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Status der Kindheit

Title: Status der Kindheit

Term Paper , 2012 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christine Pohl (Author)

Sociology - Children and Youth
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Unter der Fragestellung ob Kinder als moralisch Handelnde wahrgenommen werden können, soll es in der folgenden Arbeit um den Status der Kinder bzw. der Kindheit in unserer Gesellschaft gehen und wie sie dazu gekommen sind. Die Frage ob sie moralisch Handelnde sind stellt sich deshalb, weil ein sozialer Status stark beeinflusst wird durch die Einschätzung anderer über das moralische Urteilsvermögen eines Menschen. Jemand der fähig ist, mitzudenken, zu argumentieren und daraus schließend moralisch zu urteilen, wird gleich viel höher eingeschätzt und ihm wird mehr zugetraut. Ebenso verhält es sich bei Kindern und Jugendlichen. Es werden Beispiele dafür genannt wo man Potenzial für einen möglichen höheren Status findet und welche Position Kinder eigentlich gerne hätten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung und Definition

2.Kindheit: Ein minoritärer Status

3.Moralisches Handeln bei Kindern

3.1.Schule als Raum für moralisches Handeln

3.2.Nachbarschaft als Raum für moralisches Handeln

3.3.Zuhause als Raum für moralisches Handeln

4.Der soziale Status der Kinder

5.Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den sozialen Status von Kindern in der heutigen Gesellschaft und analysiert unter der zentralen Fragestellung, ob Kinder als moralisch Handelnde wahrgenommen werden können, ihre Position in verschiedenen Lebensbereichen.

  • Soziologische Einordnung des kindlichen Status
  • Moralische Kompetenz und Urteilsfähigkeit von Kindern
  • Partizipation von Kindern in Schule, Nachbarschaft und Familie
  • Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern im Kontext von Rechten
  • Historische Entwicklung der Kindheit als Schonraum

Auszug aus dem Buch

3.1.Schule als Raum für moralisches Handeln

Zuvor wurde schon grob beschrieben wie es zur Schoolarisierung der Kindheit kam. Heute ist es für uns (in Europa) selbstverständlich und auch für die Kinder ganz normal zur Schule gehen zu müssen. Doch wenn nun die Kinder schon für den Großteil ihres Alltags in die Schule verbannt worden sind, dann sollte es uns darum gehen, ihnen dort eine gute Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich akzeptiert, respektiert und wohl fühlen. Aber wie in so vielen Lebensbereichen müssen die Schüler auch hier erleben, dass wer Geld und Prestige besitzt viel eher anerkannt und respektiert wird. So berichtet Berry Mayall, dass staatliche Schulen, die Schüler und die dort erbrachten Leistungen kein hohes Ansehen ernten, ganz im Gegensatz zu den Privaten Elite Schulen. Was die meisten Schulen wiederum gemeinsam haben, ist, dass sie versuchen, demokratisch aufzutreten und den Schülern Mitspracherecht geben wollen und es dennoch in den meisten Fällen scheitert. Ideen wie Schülerräte und Schülerversammlungen sind gut und richtig, jedoch geben sie den Schülern noch mehr das Gefühl nicht gehört zu werden, wenn sie sich versammeln, besprechen, abstimmen und dann doch nicht viel erreichen können, weil ihre Entscheidungen von den Lehrern und Leitern nicht einbezogen werden. Mehr und mehr wird dies verstanden und daran gearbeitet, die Schüler ernsthaft mit einzubeziehen. Ihr ausgeprägtes moralisches Handeln entdeckt man auch häufig zwischen den Schülern und Schülerinnen untereinander.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung und Definition: Die Einleitung beleuchtet die prekäre Stellung von Kindern und führt den soziologischen Begriff des sozialen Status ein, um die Fragestellung nach der moralischen Handlungsfähigkeit von Kindern zu fundieren.

2.Kindheit: Ein minoritärer Status: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung vom mitarbeitenden Kind zum schutzbedürftigen "Noch-Nicht-Seienden" im Schonraum Schule und Familie.

3.Moralisches Handeln bei Kindern: Das Kapitel analysiert die moralische Urteilskraft von Kindern und betrachtet dabei kritisch die Räume Schule, Nachbarschaft und Zuhause als Orte, an denen Kinder ihre Position und Grenzen erfahren.

4.Der soziale Status der Kinder: Hier wird verdeutlicht, dass Kinder trotz ihrer Abhängigkeit zu eigenständigen moralischen Entscheidungen fähig sind und eine stärkere Einbeziehung in gesellschaftliche Prozesse notwendig ist.

5.Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung von Kindheitsideologien zusammen und plädiert für die Anerkennung der Kinder als vollwertige Akteure im Sinne der Menschenrechte.

Schlüsselwörter

Sozialer Status, Kindheit, moralisches Handeln, Partizipation, Schonraum, Minderheitsposition, Kindheitssoziologie, Schule, Familie, öffentliche Räume, Entwicklung, Rechte der Kinder, Empowerment, Selbstbestimmung, Generationenverhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem sozialen Status von Kindern in der modernen Gesellschaft und hinterfragt, inwieweit ihnen aufgrund ihrer Stellung als Minderjährige moralische Kompetenzen abgesprochen oder zugestanden werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Kindheit, das Konzept des sozialen Status, die moralische Entwicklung von Kindern sowie deren Erfahrungen in verschiedenen Lebenswelten wie Schule, Nachbarschaft und Familie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Kinder entgegen ihrer Wahrnehmung als "Noch-Nicht-Seiende" über eine eigene moralische Urteilsfähigkeit verfügen und ihre Einbindung in gesellschaftliche Entscheidungen aktiv gestaltet werden sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine soziologische Literaturanalyse, unter anderem basierend auf den Erkenntnissen von Forschern wie Berry Mayall und Jerome Kagan, um den Status der Kindheit theoretisch und praxisorientiert zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird der minoritäre Status der Kindheit analysiert und in den Unterkapiteln detailliert untersucht, wie Kinder ihre moralische Handlungsfähigkeit in der Schule, im öffentlichen Raum (Nachbarschaft) und in der Familie erleben.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind sozialer Status, moralisches Handeln, Partizipation, Schonraum, Kindheitssoziologie sowie die Rechte der Kinder.

Wie unterscheidet sich die Lebenswelt von Kindern in der Nachbarschaft vom Schulalltag?

Während in der Schule durch Lehrer und Institutionen klare Hierarchien herrschen, erleben Kinder im öffentlichen Raum der Nachbarschaft eher eine Situation, in der sie sich der Kontrolle durch Erwachsene entziehen können, dabei aber häufig auf Widerstände stoßen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Rolle der Mütter?

Die Autorin stellt fest, dass Mütter oft als Vermittlerinnen zwischen der Welt der Kinder und der Erwachsenen fungieren, da sie durch den engen Kontakt die Interessen der Kinder kennen, jedoch selbst oft keine starke gesellschaftliche Position besitzen, um Gleichstellungskämpfe für Kinder durchzusetzen.

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Details

Title
Status der Kindheit
College
University of Applied Sciences Stendal
Grade
1,7
Author
Christine Pohl (Author)
Publication Year
2012
Pages
15
Catalog Number
V204644
ISBN (eBook)
9783656320388
ISBN (Book)
9783656320937
Language
German
Tags
Kinder Status des Kindes moralisch handeln
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Pohl (Author), 2012, Status der Kindheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204644
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