Inhalt
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1 EINLEITUNG 1
2 DEFINITIONEN 2
2.1 Pharma-Marketing 2
2.2 Pharmazie 3
2.3 Generikum 4
3 MARKETING - MIX 5
3.1 Product 6
3.2 Place 6
3.3 Price 7
3.4 Promotion 7
3.4.1 Professional Promotions 7
3.4.2 Direct To Patient Promotions 8
3.5 Player, Processes and Positioning 9
3.5.1 Player 9
3.5.2 Processes 10
3.5.3 Positioning 10
4 SCHLUSSFOLGERUNGEN 11
QUELLENVERZEICHNIS 13
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 DEFINITIONEN
2.1 Pharma-Marketing
2.2 Pharmazie
2.3 Generikum
3 MARKETING - MIX
3.1 Product
3.2 Place
3.3 Price
3.4 Promotion
3.4.1 Professional Promotions
3.4.2 Direct To Patient Promotions
3.5 Player, Processes and Positioning
3.5.1 Player
3.5.2 Processes
3.5.3 Positioning
4 SCHLUSSFOLGERUNGEN
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert die spezifischen Marketingstrategien innerhalb der pharmazeutischen Industrie, um deren Bedeutung für die Branche herauszuarbeiten. Dabei liegt der Fokus auf der Untersuchung und Bewertung verschiedener Marketinginstrumente unter Berücksichtigung der strengen gesetzlichen Werbebeschränkungen für Arzneimittel.
- Anwendung des klassischen Marketing-Mix (4Ps) erweitert um die 3Ps (Player, Processes, Positioning).
- Analyse des Produktlebenszyklus und der Produktpolitik in der Pharmabranche.
- Unterscheidung und Herausforderungen zwischen Professional Promotions und Direct To Patient Promotions.
- Bedeutung der strategischen Positionierung und des Dienstleistungsgedankens für den Unternehmenserfolg.
Auszug aus dem Buch
3.1 Product
Ein entscheidendes Instrument des Produktmanagements ist der Produktlebenszyklus. Durch diesen ist es möglich ein langfristiges Erfolgspotential von Innovationen und Produktverbesserungen abschätzen zu können. Um der Entstehung von nachhaltigen irreversiblen Kosten entgegen zu wirken, ist bereits während der Frühphasen der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten eine Markforschung extrem wichtig. Nur so können die Unternehmen die Marktfähigkeit vielversprechender Präparate überprüfen. Durch die strikten Regelungen im Gesundheitsmarkt nehmen Vorstudien, Zulassungsanträge beim Bundesgesundheitsamt und Schulungsmaßnahmen des Personals sehr viel Zeit in Anspruch. Somit sind selbst Entscheidungen für kleine Produktvarianten für die Pharmaunternehmen von großer Bedeutung. Sowohl der Lebenszyklus für das eigene Produkt, so wie auch der von Konkurrenzprodukten muss wenn möglich vorrausschauend geplant und regelmäßig bearbeitet werden.
Ein weiterer Aspekt in der Produktpolitik ist der Patentschutz. Entscheidend hierbei ist nicht die maximale Patentlaufzeit, „sondern die effektiv nutzbare Laufzeit, in der das Produkt exklusiv vermarktet werden kann“. Die Tatsache, dass von der Entwicklung bis zur Markteinführung bis zu zehn Jahren vergehen können, führt dazu, dass die Präparate meist vor der eigentlichen Zulassung patentiert werden. Nur so kann man verhindern, dass eventuell ein Wettbewerber das alleinige Vermarktungsrecht zugesprochen bekommt und die immens hohen investierten Innovationskosten umsonst waren.
Darüber hinaus, spielt auch die Namens- und Verpackungsgestaltung eine wichtige Rolle. Durch eine angemessene textliche und visuelle Gestaltung, hinsichtlich Farbe, Typographie, Layout und Symbolen, kann die Verpackung einen hohen Wiedererkennungswert haben und zur Kundentreue beitragen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung von Marketing in der Pharmaindustrie und Vorstellung des Ziels, Marketingstrategien sowie die Auswirkungen des Werbeverbots zu analysieren.
2 DEFINITIONEN: Definition der grundlegenden Begriffe Pharma-Marketing, Pharmazie und Generikum sowie Erläuterung des 7P-Marketing-Modells.
3 MARKETING - MIX: Detaillierte Betrachtung der Marketinginstrumente unter Berücksichtigung von Produktpolitik, Distribution, Preisgestaltung, Kommunikationspolitik sowie den spezifischen Faktoren Player, Processes und Positioning.
4 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Fazit zur Notwendigkeit eines Umdenkens im Pharmamarketing aufgrund struktureller Marktveränderungen und Plädoyer für einen stärkeren Fokus auf den Patienten und netzwerkorientierte Versorgungsstrukturen.
Schlüsselwörter
Pharmamarketing, Pharmazeutische Industrie, Marketing-Mix, Produktlebenszyklus, Patentschutz, Professional Promotions, Direct To Patient Promotions, Player, Processes, Positioning, Gesundheitsmarkt, Arzneimittel, Werbeverbot, Dienstleistungsmarketing, Innovationsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Besonderheiten des Marketings in der pharmazeutischen Industrie, wobei der Fokus auf den strategischen Herausforderungen und den angewandten Marketinginstrumenten liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Erweiterung des klassischen Marketing-Mix um drei spezifische Faktoren (Player, Processes, Positioning), die Produktpolitik, die Kommunikationspolitik gegenüber Fachkreisen und Patienten sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Arzneimittelwerbung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, typische Marketingstrategien in der Pharmazie zu analysieren, deren Bedeutung für die Branche zu bewerten und dabei insbesondere den Einfluss des Werbeverbots für verschreibungspflichtige Medikamente zu untersuchen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer Literaturanalyse relevanter Fachquellen und Marktstatistiken basiert, um marketingstrategische Instrumente im Kontext der Pharmazeutik zu bewerten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des erweiterten Marketing-Mix, unterteilt in Produktpolitik (Product), Distributionspolitik (Place), Preispolitik (Price), Kommunikationspolitik (Promotion) sowie die Analyse der erweiterten Faktoren Player, Processes und Positioning.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pharmamarketing, 7P-Marketing-Strategie, Patientenorientierung, gesetzliche Reglementierung und Innovationsdruck charakterisiert.
Welche Rolle spielt der Patient im heutigen Pharmamarketing?
Der Patient rückt zunehmend in den Fokus, weg von einer passiven Konsumentenrolle hin zu einem informierten Akteur, dessen Einfluss auf Verschreibungsentscheidungen wächst, was neue Anforderungen an die Kommunikation stellt.
Wie unterscheidet sich die Werbung für rezeptpflichtige und rezeptfreie Medikamente?
Während für rezeptfreie Arzneimittel die klassische Publikumswerbung erlaubt ist, unterliegt die Bewerbung rezeptpflichtiger Arzneimittel in Deutschland einem strikten Werbeverbot für Endverbraucher, was die Kommunikation auf Fachkreise wie Ärzte und Apotheker beschränkt.
- Arbeit zitieren
- B.Sc. Marcus Boer (Autor:in), 2011, Pharmamarketing - Besonderheiten des Marketings von und für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206719