Diese Arbeit stellt im Kontext einer umfangreicheren Ausarbeitung den Anspruch, selbst ein Tool zu entwickeln. Dieses Tool soll sich durch Anwenderfreundlichkeit, einen hohen kommunikativen Anspruch und praktische Anwendbarkeit auszeichnen.
Um eine Grundlage für dieses Werkzeug zu schaffen, definiert die Arbeit theoretisch, was strategisches Management ist, wo sich die strategische Planung in diesem Prozess findet und welche Anforderungen sich aus der Theorie ergeben. Hierzu ist eine kurze Analyse einiger, beispielhaft ausgesuchter, bestehender Management-Tools und ihrer Struktur nötig.
Damit das Werkzeug auch den Anforderungen der Praxis nachkommen kann, findet in der vorliegenden Arbeit eine Auswertung von Experteninterviews statt. Hierzu werden kurz methodische Grundlagen sowie die Auswahl der Gesprächspartner erläutert.
Neben der theoretischen Herleitung liegt ein starker Fokus der Arbeit auf der Umsetzung des Tools selbst. Dabei geht es weniger um die technischen Herausforderungen als vielmehr um den Prozess von den ermittelten Anforderungen über eine kreative Phase hin zu einem allgemein gültigen und anwendbaren Tool.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung: Wirtschaft, Ziele und der ganze Rest
2 Theorie: Strategie, Management und Planung
2.1 Grundlagen des strategischen Managements
2.1.1 Historische Entwicklung des strategischen Managements
2.1.2 Erklärungsansätze strategischen Managements
2.1.3 Grundlagen: Phasenmodell, Ebenen und Definitionen
2.1.4 Besonderheiten: Rolle der strategischen Planung
2.1.5 Arbeitsdefinition von strategischem Management
2.2 Grundlagen und Beispiele strategischer Management-Werkzeuge
2.2.1 Arbeitsdefinition von Management-Tools
2.2.2 Die Basis: SWOT-Analyse
2.2.3 Ein neuer Ansatz: Porters Wettbewerbsanalyse
2.2.4 Im Unternehmen: Portfolio-Analysen
2.2.5 Die Zukunft: Benchmarking
2.3 Theoretische Anforderungen an strategisches Management
3 Empirie: Gesprächspartner, Aussagen und Anforderungen
3.1 Methodische Grundlagen
3.1.1 Qualitative Experteninterviews
3.1.2 Auswahl der Gesprächspartner
3.1.3 Aufbau des Interviewleitfadens
3.2 Auswertung der Interviews
3.2.1 Die Basis: Einfachheit und roter Faden
3.2.2 Die Pflicht: technische Integration
3.2.3 Die Kür: das Kommunikationsinstrument
3.3 Studien aus der Praxis
3.4 Praktische Anforderungen für ein Management-Tool
4 Zusammenfassung: Theorie, Empirie und Praxis
5 Praxis: Ideen, Kombination und ein neues Tool
5.1 Grundlagen der Vorgehensweise
5.2 Lösung – das kombinierte Tool
5.2.1 Ziele des neuen Tools
5.2.2 Anwendung und Input
5.2.3 Ergebnisse und Interpretation
5.3 Grenzen und Kritik
6 Fazit: Mehrwert und Grenzen heute und in Zukunft
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Mehrwert und die Grenzen von Management-Tools innerhalb der strategischen Planung. Das Hauptziel besteht darin, auf Basis theoretischer Grundlagen und qualitativer Experteninterviews ein anwenderfreundliches, kommunikatives Tool zu konzipieren, das Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung unterstützt.
- Historische und theoretische Grundlagen des strategischen Managements
- Analyse gängiger Management-Werkzeuge wie SWOT, Portfolio und Benchmarking
- Empirische Untersuchung mittels Experteninterviews zur Identifikation praktischer Anforderungen
- Entwicklung eines kombinierten, praxistauglichen Management-Tools
- Kritische Reflexion der Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von Planungsinstrumenten
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung: Wirtschaft, Ziele und der ganze Rest
Die heutige Wirtschaft ist komplex. Und wird immer komplexer: Globalisierung, das Zusammenwachsen von Staaten, die Finanzkrise, ökologische Herausforderungen der Zukunft, alles deutet darauf hin. Neben der Politik sind besonders Unternehmen, egal ob klein und mittelständisch oder groß und Konzern aufgebaut, gefordert, auf diese Veränderungen zu reagieren. Damit sind in der Regel Anforderungen verbunden, welche sich direkt auf das Unternehmen, seine Ziele und die Struktur auswirken.
Häufig tauchen solche Veränderungen im direkten Zusammenhang mit den Strategien der Unternehmen auf. Dabei sind ganze Unternehmensstrategien oder auch die Strategien der einzelnen Geschäftseinheiten betroffen. Sie geben neben einer allgemeinen Stoßrichtung häufig auch bis ins Detail quantifizierte Zielwerte vor. Diese dienen der Überprüfung strategischer Formulierungen und sind gleichsam ein Frühwarnsystem, sollte ein Unternehmen oder eine einzelne strategische Geschäftseinheit Ziele nicht erreichen.
Doch wie kommen Unternehmer und Unternehmen zu solchen Strategieformulierungen? Woran werden allgemeine Stoßrichtung und detaillierte Ziele festgemacht? So genannte Planungs- oder auch Management-Tools geben die Antwort. Einfach ausgedrückt helfen sie Unternehmen dabei, Gedanken, Ansprüche und Herausforderungen zu kanalisieren, zu strukturieren und im Anschluss daran auszuwerten. Sie vereinfachen komplexe Unternehmensabläufe und abstrahieren Herausforderungen auf eine Ebene, die Entscheidungen auf Grundlage von Anforderungen und persönlichen Zielen möglich macht.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Wirtschaft, Ziele und der ganze Rest: Einführung in die zunehmende Komplexität der Wirtschaft und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, auf strategische Planung mittels Management-Tools zurückzugreifen.
2 Theorie: Strategie, Management und Planung: Detaillierte theoretische Aufarbeitung der Begriffe Strategie, Management und Planung sowie Vorstellung etablierter Werkzeuge wie SWOT, Porter-Analyse und Benchmarking.
3 Empirie: Gesprächspartner, Aussagen und Anforderungen: Darstellung der methodischen Vorgehensweise bei qualitativen Experteninterviews sowie Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Praxisanforderungen an Management-Tools.
4 Zusammenfassung: Theorie, Empirie und Praxis: Synthese der theoretischen Erkenntnisse mit den empirischen Ergebnissen als Vorbereitung auf die Entwicklung eines eigenen Management-Tools.
5 Praxis: Ideen, Kombination und ein neues Tool: Präsentation des neu entwickelten, kombinierten Management-Tools inklusive Vorgehensweise, Anwendungsmöglichkeiten und Interpretation der Ergebnisse.
6 Fazit: Mehrwert und Grenzen heute und in Zukunft: Kritische Zusammenfassung der Arbeit, Reflexion über den Mehrwert sowie die Grenzen des entwickelten Ansatzes und Ausblick auf zukünftige Anforderungen.
Schlüsselwörter
Strategisches Management, Unternehmensführung, Management-Tools, Strategische Planung, SWOT-Analyse, Portfolio-Analyse, Benchmarking, Experteninterviews, Qualitätssicherung, Geschäftseinheiten, Unternehmensziele, Change Management, Kommunikation, Praxisorientierung, Strategieimplementierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Rolle von Management-Tools innerhalb der strategischen Unternehmensführung und entwickelt auf Basis einer theoretischen Fundierung und empirischer Befragungen ein neues, kombiniertes Werkzeug für die Praxis.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen strategischen Managements, die historische Entwicklung von Planungsmethoden sowie deren praktische Anwendung in verschiedenen Unternehmensgrößen ab.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie komplexe Unternehmensanforderungen durch Management-Tools strukturiert werden können, und ein Tool zu entwerfen, das sowohl technischer als auch kommunikativer Ansprüche erfüllt.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es werden eine fundierte Literaturanalyse sowie eine qualitative empirische Untersuchung in Form von Experteninterviews mit verschiedenen Akteuren aus unterschiedlichen Unternehmenskontexten durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung strategischer Instrumente (z.B. SWOT, Benchmarking) und einen empirischen Teil, in dem durch Expertenbefragungen die tatsächlichen Anforderungen an solche Tools erhoben werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Strategisches Management, Management-Tools, Strategische Planung, SWOT-Analyse, Benchmarking sowie Praxisorientierung und Strategieimplementierung.
Wie unterscheidet sich das entwickelte Tool von bestehenden Lösungen?
Das neue Tool kombiniert verschiedene Ansätze (wie PESTEL, 7-S-Modell und BCG-Matrix) zu einem ganzheitlichen, grafisch orientierten Kommunikationsinstrument, das Komplexität reduziert und die Anwendbarkeit für unterschiedliche Wissensstände verbessert.
Welche Grenzen der Anwendung werden im Fazit genannt?
Das Fazit betont, dass auch das beste Tool kein Allheilmittel ist, da menschliche Faktoren, Unternehmenskultur und unvorhersehbare Umweltänderungen von keinem rein methodischen Ansatz vollständig abgedeckt werden können.
- Arbeit zitieren
- David Lucas (Autor:in), 2012, Strategische Planung in der Unternehmenspraxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202514