Richard Wagners Mythensynthese im Ring des Nibelungen


Seminararbeit, 2003

16 Seiten, Note: sehr gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Wagners mittelalterlichen Quellen
1.1 Das Nibelungenlied
1.2 Die Lieder-Edda und die Snorra-Edda
1.3 Die Þiðreks Saga und die Völsunga Saga

2. Wagners Sekundärliteratur

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Gegenstand dieser Arbeit ist Richard Wagners Rezeption des Nibelungenstoffes in Form seiner 1863 zum ersten Mal offiziell erschienenen Tetralogie Der Ring des Nibelungen. Bei der Schaffung dieses Werkes hat Wagner eine Technik verwendet, die Volker Mertens „Mythensynthese“ nennt und folgendermaßen beschreibt: „Er fügt eine Zahl unterschiedlicher, teils aus verschiedenen Traditionen stammender, teils selbsterfundener Mythen zusammen zu seinem neuen Mythos“[1].

Im folgenden sollen zunächst die wichtigsten der mittelalterlichen Quellen, auf die Wagner bei der Schaffung dieses neuen Mythos zurückgegriffen hat, und die Art und Weise, wie er dabei mit diesen Quellen umgegangen ist, genauer betrachtet werden. Des weiteren werden Texte aus der wissenschaftlichen Literatur zu Wagners Zeit und die Art und Weise, wie diese Texte möglicherweise seine Schaffensweise beeinflusst haben, zu untersuchen sein.

Eine Übersicht über die mittelalterlichen Quellen, die dem Ring zugrunde liegen, und über die wissenschaftlichen Texte, die bei der Entstehung dieses Werkes von Bedeutung waren, hat Wagner selbst in Form eines Briefes erstellt, den er am 9. Januar 1856 an den Weimarer Regierungsrat Franz Müller schrieb. Dieser hatte um Auskunft über die für den Ring von Wagner verwendete Literatur gebeten, und Wagner schickte ihm daraufhin folgende Liste:

1. „Der Nibelungen Noth u. die Klage“ herausgegeb. von Lachmann.
2. „Zu den Nibelungen etc.“ von Lachmann.
3. Grimm’s Mythologie.
4. „Edda“.
5. „Volsunga-Saga“ (übersetzt von Hagen-Breslau).
6. „Wilkinga- und Niflungasaga“. (ebenso.-)
7. Das deutsche Heldenbuch – alte Ausgabe. auch erneuert von Hagen. – Bearbeitet in 6 Bänden von Simrock.
8. „die Deutsche Heldensage“ von Wilh. Grimm.
9. „Untersuchungen zur deutschen Heldensage“ von Mone – (sehr wichtig.)
10. „Heimskringla“ – übersetzt von Mohnike. (glaub’ ich!) (nicht von Wachter – schlecht!)[2]

1. Wagners mittelalterlichen Quellen

1.1 Das Nibelungenlied

Wie aus dem Bestand seiner seit 1842 zusammengestellten Bibliothek, der Dresdener Bibliothek, die sich seit 1971 weitgehend vollständig im Richard-Wagner-Archiv in Bayreuth befindet[3], eindeutig hervorgeht, kannte Wagner den Text des Nibelungenliedes nicht nur aus Karl Lachmanns Ausgabe von 1826 (Nr. 1 auf seiner Liste) und aus dem Kommentar und dem Wörterbuch von Lachmann und Wilhelm Wackernagel aus dem Jahre 1843 (Nr. 2 auf der Liste), sondern außerdem aus Karl Simrocks neuhochdeutscher Übersetzung von 1843[4].

Das wahrscheinlich um 1200 im heutigen Österreich in mittelhochdeutscher Sprache anonym niedergeschriebene und in 39 Kapitel gegliederte Epos zerfällt inhaltlich in zwei Teile, von denen Wagner nach Ulrich Müller „hinsichtlich der Handlungsführung nur den ersten verwendet hat“[5]. Die Ereignisse, die sich um Siegfrieds Ermordung durch Hagen ranken, sind aus diesem ersten Teil des Nibelungenliedes übernommen und bilden den Handlungsablauf von Siegfrieds Tod[6] (später hieß das Stück dann Götterdämmerung), das für Wagner, der zunächst kein mehrteiliges Drama geplant hatte, den Ausgangspunkt für das Entstehen seiner Tetralogie darstellte.[7] Entsprechend ist dieser zuerst entstandene Teil des Ringes vom mittelhochdeutschen Nibelungenlied, das wiederum den Ausgangspunkt für Wagners Beschäftigung mit dem Nibelungenstoff darstellte, am stärksten geprägt. So sind z.B. die Namen wesentlicher Personen in der Götterdämmerung und im Siegfried identisch mit denen aus dem ersten Teil des Nibelungenliedes (Gunther, Hagen[8]). Auf den zweiten Teil des mittelalterlichen Epos hat Wagner nur vereinzelt zurückgegriffen. Als wichtige Anregungen wären die Donau- Nixen (bei Wagner die Rheintöchter) und Hagens nächtliche Wacht (bei Wagner zu Beginn des zweiten Aufzugs in der Götterdämmerung[9]) zu nennen. Vieles aus dem Nibelungenlied hat Wagner jedoch auch völlig weggelassen, beispielsweise Siegfrieds königliche Herkunft sowie das gesamte höfische Ambiente.[10]

Im Laufe seiner Beschäftigung mit dem Nibelungenstoff und seines zur Vorbegründung immer weiter zurückgreifenden Ausbaus der Ringdichtung nahm Wagner mehr und mehr Abstand vom Nibelungenlied. Für ihn gehörte dieses Epos „in die Dimension der Geschichte“ wie Jürgen Kühnel es ausdrückt, da es „nicht herauslösbar aus einer ganz bestimmten historischen - sozial- und kulturgeschichtlichen - Situation“[11] war. Die „Wirklichkeit des Lebens künstlerisch darzustellen“, ist jedoch Wagners Auffassung zufolge, wie er in seiner 1851 fertiggestellten ästhetischen Schrift Oper und Drama deutlich darlegt, nicht die Aufgabe des Dramas, sondern die des „schildernden, beschreibenden Romane[s]“[12]. In seiner Konzeption stellt „der Roman [...] den Mechanismus der Geschichte dar“, das Drama dagegen, das auf dem Mythos gründet, „gibt uns den Menschen“[13]. In der ebenfalls 1851 verfassten Schrift Eine Mitteilung an meine Freunde schreibt er:

Um meinen Helden, und die Verhältnisse, die er mit ungeheurer Kraft zu bewältigen strebt, um endlich selbst von ihnen überwältigt zu werden, zu einem deutlichen Verständnisse zu bringen, musste ich mich, gerade dem geschichtlichen Stoffe gegenüber, zum Verfahren des Mythos hingedrängt fühlen: die ungeheure Masse geschichtlicher Vorfälle und Beziehungen, aus der doch kein Glied ausgelassen werden durfte, wenn ihr Zusammenhang verständlich zu überblicken sein sollte, eignete sich weder für die Form, noch für das Wesen des Dramas. Hätte ich dieser notwendigen Forderung der Geschichte entsprechen wollen, so wäre mein Drama ein unübersichtliches Konglomerat von dargestellten Vorfällen geworden[14].

Wagner wollte also in seinem Ring nicht Geschichte, sondern Mythos darstellen. Aus diesem Grund wandte er sich in seiner weiteren Arbeit an der Ringdichtung vom mittelhochdeutschen Nibelungenlied ab und hin zu den altnordischen Quellen des Nibelungenstoffes, die ihm „die herrliche Gestalt des Siegfried [...] von aller späteren Umkleidung befreit, in ihrer reinsten menschlichen Erscheinung“[15] zeigten. Solange er Siegfried nur aus dem mittelalterlichen Nibelungenlied gekannt habe, wäre es ihm nicht eingefallen, ihn zum Helden eines Dramas zu machen, schreibt er.[16]

1.2 Die Lieder-Edda und die Snorra-Edda

Was in Punkt 4 auf Wagners Liste einfach unter dem Stichwort „Edda“ erscheint, muss differenziert werden in zwei unterschiedliche Werke, die Wagner beide bekannt waren und die er auch beide als Quellen für seinen Mythos verwendete, nämlich die Lieder-Edda einerseits und die Snorra-Edda[17] andererseits.

Die Lieder-Edda, eine in altnordischer Sprache verfasste Sammlung von Helden- und Götterliedern, deren älteste erhaltene Handschrift der im 13. Jahrhundert auf Island geschriebene Codex regius ist, war Wagner aus den Ausgaben von Friedrich Heinrich von der Hagen (1812), Jacob und Wilhelm Grimm (1815), sowie aus den Übersetzungen von Friedrich Majer (1818) und Ludwig Ettmüller (1830) bekannt, was durch den Bestand von Wagners Dresdener Bibliothek, auf die bereits verwiesen wurde, dokumentiert wird.[18]

Über die Frage, ob Wagner die von ihm verwendeten altnordischen Texte im Original lesen konnte oder ob er sie lediglich als moderne deutsche Übersetzungen las, ist man in der Forschung geteilter Meinung. Curt von Westernhagen, der sich mit der Katalogisierung der Dresdener Bibliothek befasst hat, ist der Ansicht, dass Wagner seine skandinavischen Quellen in altnordischer Sprache lesen konnte[19], Steward Spencer dagegen weist dies entschieden zurück und vertritt die entgegengesetzte Auffassung.[20]

Von den Gedichten der Lieder-Edda haben u.a. „Vafþrúðnismál“, „Baldrs draumar“ und „Sigrdrífumál“ ihren Niederschlag in Wagners Dichtung gefunden.

„Vafþrúðnismál“, ein 55 Strophen langes Eddalied, das der mythologischen Wissensdichtung zugerechnet wird, erzählt davon, wie der Gott Óðinn (bei Wagner heißt er Wotan) unter dem Decknamen Gangráðr den Riesen Vafþrúðnir aufsucht und ihn zu einem Wissenswettbewerb herausfordert. Nachdem Óðinn und Vafþrúðnir sich gegenseitig Fragen über mythologische Personen und Orte sowie über die Entstehung der Welt beantwortet haben, stellt Óðinn dem Riesen eine Frage, deren Antwort nur der Gott selbst kennen kann, und gibt sich damit zu erkennen.[21] Im ersten Aufzug von Wagners Siegfried findet sich eine Szene, die diesem Gedicht inhaltlich entspricht. Hier findet nämlich zwischen dem Gott Wotan und dem Zwerg Mime ebenfalls ein Wissenswettbewerb statt, der einen ganz ähnlichen Verlauf hat wie der in „Vafþrúðnismál”. Nachdem eine Reihe mythologischer Fragen behandelt worden sind, stellt der Gott seinem Gegenüber eine Frage, die es nicht beantworten kann, und beendet damit den Wissenstreit.[22]

„Baldrs draumar“ ist ebenfalls ein mythologisches Eddalied, das in 14 Strophen davon berichtet, wie Óðinn in die Unterwelt reitet, um eine tote Seherin zu erwecken und sie unter dem Namen Vegtamr über die Zukunft zu befragen.[23] Dieses Lied hat im dritten Aufzug von Siegfried, wo Erda von Wotan heraufbeschworen und befragt wird, seinen Niederschlag gefunden.[24] Die Bezeichnung „Der Wanderer“, die Wagner für seinen anonym umherreisenden Wotan wählt, ist offensichtlich angelehnt an die Decknamen Gangráðr (von altnordisch ganga = gehen, sich vorwärtsbewegen und ráðugr = klug, scharfsinnig[25]) und Vegtamr (von altnordisch vegr = Weg, Reise und tamr = gewohnt, geübt in[26]), die Odin in „Vafþrúðnismál” bzw. „Baldrs draumar“ benutzt.

[...]


[1] Mertens, Volker, „Richard Wagner und das Mittelalter“, in: Richard-Wagner-Handbuch, hg. v. Ulrich Müller und Peter Wapnewski, Stuttgart: 1986, S. 19- 59, Zitat S. 39

[2] Wapnewski, Peter, Weißt du wie das wird...? Richard Wagner. Der Ring des Nibelungen, 2. Auflage, München: 1996, S. 37

[3] Vgl. Müller, Ulrich/ Panagl, Oswald, Ring und Gral. Texte, Kommentare und Interpretationen zu Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“, „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Parsifal“, Würzburg: 2002, S. 61

[4] Vgl. ebd., S. 65

Curt von Westernhagen hat den Bestand der Dresdener Bibliothek katalogisiert in seinem Buch Richard Wagners Dresdener Bibliothek 1842 bis 1849, Wiesbaden: 1966

[5] Müller, Ulrich/ Panagl, Oswald, Ring und Gral, S. 64

[6] Vgl. Spencer, Steward, „Engi má við sköpum vinna. Wagner’s Use of his Icelandic Sources”, in: Wagner’s Ring and Its Icelandic Sources, hg. v. Úlfar Bragason, Reykjavík: 1995, S. 55- 76

[7] Erst nachdem sein Freund Eduard Devrient, ein erfahrener Theatermann, an Siegfrieds Tod kritisiert hatte, das Stück enthalte zu viel epische Rückschau, entschloss sich Wagner im Mai 1851, da er auf die Vorbegründung der Geschehnisse in Siegfrieds Tod nicht verzichten wollte, ein zweites Stück, Der junge Siegfried (später Siegfried), zu verfassen, das die Jugend seines Helden zum Inhalt haben sollte. Schon kurz nachdem sein Entwurf zu diesem zweiten Drama im Juni 1851 fertig war, merkte Wagner jedoch, dass auch das zur Vorbegründung der von ihm dargestellten Ereignisse nicht genügen würde, und in seiner Mitteilung an meine Freunde, die er im Juli desselben Jahres verfasste, schrieb er dann bereits, er beabsichtige, seinen Mythos „in drei vollständigen Dramen vorzuführen, denen ein großes Vorspiel vorauszugehen hat.“ (Wagner, Richard, Eine Mitteilung an meine Freunde, in: Richard Wagner. Dichtung und Schriften, S. 324)

Auf diese Weise entstand Wagners Ring im „Krebsgang“ wie Peter Wapnewski es ausdrückt, also beginnend beim letzten Teil Siegfrieds Tod über Der junge Siegfried und die Walküre zum ersten Teil Das Rheingold, der jedoch in Wagners Schaffensprozess als letztes entstanden ist (vgl. Wapnewski, Peter, Der traurige Gott, S.119).

[8] Vgl. Müller, Ulrich/ Panagl, Oswald, Ring und Gral, S. 59

[9] Vgl. Wagner Richard, Götterdämmerung. Textbuch mit Varianten der Partitur, hg. v. Egon Voss, Stuttgart: 2002 (Universal Bibliothek; Nr. 5644)

[10] Vgl. ebd., S. 72

[11] Kühnel, Jürgen, Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Stoffgeschichtliche Grundlagen. Dramaturgische Konzeption. Szenische Realisierung, Siegen: 1991 (Forum Siegen Beiträge; Heft 4), S. 11

[12] Wagner, Richard, Oper und Drama, in: Richard Wagner. Dichtungen und Schriften, hg. v. Dieter Borchmeyer, Band VII: Oper und Drama, Frankfurt a. M.: 1983, S. 167

[13] Ebd., S. 170

[14] Wagner, Richard, Eine Mitteilung an meine Freunde, in: Richard Wagner. Dichtungen und Schriften, hg. v. Dieter Borchmeyer, Band VI: Reformschriften 1849- 1852, Frankfurt a. M.: 1983, S.199- 325, Zitat S. 291

[15] Ebd, S. 290

[16] Vgl. ebd.

[17] Ulrich Müller weist jedoch darauf hin, dass Wagner die Snorra-Edda „nicht direkt, sondern gebrochen durch die von ihm gelesene wissenschaftliche Literatur“ kannte. Vgl. Müller, Ulrich/ Panagl, Oswald, Ring und Gral, S. 66

[18] Vgl. ebd.

[19] Vgl. Westernhagen, Curt von, Richard Wagners Dresdener Bibliothek, S. 36

[20] Vgl. Spencer Steward, „Engi má við sköpum vinna“, S. 59

[21] Vgl. Simek, Rudolf/ Pálsson Herman, Lexikon der altnordischen Literatur, Stuttgart: 1987 (Kröners Taschenbuchausgabe; Band 490), S. 376

[22] Vgl. Wagner, Richard, Siegfried. Textbuch mit Varianten der Partitur, hg. v. Egon Voss, Stuttgart: 1998 (Universal-Bibliothek; Nr. 5643), S. 25- 36

[23] Vgl. Simek, Rudolf/ Pálsson, Hermann, Lexikon der altnordischen Literatur, S. 28f

[24] Vgl. Wagner, Richard, Siegrfried, S. 93- 99

[25] Vgl. Baetke, Walter, Wörterbuch zur altnordischen Prosaliteratur, 5., unveränderte Auflage, Berlin: 1993 (Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Philologisch-Historische Klasse; Band 111, Heft 1 und 2), S. 182 u. 484

[26] Vgl. ebd., S. 707 u. 646

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Richard Wagners Mythensynthese im Ring des Nibelungen
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Germanistisches Institut)
Veranstaltung
Proseminar "Von Odin und Gandalf- Die Rezeption des alten Nordens in skandinavischen und anderen Literaturen"
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2003
Seiten
16
Katalognummer
V20289
ISBN (eBook)
9783638242141
ISBN (Buch)
9783638759199
Dateigröße
623 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Richard, Wagners, Mythensynthese, Ring, Nibelungen, Proseminar, Odin, Gandalf-, Rezeption, Nordens, Literaturen
Arbeit zitieren
Nora Pröfrock (Autor), 2003, Richard Wagners Mythensynthese im Ring des Nibelungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20289

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