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Gothic – Eine Szene zwischen Ästhetik und Vorurteil

Titel: Gothic – Eine Szene zwischen Ästhetik und Vorurteil

Hausarbeit , 2012 , 8 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Melanie Witthof (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Gothic - Szene ist alles andere als homogen, dennoch erkennt der Außenstehende ihre Mitglieder sofort: In schwarzen Mänteln, Kleidern und Schuhen, mit schwarzgefärbten Haaren und oftmals bleich geschminkt, inszenieren die Anhänger sich selbst und ihr vermeintlich pessimistisches Lebensgefühl. Doch wer sind diese Gothics, Schwarze oder Grufties? Was verbirgt sich hinter ihrer schwarzen Kluft? Wie ist ihre Weltanschauung? Haben sie tatsächlich etwas mit Satanismus zu tun? Und was steckt hinter dem Vorwurf, die Szene würde neuerdings rechte Tendenzen aufweisen? Auf all diese Fragen können im Rahmen dieser Arbeit selbstverständlich keine allumfassenden und klärenden Antworten gegeben werden. Dennoch möchte ich sie als „roten Faden“ nutzen, um einen pointierten Einblick in die Szene zu geben und vor allem zu klären, warum diese Szene vermutlich wie keine Zweite mit so vielen Vorurteilen behaftet ist. Diese Arbeit baut auf den Inhalten des Referates vom 05.01.2012 auf und soll diese noch vertiefen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Gothic – Eine Szene zwischen Ästhetik und Vorurteil

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vielschichtigkeit der Gothic-Szene und analysiert, warum diese Subkultur in einem hohen Maße mit Vorurteilen wie Satanismus-Vorwürfen oder rechtsextremen Tendenzen behaftet ist. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern die spezifische Ästhetik und die demonstrative Distanz zur Mehrheitsgesellschaft eine solche Stigmatisierung begünstigen oder provozieren.

  • Die Entstehung und Entwicklung der Gothic-Szene als "entpolitisierte" Jugendbewegung.
  • Die symbolische Bedeutung der Farbe Schwarz und ihre Wirkung im soziokulturellen Kontext.
  • Die Ambivalenz zwischen individueller Selbstinszenierung und dem Kokettieren mit dem "Bösen".
  • Analyse der medialen und öffentlichen Rezeption am Beispiel des "Satansmordes von Witten".
  • Die Problematik der fehlenden Abgrenzung gegenüber rechtsextremen Unterwanderungsversuchen.

Auszug aus dem Buch

Gothic – Eine Szene zwischen Ästhetik und Vorurteil

Die Gothic – Szene ist alles andere als homogen, dennoch erkennt der Außenstehende ihre Mitglieder sofort: In schwarzen Mänteln, Kleidern und Schuhen, mit schwarzgefärbten Haaren und oftmals bleich geschminkt, inszenieren die Anhänger sich selbst und ihr vermeintlich pessimistisches Lebensgefühl.

Doch wer sind diese Gothics, Schwarze oder Grufties? Was verbirgt sich hinter ihrer schwarzen Kluft? Wie ist ihre Weltanschauung? Haben sie tatsächlich etwas mit Satanismus zu tun? Und was steckt hinter dem Vorwurf, die Szene würde neuerdings rechte Tendenzen aufweisen? Auf all diese Fragen können im Rahmen dieser Arbeit selbstverständlich keine allumfassenden und klärenden Antworten gegeben werden. Dennoch möchte ich sie als „roten Faden“ nutzen, um einen pointierten Einblick in die Szene zu geben und vor allem zu klären, warum diese Szene vermutlich wie keine Zweite mit so vielen Vorurteilen behaftet ist. Diese Arbeit baut auf den Inhalten des Referates vom 05.01.2012 auf und soll diese noch vertiefen.

Zusammenfassung der Kapitel

Gothic – Eine Szene zwischen Ästhetik und Vorurteil: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit einer eindeutigen Definition der Gothic-Szene und führt in die Problematik der stigmatisierenden Vorurteile ein, denen sich die Anhänger gegenübersehen.

Schlüsselwörter

Gothic-Szene, Schwarze Szene, Subkultur, Ästhetik, Vorurteil, Satanismus, Satansmord von Witten, Provokation, Rechtsextremismus, Identität, Symbolik, Grufties, gesellschaftliche Normen, Inszenierung, Musik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Gothic-Szene im Hinblick auf die zahlreichen Vorurteile und Stigmatisierungen, denen sie ausgesetzt ist, und untersucht die Rolle der szeneinternen Ästhetik bei deren Entstehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Symbolik der Farbe Schwarz, die Abgrenzung zur Mehrheitsgesellschaft, die Rezeption durch Massenmedien sowie die Anfälligkeit für rechtsextreme Unterwanderungsversuche.

Welche zentrale Forschungsfrage verfolgt die Autorin?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, warum die Gothic-Szene in besonderem Maße mit negativen gesellschaftlichen Vorurteilen behaftet ist und inwieweit die Szene durch ihr eigenes Verhalten und ihre Ästhetik zu diesen Vorurteilen beiträgt.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Arbeit nutzt einen soziologischen Ansatz, der auf bestehender Literatur zu Jugendkulturen sowie auf einer vertieften Ausarbeitung eines vorangegangenen Referats basiert.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung der Szene, die soziologische Bedeutung von Farben, die Inszenierung des "Bösen" und führt Fallbeispiele wie den sogenannten "Satansmord von Witten" an, um die Reaktion der Szene auf öffentliche Vorwürfe zu illustrieren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Wesentliche Begriffe sind Gothic-Szene, Subkultur, Satanismus, Vorurteil, gesellschaftliche Identität und Ästhetik.

Warum wird der "Satansmord von Witten" im Dokument thematisiert?

Das Beispiel dient dazu, die öffentliche Verbindung zwischen Gothic-Szene und Satanismus aufzuzeigen und zu prüfen, wie die Szene bzw. ihre Bands auf explizite Vorwürfe der Gewalttätigkeit reagieren.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der "Provokation" innerhalb der Szene?

Die Arbeit kritisiert, dass die Szene einerseits als tiefgründig wahrgenommen werden will, gleichzeitig aber die bewusste Provokation durch düstere Symbole als bloßes "Spiel" nutzt, was ungewollt das Klischeebild der Szene verstärkt und ihr damit schadet.

Gibt es innerhalb der Szene Bestrebungen, sich von rechten Tendenzen abzugrenzen?

Ja, es existieren Initiativen wie "Grufties gegen Rechts", jedoch zeigt die Analyse, dass diese auf eine teilweise naive oder desinteressierte Grundhaltung innerhalb der Szene stoßen, was die politische Unterwanderung begünstigen kann.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gothic – Eine Szene zwischen Ästhetik und Vorurteil
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Soziologie)
Note
1,0
Autor
Melanie Witthof (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
8
Katalognummer
V212899
ISBN (eBook)
9783656409243
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gothic eine szene ästhetik vorurteil
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Witthof (Autor:in), 2012, Gothic – Eine Szene zwischen Ästhetik und Vorurteil, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212899
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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