaftlich intendierte Literatur wird deshalb nicht berücksichtigt, da diese lediglich literarisch begründete Konstruktionen der Person Eleonores von Aquitanien wiedergeben.

Nach einem kurzen historischen Aufriss, der die Ereignisse kurz vor und zu Beginn der Rebellion von 1173-74 gegen Henry II. aus Sicht der heutigen Forschung wiedergibt, werden einige zentrale historische Quellen (Chroniken und Briefe) bezüglich ihrer Hinweise auf Eleonore von Aquitanien untersucht und, soweit möglich, auch Intentionen und Motive wichtiger, an der Rebellion beteiligter Personen Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit sein. Hier muss die logische Disziplin helfen, die Spuren nach den tatsächlich möglichen Hintergründen zu filtern und auch die jeweils größte Beteiligungs- Wahrscheinlichkeit einzelner Akteure ergründen. Es wird vor allem um die Klärung der Beteiligung an der Rebellion durch Eleonore von Aquitanien gehen. Gibt es „Beweise“ für die Beteiligung und die Art und Weise ihrer Beteiligung? Gleichzeitig werden die ausgesuchten Quellen selber einer Beurteilung unterzogen und gefragt, inwieweit die jeweiligen Autoren in welchen Abhängigkeits- und Auftragssituationen schreiben. Dies wird den Charakter und die Intention der Quellen, die in englischer Übersetzung vorliegen, deutlich machen und helfen, ihren möglichen „Wahrheitsgehalt“ zu ergründen.

Einen Teil wird z.B. die Interpretation des Briefes von Peter Blois einnehmen. Er schreibt als einziger „Augenzeuge“ mitten in dieser Krisenzeit der englischen Dynastie einen warnenden Brief an Eleonore von Aquitanien. Was enthält dieser Brief an Beweisen oder Unterstellungen und Zuweisungen bezüglich Eleonores Beteiligung am Aufstand der Söhne? Auch hier wird zu fragen sein, in wessen Auftrag und mit welcher Motivation der Autor diesen Brief geschrieben hat.

Die Betrachtung von Forschungsstandpunkten soll insgesamt nicht zu kurz kommen und wird im jeweiligen Zusammenhang berücksichtigt.

Abschließend werden die Ergebnisse zusammengetragen und ein Fazit folgen, das lediglich als Versuch zur Klärung einer Rekonstruktion der Beteiligung Eleonores von Aquitanien an der Rebellion der Söhne gegen Henry II. gesehen werden darf. Dennoch betrachte ich die Arbeit als Grundlage für eine weitergehende Diskussion zu diesem Thema. Eine größere, wissenschaftliche Arbeit kann dies in entsprechendem Umfang allerdings erst sicherer und konsequenter möglich machen.

2 Historischer Hintergrund und Ereignisse (1169- 1173)

2.1 Die Ereignisse zwischen 1169 und 1173

Eleonore, Königin von England und Herzogin von Aquitanien und Poitou, befindet sich seit 1168 in ihren Erblanden in Aquitanien. Immer wieder aufflackernde Revolten in Aquitanien und Poitou und auch anderen Herrschaftsgebieten auf dem Festland kann Henry II. nicht ständig im Auge behalten.1 Da er wohl auch erkennt, dass er selber Ursache für die Unruhen ist, setzt er Eleonore, als in Aquitanien anerkannte Herzogin, zur ständig anwesenden Regentin ein.2 Weitere Revolten in Wales, Schottland und anderen Landesteilen auf den Inseln halten Henry II. zudem in England auf. Ständige Auseinandersetzungen mit dem französischen König, Ludwig VII., dem ersten Gatten Eleonores, z.B. um das Berry auf dem Festland, führen schließlich zu einem taktischen Ausgleich. Am 6. Januar 1169 kommt es in Montmirail zu einem Treffen mit Ludwig VII., bei dem Henry II. und seine drei älteren Söhne, Henry, Richard und Geoffrey, Ludwig VII., ihrem Oberlehnsherr, als Vasallen für die Bretagne, Normandie, Anjou, Aquitanien und Poitou huldigen. Gleichzeitig erklärt Henry II., auf Betreiben Ludwigs VII., eine Erbfolgeregelung für seine Söhne, wonach Henry, der Jüngere, als sein Nachfolger auf dem Thron sowohl England, die Normandie und das Anjou erhalten soll. Richard wird Aquitanien zugesprochen und Geoffrey die Bretagne. Für den jüngsten Sohn Henrys, John, zu diesem Zeitpunkt zwei Jahre alt, bleibt die Erbfrage ungeregelt, weshalb er später „sine terra“3 (ohne Land) genannt wird. Gleichzeitig wird Ludwigs zweite Tochter Alice, aus der Ehe mit Konstanze von Kastilien, mit Richard verlobt. Die erste Tochter aus dieser Verbindung, Margarete, ist bereits am englischen Hof, da sie Henry dem Jüngeren versprochen ist.

Eleonore ist bei diesem Treffen höchstwahrscheinlich nicht anwesend.4

Eine Versöhnung mit dem beim französischen König im Exil lebenden Erzbischof von Canterbury, Thomas Becket, findet ebenfalls auf Betreiben Ludwigs VII. statt. Jedoch verweigert Henry II. diesem den abschließenden Friedenskuss. Mit Becket entstehen weitere Spannungen, als Henry II. seinen Sohn Henry von dessen Stellvertreter, dem Bischof von York, 1170 in London zum König krönen lässt, allerdings ohne die Krönung von dessen Frau Margarete zu vollziehen. Dies empfindet ihr Vater, der französische König, als Affront, was erneut zu Spannungen führt. Eleonore unterstützt die Krönung ihres Sohnes Henry5 und ist auf Henrys II. Geheiß extra dafür in Caen, um die Überfahrt von Schiffen mit päpstlichen oder becketschen Diplomaten zur Krönung nach England zu hintertreiben,6 die die Krönung verbieten wollen. Sie selbst nimmt deshalb auch nicht an der Krönung ihres ältesten Sohnes teil.

Ende 1170 feiert Eleonore in Bur-le-Roi bei Bayeux, zusammen mit Henry II. und ihren drei ältesten Söhnen, das Weihnachtsfest. Henry II. äußert sich dort aufgeregt und unkontrolliert gegen den inzwischen nach England zurückgekehrten Erzbischof Becket, woraufhin vier Ritter des Hofes nach England reisen, um Becket zu ermorden.7 Das kostet Henry II., der als Urheber verdächtigt wird, wichtige außen- und innenpolitische Reputation.

Im Juni 11728 wird Eleonores und Henrys II. zweiter Sohn Richard in einer mehrere Tage dauernden, aufwendigen und sakralen Zeremonienfolge in Poitiers und Limoges öffentlich zum Herzog von Aquitanien eingesetzt.9 Ähnlichkeiten zu Krönungsfeierlichkeiten eines Königs sind hierbei wohl beabsichtigt.10 Allerdings ist Henry II. möglicherweise nicht bei den Feierlichkeiten anwesend, entspricht aber dem Wunsch Eleonores, Richard das Herzogtum zu übergeben.11 Richard erhält den Titel, nicht aber die Machtbefugnisse. Diese behält sich Henry II., ähnlich wie bei Eleonore auch, bis 1174, vor.12

Ein Treffen zwischen Eleonore und ihrem Gatten Henry II. ist erst wieder Weihnachten 1172 am Hof von Chinon erwähnt. Hier sind noch zwei Söhne anwesend, Richard und Geoffrey.13 Henry, der Jüngere, wird nicht erwähnt. Seine zweite Krönung, dieses Mal durch den amtierenden Erzbischof von Canterbury, findet im Sommer vorher, zusammen mit seiner Ehefrau, Margarete, statt.

In den Jahren zwischen 1168 und 1173 wird Eleonore ein engerer Kontakt nicht nur mit Richard, der seitdem ständig mit ihr reist, nachgesagt, sondern auch zu ihren beiden anderen Söhnen, Henry und Geoffrey, die sie angeblich öfter in der Normandie oder dem Poitou trifft.14 Sie fällt in der Zwischenzeit einige Entscheidungen, speziell bezüglich des Klosters Fontevraud, die in Urkunden belegt sind.15 Dort werden ihre jüngsten Kinder, John und Joanne, erzogen. Doch ist ebenfalls belegt, dass sie keine Entscheidung bezüglich kriegerischer Akte in ihrem Herrschaftsbereich ohne Zustimmung Henrys treffen kann, da diese Macht von Henry selbst ausgeübt wird.16 Dennoch sieht Hivergneaux Hinweise in Urkunden, die Eleonores teilweise Souveränität für die Jahre 1170 - 1172 belegen.17 Richardson und Laube können dies nicht bestätigen.18 Allerdings wird von Eleonore u.a. Henrys II. in Aquitanien verhasste normannische Beamtenschaft entfernt und eine lokal ansässige an ihrem Hof installiert. Besonders Familienmitglieder werden erwähnt.19 Es ist strittig, ob sie einen unabhängigen, eigenen „Minnehof“ mit Liebesgericht, wie er in der Literatur häufig erwähnt wird, in Poitiers unterhält.20 Sollte es diesen „Minnehof“ geben, wie einige Autoren vermuten, unterstellen sie in gleichem Atemzug, dass von hier aus möglicherweise gegen Henry konspiriert wird.21 Doch schließe ich mich Turner, Labande u.a. an, die diesen „Court of Love“ eher ausschließen.22 Dazu fehlt eventuell auch die Zeit, da sie einen mobilen Hof unterhält, viel unterwegs ist, um das Land zu befrieden und ihren Sohn Richard auf sein Herzogsamt vorbereiten muss.23 Nicht abzustreiten ist aber, dass sie die höfische Kultur des hohen Mittelalters maßgeblich mitprägt.

Henry II. übt eine harte Politik gegen aufsässige Vasallen aus. Da er in den 1160er und 1170er Jahren fast ständig Revolten in seinem großen Reich mit oft skrupelloser Gewalt niederschlägt, wird er als „heavy handed“ beschrieben.24 Neben seinen militärischen Erfolgen, die in einer relativen Befriedigung durch rigoroses Vorgehen gegen Unruheherde besteht, zeichnet sich seine Vorgehensweise u.a. durch gouvernementale Zentralisierung und politisch vorteilhafte Verheiratung seiner Kinder aus. So erreicht er bis Ende 1172 eine relative Ruhe in seinem enorm großen Angevinischen Reich (von Irland und Schottland bis an die Pyrenäen, von einem Meer zum andern)25, dessen mächtiger König er ist.

2.2 Ursache und Beginn der Rebellion 1173

Seit 1171 steht Henry II. in Verhandlungen für eine Heirat26 seines jüngsten Sohnes, John Lackland, der 1173 gerade sechs Jahre alt, mit Alice, der Tochter des Grafen Humbert von Maurienne. Sie ist Erbin des Maurienne und von Teilen der Provence, die beim Tode ihres Vaters unter die Herrschaft Henrys II. fallen und damit dessen Einflusssphäre im französischen Festland bis Richtung Italien erweitern werden. Auf dem am 2. Februar 1173 in Montferrand tagenden Hoftag, finden letzte Verhandlungen statt. Henry II. bestimmt, dass im Falle einer Heirat zwischen John und Alice, Humbert 5000 Goldmark erhalten soll. Außerdem wird John Erblande im gerade eroberten Irland bekommen sowie drei wichtige Burgen, die u.a. zum Besitz des ältesten Sohnes Henry gehören, Chinon, Loudun und Mirabeau. Anwesend sind an diesem Hoftag auch der König Alfons II. von Aragon sowie Graf Raymond von Toulouse, die Henry II. um Vermittlung bei ihrem Konflikt bitten.

Am 25. Februar 1173 in Limoges teilt Henry II. den dort anwesenden Familienmitgliedern, allen eingeladenen Baronen sowie König Alfons von Navarra und dem Grafen von Toulouse den Inhalt der Heiratsvereinbarungen bezüglich Alice und John mit. Der Graf von Toulouse huldigt zuerst ihm, dann Henry dem Jüngeren und zuletzt Richard vor allen Anwesenden für seine Grafschaft, die als Teil Aquitaniens zu Eleonores Erbbesitz gehört, der auf Richard übergeht. Mit dieser Handlung symbolisiert er Henrys II. Oberhoheit über die Region.27 Gleichzeitig deutet die Handlungsweise Henrys II. auf dessen neuerliche Machtdemonstration gegenüber Eleonore und den älteren Söhnen. Er ist offensichtlich nicht gewillt, die ihnen schon zugestandenen Besitzungen und Rechte vor seinem Tod einzuräumen, er will alleine regieren.28 Henry der Jüngere reagiert als erster darauf. Er verweigert seinem Vater die Zustimmung zu den Einschränkungen, die ihn betreffen. Darüber hinaus fordert er in aller Öffentlichkeit seine Rechte als gekrönter König ein. Henry II. geht darauf nicht ein. Er wird allerdings noch in Limoges von seinem neuen Vasall Raymond von Toulouse darüber informiert, dass Eleonore und seine ältesten Söhne angeblich ein Komplott gegen ihn schmieden.29 Henry II. geht auch darauf nicht wirklich ein. Er organisiert seine nahegelegenen Burgen, lässt Eleonore und Richard im Poitou, dann nimmt er seinen ältesten Sohn Henry unter „Hausarrest“ mit zur Jagd in die Normandie.30 Erst am 8. März 1173 wird er durch die möglicherweise geplante Flucht Henrys des Jüngeren aus dem gemeinsamen Schlafzimmer nach Paris, zum französischen König Ludwig VII., auf dessen Rebellion aufmerksam.31 Als Henry der Jüngere in Paris ankommt, unterstützt ihn sein Schwiegervater mit allen Mitteln, stellt ihm ein eigenes Siegel und ermöglicht ihm einen bestens organisierten Aufstand gegen seinen Vater, Henry II., mit Hilfe treuer Vasallen, u.a. der Grafen aus Flandern und von Boulogne.32 In großen Teilen der angevinischen Besitzungen kommt es zur Revolte, anschließend ebenso in englischen Landesteilen.

[...]


1 Turner, Ralph V. (2009): Eleanor of Aquitaine. Queen of France. Queen of England. New Haven. London, S. 182.

2 Turner (2009), S. 184.

3 Vones-Liebenstein, Ursula (2000): Eleonore von Aquitanien. Herrscherin zwischen zwei

Reichen.Göttingen. Zürich, S. 62.

4 Vones-Liebenstein (2000), S. 59.

5 Turner (2009), S. 187.

6 Turner (2009), S. 188.

7 Turner (2009), S. 188.

8 Hier ist die Datierung ungeklärt und schwankt in den Chroniken zwischen März 1170, Mai 1171 und Juni 1172. Ich folge hier Turner (2009), S. 189.

9 Turner (2009), S. 189.

10 „Clerics at Saint-Martial had apparently devised this ceremony inaugurating a new duke during the eleventh century in imitation of royal coronations […]”. Zitiert aus:Turner (2009), S. 189.

11 „King Henry Senior transferred to Richard by the will of his mother Eleonore the duchy of Aquitaine“ Geoffrey de Vigeois zitiert nach Turner (2009), S. 189.

12 “Les raisons de la réinstallation de la duchesse à la tête de l'Aquitaine explicitées, il s'agit maintenant de comprendre à travers l'étude de douze chartes de la période de son gouvernement, en quoi consiste son activité politique et pourquoi et comment elle en arrive à choisir la voie, exceptionnelle et dangereuse, de la révolte contre le roi Henri II, son époux. Ces chartes la montrent, selon A. Richard, agissant « véritablement dans la plénitude de sa toute puissance » Henri II n'a en effet délivré aucun acte concernant l'Aquitaine, même de confirmation, durant la période 1169-1174 ; et Richard, leur fils, intronisé duc d'Aquitaine mais encore mineur, n'émet ses deux premiers actes, en faveur de Bayonne, qu'en 1174.” Zitiert aus: Hivergneaux, Marie (2000): Aliénor D’Aquitaine. In: La cour Plantagenêt (1154- 1204). Actes du Colloque á Thouars du 30 avril au 2 mai 1999. Sous la direction de Martin Aurell. Poitiers, S. 70.

13 Turner (2009), S. 189.

14 Turner (2009), S. 194.

15 Turner (2009), S. 190.

16 Hivergneaux (2000) in: La cour Plantagenêt, S. 72.

17 Hivergneaux (2000) in: La cour Plantagenêt, S. 73.

18 Richardson, H.G. (1959): The Letters and Charters of Eleanor of Aquitaine. In: Edwards, J.G./Hay, Denys u.a. (1959): The English Historical Review. Vol LXXIV.London, S. 199; Laube, Daniela (1984): Zehn Kapitel zur Geschichte der Eleonore von Aquitanien. Dissertation. Bern, S. 63.

19 Ralph de Faye, ihr Onkel, wird offensichtlich Seneschall von Aquitanien, was aber strittig ist. Hivergneaux (2000) in: La cour Plantagenêt, S. 70ff. Turner (2009), Fußnote S. 192.

20 Meade, Marion (2007): Eleanor of Aquitaine. A Biographie. New York, S. 248; Turner (2009),

S. 203.; Weir, Alison (22007): Eleanor of Aquitaine. By the Wrath of God, Queen of England. London, S. 181ff., Labande, Edmond-Renée (2005): Pour une image véridique d’Alienor d’Aquitaine. Poitiers, S. 81ff.

21 Pernoud, Régine (182001): Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. München, S. 159. Meade spricht abschwächend von einem Meinungsaustausch: Meade (2007), S. 261.

22 Turner (2009), S. 203., Labande (2005), S. 81ff.; Trierweiler, Sandra (2010): „Die Macht einer Königin“. Eleonore von Aquitanien und Emma von der Normandie als Königinnen von England. Wien, S.76.

23 Richardson (1959) in: The English Historical Review, S. 198; Meade (2007), S. 246.

24 Turner (2009), S. 177; Weir (22007), S.202.

25 siehe Karten im Anhang 1

26 siehe Anhang 2: die Chronologie der Ereignisse von 1173

27 Flori, Jean (2004/2007): Eleanor of Aquitaine. Queen and Rebel. Übersetzt von Olive Classe. Paris/Edinburgh, S. 98.

28 Flori (2004/2007), S. 99.

29 Flori (2004/2007), S. 99 ff.

30 Barber, Richard (32001): Henry Plantagenet. Suffolk/New York, S.167.

31 Flori (2004/2007), S. 100.

32 Weir (22007), S. 209.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Eleonore von Aquitanien und ihre Beteiligung an der Rebellion ihrer Söhne gegen Henry II anhand von Quellen
Hochschule
Universität Trier  (Fachbereich III, Geschichte)
Veranstaltung
Mythos Burgund. Aufstieg und Zerfall eines Herrschaftskomplexes zwischen Frankreich und Reich im Spätmittelalter
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
33
Katalognummer
V202260
ISBN (eBook)
9783656285489
ISBN (Buch)
9783656285656
Dateigröße
817 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Anmerkung der Dozentin: Eigenständige, klar formulierte Problemstellung u. schöne Quellenarbeit plus Forschung! Grundsätzlich aber: "die Wahrheit", "der Beweis" gibt es nicht, stärkere Betonung der klerikalen Sichtweise wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen! Trotzdem schöne Leistung.
Schlagworte
Eleonore von Aquitanien, Henry II., Rebellion, Hochmittelalter, Burgund, Femme Fatale des Mittelalters, 1173-1174, Richard Löwenherz, Johann Ohneland, Thomas Beckett, Ludwig VII.
Arbeit zitieren
Angela Lorenz-Ridderbecks (Autor), 2011, Eleonore von Aquitanien und ihre Beteiligung an der Rebellion ihrer Söhne gegen Henry II anhand von Quellen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202260

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