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Abkehr vom Kapitalismus - Die Reaktion der Bundesregierung auf die Wirtschafts- und Finanzkrise

Title: Abkehr vom Kapitalismus - Die Reaktion der Bundesregierung auf die Wirtschafts- und Finanzkrise

Pre-University Paper , 2009 , 28 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Sebastian Röder (Author)

Politics - Topic: Globalization, Political Economics
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Summary Excerpt Details

1. Einleitung………………………….……………….……………………….…………...…………... 2- 4
2. Inhaltsverzeichnis…………….……………….………………………….…………...……….….. 5
3. Politik der Bundesrepublik Deutschland……………….………….…………...………..…. 6- 9
3.1 Der Begriff der sozialen Marktwirtschaft.……….……………….…………...………… 6- 7
3.2 Die Rettung der Hypo Real Estate.……………………………….…………...………… 7- 8
3.3 Eingriff in die Wirtschaft……………………………………………………………....... 8- 9
4. Banken und Unternehmen……………………………………………………………..… 9-12
4.1 Die Komplexität des Marktes………………………………………………………… 9-10
4.2 Hilfsgesetze versus Bedienmentalität………………………….……………………. 10-12
5. Politische Reaktionen auf die Krise………………………………………………….….12-16
5.1 Börsenkurse und Rating-Agenturen…………………………………………………. 12-13
5.2 Konjunkturpakete gegen die Krise…………………………………………………... 14
5.3 Umweltprämie für Automobilindustrie……………………………………………... 14-15
5.4 Managergehälter……………………………………………………………………….. 15
5.5 Verblassen marktliberaler Leitbilder ………………………………………………...15-16
6. Marx…………………………………………………………………………………………. 16-18
6.1 Marx‘ Kapital……………………………………………………………………………. 16
6.2 Der Wissenschaftliche Sozialismus……………………………………………………... 17
6.3 Übertragbarkeit der marxistischen Theorien …………………………………………… 17-18
7. Fazit…………………………………………………………………………………………. 18-20
8. Quellenverzeichnis……………………………………………………………………….. 21-24
8.1 Erläuterung………………………………………………………………………….…. 21
8.2 Internet……………………………………………………………………………….… 21-24
8.3 Literatur………………………………………………………………………………… 24
9. Medienauswertung………………………………………………………………………... 25
10. Erklärung zur selbständigen Anfertigung………………………………………….…. 26
11. Anhang……………………………………………………………………………………… 26-29
11.1 Chronologische Übersicht über die Krise……………………………………..…… 27-28
11.2 Ordnungsraster der Medienauswertung

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

3. Politik der Bundesrepublik Deutschland

3.1 Der Begriff der sozialen Marktwirtschaft

3.2 Die Rettung der Hypo Real Estate

3.3 Eingriff in die Wirtschaft

4. Banken und Unternehmen

4.1 Die Komplexität des Marktes

4.2 Hilfsgesetze versus Bedienmentalität

5. Politische Reaktionen auf die Krise

5.1 Börsenkurse und Rating-Agenturen

5.2 Konjunkturpakete gegen die Krise

5.3 Umweltprämie für Automobilindustrie

5.4 Managergehälter

5.5 Verblassen marktliberaler Leitbilder

6. Marx

6.1 Marx‘ Kapital

6.2 Der Wissenschaftliche Sozialismus

6.3 Übertragbarkeit der marxistischen Theorien

7. Fazit

9. Medienauswertung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht unter einer systemkritischen Perspektive die Reaktionen der deutschen Bundesregierung auf die Wirtschafts- und Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 und prüft dabei, inwiefern marxistische Lehren als Bewertungsansatz für die staatlichen Interventionsmaßnahmen dienen können.

  • Analyse der staatlichen Krisenintervention (z. B. SoFFin, Konjunkturpakete)
  • Untersuchung der Auswirkungen auf die Soziale Marktwirtschaft
  • Beurteilung staatlicher Unternehmensbeteiligungen und Enteignungstendenzen
  • Evaluation der marxistischen Theorie zur Erklärung moderner Marktkrisen
  • Umfassende Medienanalyse als Grundlage der Untersuchung

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Begriff der sozialen Marktwirtschaft

„In der Krise gerät der Staat an seine Grenzen. Jetzt sind die verborgenen Stärken dieses Landes gefragt1.“, schlussfolgert die Die Zeit Ende Februar 2009. Die Rolle des Marktes wird dabei vorerst vernachlässigt. Weitgehend unbestritten ist, dass der Staat eine neue Rolle braucht. Darin sind sich viele Bundespolitiker einig. „Der Markt kann keine Solidarität organisieren.“, erklärt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück der Zeit. „Wir brauchen eine neue Balance zwischen Markt und Staat!“2

Herrn Steinbrücks erste Aussage führt im Grunde lediglich den Grundbegriff unserer in der Bundesrepublik herrschenden Wirtschaftsordnung, der sozialen Marktwirtschaft3, vor Augen. Dem Lexikon der Bundeszentrale für politische Bildung zufolge basiert unsere Wirtschaftsordnung auf dem kapitalistischen Wettbewerb mit dem Staat als sozialpolitischen Korrektor und Garant für sozialen Ausgleich. Demnach preist Herr Steinbrück alten Wein in neuen Schläuchen, wenn er bekannte und in der Vergangenheit als Grundlage angesehene Weisheiten wiedergibt. Unter Berücksichtigung der originalen Einführung der sozialen Marktwirtschaft Ende der 40er Jahre durch Ludwig Erhard erhält die Darstellung des Finanzministers jedoch ein ganz anderes Gewicht. Der Altbundeskanzler, der als „Vater der sozialen Marktwirtschaft gilt“, hielt den Markt an sich für „sozial“, weshalb er nicht erst „sozial gemacht zu werden“4 brauchte. Auch wenn seine Auffassung der Marktwirtschaft längst antiquiert und nur noch in bedingtem Maße auf unsere heutige Zeit übertragbar ist, sei an dieser Stelle erwähnt, dass Erhard die „Mitwirkung“ für ein Element der freien Marktwirtschaft hielt, wohingegen die „Mitbestimmung“ in den Bereich der Planwirtschaft gehöre.5

Demzufolge stellt die derzeitige Haltung unserer Politiker, in diesem speziellen Fall die des Herrn Finanzministers, eine deutliche Abkehr von der originären Auslegung der sozialen Marktwirtschaft dar, ungeachtet der Tatsache, dass sich die „Mitbestimmung“ längst als Werkzeug des Balanceakts zwischen Markt und Staat etabliert hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 und Darstellung der Forschungsabsicht, die staatlichen Reaktionen unter Einbezug marxistischer Lehren zu bewerten.

3. Politik der Bundesrepublik Deutschland: Analyse der staatlichen Eingriffe in die Wirtschaft und der Neuauslegung des Begriffs der sozialen Marktwirtschaft am Beispiel der Hypo Real Estate.

4. Banken und Unternehmen: Erörterung der strukturellen Probleme im Bankensektor, insbesondere bezüglich der Eigenkapitalqualität und der komplexen Marktmechanismen.

5. Politische Reaktionen auf die Krise: Übersicht über konkrete Maßnahmen wie Konjunkturpakete und Umweltprämien sowie die Diskussion über die Rolle von Rating-Agenturen und Managergehältern.

6. Marx: Darstellung der marxistischen Kapitalismuskritik und Prüfung der Tauglichkeit dieser Theorien als analytische Grundlage für moderne Krisenbewertung.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der staatlichen Krisenpolitik als notwendige Anpassung und Neudefinition der Rolle des Staates innerhalb der sozialen Marktwirtschaft.

9. Medienauswertung: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Medienanalyse, die als Basis für die Faktenrecherche in der Arbeit diente.

Schlüsselwörter

Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Bundesregierung, Soziale Marktwirtschaft, Kapitalismus, Marxismus, Hypo Real Estate, Bankenrettung, Konjunkturpaket, Staatseinfluss, Krisenmanagement, Wirtschaftsordnung, Sozialismus, Finanzmarktstabilisierung, Medienanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Reaktionen der deutschen Bundesregierung auf die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 und hinterfragt, wie sich das staatliche Handeln zum Konzept der sozialen Marktwirtschaft verhält.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die staatliche Bankenrettung, Konjunkturprogramme, die kritische Rolle der Finanzmärkte sowie die theoretische Gegenüberstellung von kapitalistischen und marxistischen Ansätzen zur Krisenbewältigung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die politischen Initiativen der Bundesregierung zu analysieren und mithilfe marxistischer Theorien zu bewerten, ob diese Maßnahmen eine Abkehr vom Kapitalismus bedeuten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Medienanalyse, bei der über einen Zeitraum von etwa neun Monaten verschiedene Zeitungen, Magazine und Nachrichtensendungen ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die wirtschaftspolitischen Reaktionen der Regierung (z.B. Hypo Real Estate, Konjunkturpakete) analysiert, bevor diese Erkenntnisse mit dem marxistischen Modell verglichen und bewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind insbesondere Wirtschafts- und Finanzkrise, Soziale Marktwirtschaft, Kapitalismus, Staatseinfluss und Marxismus.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Staates bei der Bankenrettung?

Der Autor sieht in den staatlichen Eingriffen und Verstaatlichungstendenzen eine notwendige, wenn auch kritische Anpassung an die Krise, die das Verhältnis zwischen Markt und Staat grundlegend neu definiert.

Welchen Stellenwert nimmt die marxistische Lehre ein?

Der Marxismus dient dem Autor primär als theoretisch-analytisches Hilfsmittel, um die Fehler des kapitalistischen Systems und die staatlichen Gegenmaßnahmen kritisch einzuordnen und zu bewerten.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Abkehr vom Kapitalismus - Die Reaktion der Bundesregierung auf die Wirtschafts- und Finanzkrise
Grade
1,9
Author
Sebastian Röder (Author)
Publication Year
2009
Pages
28
Catalog Number
V206333
ISBN (eBook)
9783656360599
ISBN (Book)
9783656360773
Language
German
Tags
abkehr kapitalismus reaktion bundesregierung wirtschafts- finanzkrise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Röder (Author), 2009, Abkehr vom Kapitalismus - Die Reaktion der Bundesregierung auf die Wirtschafts- und Finanzkrise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206333
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