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Ist die Zungenrede in der heutigen Kirche noch von Bedeutung?

Titel: Ist die Zungenrede in der heutigen Kirche noch von Bedeutung?

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten

Autor:in: Maike W. (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie
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In dieser Hausarbeit wird zunächst untersucht, wie die Zungenrede in der Bibel dargestellt wird. Daraufhin wird anhand von verschiedenen Autoren die aktuelle Meinung zur Zungenrede sowie die aktuelle Durchführung von Zungenrede analysiert. Abschließend wird verglichen, ob die biblische Zungenrde heute noch von Bedeutung ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Entwicklung der Fragestellung

2. Hauptteil

2.1 Befragen der Tradition

2.1.1 Die Zungenrede in der Bibel

2.1.1.a Paulusbriefe

2.1.1.b Markus 16, 15-18

2.1.1.c Apostelgeschichte 2,1-13

2.1.1.d Apostelsgeschichte 10, 44-48

2.1.1.e Apostelgeschichte 19, 1-7

2.2 Andere relevante Stimmen zur Zungenrede

3. Schluss

3.1 Fazit: Eigener Antwortversuch: Ist Zungenrede in der heutigen Kirche noch relevant?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die biblische Zungenrede mit der in heutigen charismatischen und pfingstkirchlichen Gemeinden praktizierten Glossolalie übereinstimmt, um daraus abzuleiten, ob das Phänomen in der modernen Kirche noch von Bedeutung ist.

  • Analyse biblischer Berichte zur Zungenrede
  • Gegenüberstellung des biblischen und des modernen Verständnisses
  • Untersuchung der Funktionen des "Sprachenwunders" in der frühen Mission
  • Kritische Bewertung der heutigen Praxis als Instrument der Selbsterbauung
  • Diskussion über die Relevanz geistlicher Phänomene im Kontext der Universalisierung der Kirche

Auszug aus dem Buch

2.1.1.c Apostelgeschichte 2, 1-13

In der Apostelgeschichte des Lukas ist die Zungenrede ein bedeutendes Thema. Speziell in Kapitel 2, Vers 1-13, denn hier wird das Pfingstwunder beschrieben, ein bedeutender Moment in der Geschichte der christlichen Kirche:

Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer, und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und finden an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hört sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwundert sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegen von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein. (Apg 2,1-13)

Hier wird das Pfingstfest geschildert, welches am 50. Tag nach der Auferstehung Jesu Christi in Jerusalem stattfand. Alle Jünger waren vor Ort. Die Szene der Geistausgießung wurde von weiteren Zeichen begleitet, neben dem großen Lärm erschienen Flammen in Form von Zungen über den Jüngern und setzten sich auf diese nieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird das Thema der Zungenrede in den biblischen Kontext gestellt und die Forschungsfrage nach der heutigen Bedeutung und der Abweichung zur modernen Praxis entwickelt.

2. Hauptteil: Dieser Teil untersucht durch die Analyse biblischer Textstellen (Paulusbriefe, Markusevangelium, Apostelgeschichte) das ursprüngliche Verständnis und diskutiert anschließend fachliche Stimmen zu modernen Ausprägungen.

3. Schluss: Das Kapitel zieht ein Fazit aus der Untersuchung und stellt fest, dass die moderne Zungenrede nicht mit dem biblischen Verständnis korrespondiert und somit an Relevanz verloren hat.

Schlüsselwörter

Zungenrede, Apostelgeschichte, Heiliger Geist, Glossolalie, Pfingstbewegung, Biblische Exegese, Evangelisierung, Charismen, Neues Testament, Geisttaufe, Lobpreis, Theologie, Religion, Glaubenspraxis, Gemeindebau

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Untersuchung der Zungenrede (Glossolalie) und hinterfragt deren Bedeutung in der heutigen christlichen Kirche im Vergleich zum biblischen Verständnis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die biblischen Ursprünge der Zungenrede, das Verständnis der Pfingst- und Charismatischen Bewegungen sowie die unterschiedlichen Funktionen dieser Gabe in der frühen versus modernen Kirche.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist zu klären, ob die heute praktizierte Zungenrede noch den biblischen Kriterien entspricht oder ob sie durch eine veränderte Funktion in der Kirche ihre ursprüngliche Bedeutung verloren hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der historisch-kritischen Textanalyse von biblischen Quelltexten sowie die Auswertung theologischer Fachliteratur und Forschungsbeiträge zu diesem Phänomen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst relevante Bibelstellen analysiert, gefolgt von einer Analyse verschiedener theologischer Stimmen und Interpretationen zur heutigen religiösen Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zungenrede, Apostelgeschichte, Heiliger Geist, Glossolalie, Pfingstbewegung und Biblische Exegese sind zentrale Begriffe für das Verständnis der Argumentation.

Warum unterscheidet die Autorin zwischen biblischer Zungenrede und heutiger Praxis?

Die Autorin argumentiert, dass die biblische Zungenrede ein verständliches Sprechen in Fremdsprachen war, das der Mission diente, während die heutige Praxis meist aus unverständlichem Stammeln besteht, das der Selbsterbauung dient.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Relevanz?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die heute praktizierte Zungenrede in der modernen Kirche kaum noch Bedeutung hat, da sie funktional nicht mehr der biblischen Universalisierung dient und den biblischen Kern verfehlt.

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Details

Titel
Ist die Zungenrede in der heutigen Kirche noch von Bedeutung?
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
Proseminar Systematische Religion
Autor
Maike W. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V205141
ISBN (eBook)
9783656313793
ISBN (Buch)
9783656314721
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zungenrede Glossolalie Pfingsten Pfingstereignis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maike W. (Autor:in), 2010, Ist die Zungenrede in der heutigen Kirche noch von Bedeutung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205141
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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