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Der "triuwe"- Beweis der Ehefrau in "Die treue Gattin"

Titel: Der "triuwe"- Beweis der Ehefrau in "Die treue Gattin"

Seminararbeit , 2004 , 10 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julia Schriewer (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dem Märe von Herrand von Wildonie „Die treue Gattin“ steht der Aspekt der Schönheit im Vordergrund. Bei beiden Hauptcharakteren dieses Märes geht es um Schönheit: Die Frau: Unendlich schön und vollkommen, der Mann, ihr Gegenteil: Runzelig und klein, viel älter aussehend als er eigentlich war.
Doch was hatte es mit der Schönheit der Frau zur Zeit der Entstehung dieses Märes eigentlich auf sich?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Schönheit der Frau in der Minnedichtung

3. „Die treue Gattin“

4. Zum triuwe- Beweis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Märe „Die treue Gattin“ von Herrand von Wildonie, wobei der Fokus auf dem „triuwe-Beweis“ der Ehefrau liegt. Ziel ist es, die Bedeutung von äußerer Schönheit und innerer Tugendhaftigkeit im höfischen Kontext zu beleuchten und die Funktion der extremen Handlungsweise der Protagonistin als exemplarisches Beweisstück für ritterliche Treue darzustellen.

  • Darstellung der Schönheitsideale in der mittelalterlichen Minnedichtung
  • Inhaltsanalyse des Märes „Die treue Gattin“
  • Deutung des Begriffs „triuwe“ und dessen Funktion im höfischen Umfeld
  • Untersuchung des exemplarischen Charakters extremer Handlungen zur Vermittlung gesellschaftlicher Werte

Auszug aus dem Buch

Die Schönheit der Frau in der Minnedichtung

In dem Märe von Herrand von Wildonie „Die treue Gattin“ steht der Aspekt der Schönheit im Vordergrund. Bei beiden Hauptcharakteren dieses Märes geht es um Schönheit: Die Frau: Unendlich schön und vollkommen, der Mann, ihr Gegenteil: Runzelig und klein, viel älter aussehend als er eigentlich war.

Doch was hatte es mit der Schönheit der Frau zur Zeit der Entstehung dieses Märes eigentlich auf sich?

Zunächst muss man festhalten, dass Minnesänger Minnelieder erschaffen haben, in denen der Preis der Schönheit der Minnedame ein wichtiger Bestandteil des Preises ihrer ethischen Vollkommenheit ist. Zu diesem Schönheitsideal gehörte nicht nur die äußere Vollkommenheit der Frau, viel mehr ging es auch um die innere Vollkommenheit, die Tugendhaftigkeit. Diese Betrachtung mag den heutigen Leser von diesen Minnegedichten etwas seltsam erscheinen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es erfolgt eine Hinführung zum Thema und eine Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung des Märes „Die treue Gattin“.

Die Schönheit der Frau in der Minnedichtung: Dieses Kapitel arbeitet das mittelalterliche Schönheitsideal heraus und setzt die äußere Erscheinung in Bezug zur inneren Tugendhaftigkeit und den Geschlechterrollen.

„Die treue Gattin“: Hier wird die Handlung des Märes detailliert wiedergegeben, von der persönlichen Einleitung des Erzählers über den kriegsbedingten Konflikt bis hin zur drastischen Entscheidung der Ehefrau.

Zum triuwe- Beweis: Der Schlussteil analysiert die Funktion der Geschichte als „triuwe-Exempel“ und beleuchtet, wie das Werk als höfisch-gesellschaftliche Erbauung für ein adeliges Publikum diente.

Schlüsselwörter

Minnedichtung, triuwe, Die treue Gattin, Herrand von Wildonie, Schönheitsideal, Tugendhaftigkeit, Märe, Exempel, höfische Kultur, Minneeinheit, Geschlechterrollen, Mittelalter, Minne, Treue, Rittertum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das mittelalterliche Märe „Die treue Gattin“ von Herrand von Wildonie unter besonderer Berücksichtigung des zentralen Konzepts der „triuwe“ (Treue).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das höfische Schönheitsideal, die Bedeutung von ritterlichen Werten und die Darstellung exemplarischer Beweise für eheliche Treue im Mittelalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Funktion der drastischen Handlungsweise der Protagonistin als „triuwe-Exempel“ zu ergründen und aufzuzeigen, wie diese zur Vermittlung ritterlicher Ideale beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die den mittelhochdeutschen Text des Märes in den Kontext zeitgenössischer Forschungsliteratur (u.a. Joachim Bumke, Hedda Ragotzky) stellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung des zeitgenössischen Frauenbildes, eine inhaltliche Zusammenfassung der Erzählung sowie eine tiefgehende Interpretation des Begriffs „triuwe“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Minnedichtung, triuwe, höfische Kultur, Exempel und das Märe „Die treue Gattin“.

Warum spielt die äußere Schönheit für die Protagonistin keine Rolle?

Für die Protagonistin überwiegen die ritterlichen Tugenden und der Charakter ihres Mannes dessen äußerliche Unvollkommenheiten, da sie in einer idealen Minneeinheit verbunden sind.

Welche Bedeutung hat die „Verzweiflungstat“ der Frau?

Die Selbstverstümmelung fungiert als radikales Mittel, um dem Ritter die Bedeutung der unauflöslichen Einheit von Mann und Frau sowie die wahre Tiefe ihrer Treue zu verdeutlichen.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der "triuwe"- Beweis der Ehefrau in "Die treue Gattin"
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Liebe und Ehe in deutschen Kurzgeschichten (Mären) des Mittelalters
Note
2,0
Autor
Julia Schriewer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
10
Katalognummer
V205851
ISBN (eBook)
9783656327257
ISBN (Buch)
9783656327813
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beweis ehefrau gattin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Schriewer (Autor:in), 2004, Der "triuwe"- Beweis der Ehefrau in "Die treue Gattin", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205851
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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