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Der Bibliolog

Title: Der Bibliolog

Term Paper , 2011 , 11 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christina Riederer (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Schon seit mehreren Jahren kann ein stetig sinkendes Interesse der Gesellschaft an Kirche und somit den Gottesdienstbesuchen festgestellt werden. Zwar gehen nach einer Studie der Konrad Adenauer Stiftung zweidrittel der Bürger, nach eigener Einschätzung, mindestens einmal im Jahr in die Kirche und immerhin zwanzig Prozent mindestens einmal im Monat, dennoch sind diese Zahlen im Vergleich zu früheren Jahren sehr gering. Dabei muss jedoch zwischen den Generationen unterscheiden werden: Vor allem die jugendliche Bevölkerung geht weitaus weniger häufig in die Kirche, als dies die ältere Generation tut. Diese „Kirchenferne“ bedeutet allerdings nicht, dass die Menschen unreligiös sind. Häufig ist ein Grund des Fernbleibens vom Gottesdienst lediglich die Langeweile. Dabei muss eine Andacht heut zu tage gar nicht trocken und leblos sein. Ein gutes Beispiel für eine interessante Art der Gestaltung eines Gottesdienstes stellt der Bibliolog dar, der nun im Anschluss vorgestellt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in den Bibliolog

2.1 Was ist ein Bibliolog

2.2 Die Entstehung des Bibliologs

2.3 Die Leitung des Bibliologs

3. Die einzelnen Schritte des Bibliologs

3.1 Die Textauswahl

3.2 Die Vorbereitung des Bibliologs

3.3 Der Prolog

3.4 Die Hinführung

3.5 Die Techniken im Bibliolog

3.5.1 Das echoing

3.5.2 Das interviewing

3.6 Der Epilog und das Deroling

4. Die Weiterarbeit nach dem Bibliolog

5. Die Unterscheidung zwischen Bibliolog und Bibliodrama

6. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht den Bibliolog als methodischen Zugang zur lebendigen Auseinandersetzung mit biblischen Texten. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Methode durch das kreative Ausfüllen von Textlücken („Zwischenräume“) einen persönlichen und aktuellen Zugang zur Bibel ermöglicht, um somit der abnehmenden Bindung an kirchliche Gottesdienste durch eine attraktive und partizipative Gestaltung entgegenzuwirken.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des Bibliologs
  • Methodische Schritte der Vorbereitung und Durchführung
  • Die Rolle der Leitung als „Facilitator“
  • Techniken des Echoing und Interviewing zur vertieften Textarbeit
  • Abgrenzung der Methode zum Bibliodrama

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Textauswahl

An erster Stelle steht die Auswahl eines geeigneten Textes aus der Bibel, welcher von der Leitung getroffen wird. Theoretisch eignen sich hierfür zwar alle biblischen Texte, doch gibt es einige Kriterien, die die Entscheidung eingrenzen. Es bietet sich an, zuerst einmal die Gruppe, mit der man den Bibliolog durchführen möchte, in den Blick zu nehmen: „[...] [W]elche Themen [könnten] die Teilnehmenden möglicherweise beschäftigen, zu welchen Texten [finden] sie einen raschen Zugang, mit welchen Gestalten [können] sie sich gut identifizieren.“ Als nächstes orientiert man sich am Kontext, in welchem der Bibliolog stattfinden soll: Möchte man ihn in einem Gottesdienst durchführen, sollte man seinen Ort im Kirchenjahr bedenken. Soll der Bibliolog im Schulunterricht stattfinden, kann der Lehrplan als Orientierungshilfe genutzt werden. Auch die eigenen Vorlieben der Leitung können die Textauswahl erleichtern. Weiterhin sind für die Eignung des Textes folgende Kriterien wichtig: Der Text sollte einen erzählenden Charakter besitzen und eine Handlung enthalten, denn diese „[...] eignen sich für einen Bibliolog besser als Brieftexte, Reflexionen oder Genealogien.“ Weiterhin sollte der Text von „menschlichen Erfahrungen und Beziehungen“ berichten. „Erfahrungen von Menschen in der Bibel, die Menschen heute nachvollziehen können und möglicherweise aus eigenem Erleben kennen, schaffen eine Nähe zum Text und erleichtern die Identifikation mit den biblischen Gestalten.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert das sinkende Interesse an Gottesdiensten und stellt den Bibliolog als Methode zur aktiven Gestaltung vor.

2. Einführung in den Bibliolog: Dieses Kapitel definiert den Bibliolog als hermeneutischen Zugang, beleuchtet seine Entstehung durch Peter Pitzele und beschreibt die Rolle der Leitung.

3. Die einzelnen Schritte des Bibliologs: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert den Prozess von der Textauswahl über die Vorbereitung, den Prolog, die spezifischen Techniken (Echoing/Interviewing) bis hin zum Epilog.

4. Die Weiterarbeit nach dem Bibliolog: Hier wird erläutert, wie Erkenntnisse aus dem Bibliolog in weiterführenden Gesprächen oder Aufbaukursen vertieft werden können.

5. Die Unterscheidung zwischen Bibliolog und Bibliodrama: Das Kapitel arbeitet die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Methoden heraus, insbesondere hinsichtlich der zeitlichen Dauer, der körperlichen Aktivität und der Strukturierung.

6. Schluss: Der Abschluss betont die vielseitige Einsetzbarkeit des Bibliologs in verschiedenen Zielgruppen und Altersstufen.

Schlüsselwörter

Bibliolog, Bibelauslegung, Hermeneutik, Gottesdienst, Peter Pitzele, Bibliodrama, Echoing, Interviewing, Textarbeit, Partizipation, Religionspädagogik, Bibel, Gruppendynamik, Rollenspiel, Gemeindearbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Methode des Bibliologs als innovativen Weg, biblische Texte in Gemeinde- oder Bildungskontexten lebendig und erfahrbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Bibliologs, die praktische Durchführung, die Rolle der Leitenden und die methodische Abgrenzung zum Bibliodrama.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch den Bibliolog eine tiefere Identifikation mit biblischen Gestalten ermöglicht wird, um der Entfremdung von Kirche und Gottesdienst entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der fachwissenschaftlichen Literatur und der methodischen Konzepte von Uta Pohl-Patalong und Peter Pitzele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert den gesamten Prozess eines Bibliologs, von der Auswahl des Textes und der Vorbereitung bis hin zur konkreten Durchführung mittels spezifischer Techniken wie Echoing und Interviewing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Bibliolog, Bibelauslegung, Hermeneutik, Partizipation, Gruppendynamik und die Abgrenzung zum Bibliodrama.

Warum ist die „Schwelle“ im Bibliolog so wichtig?

Die Schwelle markiert den Übergang, an dem die Teilnehmer die Gegenwart verlassen und in die Rolle einer biblischen Gestalt schlüpfen, um sich auf das „In-der-Geschichte-Sein“ einzulassen.

Warum ist das Echoing ein essentielles Werkzeug der Leitung?

Das Echoing dient als Sprachrohr, das die Äußerungen der Teilnehmer aufnimmt, verstärkt und für die gesamte Gruppe hörbar macht, ohne dabei eigene Interpretationen der Leitung hinzuzufügen.

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Details

Title
Der Bibliolog
College
University of Augsburg  (Evangelische Theologie)
Grade
2,0
Author
Christina Riederer (Author)
Publication Year
2011
Pages
11
Catalog Number
V214643
ISBN (eBook)
9783656429722
ISBN (Book)
9783656435167
Language
German
Tags
bibliolog
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Riederer (Author), 2011, Der Bibliolog, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214643
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