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Identität und Verständigung: Pluralität als Herausforderung für ReligionslehrerInnen - Eine Gegenwartsanalyse anhand einer Denkschrift der EKD

Titel: Identität und Verständigung: Pluralität als Herausforderung für ReligionslehrerInnen - Eine Gegenwartsanalyse anhand einer Denkschrift der EKD

Seminararbeit , 2003 , 18 Seiten , Note: 1

Autor:in: Leonhard Stampler (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die evangelische Kirche in Deutschland hat im Jahr 1994 eine Denkschrift mit dem Titel „Identität und Verständigung. Standort und Perspektiven des Religionsunterrichts in der Pluralität“ herausgegeben. Anhand dieser Denkschrift soll in dieser Arbeit gezeigt werden, dass Pluralität eine sehr große Herausforderung für den Religionsunterricht ist. Die Denkschrift ist sicher auch für den katholischen Religionsunterricht von Bedeutung. Zuerst werde ich versuchen, den Begriff der Pluralität im allgemeinen zu definieren. Danach wird Anhand der Denkschrift der EKD eine Gegenwartsanalyse gemacht, die das Pluralitätsproblem aus der Perspektive der Schüler, der Person des Lehrers / der Lehrerin beleuchten soll. Weiters soll klar gemacht werden wie Schule, Kirche, Gesellschaft, Politik und die Eltern sich im Blick auf diese Herausforderung verhalten sollen. Und es ist zu hinterfragen, wie der Religionsunterricht in einer pluralen Gesellschaft gestaltet sein soll. Welche Inhalte und welche Methoden den Religionsunterricht ausmachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEFINITIONEN VON PLURALITÄT

2.1 Pluralismus bei Hans Kremendahl

2.2 Entwurf von Pluralität von W. Welsch

3 RELIGIONSPÄDAGOGISCHE RAHMENPROBLEME

4 UNTERSUCHUNGEN DER GEGENWÄRTIGEN SITUATION ANHAND VON „IDENTITÄT UND VERSTÄNDIGUNG“

4.1 Herausforderungen und Umfeld des Religionsunterrichts

4.1.1 Zum Verhältnis der jungen Generation zu Kirche, Christentum und Religion

4.1.2 Zum Umfeld Schule: Schulpädagogik, Schulentwicklung, Schulerneuerung

4.2 Der Religionsunterricht in der pluralen Gesellschaft

4.2.1 Sinn und Aufgaben des Religionsunterrichts

4.2.2 Rahmen und Bezüge des Religionsunterrichts

4.2.3 Die Funktionen der Religionslehrerinnen

5 ZUSAMMENFASSUNG

6 REFLEXION

6.1 Lernfortschritt im Seminar

6.2 Reflexion zum Thema der Arbeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel der Arbeit ist es, die Herausforderungen der Pluralität für den Religionsunterricht anhand der EKD-Denkschrift „Identität und Verständigung“ zu analysieren und die notwendigen Kompetenzen für Religionslehrkräfte in einer heterogenen Gesellschaft aufzuzeigen.

  • Definition des Pluralitätsbegriffs nach philosophischen und politwissenschaftlichen Konzepten.
  • Analyse der religionspädagogischen Rahmenbedingungen im Kontext von Schule und Gesellschaft.
  • Untersuchung der Einstellung Jugendlicher zu Kirche, Christentum und Sinnfragen.
  • Diskussion der pädagogischen, sozialen und fachlichen Anforderungen an Religionslehrkräfte.
  • Reflexion über die Bedeutung von Offenheit und Differenzfähigkeit im schulischen Religionsunterricht.

Auszug aus dem Buch

2.2 Entwurf von Pluralität von W. Welsch

Welsch’ Ausgangspunkt ist die Erfahrung, die heute jeder Mensch macht, dass gleiche Sachverhalte von verschiedenen Perspektiven betrachtet sich völlig unterschiedlich darlegen. Dieses in der Gegenwart ständig beobachtbare Phänomen möchte er in einem Konzept darstellen. Welsch geht davon aus, dass dieser Fundus an unterschiedlichen Perspektiven zu Dissensen führt, die nicht als Varianten ein und derselben Sachen gesehen werden können. Dem Zwei-Stufen-Modell, das besagt, dass nur der Konsens den Dissens erlaubt, stellt Welsch das Dissens-Modell gegenüber, das besagt, dass nur darüber Konsens bestünde, dass Dissens erlaubt sei.

Welsch versucht in einem ersten Schritt den Begriff Postmoderne näher zu fassen und hinterfragt den Begriff der Moderne. Über diese Hinterfragung gelangt er zu seinem Bergriff von Postmoderne. Für Welsch ergibt sich, dass die Pluralität eine Grunderfahrung der Postmoderne ist, und somit eine neues Sinnkonzept für die Postmoderne.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Thematik der Pluralität als Herausforderung für den Religionsunterricht ein und stellt die Denkschrift der EKD als Analysebasis vor.

2 DEFINITIONEN VON PLURALITÄT: Es werden die Pluralismuskonzeptionen von Hans Kremendahl und W. Welsch theoretisch beleuchtet, um das Phänomen der sozialen und philosophischen Vielfalt zu greifen.

3 RELIGIONSPÄDAGOGISCHE RAHMENPROBLEME: Dieses Kapitel erörtert die Komplexität der heterogenen Schülerschaft sowie die Schwierigkeiten bei der inhaltlichen Vermittlung im Religionsunterricht.

4 UNTERSUCHUNGEN DER GEGENWÄRTIGEN SITUATION ANHAND VON „IDENTITÄT UND VERSTÄNDIGUNG“: Der Hauptteil analysiert die Situation von Jugendlichen, das Umfeld Schule sowie den Sinn und die Aufgaben des Religionsunterrichts in einer pluralen Gesellschaft.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Das Kapitel bündelt die zentralen Erkenntnisse über die Rolle des Religionsunterrichts und die Notwendigkeit einer differenzierten Lehrerkompetenz.

6 REFLEXION: Der Autor reflektiert den eigenen Lernfortschritt im Seminar sowie die persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik der Religionspädagogik.

Schlüsselwörter

Pluralität, Religionsunterricht, EKD, Identität, Verständigung, Religionslehrer, Schulpädagogik, Pluralismus, Wertewandel, Sinnsuche, soziale Kompetenz, Transversale Vernunft, Didaktik, Bildungsauftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die eine zunehmend pluralistische Gesellschaft an den schulischen Religionsunterricht stellt, unter besonderer Berücksichtigung der EKD-Denkschrift "Identität und Verständigung".

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Bestimmung von Pluralität, die veränderten Lebenswelten Jugendlicher, das Aufgabenprofil von Religionslehrkräften und die Rolle des Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Notwendigkeit eines Religionsunterrichts aufzuzeigen, der einerseits fachliche Kompetenz vermittelt und andererseits den Schülern bei der Orientierung in einer komplexen Welt als Begleiter dient.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer kritischen Gegenwartsanalyse unter Einbeziehung philosophischer und religionspädagogischer Fachquellen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil befasst sich mit der Situation von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Kirche und Schule sowie mit der pädagogischen Gestaltung eines modernen, pluralitätsfähigen Religionsunterrichts.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pluralität, Orientierungshilfe, Lehrerkompetenz, Sinnsuche und interreligiöse Verständigung charakterisiert.

Wie bewertet der Autor das Konzept der transversalen Vernunft nach Welsch?

Der Autor nutzt Welschs Konzept, um die Notwendigkeit einer Vernunft zu verdeutlichen, die Identitäten anerkennt, ohne in einen Beliebigkeitspluralismus abzugleiten, was für den Religionsunterricht maßgeblich ist.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit sozialer Kompetenz bei Lehrkräften?

Aufgrund der hohen Heterogenität der Schülerschaft reiche fachliche Didaktik allein nicht aus; Lehrkräfte müssen zusätzlich über hohe soziale und persönliche Kompetenzen verfügen, um auf individuelle Sinnfragen einzugehen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Identität und Verständigung: Pluralität als Herausforderung für ReligionslehrerInnen - Eine Gegenwartsanalyse anhand einer Denkschrift der EKD
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Institut für Religionspädagogik)
Veranstaltung
Beruf des Lehrers
Note
1
Autor
Leonhard Stampler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V22472
ISBN (eBook)
9783638257862
ISBN (Buch)
9783638842341
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Identität Verständigung Pluralität Herausforderung ReligionslehrerInnen Eine Gegenwartsanalyse Denkschrift Beruf Lehrers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leonhard Stampler (Autor:in), 2003, Identität und Verständigung: Pluralität als Herausforderung für ReligionslehrerInnen - Eine Gegenwartsanalyse anhand einer Denkschrift der EKD, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22472
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Leseprobe aus  18  Seiten
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