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Handlungsempfehlungen an die kommunale Verwaltungsebene zur Bewältigung demografischer Herausforderungen

Am Beispiel der Stadt Oberhausen

Título: Handlungsempfehlungen an die kommunale Verwaltungsebene zur Bewältigung demografischer Herausforderungen

Trabajo Universitario , 2012 , 56 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Patrick Wiedemann (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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[...] In der neueren Vergangenheit standen die Wirkungen des Wandels und deren Prävention
bzw. Milderung häufig im politischen Fokus. Wie wird dadurch die Wettbewerbsfähigkeit
Deutschlands beeinflusst? Wie sehen die sozialen Sicherungssysteme der Zukunft
aus, wenn 100 Personen im Erwerbsalter statt 25 Personen im Rentenalter (Stand:
1970) oder 34 (Stand: 2009) plötzlich mehr als 50 (Prognose: 2030) „finanzieren“ müssen?
11 Dahingegen würde eine kommunale Betrachtungsweise solche Faktoren in geringerem
Umfang berücksichtigen. Wichtig wäre dort die Assoziation der demografischen
Herausforderungen mit der Erfüllung der kommunalen Pflichtaufgaben. Es wird
zu klären sein, welche freiwilligen Ausgaben künftig noch finanziert werden können,
um die Standortattraktivität einer Kommune aufrechtzuerhalten.
Im Rahmen dieser Ausführungen erfolgt eine Darstellung der Ausprägung der demografischen
Entwicklung in der BRD unter besonderer Berücksichtigung der Bevölkerungsalterung.
Es findet eine Analyse des Wandels in Oberhausen für den Zeitraum 2003 bis
2030 auf Grundlage der bisherigen realen sowie der künftig prognostizierten Bevölkerungsentwicklungen
statt. Im Anschluss daran werden die Konsequenzen für die kommunale
Verwaltungstätigkeit dargelegt und Lösungsansätze sowie Vorschläge zur Bewältigung
der demografischen Herausforderungen im Hinblick auf die individuellen Demografiestrukturen
der Stadt entwickelt. Dabei erfolgt stets eine Berücksichtigung der
kommunalen Finanzwirtschaft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der demografische Wandel in der BRD

2.1. Die Bevölkerung wird weniger

2.2. Die Bevölkerung wird bunter

2.3. Die Bevölkerung wird älter

2.3.1. Die verschiedenen Alterungsprozesse

2.3.2. Ageism, Disengagement und Devianzen

3. Rahmenbedingungen in Oberhausen

3.1. Demografische Rahmenbedingungen

3.2. Finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen

4. Lösungsansätze zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen am Beispiel der Stadt Oberhausen

4.1. Das aktive PAS

4.1.1. Allgemeines

4.1.2. Herausforderungen und Lösungsansätze aufgeteilt nach Produktbereichen

4.2. Das reaktive PAS

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Stadt Oberhausen und entwickelt auf Basis einer finanzwirtschaftlichen Analyse konkrete Handlungsempfehlungen für die kommunale Verwaltung.

  • Analyse des demografischen Wandels (weniger, bunter, älter)
  • Bewertung der demografischen und finanziellen Ausgangslage in Oberhausen
  • Entwicklung aktiver und reaktiver Strategien für verschiedene kommunale Produktbereiche
  • Identifikation von Einsparpotenzialen bei gleichzeitiger Wahrung der Standortattraktivität
  • Integration älterer Menschen in den Arbeitsmarkt und das soziale Leben

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Die verschiedenen Alterungsprozesse

Altern bezeichnet nicht nur das lineare Ansteigen einer Zahl oder eine immer weitere zeitliche Distanzierung eines Menschen von seiner Geburt. Es handelt sich um einen weitaus komplexeren Vorgang. Der Alterungsprozess vollzieht sich in verschiedenen Dimensionen. Ein Mensch altert biologisch, psychisch sowie sozial.

Unter biologischer Alterung werden die Alterung des Körpers und die damit einhergehende Gebrechlichkeit verstanden. Typische Anzeichen hierfür können eine abnehmende Sehkraft, Einschränkungen im Gehörsinn, Falten, Abnahme an Muskelmasse, Zunahme an Fetteinlagerungen sowie konditionelle Schwächen sein. Dieser Alterungsprozess kann nicht verhindert werden, lässt sich aber durch einen gesunden Lebenswandel in Bezug auf körperliche Betätigung sowie Ernährung verlangsamen.

Psychische Alterungsprozesse sind nicht in dem Umfang dokumentiert, wie es bei der biologischen Alterung der Fall ist. Es wird angenommen, dass geistige Fähigkeiten, wie bspw. die Lernfähigkeit, Lernmotivation, die Gedankenschärfe oder auch das Gedächtnis, mit steigendem Alter abnehmen. Dieser Vorgang gestalte sich laut alterspsychologischer Forschung wesentlich komplexer. Grundsätzlich nehmen das Gedächtnis sowie die Lernfähigkeit erst in hohem Alter deutlich ab. Dies sei jedoch von Person zu Person unterschiedlich. Inwiefern und in welchem Umfang diese Fähigkeiten im Alter abnehmen, hänge im Wesentlichen mit der Reichhaltigkeit des Lebens der betreffenden Person ab.

Der soziale Alterungsprozess weist den Älteren Rollen sowie Werte und Normen zu. Dieser Prozess bezieht sich folglich auf die Wahrnehmung der Menschen im „Dritten Alter“ durch die Gesellschaft. So wird diese Bevölkerungsgruppe in europäischen Gesellschaften als unproduktiv verunglimpft, wohingegen sie in asiatischen Ländern (z.B. China oder Japan) wegen ihrer großen Lebenserfahrung verehrt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik des demografischen Wandels unter Berücksichtigung historischer und aktueller Perspektiven.

2. Der demografische Wandel in der BRD: Analyse der drei Dimensionen Bevölkerungsrückgang, kulturelle Vielfalt und Alterung sowie der zugrunde liegenden Theorien.

3. Rahmenbedingungen in Oberhausen: Untersuchung der spezifischen demografischen und finanziellen Situation der Stadt Oberhausen als "G2-Kommune".

4. Lösungsansätze zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen am Beispiel der Stadt Oberhausen: Detaillierte Ausarbeitung von Strategien für das Politisch-Administrative-System, unterteilt in 17 kommunale Produktbereiche.

5. Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der künftigen Entwicklung und Notwendigkeit eines aktiven, strategischen Handelns der Kommune.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Oberhausen, Kommunalverwaltung, Haushaltskonsolidierung, Bevölkerungsalterung, Seniorenpolitik, Produktbereich, Bevölkerungsentwicklung, Standortattraktivität, Fachkräftemangel, Geburtenrückgang, Soziale Leistungen, Finanzwirtschaft, Integrationspolitik, Stadtplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Stadtverwaltung Oberhausen, um auf die Herausforderungen des demografischen Wandels zu reagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der demografische Wandel, die kommunale Finanzwirtschaft, Stadtplanung sowie soziale Aspekte wie Altersarmut und Integration.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Lösungsansätze für die kommunale Verwaltung zu entwickeln, die demografische Prozesse aktiv steuern oder reaktiv bewältigen, ohne die finanzielle Stabilität der Stadt zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse demografischer Daten, die Anwendung theoretischer Modelle (z.B. Disengagement-Theorie) und die systematische Untersuchung der kommunalen Produktbereiche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die spezifischen Rahmenbedingungen in Oberhausen und leitet daraus für jeden relevanten Produktbereich, wie z.B. Innere Verwaltung oder Soziale Leistungen, konkrete Herausforderungen und Lösungsansätze ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Demografischer Wandel, Kommunalverwaltung, Haushaltskonsolidierung, Standortattraktivität und Seniorenpolitik geprägt.

Warum wird Oberhausen als „G2-Kommune“ eingestuft?

Oberhausen wird als G2-Kommune klassifiziert, da es eine schrumpfende Großstadt im postindustriellen Strukturwandel ist, die mit spezifischen Problemen wie Bevölkerungsrückgang und hoher Verschuldung kämpft.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen aktivem und reaktivem PAS wichtig?

Die Unterscheidung ist entscheidend, um den Spagat zwischen proaktiver Gestaltung (aktives PAS) und notwendiger Folgenminderung bei knappen Ressourcen (reaktives PAS) zu verwalten.

Welche Rolle spielt die Finanzwirtschaft bei diesen Empfehlungen?

Die Finanzwirtschaft ist das zentrale Steuerungselement; da die Stadt unter Nothaushaltsrecht steht, muss jede Maßnahme auf ihre finanzielle Umsetzbarkeit und ihren Beitrag zur Konsolidierung geprüft werden.

Final del extracto de 56 páginas  - subir

Detalles

Título
Handlungsempfehlungen an die kommunale Verwaltungsebene zur Bewältigung demografischer Herausforderungen
Subtítulo
Am Beispiel der Stadt Oberhausen
Universidad
Berlin School of Economics and Law
Curso
Gesellschaftlicher Wandel
Calificación
1,0
Autor
Patrick Wiedemann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
56
No. de catálogo
V206496
ISBN (Ebook)
9783656338888
ISBN (Libro)
9783656339557
Idioma
Alemán
Etiqueta
Demografie Verwaltung Oberhausen Haushaltssanierung Public Administration Wandel Kommunal
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Wiedemann (Autor), 2012, Handlungsempfehlungen an die kommunale Verwaltungsebene zur Bewältigung demografischer Herausforderungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206496
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Extracto de  56  Páginas
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