Parasoziale Beziehungen zu Figuren in Daily Soaps


Bachelorarbeit, 2009
35 Seiten, Note: 1,3
Kirsten R. (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1. Parasoziale Interaktion
2.1.1. Begriffsklärung
2.1.1.1. Parasozial
2.1.1.2. Interaktion
2.1.1. Die Theorie der parasozialen Interaktion nach Horton und Wohl
2.2. Parasoziale Beziehungen
2.2.1. Von der parasozialen Interaktion zur parasozialen Beziehung
2.2.2. Parasoziale versus orthosoziale Beziehung
2.2.3. Motivation zu parasozialen Beziehungen
2.2.3.1. Der „Uses-and-Gratifications-Approach“
2.2.3.2. Einsamkeit
2.2.3.3. Bedürfnis nach sozialem Nutzen
2.3. Das Format Daily Soap
2.3.1. Entwicklung des Genres
2.3.2. Die Dramaturgie in Daily Soaps
2.3.2.1. Technische Gestaltung
2.3.2.2. Inhaltliche Gestaltung
2.3.3. Die Figuren in Daily Soaps
2.3.3.1. Stereotype Eigenschaften
2.3.3.2. (Adressierungs-)Verhalten der Figuren - Aussenden von Schlüsselreizen
2.4. Das Beispiel „Verbotene Liebe“
2.4.1. Informationen zur Serie
2.4.2. Figuren der Serie
2.4.3. Schlüsselreize in der Serie
2.4.3.1. Das „Opening“ - direkte Adressierung
2.4.3.2. Die Szenen - indirekte Adressierung

3. Fazit und Ausblick

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Ich bin momentan einfach nur tierisch genervt von Rebecca… (Taschax2)

Das mit Arno macht mich langsam fertig. Ständig hat er heftige Probleme mit seiner Firma und man versucht ihn übers Ohr zu hauen. Da bleibt er aber auch von nichts verschont.

(Graf1981)

Du würdest ernsthaft was mit Ansgar anfangen??? Also sorry, aber Kohle ist ja wohl nicht alles im Leben. Hast du vergessen, wie beschi…en, herabwürdigend und demütigend Ansgar Nathalie jedesmal behandelt hat, wenn er mit ihr zusammen war??????“

(Plueschzicke)

So emotional geht es zu, wenn sich Fans der deutschen Daily Soap „Verbotene Liebe“ in den Online-Diskussionsforen über ihre Lieblingsfiguren austauschen. Es wird geschimpft, gelobt und gelitten. Die ZuschauerInnen durchleben mit den Fernsehcharakteren Höhen und Tiefen. Sie teilen Freud und Leid mit den Protagonisten und kennen alle ihre Probleme und Geheimnisse. Das Publikum begleitet die Soap- Figuren (oder umgekehrt) quasi wie Freunde und Bekannte aus der realen Welt.

Dieses Phänomen soll Thema der vorliegenden Arbeit sein - das Phänomen der „parasozialen Beziehungen“, wie sie innerhalb der Kommunikations- und Medienwissenschaften genannt werden. Diese spezielle Form der Interaktion zwischen Medienakteuren und ZuschauerInnen - die parasoziale Interaktion - ist keine Modeerscheinung der letzen Jahre, sondern wurde bereits Mitte der 1950er Jahre wissenschaftlich untersucht. Erstmals wurde das Konzept der parasozialen Interaktion in einem Aufsatz der Psychologen Horton und Wohl 1956 beschrieben: Während der Identifikationsbegriff die TV-Interaktion vor allem als emotionales Geschehen thematisiert, basiert das Konzept der parasozialen Interaktion auf dem Vergleich der Fernseh-Interaktion mit der „face-to-face“-Kommunikation.

Bonfadelli schreibt dazu:

Beim Fernsehen identifizieren sich die Zuschauer offenbar nicht so stark mit den fiktionalen Personen wie angenommen worden war, sondern verhalten sich ihnen gegenüber eher wie zu Freunden, d.h. zu Personen, die man kennt und die jenen der Alltagsrealität ähnlich sind. Fernsehen erweckt demnach beim Zuschauer das Gefühl der Realität als Illusion der persönlichen Nähe und Intimität, was Rollenübernahme erleichtert, obwohl die Zuschauer letztlich immer nur interpretierende und reagierende Beobachter sein können, dementsprechend ein eigentlicher Rollentausch nicht stattfindet. Trotzdem scheinen sich im Gefolge von habitualisiertem Fernsehen längerfristig parasoziale Beziehungen zwischen den Zuschauern und Serienfiguren zu entwickeln (2004, S. 211f.).

Medienmacher und Produzenten von TV-Sendungen bemühen sich, das Publikum so gut wie möglich ins TV-Geschehen zu integrieren oder sogar direkt anzusprechen. Gelingt es ihnen, dass die ZuschauerInnen mit den TV-Akteuren interagieren, als ob diese ihnen gegenübersitzen (parasoziale Interaktion), entwickeln RezipientInnen mit der Zeit sogar Beziehungen zu jenen TV-Figuren (parasoziale Beziehungen). Vor allem bei den so genannten Daily Soaps scheint dies keine Seltenheit zu sein. Der tägliche, gleiche Ausstrahlungsrhythmus spielt eine große Rolle bei der Alltagsstrukturierung der ZuschauerInnen. Die Darstellung alltäglicher Ereignisse macht es den Rezipierenden möglich, sich mit den Themen und Figuren vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenserfahrung auseinander zu setzen und somit eine - wie auch immer geartete - Beziehung dazu zu entwickeln.

In dieser Arbeit soll nun genau das, nämlich die parasozialen Beziehungen zu Figuren in Daily Soaps, untersucht werden.

Bisher hat die Theorie der parasozialen Beziehungen vor allem unter empirischen Sozialforschern Beachtung gefunden, die versucht haben, die Theorie direkt in empirischen Studien umzusetzen und nachzuprüfen. Dabei stand also stets der Zuschauer im Mittelpunkt des Interesses. Die folgenden Überlegungen sollen dagegen die Konzeption der parasozialen Beziehungen hinsichtlich der „Angebotsseite“, d.h. mit dem Fokus auf ihre mediale Darstellung, untersuchen.

Zu Beginn sollen dafür erst einmal die Begriffe „parasoziale Interaktion“ bzw. „parasoziale Beziehungen“ erläutert und diese von den orthosozialen, also „normalen“

Beziehungen abgegrenzt werden. In diesem Zusammenhang soll auch untersucht werden, welche Motive es für den Aufbau solcher parasozialen Beziehungen geben könnte.

Anschließend wird näher auf das Format Soap Opera1eingegangen, also etwa auf die Entstehungsgeschichte, die dramaturgische Darstellung und die Figuren. Im letzten Teil der Arbeit soll schließlich an einem konkreten Beispiel - der Daily Soap „Verbotenen Liebe“ - untersucht werden, ob und wenn ja auf welche Weise hier parasoziale Interaktionen inszeniert werden, um den Zuschauer zu parasozialen Beziehungen zu motivieren.

2. Hauptteil

2.1. Parasoziale Interaktion

2.1.1. Begriffsklärung

2.1.1.1.Parasozial

Die Bedeutung des Begriffes lässt sich bei der Betrachtung der Vorsilbe näher erklären: „Para-“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „von seiten, bei, entlang, neben, als Präfix gebraucht nahe stehend, ähnlich oder von der Norm abweichend, fehlerhaft“ (Brockhaus 1991, S. 513). „Para“ meint also entweder das Wissen um die Andersartigkeit der Interaktion (im Sinne von „von der Norm abweichend“) oder es meint die Andersartigkeit der Interaktion selbst. Andererseits kann die Vorsilbe auch im Sinne von „ähnlich“ interpretiert werden und als Parallelbedeutung auf die Ähnlichkeit zu dem Begriff „sozial“ hinweisen.

Der von den amerikanischen Sozialwissenschaftlern Donald Horton und R. Richard Wohl zum ersten Mal bezüglich einer Interaktion verwendete Begriff „parasocial“ weist somit eine vielschichtige Bedeutung auf: Einerseits kann er - im Zusammenhang mit dem Begriff Interaktion - im Sinne eines Parallelverhaltens gegenüber interpersonalen „face-to-face“-Situationen betrachtet werden, andererseits - im paradoxen Verhältnis dazu - als von der „face-to-face“-Situation völlig abweichend. Der Impuls, der zu der Entstehung des Begriffs „parasoziale Interaktion“ geführt habe, ist eben genau diese Zweideutigkeit, die das Präfix impliziert. Man spreche deshalb von parasozialer Interaktion, da das, was zwischen abgebildeten Personen und uns geschieht, dem ähnelt, was sich im täglichen Leben zwischen uns und realen Personen ereignet, und sich zugleich fundamental von jenem unterscheidet, bedingt durch die Medialität des Geschehens ebenso wie durch den kommunikativen Rahmen, der es umgreift (Wulff 1996, S. 31).

2.1.1.2. Interaktion

Der zweite Teil des Begriffes, die „Interaktion“, meint in der Psychologie und Soziologie das aufeinander bezogene Handeln zweier oder mehrerer Personen, z.B. in Form sprachlicher Kommunikation. Dabei orientieren sich die Handelnden in der Regel an einander komplementären Erwartungen (Rollenerwartungen u.a.), Verhaltensweisen und Aktionen (Brockhaus 1991, S. 516).

In seiner formalen Bedeutung weist der Terminus „Interaktion“ auf Prozesse der Wechselbeziehung bzw. Wechselwirkung zwischen zwei oder mehreren Größen hin, also auf die wechselseitige Beeinflussung von Individuen oder Gruppen. In diesem Sinne kann mit dem Begriff der Interaktion also all das bezeichnet werden, „was zwischen zwei oder mehr Menschen in Aktion und Reaktion geschieht“ (Lersch 1965, S. 53).

2.1.2. Die Theorie der parasozialen Interaktion nach Horton und Wohl

1956 veröffentlichten Donald Horton und R. Richard Wohl in der Zeitschrift „Psychiatry“ eine Arbeit mit dem Titel „Mass communication and para-social interaction. Observations on intimacy at a distance.“2, worin sie den Prozess der Fernsehrezeption als aktive Handlung des Zuschauers im Sinne einer Interaktion mit den Fernsehakteuren schildern. Eine der wichtigsten Eigenschaften der Massenmedien sei, so die These von Horton und Wohl, die Erzeugung einer Illusion von „face-to- face“-Beziehungen zwischen Zuschauern und Darstellern (1956, S. 215). Auf diese Weise werde dem Rezipienten die Möglichkeit geboten, so zu reagieren, als ob er mit den Medienakteuren, den so genannten Persona3, in einer direkten personalen Interaktion stünde. Die TV-Person verhält sich so, als ob sie sich tatsächlich in einer „face-to-face“-Situation befindet und richtet sich nach den vermeintlichen Reaktionen des Zuschauers. Dieser wiederum erhält durch das direkte Adressieren der TV-Person das Gefühl, als befände er sich in einer realen unmittelbaren Kommunikationssituation und kann so entsprechend auf die TV-Person reagieren (vgl. Vorderer 1998, S. 696).

Es ist allerdings wichtig anzumerken, dass die Illusion einer „face-to-face“-Interaktion nicht in der Weise missverstanden werden darf, dass das Publikum sich etwas einbildet, was nicht da ist - vielmehr ist die Illusion einer „face-to-face“-Beziehung eine der konstituierenden Eigenschaften der Situation. Der illusionäre Charakter des Phänomens wird auch keinesfalls dadurch beschädigt, dass sich der Zuschauer bewusst ist, dass es eine Differenz zwischen „face-to-face“-Situationen in ihrer Alltagswelt und der medialen Fernsehkommunikation gibt. So können sie die Illusion einer „face-to-face“- Beziehung aufrechterhalten und entsprechend handeln. Parasoziale Erfahrung ist daher auch als Teil von Alltagserfahrung anzusehen (vgl. Mikos 1996, S. 98).

Es wird deutlich, dass Horton und Wohl parasoziale Interaktion als soziales Handeln der ZuschauerInnen verstehen. Es ist mit sozialem Handeln in realen Interaktionssituationen zu vergleichen (vgl. Mikos 1996, S. 100). Demnach erzeugen TV-Personen Intimität bzw. Nähe und Vertrautheit, die der Intimität zweier Personen in realen sozialen Kommunikationssituationen ähnelt. Horton und Wohl sprechen in diesem Zusammenhang - wie es im Titel des Aufsatzes heißt - von „intimacy at a distance“.

Diese „Intimität“, die vom Fernsehen angeboten wird, ist ein Produkt einer Entscheidung des Zuschauers und keinesfalls ein sich automatisch einstellender Effekt. Parasozialität ist also eine rezeptive Kondition, auf die der Zuschauer sich einlassen muss, wenn er an ihr teilhaben will. Will er es nicht, wird er in die parasoziale Interaktion auch nicht mit einbezogen und bleibt der jeweiligen Sendeform gegenüber „fremd“ (vgl. Wulff 1996, S. 164).

Sobald der Rezipierende sich aber dazu entschieden hat, parasozial mit der Persona zu interagieren, so kann sich aus dieser Interaktion eine „Beziehung“ entwickeln.

2.2. Parasoziale Beziehungen

2.2.1. Von der parasozialen Interaktion zur parasozialen Beziehung

Hat sich der Zuschauer also auf eine parasoziale Interaktion mit der Fernsehperson eingelassen, kann sich durch dessen Wiederholung eine soziale - in diesem Fall parasoziale - Beziehung herausbilden, die gewonnen wird „aus unmittelbarer Beobachtung des anderen, Interpretation der äußeren Erscheinung, von Stimme und Gesten, typischen Verhaltensweisen usw.“ (Wulff 1996, S. 171).

Nach einer so genannten Initialzündung, der erstmaligen Begegnung, finden weitere parasoziale Interaktionen statt. Sofern sich der emotionale Zustand des Zuschauers positiv verändert (Belohnungswert), erhöht sich seine Motivation, diesen Zustand erneut zu erreichen. Resultat eines solchen Interaktionsprozesses ist eine parasoziale Beziehungskonstellation.

Für die Ausbildung parasozialer Beziehungen bedarf es bestimmter Voraussetzungen: Zuerst einmal muss die Rolle, die von der Persona dargestellt und angeboten wird, für den Zuschauer verständlich sein. Ebenfalls muss für ihn eine persönliche Relevanz vorhanden sein und er sollte über ein Verhaltensrepertoire verfügen, das es ihm möglich macht, eine Rolle zu übernehmen und sich in das mediale Gegenüber hineinzudenken. Der symbolische Interaktionismus4verwendet für diesen Vorgang den Begriff des „role-taking“, d.h. der Zuschauer versetzt sich in die Lage der TV-Person, nimmt sich selbst aus dieser fremden Perspektive wahr und versucht sein Handeln erfolgreich umzusetzen. Dabei ist aber allerdings die Abgrenzung zur Identifikation äußerst wichtig. Die eigenständige Rolle des Zuschauers als eigene Partei im Interaktionsprozess erlaubt Identifikation nur in dem Sinne, dass „the very act of entering into any interaction with another involves some adaption of the other’s perpective“ (Horton/Wohl 1956, S. 219). Identifikation im Sinne einer Übernahme der fremden Position ist innerhalb der parasozialen Interaktion wenn nicht ausgeschlossen, so doch zu einem „hardly [be] more than intermittent“ (Horton/Wohl 1956, S. 218) Phänomen reduziert (vgl. Hippel 1992, S. 136).

Die parasoziale Beziehung ist so zusagen eine Schnittstelle zwischen Zuschauer und Fernsehperson, an der sich Emotionen und Stimmungen des Zuschauers bilden und verändern können. Dabei muss allerdings differenziert werden, dass der Zuschauer zu Figuren (mit fiktionalen Charakteren wie zum Beispiel der Figur „Tanja von Anstetten“ aus „Verbotene Liebe“), zu „Typen“ (z.B. „Intrigantes Biest“) oder zu Darstellern (z.B. Miriam Lahnstein, die die Rolle der „Tanja von Anstetten“ verkörpert) eine parasoziale Beziehung eingehen können. Er kann diese drei Möglichkeiten auch gleichzeitig nutzen. Man hat es bei der parasozialen Beziehung also mit einem Phänomen zu tun, das verschiedene Dimensionen der Wahrnehmung des Zuschauers umfasst (Vgl. Vorderer 1998, S. 698).

In welchem Verhältnis stehen nun aber parasoziale Interaktion und parasoziale Beziehung? Bei Horton und Wohl findet man die Vorstellung, dass gehäufte parasoziale Interaktionen automatisch zu parasozialen Beziehungen führen, da der Zuschauer das Wesen und die Einstellungen der Persona immer besser kennen lernt und sie auch außerhalb des Rezeptionsprozesses in sein Leben integriert. Diese Idee wurde in den neunziger Jahren in einem so genannten Kreis-Prozess-Modell wieder aufgenommen und erweitert. Dieses Modell beschreibt die Entstehung parasozialer Beziehungen so: Nach dem erstmaligen Kontakt zwischen Fernsehperson und Zuschauer finden fortlaufend parasoziale Interaktionen statt, die als Zwischenergebnis eine aktuelle Beziehungskonstellation ergeben. Es findet eine Wechselwirkung zwischen parasozialer Interaktion und parasozialer Beziehung statt. Der aktuelle Zustand der parasozialen Beziehung entsteht aus vorhergegangenen parasozialen Interaktionen und er wirkt sich auf die nachfolgenden Interaktionsprozesse aus. Der Faktor Zeit ermöglicht immer mehr aufeinander aufbauende Prozesse (Vgl. Gleich/Burst 1996, S. 184).

Abbildung: Kreis-Prozess-Modell parasozialer Beziehungen (Gleich/Burst 1996, S. 185).

[...]


1Der Begriff „Soap Opera“, der vor allem international verwendet wird, wird in dieser Arbeit mit der

Bezeichnung „Daily Soap“ synonym gebraucht. Der Begriff „Daily Soap“ ist im deutschsprachigen Raum der Geläufigere.

2Dem Aufsatz von 1956 folgte 1957 eine Arbeit von Horton/Strauss. Der Einfachheit halber ist im Folgenden nur von „Horton und Wohl“ die Rede, wenn die Urheber der Theorie der parasozialen Interaktion bezeichnet werden.

3Der Begriff „Persona“ wurde in der Folge vielfach diskutiert, auf eine eindeutige Definition konnte sich jedoch nicht geeinigt werden. Auf die Problematik dieses Begriffes kann aufgrund des begrenzten Rahmens dieser Arbeit nicht weiter eingegangen werden. „Persona“ soll hier ganz allgemein für „Fernsehperson“ stehen.

4Das Konzept des „symbolischen Interaktionismus“ wurde 1968 von Georg H. Mead entwickelt und beschreibt neben der natürlichen Umwelt des Menschen eine Symbolische. Der Mensch ist demnach ein Wesen, das den „Dingen“ (Personen, Gegenständen usw.) erst seine Bedeutung zuordnen muss. Durch diese Bedeutungen erst, werden die „Dinge“ für den Menschen zur subjektiven Wirklichkeit.

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Details

Titel
Parasoziale Beziehungen zu Figuren in Daily Soaps
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
35
Katalognummer
V209141
ISBN (eBook)
9783656367178
Dateigröße
520 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
parasoziale, beziehungen, figuren, daily, soaps
Arbeit zitieren
Kirsten R. (Autor), 2009, Parasoziale Beziehungen zu Figuren in Daily Soaps, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209141

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