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Journalismus in Pakistan

Titel: Journalismus in Pakistan

Bachelorarbeit , 2012 , 98 Seiten , Note: 2

Autor:in: Eram Khan (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was genau verstehen wir unter dem Begriff Journalismus. Nach Gerhardter ist unter Journalismus Folgendes zu verstehen:

Als Beruf von Journalisten ausgeübte (Tages-) Schriftstellerei und (oder) publizistische Gestaltung, Redaktion im Dienst von Presse, Hörfunk, Fernsehen und Film. Der Journalismus wurde im 19. Jahrhundert zu seiner modernen Form entwickelt; er verlangt von den Journalisten die Fähigkeit, schnell, aktuell, verständlich und publikumswirksam zu schreiben, wobei die Maßstäbe von Gründlichkeit und Wahrhaftigkeit nicht verletzt werden dürfen. (Gerhardter 2008: 11)

Man glaubt, Journalismus wird auf der ganzen Welt gleich ausgeübt. Dem ist aber nicht so. Es gibt Länder, in denen der Journalismus als ein sehr anerkannter Beruf angesehen wird und dann gibt es wieder Länder, wo dies nicht der Fall ist. Auch ist ein Unterschied in der Qualität vorhanden, genauso wie bei der Sicherheit der Journalisten/innen. Dass der Journalismus nicht der sicherste Beruf ist, das zeigt sich etwa durch Morde. Aber es gibt Länder, in denen die Journalisten/innen ihr Leben wirklich stark der Gefahr aussetzen, um glaubwürdige Nachrichten zu produzieren. Das ist ein Grund, warum ich für meine Bachelorarbeit das Thema „Journalismus in Pakistan“ gewählt habe. Einerseits liegen meine Wurzeln in diesem Land, andererseits hat mich dieses Thema schon sehr lange beschäftigt. So entschied ich mich, eine Arbeit über den Journalismus in Pakistan zu schreiben. Herauszufinden, wie stark der Journalismus in Pakistan ist, welche Rolle die Journalisten/innen spielen, wie stark der Bevölkerung die Rolle der Medien bewusst ist usw. – das sind die Themen, mit denen ich mich auseinandersetzen möchte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Hintergründe zu Pakistan

2.1. Pakistans sozio-politischer Hintergrund

2.2. Militärherrschaft und Demokratie

2.3. Soziale und ethnische Struktur Pakistans

2.4.Religion

3. Die mediale Landschaft

3.1. Dominante Funktionen

3.2. Der historische Hintergrund der Medien

3.3. Rechtliche Rahmenbedingungen

3.4. Bildungseinrichtungen

3.4.1. Der Peshawar-Presseclub

4. Die Rolle der Journalisten/innen in Pakistan

4.1. Journalisten/innen in Pakistan

4.2. Die Qualität des Journalismus

4.3. Sicherheit und Herausforderungen für die Journalisten/innen

4.4. Pressefreiheit

4.5. Investigativer Journalismus

5. Theorien

5.1. Uses-and-Gratifications-Approach

5.2. Selbst- und Fremdbild

5.2.1. Das Johari-Fenster

6. Empirischer Teil

6.1. Fragestellung:

6.2. Ausgewählte Methode

6.2.1. Empirische Sozialforschung

6.2.2. Qualitative Forschung

6.2.3. Qualitative Befragung

6.2.4. Das Leitfadeninterview/ Experteninterview

6.2.5. Eigene Vorgehensweise

6.3. Stichprobe

6.4. Vorstellung des Leitfadens

6.5. Datenauswertung

7. Ergebnisse

7.1. Macht von Journalismus:

7.1.1. Machtverteilung

7.1.2. Pressefreiheit

7.2. Qualitativer Journalismus

7.2.1. Definition

7.2.2. Leistung der Journalisten/innen

7.2.3. Korruption

7.3. Sicherheit

7.4. Investigativer Journalismus

7.5. Journalismus früher und heute

7.5.1. Zielgruppe

7.5.2. Bevölkerung

7.6. Interview mit Salim Bukhari

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zustand und die Rolle des Journalismus in Pakistan. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Medienlandschaft im Spannungsfeld zwischen politischem Druck, Sicherheitsrisiken für Journalisten und der wachsenden Bedeutung des investigativen Journalismus entwickelt hat.

  • Strukturelle Analyse der pakistanischen Medienlandschaft und ihrer Entwicklung
  • Untersuchung der Arbeitsbedingungen und der Sicherheitslage von Journalisten
  • Rolle des investigativen Journalismus und dessen Einfluss auf die Gesellschaft
  • Einfluss von politischen Eliten und Korruption auf die Berichterstattung
  • Vergleichende Betrachtung von Selbst- und Fremdbild der Akteure

Auszug aus dem Buch

3.3. Rechtliche Rahmenbedingungen

Das Recht der Meinungsfreiheit ist in Pakistan in allen Verfassungen festgehalten, egal ob dies 1956, 1962 oder 1973 war. Im Artikel 19 der Verfassung vom Jahr 1973 heißt es: (Vgl. Khan 2011: 59f.)

Every citizen shall have the right to freedom of speech and expression, and there shall be fredom oof the press, subject to any reasonable restrictions imposed by law in the interest of glory of Islam or the integrity, security ordefence of Pakistan or any part therof, friendly relations with foreign states, public order, decency of morality, or in relation to comtempt of court, commission of or incitement to an offence. (Khan 2011: 59)

Die Freiheit, speziell die der Medien, ist leider immer in Gefahr, sobald eine neue Regierung das Amt antritt. Seit Jahrzehnten führen die Medien mit der Regierung Debatten darüber, warum es nur presse-spezifische Einschränkungen gibt und warum ein Journalist nicht die gleichen Rechte wie jeder Bürger des Landes hat. Die Regierung antwortete darauf, dass dies dann möglich ist, (Vgl. Khan 2011: 59f.) „[...] if the press accepts a government-approved code of ethics, along with the government's plan for a press counsil with the power to punish newspapers and journalists.“ (Khan 2011: 59f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Journalismus-Begriffs und Begründung der Themenwahl für die Bachelorarbeit.

2. Hintergründe zu Pakistan: Überblick über Geografie, Geschichte, politische Entwicklung und soziale Struktur Pakistans.

3. Die mediale Landschaft: Detaillierte Darstellung der Medienformen, historischen Hintergründe sowie der rechtlichen Situation.

4. Die Rolle der Journalisten/innen in Pakistan: Analyse der Arbeitsbedingungen, der Qualität und der massiven Sicherheitsherausforderungen.

5. Theorien: Anwendung des Uses-and-Gratifications-Approach sowie der Selbst- und Fremdbild-Theorie zur wissenschaftlichen Fundierung.

6. Empirischer Teil: Vorstellung der Forschungsmethodik, der Leitfadeninterviews und der Datenauswertung.

7. Ergebnisse: Auswertung der Experten- und Bürgerinterviews unter Berücksichtigung der definierten Kategorien.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung des Journalismus in Pakistan und Ausblick auf die Zukunft.

Schlüsselwörter

Journalismus, Pakistan, Medienfreiheit, Investigativer Journalismus, Pressefreiheit, Politische Einflussnahme, Zensur, Medienlandschaft, Sicherheitsrisiken, Selbstbild, Fremdbild, Uses-and-Gratifications, Korruption, Qualitative Forschung, Rundfunk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Journalismus in Pakistan, seine historische Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die aktuelle Rolle der Medien im gesellschaftlichen und politischen Kontext des Landes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Schwerpunkte sind die Pressefreiheit, die Arbeitsbedingungen von Journalisten, der Einfluss politischer Eliten, die Korruption im Mediensektor sowie die Bedeutung von Radio, Fernsehen und investigativen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, herauszufinden, welchen Einfluss die Medien in Pakistan haben, welche Rolle Journalisten bei der politischen Meinungsbildung spielen und mit welchen Hindernissen sie in einem Umfeld von Zensur und Sicherheitsrisiken zu kämpfen haben.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es wird eine qualitative Forschungsmethodik angewendet, die Experten- und Bürgerinterviews nutzt, um ein tiefgreifendes Bild der journalistischen Praxis in Pakistan zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Medientheorien) und den empirischen Teil, in dem Interviews mit Journalisten und Bürgern ausgewertet werden, um die Rolle und Macht des Journalismus zu beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Pressefreiheit, Pakistan, Investigativer Journalismus, Korruption, Mediensystem und Sicherheitsherausforderungen.

Wie bewerten die Experten im Buch die aktuelle Lage der Pressefreiheit?

Die Expertenmeinungen sind geteilt: Während einige eine positive Entwicklung und eine neue Offenheit sehen, weisen andere auf die ständige Bedrohung durch Politik, Militär und extremistische Gruppen hin, die zu einer weit verbreiteten Selbstzensur führen.

Welche Rolle spielt das Internet bei der Veränderung des Journalismus in Pakistan?

Obwohl das Internet und soziale Medien laut Experten wie Salim Bukhari eine wachsende Rolle spielen, bleibt ihr volles Potenzial für investigative Recherche in Pakistan bisher weitgehend ungenutzt, da traditionelle Medien weiterhin dominieren.

Ende der Leseprobe aus 98 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Journalismus in Pakistan
Hochschule
Universität Salzburg
Veranstaltung
Bachelorseminar - Journalismusforschung
Note
2
Autor
Eram Khan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
98
Katalognummer
V212202
ISBN (eBook)
9783656399537
ISBN (Buch)
9783656401179
Sprache
Deutsch
Schlagworte
journalismus pakistan
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eram Khan (Autor:in), 2012, Journalismus in Pakistan, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212202
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  98  Seiten
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