Fachmessen in Deutschland sind Branchentreffpunkte, sie bieten beinahe unbegrenzte Möglichkeiten. Die weltweit führenden Messen fast aller Branchen finden hier statt.
„Verkaufen ist die Pflicht des Marketing, die Messe ist die Kür.“
Diese Diplomarbeit soll nun grundlegend am Beispiel der Messebeteiligungen von Non-Food-Catering-Unternehmen beschreiben, welche Faktoren eine erfolgreiche Durchführung beinhalten.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Grundlagen des Messewesens
2.1 Der Begriff „Messe“
2.2 historische Entwicklung der Messe
2.3 Wirtschaftliche Situation der Messewirtschaft und ihre Bedeutung
2.4 Trends 2010 & Vorausschau
2.5 Unterscheidung verschiedener Messetypen
2.6 Komplexitätsmerkmale der Dienstleistung Messe
3 Grundlagen des Non-Food-Catering
3.1 Definition des Begriffs
3.2 historische Entwicklung des Non-Food-Catering
3.3 Besonderheiten der Dienstleistung
3.4 Ausblick
4 Sonderform – (Non-Food-) Catering auf Messen
4.1 Gastronomie-/Restaurant-Konzepte: Messerestaurant
4.2 Event-/Standcatering
4.3 Organisation
4.4 Projektplanung und –durchführung
4.5 Beratung/Dienstleistung
4.6 Kommunikation
4.7 Trends
5 Messebeteiligungsprozess
6 Kritische Würdigung
7 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit untersucht die Faktoren für eine erfolgreiche Messebeteiligung unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Non-Food-Caterern, um bestehende Defizite aufzudecken und ein Bewertungsmodell für Messeauftritte zu entwickeln.
- Grundlagen und historische Entwicklung des Messewesens
- Struktur und Besonderheiten des Non-Food-Caterings
- Optimierung der Messebeteiligung durch professionelles Catering
- Kosten-Nutzen-Analyse und Erfolgskontrolle von Messeauftritten
- Entwicklung eines Modells zur Effizienzmessung für Messebeteiligungen
Auszug aus dem Buch
2.6 Komplexitätsmerkmale der Dienstleistung Messe
Messen gehören seit jeher zum Kommunikationsrepertoire von Unternehmen. Im Grunde sind Messen kein Ort, damit Unternehmen ihre Produkte ausstellen können wie in einem Museum. Das "Anfassen verboten"- Schild bleibt zuhause, denn hier gilt es Produkte und Dienstleistungen erlebbar zu machen.
Die Messe erfüllt heute mehr denn je die Rolle einer Dienstleistung. Sie ist ein Mehrwert für den Fachbesucher. Sie bekommen die Möglichkeit, ihre Partner persönlich kennen zu lernen und Vertrauen zu fassen.
Folglich besitzen Messen gewisse Merkmale wie andere Dienstleistungsprodukte ebenfalls: Dienstleistungen sind nicht materiell greifbar. Im Gegensatz zu physischen Produkten kann man sie nicht sehen, schmecken, fühlen, bevor man sie erwirbt. Dies erzeugt Unsicherheit beim Konsumenten. Das Ergebnis der Messeteilnahme kann für Aussteller und Besucher auch durchaus materiellen Charakter haben, wenn man die zwischen ihnen ausgetauschten Güter in die Betrachtung einbezieht. Dennoch ist die Interaktion zwischen den Messeteilnehmern als primäres Merkmal der Dienstleistung Messe immateriell. Da im Vorfeld der Messe kein bindendes Produktversprechen abgegeben werden kann, sind hohe vertrauensbildende Marketinganstrengungen notwendig.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des deutschen Messeplatzes ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Messebeteiligungen von Non-Food-Caterern zu analysieren.
2 Grundlagen des Messewesens: Dieses Kapitel erläutert den Messebegriff, die historische Entwicklung und die ökonomischen Rahmenbedingungen sowie verschiedene Messetypen.
3 Grundlagen des Non-Food-Catering: Es werden die Definition, historische Wurzeln und die spezifischen Besonderheiten des Non-Food-Caterings als Dienstleistung dargestellt.
4 Sonderform – (Non-Food-) Catering auf Messen: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Non-Food-Caterern als Dienstleister für Messegesellschaften und diskutiert spezifische Konzepte sowie die Planung und Kommunikation.
5 Messebeteiligungsprozess: Das Kapitel analysiert die Faktoren einer erfolgreichen Messebeteiligung, stellt Kosten und Nutzen gegenüber und führt Methoden der Erfolgskontrolle ein.
6 Kritische Würdigung: Eine kritische Betrachtung der aktuellen Bewertungspraxis von Messebeteiligungen, die den Bedarf an qualitativer Erfolgskontrolle unterstreicht.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Messe- und Cateringbranche.
Schlüsselwörter
Messe, Messewirtschaft, Non-Food-Catering, Messebeteiligung, Event-Catering, Dienstleistung, Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Analyse, Messemarketing, AUMA, Messeauftritt, Kommunikation, Zielsetzung, Strategie, Messemanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren für Messebeteiligungen und untersucht diese spezifisch aus der Perspektive von deutschen Non-Food-Caterern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit deckt die Grundlagen des Messewesens, die Anforderungen an das Non-Food-Catering sowie die strategische Planung und Erfolgskontrolle von Messeauftritten ab.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Hauptziel ist es, Defizite bei der Bewertung von Messebeteiligungen zu identifizieren und ein eigenes Modell zur Messung der Effizienz eines Messeauftritts zu entwerfen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Messe- und Cateringbranche sowie die Auswertung von Modellen und Studien zur Erfolgskontrolle, etwa dem AUMA-Modell.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Rolle des Non-Food-Caterers als Dienstleister, den organisatorischen Aspekten der Messevorbereitung und -durchführung sowie der kritischen Analyse von Kosten und Nutzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Messewirtschaft, Non-Food-Catering, Erfolgskontrolle, Messebeteiligung, Kosten-Nutzen-Analyse und Messemanagement.
Warum ist das Non-Food-Catering bei Messen so komplex?
Die Komplexität ergibt sich aus der Notwendigkeit einer präzisen Logistik, der Erbringung einer immateriellen Dienstleistung unter Zeitdruck und der hohen Erwartungshaltung an die Qualität.
Welche Rolle spielt die Erfolgskontrolle für Non-Food-Caterer?
Da Messen oft mit hohen Kosten verbunden sind, ist eine systematische Erfolgskontrolle essenziell, um die Effizienz der Investition zu belegen und Optimierungspotenziale für zukünftige Auftritte zu finden.
- Arbeit zitieren
- Valeria Leifkes (Autor:in), 2010, Die deutsche Messewirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215382