Schwäbische Stereotype im Wandel der Zeit: Probleme und Möglichkeiten von Stereotypisierung


Hausarbeit, 2012

16 Seiten, Note: 1.7


Leseprobe

Inahlt

1. Einleitung

2. Stereotype
2.1 Definition des Begriffs „Stereotyp“
2.2 Probleme und Möglichkeiten von Stereotypisierung
2.3 Historische Stereotypenforschung

3. Zu den Quellen
3.1 Der Autor Anton Hunger und der Herausgeber Tony Kellen
3.2 Schreibanlass der Quellen
3.3 Aufbau und Schreibstil

4. Schwäbische Stereotype im Wandel der Zeit
4.1 Die schwäbische Mundart
4.2 Die Trinkgewohnheiten der Schwaben
4.3 Der Schwabe als Dichter und Denker
4.4 Der fleißige Schwabe
4.5 Der Schwabe als Wanderer

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1.) Einleitung

Ob nun der Pizza und Pasta liebende Italiener, der es noch versteht das Dolce Vita voll auszuleben, der Pole, der zu viel trinkt und bei dem organisierte Kriminalität und Autodiebstahl an der Tagesordnung stehen oder der Wein schlürfende Franzose, mit einer Baskenmütze auf dem Kopf und einem Baguette unter dem Arm. Stereotype Bilder wie diese verbinden vermutlich die meisten Menschen mit bestimmten Ländern und Kulturen. Doch nicht nur nationale, sondern auch regionale Stereotype geistern in den Köpfen der Menschen umher, so auch über das Schwabenland. Liest man Anton Hunger´s Gebrauchsanweisung für Schwaben, erschienen im Jahr 2006 und das von Tony Kellen 1921 herausgegebene Heimatbuch Das Schwabenland, findet man einige Charakterisierungen zum angeblich typisch Schwäbischen. Diese Arbeit geht mit Hilfe beider genannter Quellen der Frage nach, wie sich schwäbische Stereotype im Laufe der Geschichte verändert haben oder stabil geblieben sind.

Zunächst soll dazu genauer auf den Begriff des Stereotypen in Forschung und Wissenschaft eingegangen werden. Im Anschluss werden beide Autoren, sowie die Quellen und ihre Entstehungshintergründe kurz erläutert, um die Bücher im darauf Folgenden mit Augenmerk auf die schwäbischen Stereotype zu vergleichen. Auf diese Weise soll gezeigt werden, welche Stereotypen sich verändert haben und welche gleich geblieben sind. Um nicht auf der rein deskriptiven Ebene zu verweilen, soll zudem auch der Versuch unternommen werden, die Veränderungen bzw. Nicht-Veränderungen nach Möglichkeit auch zu begründen.

Damit der Umfang dieser Arbeit nicht überschritten wird, soll zur Quellenanalyse nicht Tony Kellen´s gesamtes Buch herangezogen werden, sondern nur die Kapitel „Land und Leute“ und „Der Charakter des schwäbischen Volkes“, sowie das von ihm verfasste Vorwort. Ebenso können nicht alle in den Quellen dargestellten Stereotype vorgestellt werden, sondern nur einige exemplarisch herausgegriffen werden.

Obwohl sich die Forschung seit geraumer Zeit intensiv mit dem Begriff des Stereotypen auseinandersetzt, findet sich meines Wissens keine Arbeit in der die Entwicklung schwäbischer Stereotypen durch Vergleich zweier zeitlich auseinander liegender Quellen vorgenommen wird. Dennoch erlebt die historische Stereotypenforschung „seit einiger Zeit eine zuvor wohl kaum erwartete Konjunktur. Sogar der Stuttgarter Internationale Historikerkongreß [...] machte sie zu einem ihrer ´Grands Thémes`.“ [sic][1] Somit ist es durchaus berechtigt, die Entwicklung der schwäbischen Stereotype in dieser Arbeit zu untersuchen.

Grundlage bilden insbesondere die Aufsätze in den von Hans Henning Hahn herausgegebenen Büchern Historische Stereotypenforschung[2] und Stereotyp, Identität und Geschichte[3]. In diesen Monographien finden sich zahlreiche Aufsätze, die sich mit verschiedenen Fragen zur Stereotypenforschung auseinandersetzen. Besonders die Eingrenzung des Begriffs und die Aufgaben der historischen Stereotypenforschung, die für diese Arbeit wichtig sind, werden hier aus verschiedenen Perspektiven gezeigt. Ebenso ist ein interdisziplinärer Ansatz gegeben, da beispielsweise auch die Kulturwissenschaften miteinbezogen werden.

2.) Stereotype

Wie einleitend bereits erwähnt, stößt der Stereotypen-Begriff seit geraumer Zeit auf reges Interesse in verschiedenen Humanwissenschaften. Um einen gedanklichen Einstieg zu der Thematik zu ermöglichen und inhaltliche Klarheit zu schaffen, soll im Folgenden eingehender auf die Bedeutung, aber auch die Risiken der Stereotypisierung eingegangen werden, ebenso wie auf ihre Definition. Im nächsten Unterkapitel wird dann die historische Stereotypenforschung vorgestellt. Dabei werden die Aufgaben und Ziele der Historiker, die sich mit Stereotypen beschäftigen, kurz erläutert.

2.1) Definition des Begriffs „Stereotyp“

Sucht man eine wissenschaftliche Definition für Stereotyp, so stellt man fest, dass die unterschiedlichen Versuche den Begriff zu beschreiben sich zwar ähneln, aber dennoch keine einheitliche Begriffsbestimmung vorhanden ist.[4] Definitorische Grundlage für diese Arbeit soll die Formulierung von Hans Henning Hahn und Eva Hahn sein, welche Stereotypen wie folgt beschreiben:

Ein Stereotyp stellt eine Aussage dar, und zwar ein (negatives oder positives) Werturteil, das gemeinhin von einer starken Überzeugung getragen wird (oder der Sprecher gibt die starke Überzeugung nur vor, ,wenn er das Stereotyp gezielt in manipulativer Absicht benutzt […]). Es wird meist auf Menschen angewandt, und zwar auf menschliche Gruppen, die unterschiedlich definiert sein können: rassisch, ethnisch, national, sozial, politisch, religiös oder konfessionell, beruflich usw.[5]

Wichtig an dieser Stelle ist zu betonen, dass Stereotype stark von Emotionen geprägt sind[6] und weder angeboren noch für die Ewigkeit gültig sind[7]. Viel mehr entstehen Stereotype abhängig vom Kontext[8] und erfüllen häufig den Zweck der Identitätsbildung und Abgrenzung von anderen sozialen Gruppierungen. So stellt auch Heinrich Olschowsky fest, dass nationale Stereotype „vor allem den Unterschied zwischen dem ´Eigenen´ und dem ´Fremden`“[9] fixieren und ihn „gefühlsmäßig [mit] wertenden Zuschreibungen“[10] ausstatten. Dabei kann man weiter unterscheiden zwischen Auto- und Heterostereotypen. Der Autostereotyp meint dabei das Bild, das man von sich selbst, also z.B. von seiner eigenen Kultur hat, während der Hetereostereotyp all jene Werturteile meint, die man sich von fremden Kulturen macht.[11]

Im Folgenden soll nun noch auf die Bedeutung der Stereotypen für uns Menschen, ihre Möglichkeiten, aber auch Probleme eingegangen werden, um den Themenkomplex in ganzer Fülle begreiflich zu machen.

2.2) Probleme und Möglichkeiten von Stereotypisierung

Eigentlich stammt der Begriff „Stereotyp“ (griech.: stereos: fest und typos: Zeichen) aus der Drucktechnik und bezeichnete ursprünglich eine besondere Druckform mit feststehender und unveränderlicher Schrift. Erst der Journalist und Medienkritiker Walter Lippmann war es, der 1922 mit seinem Werk Public Opinion, den Stereotypen-Begriff in einen anderen Kontext brachte und überhaupt das Interesse an der zunächst vornehmlich sozialwissenschaftlichen Stereo-typenforschung weckte. Er definierte sie als Denkschablonen, als „Bilder in unseren Köpfen“[12], die sich von der tatsächlichen Realität unterscheiden. Lippmann kam zu der Feststellung, dass wir Menschen erst definieren und dann sehen würden.[13] Er geht also von einer stark subjektiven Weltanschauung aus, die je nach äußeren Einflussfaktoren, wie dem sozialen Umfeld oder der Erziehung, variiert und bei jedem von uns von Stereotypen durchdrungen ist. Auch wenn an dem Begriff etwas Negatives haftet, ist dieses Kategorisieren tatsächlich dringend notwendig. Denn um unsere komplexe Umwelt auch nur im Ansatz begreifen und fassen zu können ist der Rückgriff auf Stereotypen für den Menschen unumgänglich.[14] Nur so kann die Fülle an Reizen und Informationen überhaupt geordnet und verarbeitet werden. Würden wir keine Kategorien bilden, wären wir kaum imstande uns in der Welt zu Recht zu finden. Denn wüssten wir beispielsweise nicht, was wir als „Gut“ und was als „Schlecht“ einstufen müssten, wäre das Leben wohl wesentlich mühsamer - würde man sich doch immer und immer wieder auf selbiges Schlechtes einlassen. Dennoch darf man nicht vergessen, dass Stereotypen-Denken, besonders im Hinblick auf fremde Kulturen oder Nationen, zu häufig überzogenen und erfundenen Vorurteilen führt, die die kulturelle Kommunikation stark schädigen können (außer natürlich es handelt sich um wohlwollende Charakterisierungen).

Grund für den meist geringen Wahrheitsgehalt vieler stereotyper Vorstellungen , ist das Vereinfachen von vielschichtigen Sachverhalten, ebenso wie ihre emotionale Abhängigkeit, welche z.B. zu Übertreibungen führt. Da Stereotypen jedoch immer in einem bestimmten Kontext entstehen, bezeichnen Hans Henning und Eva Hahn sie auch als „Halbwahrheit“, also eine erfundene Aussage mit einem wahren Kern.[15] Zudem werden die Informationen für die gängigsten Stereotypen aus beliebigen Quellen gewonnen, meist aus zweiter Hand, durch die öffentliche Meinung oder durch Erziehung usw., seltener aber aus eigener Erfahrung. Die meisten Denkschablonen werden dennoch ohne Kritik übernommen und weitergegeben. Dies ist natürlich besonders bei negativen Typisierungen fatal und kann gar zu Feindbildern, wie das des Jüdischen im Nationalsozialismus führen. Somit kann die Rolle der Stereotype bei Identitäts- und Nationsbildung, aber auch als politisches Machtinstrument, als ebenso gefährlich, wie wertvoll eingestuft werden.[16]

Der stark ambivalente Charakter der Stereotypisierung sollte nun deutlich geworden sein: Sie sind teils Lüge, teils Wahrheit. Mal schädigend, mal fördernd. Zum Einen dienen sie uns Menschen zum Vereinfachen und Einordnen, zum Anderen führen sie zu Vorurteilen und verzerrter Wiedergabe von Realität.

Deswegen sind wohl, wie bereits erwähnt, nicht nur Sozialwissenschaftler an Wirkung, Bedeutung und Gründen der Stereotypen interessiert, sondern z.B. auch Forscher der Germanistik, Medien, Kommunikation und auch der Historik. Da diese Arbeit der Versuch einer historischen Stereotypenanalyse sein soll, wird im Folgenden kurz erläutert, wie die historische Stereotypenforschung mit der Thematik umgeht und welche Aufgaben und Ziele sie sich gesetzt hat, ehe es an die konkrete Quellenarbeit geht.

2.3) Historische Stereotypenforschung

Die historische Stereotypenforschung beschäftigt sich mit der „Perzeption von Welt und Menschen in der Vergangenheit“[17] Da Stereotypen, wie im vorangegangenen Kapitel erwähnt, stark abhängig vom Kontext entstehen und – obwohl teils anders suggeriert – keine dauerhafte Gültigkeit besitzen, ist es historisch durchaus interessant der Frage nachzugehen, wie und warum bestimmte Stereotypen entstanden sind. Es gilt also herauszufinden, warum Menschen zu einer bestimmten Zeit gewisse Stereotype verwendet und auch verbreitet haben. Welche Rolle spielten das soziale Milieu, die Erziehung, die vorherrschende Politik, die Bildung usw. und inwieweit haben sich stereotype Vorstellungen im Laufe der Zeit verändert? Kann man stereotype Werturteile historisch begründen? Stereotypen fungieren als „eine Art Wegweiser [...] zu dem Träger bzw. Benutzer des Stereotyps, zu dessen aktueller Befindlichkeit, und wozu er eigentlich das Stereotyp braucht.“[18] Das Hauptaugenmerk liegt also nicht nur auf den Stereotypen an sich, sondern auf den Sprecher, auf den, der das Stereotyp aus einem bestimmten Grund artikuliert. Die Aufgabe des Historikers ist es die Stereotypen „in Raum und Zeit im jeweiligen Kontext zu verorten, zu konkretisieren und so eine historische Beweisführung hinsichtlich der Wirksamkeit des jeweiligen Stereotyps durchzuführen [...]“[19]

[...]


[1] Hans Henning Hahn: Historische Stereotypenforschung, Oldenburg 1995, S. 8

[2] Hans Henning Hahn: Historische Stereotypenforschung, Oldenburg 1995.

[3] Hans Henning Hahn: Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Frankfurt am Main 2002.

[4] Vgl. Hans Henning Hahn: Historische Stereotypenforschung, Oldenburg 1995, S.8.

[5] Eva Hahn und Hans Henning Hahn: „Nationale Stereotypen“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Hrsg. Hans Henning Hahn, Frankfurt am Main 2002, S.20.

[6] Vgl. Jens Stüben: „Polen-Bilder in der Literatur“ in Historische Stereotypenforschung, Hrsg. Hans Henning Hahn, Oldenburg 1995, S.52

[7] Vgl. Eva Hahn und Hans Henning Hahn: „Nationale Stereotypen“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Hrsg. Hans Henning Hahn, Frankfurt am Main 2002, S. 22.

[8] Vgl. Eva Hahn und Hans Henning Hahn: „Nationale Stereotypen“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Frankfurt am Main 2002, S. 23.

[9] Heinrich Olschowsky: „Die Literatur und das nationale Stereotyp“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Hrsg. Hans Henning Hahn, Frankfurt am Main 2002, S.415.

[10] Heinrich Olschowsky:„Die Literatur und das nationale Stereotyp“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Hrsg. Hans Henning Hahn, Frankfurt am Main 2002, S.415.

[11] Vgl. Hans J. Kleinsteuber: „Stereotype, Images und Vorurteile“ in Die häßlichen Deutschen? Deutschland im Spiegel der westlichen und östlichen Nachbarn, Hrsg. Trautmann, Günter, Darmstadt 1991, S. 63.

[12] Hans J. Kleinsteuber: „Stereotype, Images und Vorurteile“ in Die häßlichen Deutschen? Deutschland im Spiegel der westlichen und östlichen Nachbarn, Hrsg. Trautmann, Günter, Darmstadt 1991, S. 62.

[13] Gerd Hentschel : „Stereotyp und Prototyp vom linguistischen Standpunkt“ in Historische Stereotypenforschung, Hrsg. Hans Henning Hahn, Oldenburg 1995, S.17.

[14] Vgl. Hans J. Kleinsteuber: „Stereotype, Images und Vorurteile“ in Die häßlichen Deutschen? Deutschland im Spiegel der westlichen und östlichen Nachbarn, Hrsg. Trautmann, Günter, Darmstadt 1991.

[15] Eva Hahn und Hans Henning Hahn: „Nationale Stereotypen“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Frankfurt am Main 2002, S.25.

[16] Vgl. Hans Henning Hahn: Historische Stereotypenforschung, Oldenburg 1995, S.10/11.

[17] Vgl. Hans Henning Hahn: Historische Stereotypenforschung, Oldenburg 1995, S.9.

[18] Eva Hahn und Hans Henning Hahn: „Nationale Stereotypen“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Frankfurt am Main 2002, S.27.

[19] Eva Hahn und Hans Henning Hahn: „Nationale Stereotypen“ in Stereotyp, Identität und Geschichte. Die Funktion von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, Frankfurt am Main 2002, S.28.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Schwäbische Stereotype im Wandel der Zeit: Probleme und Möglichkeiten von Stereotypisierung
Hochschule
Universität Augsburg  (Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte)
Veranstaltung
Zwischen Heimatliebe und Tourismusmarketing
Note
1.7
Autor
Jahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V211564
ISBN (eBook)
9783656396802
ISBN (Buch)
9783656396864
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schwaben, Stereotype, Gebrauchsanweisung für Schwaben, Anton Hunger, Tony Kellen, Heimatliebe, Stereotypisierung, Tourismusmarketing, schwäbisch, Schwabe, Baden-Württemberg, Stereotypenbildung
Arbeit zitieren
Martina Lakotta (Autor), 2012, Schwäbische Stereotype im Wandel der Zeit: Probleme und Möglichkeiten von Stereotypisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211564

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