Implementierung des Content Management System Typo3 zur Optimierung der Unternehmenswebsite-Gestaltung im Rahmen des Online Marketing


Projektarbeit, 2010

27 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung

2 Grundlagen und zentraler Erkenntnisstand zum Content Management System in der Literatur
2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.2 Gründe für die Einführung eines Content Management System
2.3 Problemstellungen und Herausforderungen in Verbindung mit Content Management Systems

3 Charakteristika und Status quo des Marketingprojektes zur Implementierung eines Content Management System
3.1 Projektanlass und –ziele
3.2 Projektinhalte und –durchführung

4 Würdigung des Marketingprojektes zur Implementierung eines Content Management System aus inhalts- und projektbezogener Perspektive und Generierung von Verbesserungsoptionen
4.1 Inhaltszentrierte Würdigung des Projektes
4.2 Projektbezogene Würdigung
4.3 Gesamteinschätzung und Verbesserungsoptionen

5 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang A

Anhang B

Ehrenwörtliche Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Inhalte, Vorlage, Website

Abbildung 2: Savings – Return of Investment (RoI)

Abbildung 3: Overview: Summary of suppliers

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

Kaum ein Medium hat die Gesellschaft und Wirtschaft so schnell und tiefgreifend beeinflusst wie das Internet. Für viele Menschen ist es bereits ein fester Bestandteil des Lebens. Heutzutage nutzen bereits 1.641 Millionen Menschen das weltweite Computernetz.[1] Diese Tatsache führt auch dazu, dass sich immer mehr Unternehmen im Internet engagieren. Damit hat das Online Marketing das traditionelle Marketing vieler Unternehmen ergänzt.[2]

Hierbei ist vor allem die Etablierung einer Internetpräsenz, also die Erstellung einer Website, von zentraler Bedeutung. Den Unternehmen steht es frei, ob sie dazu traditionell die Hypertext Markup Language (HTML) nutzen oder ein Content Management System (CMS) vorziehen.[3] XXX setzt bereits seit Jahren auf die zweite Alternative. Allerdings wurde das bestehende CMS im Jahre 2009 nicht mehr den Marktanforderungen gerecht, sodass das der Automobilzulieferer entschied es durch ein neues, modernes CMS abzulösen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich demgemäß mit dem entsprechenden Projekt zur Implementierung des CMS Typo3 bei XXX.

Im ersten, theoriebezogenen Teil der Arbeit soll der Leser ein generelles Verständnis zu CMS im Rahmen des Online Marketings erhalten. Dazu werden zunächst die für diese Arbeit wichtigsten Begriffe definiert, um anschließend eine Fokussierung auf CMS vorzunehmen. Hier sollen dann die Gründe für die Einführung eines CMS aber auch die Schwierigkeiten und Risiken, die damit zusammenhängen, dargestellt werden.

Im zweiten und dritten Teil der Arbeit soll dann schließlich ein praktischer Bezug zum Thema hergestellt werden. So soll zunächst auf Ziele und Durchführung des Web-Projekts bei XXX eingegangen werden und dann ein reflektiver Bezug zum Projekt erfolgen. Hierbei wird sowohl eine inhaltliche als auch eine projektbezogene Analyse und Würdigung vorgenommen und auch sollen Optimierungsmöglichkeiten herausgearbeitet werden.

2 Grundlagen und zentraler Erkenntnisstand zum Content Management System in der Literatur

2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen

Bevor eine genauere Analyse des Content Management System erfolgt, sollen zunächst die wichtigsten Begriffe zum Verständnis dieser Arbeit geklärt und damit auch der Untersuchungsgegenstand eingegrenzt werden.

Als Ausgangspunkt soll der Begriff „ Online Marketing “ definiert werden. Die Definition des Online Marketings knüpft am traditionellen Marketingverständnis an.[4] Marketing ist eine Unternehmensphilosophie, eine Denkhaltung und eine Maxime, dessen Ziel es ist alle Unternehmensentscheidungen und -aktivitäten auf die aktuellen und potenziellen Märkte auszurichten.[5] Marketing ist gemäß diesem Definitionsansatz folglich „markorientierte Unternehmensführung“[6]. Das Online Marketing verfolgt somit ebenso wie das Marketing die Bedürfnisbefriedigung der Konsumenten. Der Unterschied zwischen traditionellem Marketing und Online Marketing zeigt sich in den Instrumenten, die eingesetzt werden, um dieses Ziel zu erreichen.[7] Diese basieren im Online Marketing im Bereich der modernen Internettechnologien.[8]

Die Etablierung einer Internetpräsenz ist zentraler Bestandteil des Online Marketings. Sie wird durch die Erstellung und Gestaltung einer Website realisiert. Die Website wird definiert als „sämtliche hinter einer Adresse stehenden Seiten im World Wide Web“[9]. Die Website wird über eine Domain (z.B. www.xyz123.de) geöffnet. Sie besteht gewöhnlich aus mehreren Dokumenten, den Webseiten.[10] In diesem Zusammenhang bezeichnet die Adresse die eindeutige Internetdresse eines Dokuments (z.B. www.xyz123/abc-456/789.html). Auf einer Website kann eine Person, eine Organisation oder ein Unternehmen auftreten.[11] Ist Letztes der Fall, so spricht man von einer Firmenseite. Diese dient gewerblichen Zwecken und enthält in der Regel Informationen zur Geschichte der Firma und zu den angebotenen Produkten bzw. Dienstleistungen sowie die Kontaktdaten.[12]

Die Gestaltung einer Website wurde ursprünglich mit Hilfe von HTML erreicht. Mit der Zeit wurde HTML immer komplexer, was dazu führte, dass Hilfsmittel zur Programmierung von Websites, sogenannte Content Management Systems (CMS), in der unternehmerischen Praxis immer häufiger eingesetzt wurden.[13] Ein CMS trennt Inhalt und Layout. Der Inhalt (Texte, Bilder usw.) wird in einer Datenbank verwaltet. Das Layout hingegen wird durch im System angelegte Vorlagen bestimmt. Beim Aufrufen der jeweiligen Seite wird aus den hinterlegten Inhalten und der Vorlage die fertige Seite erzeugt.[14] Die folgende Abbildung soll diese Funktionsweise veranschaulichen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Inhalte, Vorlage, Website

Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Bärwolff, H., Victor, F., Hüsken, V. (2006), S. 82.

2.2 Gründe für die Einführung eines Content Management System

Im Vergleich mit der herkömmlichen Websitegestaltung, bei der die Webseiten manuell erstellt, gepflegt und publiziert werden müssen, birgt die Websitegestaltung mit Hilfe eines CMS weitgehende Vorteile. Im diesem Abschnitt sollen einige dieser Vorteile dargestellt werden.

Ein Grund für die Einführung eines CMS ist die Vereinfachung der Websiteerstellung und -aktualisierung. Auch Laien ohne jegliche Programmierkenntnisse sind durch das System in der Lage die Website anzulegen oder den bestehenden Webauftritt zu warten.[15]

Ein weiteres Ziel der CMS-Lösung ist die Vermeidung von Designbrüchen, denn die Trennung von Layout und Inhalt ermöglicht die Sicherstellung eines einheitlichen Designs der Website.[16]

Diese Trennung erlaubt zudem eine flexible Änderung der Optik aber auch des Inhalts. So können einmal erzeugte Inhalte öfter mit einem anderen Design verwendet werden und Änderungen des Inhalts ohne Einfluss auf die Optik vorgenommen werden.[17]

Die Websitegestaltung mittels eines CMS ist zudem mit einer Erhöhung des Automatisierungsgrades verbunden, woraus eine Beschleunigung des dispositiven- aber auch operativen Workflows resultiert, d.h. sowohl Planung und Kontrolle als auch Recherche und Gestaltung der Website werden effizienter.[18]

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Verwaltung des Inhalts in der Datenbank. Die Datenbank vereinfacht die Wiederverwertung von Inhaltsdaten und ermöglicht so beispielsweise die Aufbereitung der Inhaltsdaten für Druckschriften.[19]

Alle genannten Punkte führen bezogen auf die Websiteerstellung und -betreuung zu einem geringeren Kostenaufwand, welcher aus dem reduzierten Arbeits- und Zeitaufwand resultiert, sowie zu einer Qualitätsverbesserung als Folge der erhöhten Flexibilität und Automatisierung.[20]

2.3 Problemstellungen und Herausforderungen in Verbindung mit Content Management Systems

Neben den genannten Vorteilen ist die Implementierung eines CMS auch mit folgenden Nachteilen und Risiken verbunden.

[...]


[1] Vgl. o.V. (2010a), http://www.v-i-r.de/1/forschung-daten/internetnutzung/html.

[2] Vgl. Lamprecht, S. (2007), S. 13.

[3] Vgl. Lamprecht, S. (2007), S.36.

[4] Vgl. Bogner, T. (2006), S. 10.

[5] Vgl. Steffenhagen, H. (2008), S. 52.

[6] Steffenhagen, H. (2008), S. 52.

[7] Vgl. Kollmann, T. (2007), S: 57f.

[8] Vgl. Lammenett, E. (2007), S. 16.

[9] Vgl. o.V. (2000), S. 1061.

[10] Vgl. Oenicke, J. (1996), S. 21.

[11] Vgl. Jacobsen, J. (2009), S. 3.

[12] Vgl. Stocksmeier, T. (2002), S. 57.

[13] Vgl. Lamprecht, S. (2007), S.36.

[14] Vgl. Jacobsen, J. (2009), S. 82.

[15] Vgl. Lamprecht, S. (2007), S.37.

[16] Vgl. Rawolle, J. (2002), S. 31.

[17] Vgl. Lamprecht, S. (2007), S.37.

[18] Vgl. Rawolle, J. (2002), S. 31.

[19] Vgl. Walter, T. (2008), S. 28.

[20] Vgl. Rawolle, J. (2002), S. 31.

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Details

Titel
Implementierung des Content Management System Typo3 zur Optimierung der Unternehmenswebsite-Gestaltung im Rahmen des Online Marketing
Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Berufsakademie Hannover
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
27
Katalognummer
V204408
ISBN (eBook)
9783656309918
ISBN (Buch)
9783656314011
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
CMS, Content Management System, Typo3, Unternehmenswebseite, Website, Webseite, Webseitengestaltung, Websitedesign, Online Marketing, E-Marketing, HTML
Arbeit zitieren
Laura Parlabene (Autor), 2010, Implementierung des Content Management System Typo3 zur Optimierung der Unternehmenswebsite-Gestaltung im Rahmen des Online Marketing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204408

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