Heinrich der Löwe - Ostpolitik und Selbstverständnis


Hausarbeit, 2012

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

I. Einleitung

II. Heinrich der Löwe: Ostpolitik und Selbstverständnis
1. Vorbedingungen der Ostpolitik S
2. Ostpolitik S
2.1. Eroberung
2.2. Beherrschung
2.3. Wirtschaft
3. Selbstverständnis

III. Schluss

Quellen- und Literaturverzeichnis

I. Einleitung

„ Mit meinem Heer zieh ich nach Deutschland! Vereinst du dich mit mir, so wird ’ s mich hoch Erfreun, und dir den R ü ckzug helf ich decken! Doch nie schlag ich die Schlacht mit den Lombarden! [ ]

Zieh mit! Was will

F ü r dich die winzge Lombardei bedeuten?

In Deutschland selbst liegt Deutschlands Kraft! “1

So hat sich Christian Dietrich Grabbe die Worte Heinrichs bei der Begegnung von Chia- venna vorgestellt. Heinrich der Löwe - ein Deutscher, der seinen Blick prophetisch nach Deutschland gerichtet hat - so verstand das 19. Jahrhundert die Weigerung des Löwen; seine Ostpolitik und sein Selbstverständnis als Zeichen der Fixierung auf „deutsch-nationale“ Interessen. Im Nationalsozialismus wurden Heinrichs Eroberung und Kolonisation der nordel- bischen Gebiete zur Stützung des Regimes pervertiert und als Politik der Erweiterung des ari- schen Lebensraumes im Osten interpretiert2. Doch dürfen derart nationale oder rassenideolo- gische Beweggründe dem Protagonisten Heinrich wohl nicht unterstellt werden, da die Zeit solcher Denkkategorien im 12. Jahrhundert noch nicht gekommen war. Weitaus komplexer als diese simplifizierenden Annahmen stellt sich das Bedingungsgefüge seines Handelns und Denkens dar. Neben den gegebenen Vorbedingungen muss der Variabilität seiner Ostpolitik Rechnung getragen werden, die einerseits untrennbar mit seinem Selbstverständnis verfloch- ten, andererseits aber auch immer den Zwängen und Erfordernissen ihrer Zeit unterworfen war.

II. Heinrich der Löwe: Ostpolitik und Selbstverständnis

1. Vorbedingungen der Ostpolitik

Zum Verständnis der Ostpolitik Heinrichs des Löwen ist es unerlässlich, einige grundlegende Bedingungen ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung näher zu betrachten. Hierzu gehören neben der geschichtlich gewachsenen politisch-kirchlichen Situation in Nordalbingien, der machtpolitische Hintergrund in Sachsen und Bayern, sowie die Rechtsgrundlage der Herrschaft Heinrichs des Löwen im Land nördlich der Elbe.

Nach der Unterwerfung der Obodriten durch Otto I. im Jahr 955 und der Errichtung der Missionsdiozösen Oldenburg, Ratzeburg und Mecklenburg kam die Christianisierung der Westslawen, die bereits im 10. Jahrhundert wieder weitgehend unabhängig vom Reich gewor- den waren, durch den Tod des letzten christlichen Slawenfürsten Gottschalk im Jahr 1066 völ- lig zum Erliegen. In der Folge wurden die christlichen Kirchen zerstört und das Heidentum begann sich im Verlauf des 11. und 12. Jahrhunderts zunehmend zu institutionalisieren3. Zur gleichen Zeit wurde im Europa der vierziger Jahre des 12. Jahrhunderts der Ruf nach einem neuen Kreuzzug laut. Während Konrad III., sowie andere weltliche und kirchliche Größen auf Veranlassung Bernhard von Clairvaux ins Heilige Land zogen, verband man in Sachsen das Gebotene mit dem Nützlichen. „Das dritte Kreuzfahrerheer weihte sich dem Wendenzuge ge- gen unsere Grenznachbarn, […], um Tod und Verderben zu rächen, die sie über die Christen […] gebracht hatten. Die Anführer dieses Unternehmens waren […], ferner der jugendliche Herzog Heinrich […].“4 Der sogenannte Wendenkreuzzug von 1147 ist mit seinen abschlie- ßenden Scheintaufen laut Barz zwar „zur monströsen Schlappe geworden“5, da man im Grun- de genommen genau die Menschen umbrachte, an denen man sich durch gelegentliche Raub- züge bereichern konnte6 ; dennoch schuf er durch die Taufen und die Anerkennung Heinrichs als Oberherrn neue Rechtsgrundlagen für den Aufbau einer Kirchenorganisation und für die christlich begründete Integration der slawischen Gebiete ins Reich.

Ein anderer Bedingungsfaktor ist der machtpolitische Hintergrund in den Herzogtümern Heinrichs des Löwen. In Bayern, mit dem er 1156 belehnt wurde, verfügte Heinrich nur ein- geschränkt über Möglichkeiten seine Machtbasis auszubauen. Einerseits besaß er kaum Ei- gengüter im Herzogtum, die ihn in eine Machtposition zu den mächtigen bayerischen Ge- schlechtern der Andechser und Wittelsbacher gebracht hätten, andererseits war eine nach Au- ßen gerichtete Expansion durch die Binnenlage, die mit der Abtrennung Österreichs und dem Privilegium Minus bestand, nicht möglich. Das Herzogtum Sachen hingegen bot sowohl für einen Machtausbau im Inneren, als auch für eine Expansion in den Nordosten, also in Gebiete jenseits der Elbe, Möglichkeiten. Dies dürfte die räumliche Ausrichtung und Konzentration Heinrichs auf Sachsen, einschließlich der angrenzenden nordelbischen Gebiete, und die ver- gleichsweise Vernachlässigung Bayerns erklären.

Heinrichs Versuch seine Machtposition als Herzog in Sachsen durch die Vergrößerung sei- nes Eigenbesitzes konsequent auszubauen, brachte ihn in einen Dauerkonflikt mit den sächsi- schen Großen. Sein Vorgehen im Fall der Grafschaft Stade ist hierbei nur eines der unzähligen Beispiele für sein rasches und bisweilen gewalttätiges Verfahren im Zuge seiner Territorialpo- litik7. Ähnlich ist auch seine Reaktion auf die 1149 vollzogene Weihe der Bischöfe Vicelin und Emmehard für die wendischen Bistümer Oldenburg und Mecklenburg durch den Bremer Erzbischof Hartwig zu sehen. Sogleich nach der Weihe bestand Heinrich auf die Lehnshuldi- gung, was de facto einem Investituranspruch auf die nordelbischen Bistümer entsprach, der als Regalie nur dem König zustand8. Helmold lässt in diesem Zusammenhang den herzögli- chen Rat Heinrich von Weida folgende Worte an Vicelin richten: „Weder der Kaiser noch der Erzbischof kann eurer Sache helfen, solange mein Herr dagegen ist; hat doch Gott ihm dieses ganze Land verliehen. […] Ein Leichtes vielmehr, das noch dazu großen Nutzen bringt, ist es, wenn mein Herr ein Stäblein nähme und es in eure Hände gäbe zum Zeichen der Belehnung […].“9 Schließlich beugte sich der Bedrängte und empfing den Stab und somit auch die finan- zielle Förderung durch den Herzog, der sich damit im Machtkampf um die Investitur der nordelbischen Bistümer mit Hartwig durchgesetzt hatte. Erst am Hoftag zu Goslar (1154) er- hielt er schließlich von Friedrich I. Barbarossa das bereits angemaßte Recht verliehen10. Die- ses umfasste neben der Investitur der Bistümer Oldenburg, Mecklenburg und Ratzeburg die Gründung von Kirchen und Bistümern im Land jenseits der Elbe, sowie deren Ausstattung. Das 1159 erneut bestätigte Recht stellte allerdings nicht nur die Durchsetzung im Konflikt mit Erzbischof Hartwig dar, sondern stärkte die Position Heinrichs, der nun als Vertreter der Reichsgewalt im Norden auftreten konnte, gegenüber den sächsischen und slawischen Fürs- ten. Die neuere Forschung nimmt in diesem Zusammenhang eine Interessengemeinschaft Heinrichs und Friedrichs I. Barbarossa an11, die eine vereinbarte oder auch nur stillschweigen- de Aufteilung der Interessensphären - Heinrich im Norden, Barbarossa im Süden - beinhaltet.

2. Ostpolitik

2.1. Eroberung

Den ersten Vorstoß ins Slawenland unternahm Heinrich im Jahr 1158; wobei über die Zie- le, den Verlauf oder die Ergebnisse so gut wie nichts bekannt ist. Allerdings wird man davon ausgehen dürfen, dass die Klage Helmolds, „Aber auf allen Feldzügen, die der noch junge Mann ins Slawenland hinein unternahm, war keine Rede vom Christentum sondern nur vom Gelde.“12, auch im vorliegenden Fall das Hauptmotiv aufzeigen dürfte. Im folgenden Jahr rief er den Obodritenfürsten Niklot und die anderen Slawenfürsten zu sich und befahl ihnen für die Dauer seiner Abwesenheit - also während seines Aufenthaltes in Italien - weder in sächsi- sche, noch in dänische Gebiete einzufallen. Als Heinrich aus Italien zurückkehrte, musste er jedoch feststellen, dass sich die Obotriten nicht an den aufoktroyierten Frieden gehalten hat- ten. Daher berief er die wendischen Fürsten zu seinem anberaumten Landtag ein, dem diese allerdings fernblieben, woraufhin Heinrich sie in die Acht erklärte. Der konsequenterweise folgende Kriegszug der Dänen und Sachsen im Jahr 1160 gegen Niklot war kurz. Niklot, der eine offene Feldschlacht vermied, zog sich in seine Festung Werle an der Warnow zurück und wurde bei einem Ausfall getötet. Auch seine Söhne Pribislaw und Wratislaw ergaben sich bald conducens fructum magnum, ut dominus meus accipat virgulam et det in manum vestram pro signo investiturae, [ … ]. darauf und traten das eroberte Land an Heinrich ab, der ihnen im Gegenzug die Gebiete von Kessin und Zirzipanien mit der Burg Werle als Lehen gab.

Bereits drei Jahre später (1163) erhoben sich die Wenden unter der Führung Pribislaws und Wertislaws gegen die sächsische Herrschaft. Doch auch dieses Aufbegehren wurde inner- halb kürzester Zeit durch einen Kriegszug unter Führung Heinrichs und des Grafen Adolf von Schauenburg niedergeschlagen. Nach der erneuten Unterwerfung verblieb Wratislaw als Gei- sel Heinrichs. Dieser Tatsache um Trotz wagten die Obotriten unter Pribislaws im Bunde mit den Pommernfürsen Bogislaw und Kasimir im Folgejahr 1164 erneut den Aufstand, der als „großer Wendenaufstand“ in die Geschichte eingehen sollte. Das Erhängen Wratislaws bei der Festung Malchow auf Befehl des Löwen, zu dem es im Verlauf des Feldzuges kam13, wird in- nerhalb der Forschung unterschiedlich akzentuiert. Während Jordan den Vorgang als Bestra- fung Wratislaws für die (angenommene) Anzettelung der Unruhen bezeichnet14, betont Hiller den Abschreckungsfaktor für potentielle Friedensbrecher15. Barz hingegen schreibt: „Ohne Prozess wir er aufgeknüpft, einzig für das Verbrechen, Pribislaws Bruder zu sein.“16 Letzteres erscheint allerdings aus zwei Gründen eher unwahrscheinlich. Erstens besteht Grund zu der Annahme, dass der erneute Aufstand auf Wratislaw zurückzuführen war17, zweitens ist es zu bezweifeln, dass Heinrich, dessen Liebe zum Geld durch Helmold18 hinlänglich bekannt ist, grundlos einen wertvollen Gefangenen aufhängen ließ. Westlich von Demmin kam es schließ- lich am 1. Juli bei Verchen am Kummener See zur Schlacht, in der die Sachsen ein zahlenmä- ßig überlegenes Heer der Wenden schlugen. Gleichzeitig hatte König Waldemar I. von Däne- mark Rügen und das Gebiet von Wolgast besetzt, weswegen die Slawen um Friedensverhand- lungen baten. Während das Gebiet von Wolgast unter mehreren slawischen Fürsten aufgeteilt wurde und unter dänische Oberhoheit fiel, behielt Heinrich das eroberte Obodritenland und wurde Lehnsherr der pommerschen Fürsten Kasimir von Demmin und Bogislaw von Stettin.

[...]


1 Grabbe, C. D. Kaiser Friedrich Barbarossa. Eine Tragödie in fünf Akten. Bearb. v. Bergmann, A. in: Christian Dietrich Grabbe. Werke und Briefe, Bd. 2, Emsdetten 1963, S. 39f.

2 Vgl. Fried, J. Der Löwe als Objekt. Was Literaten, Historiker und Politiker aus Heinrich dem Löwen machten. Historische Zeitschrift Bd. 262 (1996), S. 683-687.

3 Vgl. Petersohn, J. Die Kirchenpolitik Heinrichs des Löwen in der sächsischen Slawenmark. Hgg. v. Luckhardt, J., Niehoff, F., & Biegel, G. in: Heinrich der Löwe und seine Zeit. Herrschaft und Repräsentation der Welfen 1125-1235, Bd. 2, S. 144. Folgend abgekürzt: Petersohn (1995).

4 Helmold von Bosau. Slavenchronik. Hg. v. Stoob, H. in: Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 19, 2. , verb. Auflage, Darmstadt 1973, S. 221, S. 223. Folgend abgekürzt: Stoob. Helmolds Slavenchronik. Helmold von Bosau. Helmoldi Presbyteri Bozoviensis Cronica Slavorum. Hg. v. Schmeidler, B. in: MGH SS rer. Germ. 32, Hannover ³1937, S. 118. Tercius signatorum exercitus devotaverunt se ad gentem Slavorum, [ … ] nobis confines, ulturi mortes et exterminia, quae intulerunt Christicolis, [ … ]. Huius vero expedicionis capitanei erant [ … ], preterea Heinricus dux adolescens, [ … ]. Folgend abgekürzt: MGH SS rer. Germ. 32.

5 Barz, P. Heinrich der Löwe und seine Zeit. München 2008, S. 44. Folgend abgekürzt: Barz (2008).

6 Vgl. MGH SS rer. Germ. 32, S. 122. Nonne terra, quam devastamus, terra nostra est, et populus, quem expugnamus, populus noster est? Quare igitur invenimur hostes nostrimet et dissipatores vectigalium nostrorum?

7 Vgl. Ehlers, J. Heinrich der Löwe. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter. Göttingen u.a. 1997, S. 25. Folgend abgekürzt: Ehlers (1997). Vgl. Jordan, K. Heinrich der Löwe. Eine Biographie. München 1979, S. 32f. Folgend abgekürzt: Jordan (1979). Vgl. Althoff, G. Heinrich der Löwe in Konflikten. Zur Technik der Friedensvermittlung im 12. Jahrhundert. Hgg. v. Luckhardt, J., Niehoff, F., & Biegel, G. in: Heinrich der Löwe und seine Zeit. Herrschaft und Repräsentation der Welfen 1125-1235, Bd. 2, München 1995, S. 126f. Folgend abgekürzt: Althoff (1995). Während Jordan hier sehr stark auf den Charakter Heinrichs rekurriert, berücksichtigt die neuere Forschung, z.B. Ehlers (1997) oder Althoff (1995), vermehrt auch die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen.

8 Vgl. Ehlers (1997), S. 27. Nach Ehlers gibt es für diese Forderung keine befriedigende Erklärung, da sie weder aus den markgräflichen Befugnissen Heinrichs, noch aus seiner herzöglichen Stellung abzuleiten wären.

9 Stoob. Helmolds Slavenchronik, S. 243. MGH SS rer. Germ. 32, S. 132. Eo quod nec cesar nec archiepiscopus possit iuvare causam vestram domino meo obnitente [obtinente], Deus enim dedit ei universam terram hanc. [ … ] Quin potius res facilis est et

10 Friedrich I. Die Urkunden Friedrichs I. 1: 1152-1158. Hg. v. Sickel, T.v. in: MGH DD FI, Berlin u.a. 1975, Nr. 80.

11 Vgl. Barz (2008), S. 62.

12 Stoob. Helmolds Slavenchronik, S. 241. MGH SS rer. Germ. 32, S. 129. In variis autem expedicionibus, quas adhuc adolescens in Slaviam profectus exercuit, nulla de Christianitate fuit mentio, sed tantum de pecunia.

13 Vgl. MGH SS rer. Germ. 32, S. 195. Dux vero, [ … ], fecit Wertizlavum principem Slavorum suspendio interfici prope urbem Malacowe, eo quod pessundaverit eum frater eius Pribizlavus et prevaricatus fuerit promissiones pacis, quas pactus fuerat. Helmold selbst hält sich, wie man sehen kann, mit Charakterbewertungen und näheren (instrumentellen) Erklärungen zurück. Einzig der Friedensbruch Pribislavs wird als Grund angeführt.

14 Vgl. Jordan (1979), S. 93.

15 Vgl. Hiller, H. Heinrich der Löwe. Herzog und Rebell - Eine Chronik. Frankfurt a.M. 1985, S. 129. Folgend abgekürzt: Hiller (1985).

16 Barz (2008), S. 124.

17 Vgl. Jordan (1979), S. 93.

18 Vgl. Stoob. Helmolds Slavenchronik, S. 241. Vgl. MGH SS rer. Germ. 32, S. 129.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Heinrich der Löwe - Ostpolitik und Selbstverständnis
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Die Staufer und Italien
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V202926
ISBN (eBook)
9783656288480
ISBN (Buch)
9783656289470
Dateigröße
1719 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wendenkreuzzug, Heinrich der Löwe, Obodriten, Nordalbingien
Arbeit zitieren
Jan Lenhart (Autor), 2012, Heinrich der Löwe - Ostpolitik und Selbstverständnis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202926

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