Judenvernichtung. Die Bedeutung der Wehrmacht und der Einsatzgruppen


Hausarbeit (Hauptseminar), 1998
20 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Der Plan der Judenvernichtung/Der Befehl

3. Die Rolle der Einsatzgruppen
3.1. ... während des Überfalls auf Polen
3.2. ...während des Rußlandfeldzuges
3.2.1. Die Organisation
3.2.2. Die Durchführung

4. Die Wehrmacht
4.1. Die Rolle der Wehrmacht
4.1.1. Die Wehrmacht schaute zu
4.1.2. Die Wehrmacht unterstützte
4.1.3. Eigenständige Aktionen und direkte Beteiligung

5. Schlußbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die gegenwärtig durch den deutschsprachigen Raum ziehende Wehrmachtausstellung des Hamburger Institutes für Sozialforschung machte in diesem Frühjahr in Dresden Station. Bereits an den bisherigen Ausstellungsorten zeigte sich, dass das Thema der Judenvernichtung während des Zweiten Weltkrieges und dabei speziell die Beteiligung der Wehrmacht nach wie vor von hoher Brisanz ist. Entsprechende Besucherzahlen, kontroverse Diskussionen und Demonstrationen im Umfeld der Ausstellung belegen dies. Auch in Dresden war eine beachtliche Resonanz zu verzeichnen. Die Dresdner besuchten die Wehrmachtausstellung weitaus zahlreicher, als von den Organisatoren erwartet. Eine über einhundert Meter lange Warteschlange vor dem Gebäude der Technischen Sammlungen war keine Seltenheit. Dieses große Interesse war nicht zwingend zu erwarten insbesondere deswegen, da in der DDR die Beteiligung der Wehrmacht bei der Judenvernichtung bereits in den Schulbüchern nachzulesen, also allgemein bekannt war und kaum angezweifelt wurde[1]. Dass das Thema jedoch auch hier differenziert betrachtet wird, beweist z.B. die zurückhaltende Herangehensweise der Stadt bei der Zuweisung der Räumlichkeiten für die Ausstellung[2] ebenso wie die Verweigerung einer Stellungnahme, die Presseleute vom Oberbürgermeister[3] der Stadt zur Ausstellung in deren Vorfeld erbaten. Auch in der Ausstellung selbst, in einem eigens dafür eingerichteten Diskussionsraum sowie in den parallel stattfindenden Foren in anderen Räumlichkeiten der Stadt wurde teilweise heftig über das Thema debattiert.

In der Frage, wer wie bei dem grässlichen Völkermord an den Juden während des Zweiten Weltkrieges beteiligt war, herrscht offenbar auch nach über 50 Jahren in dem Volk, aus dem der Plan und die Mörder kamen, noch keine Klarheit. Verdrängung, Verharmlosung, Verleugnung, ungenaue und tendenziöse Nachforschungen bestimmen das Bild zu einem beträchtlichen Teil. Demgegenüber gibt es aber auch Eingestehen von Schuld und Mitschuld, den Willen zur Aufarbeitung und Wiedergutmachung (sofern dies überhaupt möglich ist) und Bestrebungen, die Wahrheit ohne wenn und aber herauszufinden und öffentlich zu machen.

Die Grundfragen, um die es dabei geht, sind: Wie war das Morden in dieser Größenordnung möglich? Was befähigt Menschen dazu, derartige Ideen zu entwickeln, Pläne zu ihrer Durchführung auszuarbeiten und durchzuführen? Warum ließ sich ein Volk einspannen in diese grausame Maschinerie des Todes und warum gab es so wenig Gegenwehr aus dem deutschen Volk? Klarheit in diesen Fragen ist Grundvoraussetzung dafür, dass derartiges nie wieder möglich wird. Dass dieser Gedanke nicht abwegig ist zeigen Tendenzen in Deutschland selbst[4] und auch Geschehnisse in anderen Ländern, wie z.B. das Völkermorden im ehemaligen Jugoslawien oder in Ruanda.

Einen Baustein bei der Klärung dieser Fragen bilden die Nachforschungen dazu, wer tatsächlich an den Mordaktionen beteiligt war sowie in welchem Maß und in welchen Rahmen dies geschah. So soll in dieser Arbeit auf der Grundlage von Literaturrecherchen näher beleuchtet werden, welche Rolle Einsatzgruppen und Wehrmacht bei der so genannten ‘Endlösung der Judenfrage’ spielten. Beide Kriegskörper waren im praktischen Ablauf der Kriegshandlungen offenbar eng miteinander verknüpft und in ihren Aktionen aufeinander abgestimmt. Für beide stellt sich heute die Frage nach der tatsächlichen Beteiligung am Völkermord in dieser offensichtlichen Zusammenarbeit. Während für die Einsatzgruppen eine Hauptlast bereits von vornherein als allgemein bekannt zugrunde gelegt werden kann und ihre Analyse hauptsächlich dazu dient, die Position der Wehrmacht genauer zu bestimmen, ist bei letzterer diese Frage für die Allgemeinheit offenbar noch nicht so klar zu beantworten und bedarf einer eingehenden Untersuchung. Diesem Anliegen ist die Wehrmachtaustellung gewidmet und auch die vorliegende Arbeit bewegt sich in diesem Rahmen[5].

Ich möchte dabei im nächsten Abschnitt einführend kurz auf den Aspekt der Befehle bzw. der Anweisungen zum Mord am jüdischen Volk eingehen, um anschließend die Rolle der Einsatzgruppen zu skizzieren. In einem vierten Punkt werde ich dann die Position der Wehrmacht im Rahmen der Judenvernichtung untersuchen um im fünften und letzten Punkt zusammenfassend auf die
Thematik einzugehen.

2. Der Plan der Judenvernichtung/Der Befehl

Am 30.01.1939 kündigt Hitler vor dem Reichstag die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" (Ferin u.a., 173) für den Fall des Krieges an. Dem vorangegangen sind bereits 6 Jahre der Diskriminierung, der Verfolgung und des Ermordens von Juden in Deutschland selbst. Realität geworden sind die Verbannung der Juden aus öffentlichem Dienst und Kulturleben, das Nürnberger Gesetz zu ihrem Ausschluss aus der ‘Reichsbürgerschaft’ (vgl. Klee u.a., 268), das ‘Blutschutzgesetz’ und das ‘Gesetz zur Änderung der Gewerbeordnung’ zu ihrer weiteren gesellschaftlichen Isolierung, die ‘Reichskristallnacht’[6], die Errichtung der ersten Konzentrationslager u.a.m. Für Hitler war der Sinn des Ostfeldzuges nicht nur die Gewinnung neuen Lebensraumes für das deutsche Volk. Dieser Krieg sollte ein Krieg der Weltanschauungen (vgl. Ueberschär, 49) sein und der Vernichtung des europäischen Judentums dienen. Der Krieg, insbesondere der Rußlandfeldzug, war also von vornherein als Vernichtungskrieg gegen die „bolschewistische Führungsschicht, die jüdische Bevölkerung, Partisanen und andere Widerstandsträger sowie ‘rassisch Minderwertige“ (Kohl, 42) geplant. Speziell die systematische Ausrottung sämtlicher Juden war integraler Bestandteil des Vernichtungsplanes.

Sofort nach dem Einfall in Polen im September 1939 wurde dort mit der Ermordung von Juden begonnen. Bis zum November wurden so 15000 Juden und polnische Intellektuelle umgebracht (Gutman, 395). Die anfangs angestrebte Aussiedlung der Juden aus deutschen Gebieten, die der Begriff ‘Endlösung der Judenfrage’ vorerst auch nur umfasste, wurde sehr schnell umgewandelt in ihre ‘Vernichtung’. Die deutsche Führung unter Hitler hatte recht bald erkannt, dass eine Zwangsaussiedlung in diesen Größenordnungen äußerst schwierig bis unmöglich war.[7] Mit dem Einfall in die Sowjetunion begann der Völkermord in den uns heute bekannten Ausmaßen anzulaufen. Ab Juni 1941 werden nacheinander die sowjetischen, die deutschen, die polnischen und die übrigen europäischen Juden erschossen, erschlagen und vergast. Am Ende des Zweiten Weltkrieges haben insgesamt ca. 6 Millionen Juden[8] (Meyers Lexikon) unter der deutschen Gewaltherrschaft ihr Leben verloren.

Der Nachweis der Planung dieses Völkermordes und der Anweisungen und Befehle, die zu seiner Durchführung gegeben wurden, gestaltet sich schwierig, da es kaum schriftliche Befehle aus der obersten Führungsreihe gibt. Die deutsche Führung wusste offensichtlich sehr wohl, was genau sie da vorhatte, welche Tragweite dies auch international haben würde. Es ist anzunehmen, dass ihr das Verbrecherische ihres Tuns also bewusst war. Die konkreten Befehle zum Mord an den Juden wurden nämlich zum größten Teil nur mündlich und auf Versammlungen von Führungskräften erteilt. Schriftliche Befehle bezogen sich dann in der Regel auf diese mündlichen Anordnungen und griffen interne Redewendungen wie z.B. die bekannten Begriffe der „Endlösung“ und des „Führerbefehls“ wieder auf. Für alle Eingeweihten war also klar, was gemeint wurde und worauf sich der spezielle Befehl bezog. Ein erster direkter Befehl Hitlers, der als absolute Führerpersönlichkeit allein als Auslöser in Frage kommt, wird für den März 1941 vermutet (vgl. Ueberschär, 55). Für die These eines längeren führungsinternen Entscheidungsprozeßes bezüglich der Ermordung der Juden (ebd.) spricht dabei die Tatsache, dass lange vor diesem Befehl und der bekannten Wannsee-Konferenz im Januar 1942 bereits mit der Durchführung begonnen worden war[9]. Die Mörder auf den unteren Ebenen wussten also bereits 1939 mit dem Einmarsch in Polen, was von ihnen erwartet wurde. Die dann erfolgten Befehle stützten sich offenbar auch auf die Rückmeldungen von unten, insbesondere was die Form der Durchführung des Mordens anging. So kam man erst im Laufe des Rußlandfeldzuges davon ab, die Opfer in Massenhinrichtungen zu erschießen, da diese „harten körperlichen Strapazen“ (Klee u.a., 65) für die Schützen eine „erhebliche seelische Belastung“ (Klee u.a., 64) darstellten und diese Tötungsart ‘kapazitiv’ nicht für eine endgültige Lösung des Judenproblems in Frage kam. Die darauf folgende Vergasungspraxis der Nazis ist hinlänglich bekannt. Die Nazibüttel begannen ihr Handwerk bereits bevor der Vernichtungsplan vollständig ausgereift vorlag. Der ideologische Hintergrund der nazistischen Weltanschauung und Propaganda ist dabei als wesentlicher Nährboden für den vorauseilenden Gehorsam anzusehen.

Ein schriftlicher Befehl aus der obersten Führungsreihe für die ‘Endlösung der Judenfrage’, ein direkter Befehl für das Morden, ist also nicht überliefert. Entweder gab es keinen oder er wurde vernichtet[10]. Auf spezielle Fälle von Anweisungen und Befehlen aus den untergeordneten Ebenen werde ich in den folgenden Punkten noch eingehen.

3. Die Rolle der Einsatzgruppen ...

Die Einsatzgruppen waren Hitlers Hauptwerkzeug bei der Durchführung seines grausamen Planes. Sie waren speziell zu dem Zweck gebildet worden, das eroberte Land hinter den vorrückenden Militäreinheiten zu ‘befrieden’ und von potentiellen Widerständlern zu ‘säubern’. Sie waren organisatorisch für die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung vorgesehen.

3.1. ... während des Überfalls auf Polen

Für den Einmarsch in Polen wurden 6 Einsatzgruppen I bis VI gebildet, die in 15 Einsatzkommandos untergliedert waren, eins für jedes Armeekorps. So existierten 15 Einsatzkommandos mit je 120 bis 150 Mann (vgl. Gutman, 393). Bereits an diesem Zuordnungsverhältnis wird deutlich, dass es zwischen Einsatzgruppen und Wehrmacht eine direkte Verbindung und eine direkte Zusammenarbeit gab. Rekrutiert wurden die Einsatzgruppen aus Mitgliedern der Schutzstaffel (SS), des Sicherheitsdienstes (SD) und der Sicherheitspolizei (SiPo). Es handelte sich also durchaus um völlig normale Männer, die bereits vorher innerhalb des Reiches in Staatsdiensten standen. Bereits im August 1939 hatte Reinhardt Heydrich, damaliger Chef des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) „Richtlinien für den auswärtigen Einsatz“ in Zusammenarbeit mit Eduard Wagner, dem Generalquartiermeister des Heeres, ausgearbeitet. Danach waren die Einsatzgruppen bestimmt für die „Bekämpfung aller reichs- und deutschfeindlichen Elemente im Feindesland rückwärts der fechtenden Truppe“ (Gutman, 394). Diese Bekämpfung schloss, auch wenn das nicht direkt so aus diesen Richtlinien hervorgeht, „Terrormaßnahmen gegen Juden und polnische Intellektuelle ein.“ (ebd.). Am 21. September 1939 wies Heydrich diese Einheiten an, die Juden in größeren Städten zusammenzufassen sowie ihre Konzentrierung und weitere Maßnahmen gegen sie mit Zivilverwaltung und militärischer Führung abzustimmen (vgl. Gutman, 395).

3.2. ...während des Rußlandfeldzuges

3.2.1. Die Organisation

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion erfuhren die Einsatzgruppen eine neue Gliederung. Diesmal wurden 4 Einsatzgruppen A bis D gebildet, jeweils in einer Stärke von 500 bis 1000 Mann (vgl. Gutman, 396), die weiter in Sonder- und Einsatzkommandos untergliedert wurden. Einsatzbereiche waren dabei das Baltikum für die Gruppe A, Weißrußland für die Gruppe B, die mittlere und südliche Ukraine für die Gruppe C sowie die südliche Ukraine, die Krim und der Kaukasus für die Gruppe D. Wieder setzten sie sich aus Männern der SS, des SD, der SiPo und später auch der Feuerwehr zusammen. In ihren Einsatzgebieten wurden sie häufig durch einheimische judenfeindliche Kräfte unterstützt. Unterstellt waren sie dem RSHA unter Heydrich bzw. dem Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei Himmler, der von Hitler mit der Durchführung der Sondermaßnahmen innerhalb des Unternehmens „Barbarossa“, des Überfalls auf die SU, betraut worden war. Diese Sondermaßnahmen enthielten die Richtlinien zur Verwaltung der besetzten Ostgebiete und den mündlichen Befehl zur allgemeinen Judenvernichtung (vgl. Krausnik, 89). „Im Operationsgebiet des Heeres erhält der Reichsführer SS zur Vorbereitung der politischen Verwaltung Sonderaufgaben im Auftrage des Führers, die sich aus dem endgültig auszutragenden Kampf zweier entgegengesetzter politischer Systeme ergeben. Im Rahmen dieser Aufgaben handelt der Reichsführer SS selbständig und in eigener Verantwortung ... Der Reichsführer SS sorgt dafür, daß bei Durchführung seiner Aufgaben die Operationen nicht gestört werden. Näheres regelt das OKH (Oberkommando des Heeres, d. Verf.) mit dem Reichsführer SS unmittelbar.“ (Gutman, 396). Hier wieder ein Hinweis auf die Verknüpfung von Wehrmacht und Einsatzgruppen, die laut Weisung bei Erfüllung der Aufgaben im Hinterland eng zusammenzuarbeiten hatten. Auch in einem Befehl des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, vom 28. April 1941 heißt es dazu, die Einsatzgruppen seien „berechtigt, im Rahmen ihres Auftrages in eigener Verantwortung gegenüber der Zivilbevölkerung Exekutivmaßnahmen zu treffen.“ (Krausnik, 89). Ihr offizieller Auftrag bestand also in der Bekämpfung ‘staats- und reichsfeindlicher Bestrebungen bzw. Elemente’ im Operationsgebiet, soweit diese nicht der feindlichen Wehrmacht eingegliedert waren. Ein Großteil der Weisungen von Heydrich und Himmler an die Einsatzgruppen erfolgten mündlich, z.B. auf Versammlungen von Führungsoffizieren. In einem Schreiben Heydrichs vom 02. Juli 1941 an die im Osten eingesetzten höheren SS- und Polizeiführer heißt es: „Zu exekutieren sind alle Funktionäre der Komintern (wie überhaupt die kommunistischen Berufspolitiker schlechthin), die höheren, mittleren und radikalen Funktionäre der Partei, der Zentralkomitees, Volkskommissare, Juden in Partei- und Staatsstellungen, sonstige radikale Elemente (Saboteure, Propagandeure, Heckenschützen, Attentäter, Hetzer usw.)“ (Krausnik, 90). Die dazu nötigen Überprüfungen waren von vornherein unwahrscheinlich. Dies beweisen spätere Anweisungen und auch die Zahl der Tötungen in kürzester Zeit. Die schon erwähnten Anweisungen erfolgten bereits im Vorfeld des Rußlandfeldzuges, so daß spätere schriftliche Befehle nur noch konkretisierten und korrigierten. Die Geheimhaltung bei der Vergabe der Befehle zu den Massentötungen und die angestrebte Ausgrenzung der Wehrmacht aus diesem Aufgabenbereich[11] erwecken den Eindruck, dass auf allen Ebenen der Hierarchie Bedenken hinsichtlich der durchgeführten Morde bestand nach dem Muster: ‘Wenn das herauskommt, dann gnade uns Gott’. Verstärkt wurden derartige Befürchtungen nicht zuletzt auch durch Anfragen von Befehls-empfängern aus den unteren Führungsebenen, wer denn für diese Aktionen die Verantwortung übernehme. Auch bei den Rückmeldungen über durchgeführte Exekutionen an das RSHA wurde retuschiert. Erschießungen von Juden wurden so als Vergeltungsmaßnahmen „feindseliger Handlungen seitens jüdischer Landeseinwohner“ (Krausnik, 98) bezeichnet. Diese ‘feindseligen Handlungen’ hatte es so natürlich nie gegeben.

[...]


[1] Für den ‘gelernten’ DDR-Bürger bot die Ausstellung so auch nichts grundsätzlich Neues.

[2] Angemessen wären sicher ein weniger dezentral gelegener Ort und größere Räumlichkeiten gewesen.

[3] OB Wagner, CDU

[4] Dazu zähle ich neben neonazistischen Bewegungen auch die gegensätzlichen Auffassungen bei der Frage der Verantwortlichkeit für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.

[5] Dies natürlich auf der mir möglichen Ebene.

[6] In ihrem Verlauf wurden über 90 Juden ermordet (Klee u.a., 269)

[7] Als ein möglicher Verbannungsort stand, geschichtlich nicht neu, Madagaskar zur Debatte.

[8] In der Literatur kursieren dazu unterschiedliche Zahlen.

[9] Zum Zeitpunkt der Wannsee-Konferenz lief die Mordmaschinerie bereits auf Hochtouren.

[10] Hier zwingt sich förmlich die Parallele zum DDR-Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze auf, der ebenfalls nicht nachweisbar ist und von dem im Nachhinein niemand etwas gewusst haben will.

[11] um die Zahl der ‘Mitwisser’ möglichst gering zu halten

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Judenvernichtung. Die Bedeutung der Wehrmacht und der Einsatzgruppen
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Hauptseminar: Soziologie des Nationalsozialismus
Note
1,0
Autor
Jahr
1998
Seiten
20
Katalognummer
V213916
ISBN (eBook)
9783656421535
ISBN (Buch)
9783656423539
Dateigröße
575 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wehrmacht, Rolle, Judenvernichtung, Einsatzgruppen, SS
Arbeit zitieren
M.A. Soziologie Rene Stauß (Autor), 1998, Judenvernichtung. Die Bedeutung der Wehrmacht und der Einsatzgruppen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213916

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