Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Derivate - Alles auf Zeit 3
2.1 Einführung in die Welt der Termingeschäfte 3
2.2 „Underlying“ - Basis der Derivate 5
3. „Forwards und Futures“ 6
3.1 Forwards - „OTC“ 6
3.2 Futures - „Zukunftsbörsenhandel“ 6
4. Fallbeispiel 8
4.1 Forwards 8
4.2 Futures 11
5. „Forwards vs. Futures” - Zusammenfassung 13
6. Händlertypen 15
6.1 Die Hebelwirkung („Leverageeffekt”) 16
7. Chancen und Risiken 17
8. Resümee: „Gier frisst Hirn!” 19
Literaturverzeichnis 21
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Derivate - Alles auf Zeit
2.1 Einführung in die Welt der Termingeschäfte
2.2 „Underlying“ - Basis der Derivate
3. „Forwards und Futures“
3.1 Forwards - „OTC“
3.2 Futures - „Zukunftsbörsenhandel“
4. Fallbeispiel
4.1 Forwards
4.2 Futures
5. „Forwards vs. Futures“ - Zusammenfassung
6. Händlertypen
6.1 Die Hebelwirkung („Leverageeffekt“)
7. Chancen und Risiken
8. Resümee: „Gier frisst Hirn!“
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die grundlegende Funktionsweise von derivativen Termingeschäften, insbesondere von Forwards und Futures. Ziel ist es, deren Anwendungschancen sowie Risikopotenziale darzustellen, kritisch zu bewerten und die Rolle dieser Instrumente im heutigen Finanzmarkt zu hinterfragen.
- Grundlagen der Termingeschäfte und des Underlyings
- Differenzierung zwischen OTC-Handel (Forwards) und Börsenhandel (Futures)
- Praktisches Fallbeispiel zur Terminkursberechnung
- Kategorisierung der Händlertypen (Hedger, Spekulanten, Arbitrageure)
- Analyse von Chancen, Risiken und der Hebelwirkung (Leverageeffekt)
Auszug aus dem Buch
2.2 „Underlying“ – Basis der Derivate
Das Underlying bezeichnet den Bezugswert eines derivativen Finanzinstrumentes. Dieser ist variabel und wird auf Grundlage des Gegenstandswertes bestimmt. So können Zinsen, Devisen, Aktien, Rohstoffe oder auch andere Güterpreise als Bezugsbasis bestimmt werden; auch Derivate selbst können als Bestimmungsgröße dienen.
Handelt es sich um einen Rohstoff, so ist zu ergänzen, dass bei dem Underlying eine Qualitätsgradeinordnung unabdingbar ist, um einen vergleichbaren qualitativen Bezugswert ermitteln zu können. Schlussendlich ist die bilaterale Einverständniserklärung der betreffenden Vertragsparteien über den Vertragsgegenstand entscheidend, um ein Geschäft wirksam zu gestalten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die Komplexität der Finanzmärkte und leitet zur Fragestellung über, warum derivative Termingeschäfte trotz ihrer Risiken als Instrumente der Geldanlage existieren.
2. Derivate - Alles auf Zeit: Das Kapitel erläutert die Einordnung von Derivaten in Termingeschäfte sowie die Bedeutung des Underlyings als Basiswert für diese Instrumente.
3. „Forwards und Futures“: Hier werden die beiden Kerninstrumente – außerbörsliche Forwards und börsengehandelte Futures – in ihrer Funktionsweise und Struktur definiert.
4. Fallbeispiel: Anhand eines konkreten Devisentermingeschäfts werden die Berechnung eines Terminkurses sowie die Praxis der Settlement-Kurse anschaulich demonstriert.
5. „Forwards vs. Futures“ - Zusammenfassung: Die wesentlichen strukturellen Unterschiede zwischen Forwards und Futures werden in einem übersichtlichen Vergleich gegenübergestellt.
6. Händlertypen: Das Kapitel klassifiziert Marktteilnehmer in Absicherer, Spekulanten und Arbitrageure und erklärt das Phänomen der Hebelwirkung.
7. Chancen und Risiken: Eine Bewertung der Vor- und Nachteile von Termingeschäften, unter Berücksichtigung von Absicherungsmöglichkeiten und existenzbedrohenden Marktrisiken.
8. Resümee: „Gier frisst Hirn!“: Das Fazit kritisiert den spekulativen Missbrauch von Finanzinstrumenten und fordert eine verantwortungsvollere Regulierung der Märkte.
Schlüsselwörter
Derivate, Termingeschäfte, Forwards, Futures, Underlying, OTC-Handel, Terminbörse, Clearingstelle, Leverageeffekt, Hedging, Spekulation, Arbitrage, Zinsparität, Finanzkrise, Regulierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Funktionsweise und den Risiken derivativer Termingeschäfte, specifically Forwards und Futures.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind der Handel mit Basiswerten, die Struktur von Kontrakten, die Marktrollen der Händlertypen und die Bewertung von Chancen und Risiken.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vorstellung von Forwards und Futures sowie eine kritische Bewertung ihres Nutzens und ihrer Gefahren für Anleger.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive Analyse in Verbindung mit einem konkreten mathematischen Fallbeispiel zur Terminkursberechnung angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Definitionen der Instrumente, ein praktisches Fallbeispiel für Währungstermingeschäfte, die Differenzierung der Händlertypen sowie die Analyse des Leverageeffekts.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Derivate, Forwards, Futures, Leverageeffekt, Hedging und Spekulation.
Wie unterscheidet sich ein Forward von einem Future konkret?
Ein Forward ist ein individueller, außerbörslicher Vertrag (OTC), während ein Future ein standardisiertes, an einer Börse gehandeltes Produkt mit täglicher Abrechnung ist.
Was bedeutet das "Margin" im Kontext von Futures?
Das Margin ist eine Sicherheitsleistung (Kaution) des Marktteilnehmers, die bei nachteiligen Preisveränderungen fällig wird, um die Erfüllung des Kontrakts zu gewährleisten.
Warum wird im Resümee von „Gier frisst Hirn“ gesprochen?
Der Autor warnt davor, dass Gewinnstreben und Spekulationen oft die Risikowahrnehmung trüben, was im Extremfall zu Kettenreaktionen und existenziellen Verlusten führen kann.
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- Alexander Kuhn (Author), 2012, Derivate - Fluch oder Segen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213117