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Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozess-Optimierung

Titel: Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozess-Optimierung

Hausarbeit , 2002 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Markus A. Wiemann (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die zunehmende Globalisierung der Märkte und die damit einhergehende Veränderung der Wettbewerbsbedingungen werden Unternehmen und ganze Branchen mit neuen Anforderungen konfrontiert. Die immer härter werdende Konkurrenz aus dem In- und Ausland, der ansteigende Kostendruck, der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt, auf Individualisierung ausgerichtete Kundenanforderungen, die Dynamisierung der Absatzmärkte, immer kürzer werdende Innovations- und Produktlebenszyklen zwingen die Unternehmen zu schlanken, flexiblen und schlagkräftig Strukturen. Sollen Ziele wie Reduzierung der Durchlaufzeiten, Senkung der Kosten, Erhöhung der Flexibilität oder Verbesserung der Produkt- oder Service-Qualität erreicht werden, müssen die Arbeitsabläufe einer ständigen Neugestaltung unterworfen werden.

Die Erhaltung und Stärkung der unternehmerischen Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit bedingt die fortwährende Überprüfung, Kontrolle und Anpassung der Unternehmensstrukturen an sich verändernde wirtschaftliche Verhältnisse. Hierbei herrscht Einigkeit darüber, dass die Neugestaltung von Organisationsstrukturen nicht mehr funktionsorientiert, sonder prozessorientiert erfolgt. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen also nicht mehr die einzelnen Funktionen, sondern komplette Geschäftsprozesse. Sind diese optimal gestaltet, ist der erfolgreiche Fortbestand und die Weiterentwicklung eines Unternehmens gesichert.
Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird untersucht, welche Methoden und Werkzeuge Unternehmen zur Geschäftsprozessoptimierung (GPO) einsetzen können.

In Kapitel zwei wird zunächst der Weg von der funktionsorientierten zur prozessorientierten Organisationsgestaltung aufgezeigt. Kapitel drei hat die Grundlagen der GPO herauszustellen. Dazu werden zunächst grundlegende Begriffe definiert und Ziele, Aufgaben und Phasen der GPO aufgezeigt. In Kapitel vier werden die Methoden und Werkzeuge vorgestellt, die Unternehmen zur GPO einsetzen können. Die Beurteilung der Methoden und Werkzeuge zur GPO beschließen die Ausarbeitung (Kapitel fünf).

Leseprobe


Gliederung

1. Veränderte Wettbewerbsbedingungen

1.1. Problemstellung

1.2. Gang der Untersuchung

2. Der Wandel zur prozessorientierten Organisationsstruktur

2.1. Funktionale Organisation

2.2. Prozessorganisation

3. Geschäftsprozessoptimierung

3.1. Definitionen und Begriffe

3.1.1. Prozess

3.1.2. Geschäftsprozess

3.2. Ziele und Aufgaben der Geschäftsprozessoptimierung

3.3. Phasen der Geschäftsprozessoptimierung

3.3.1. Projektvorbereitung

3.3.2. Strategische Planung

3.3.3. Ist-Analyse

3.3.4. Soll-Konzept

3.3.5. DV-Konzept

3.3.6. Umsetzung

3.3.7. Regelmäßige Erfolgskontrolle und kontinuierliche Prozessverbesserung

4. Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozessoptimierung

4.1. Verfügbare Methoden im Überblick

4.2. Das ARIS-Konzept

4.2.1. Beschreibung des ARIS-Konzeptes

4.2.2. Aufbau des ARIS-Konzeptes

4.2.3. Geschäftsprozessmodellierung mittels „Ereignisgesteuerter Prozesskette (EPK)“

5. Beurteilung der Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozessoptimierung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen angesichts eines verschärften Wettbewerbsdrucks durch die Optimierung ihrer Geschäftsprozesse wettbewerbsfähig bleiben können. Ziel ist es, Methoden und Werkzeuge zu identifizieren, die eine effiziente Neugestaltung von Abläufen unterstützen.

  • Wandel von funktionsorientierten hin zu prozessorientierten Organisationsstrukturen
  • Definition grundlegender Begrifflichkeiten im Kontext der Prozessoptimierung
  • Strukturierte Phasenmodelle zur Implementierung von Geschäftsprozessoptimierung
  • Vergleichender Überblick verschiedener Methodenansätze
  • Detaillierte Untersuchung des ARIS-Konzeptes und der Ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK)

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Beschreibung des ARIS-Konzeptes

Unter der Abkürzung ARIS versteht man die von August-Wilhelm Scheer entwickelte „Architektur integrierter Informationssysteme“. Es handelt sich hierbei um ein Rahmenkonzept zur Neugestaltung und kontinuierlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen, welches die vollständige und systematische Beschreibung von Geschäftsprozessen und deren Umsetzung in IT-Lösungen ermöglicht. Mit Hilfe der ARIS-Methode werden Geschäftsprozesse transparent. Einzelaspekte wie z.B. Organisations-, Funktions- und Datenstrukturen können so betrachtet, gestaltet und verbessert werden. Die Transparenz wird ermöglicht durch die Einordnung der am geeignetsten erscheinenden Methoden zur Modellierung von IS bzw. Entwicklung neuer Methoden zur Geschäftsprozess-Beschreibung in die Architektur. Ein wesentlicher Vorteil des ARIS-Ansatzes besteht in der durchgängigen Computerunterstützung durch die Werkzeug-Familie ARIS-Toolset, denn so kann die Effizienz von Reorganisationsprojekten erhöht und die Wiederverwendbarkeit der Projektergebnisse sichergestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Veränderte Wettbewerbsbedingungen: Einführung in die Problematik des steigenden Wettbewerbsdrucks und der Notwendigkeit einer prozessorientierten Neugestaltung von Unternehmen.

2. Der Wandel zur prozessorientierten Organisationsstruktur: Analyse des Übergangs von traditionellen funktionalen Organisationen zu einer modernen, wertschöpfungskettenorientierten Prozessorganisation.

3. Geschäftsprozessoptimierung: Theoretische Fundierung von Prozessbegriffen, Zielsetzungen und Darstellung der typischen Phasen im Optimierungsprozess.

4. Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozessoptimierung: Überblick über verschiedene methodische Ansätze sowie eine detaillierte Vorstellung des ARIS-Konzeptes inklusive Modellierung mittels EPK.

5. Beurteilung der Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozessoptimierung: Synthese und Bewertung der vorgestellten Ansätze hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und ihres Nutzens für den Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessoptimierung, Prozessorientierung, ARIS-Konzept, Geschäftsprozessmodellierung, Ereignisgesteuerte Prozesskette, EPK, Organisationsstruktur, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessanalyse, Soll-Konzept, Informationssysteme, Reengineering, Wertschöpfungskette.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch die gezielte Optimierung ihrer betrieblichen Abläufe die wachsenden Anforderungen des modernen Marktes erfüllen und ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die zentralen Felder umfassen den Wandel von funktions- zu prozessorientierten Organisationsformen, die methodische Vorgehensweise bei Prozessoptimierungsprojekten sowie der Einsatz von Modellierungswerkzeugen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, verschiedene Methoden und Werkzeuge vorzustellen und zu bewerten, die Unternehmen dabei helfen, Geschäftsprozesse effektiver und effizienter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine strukturierte Literaturanalyse durchgeführt, um den aktuellen Stand der Methoden zur Geschäftsprozessoptimierung zu erfassen und insbesondere das ARIS-Konzept detailliert zu erläutern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Prozessmanagements, die Beschreibung der Phasen der Prozessoptimierung sowie eine detaillierte methodische Einordnung von Ansätzen wie dem ARIS-Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Geschäftsprozessoptimierung, Prozessorientierung, ARIS-Konzept, Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) und Organisationsentwicklung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Prozess und Geschäftsprozess für den Autor wichtig?

Da in der Praxis oft unpräzise zwischen beiden Begriffen unterschieden wird, erachtet der Autor eine klare begriffliche Definition als notwendig, um die Grundlage für die darauf aufbauenden Optimierungsstrategien zu schaffen.

Welchen Stellenwert räumt der Autor dem Einsatz von Informationstechnik ein?

Der Autor betont, dass moderne Geschäftsprozessoptimierung ohne integrierte Informationssysteme kaum noch konsequent möglich ist, da IT-Systeme erst die Voraussetzungen für transparente und effiziente Prozesse schaffen.

Inwiefern spielt das ARIS-Konzept eine zentrale Rolle in der Arbeit?

Das ARIS-Konzept wird als führendes Modell hervorgehoben, da es eine integrierte Architektur bietet, die sowohl die betriebswirtschaftliche Seite als auch die IT-technische Implementierung durchgängig und computergestützt unterstützt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozess-Optimierung
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
1,7
Autor
Markus A. Wiemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
21
Katalognummer
V23042
ISBN (eBook)
9783638262453
ISBN (Buch)
9783640859597
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Methoden Werkzeuge Geschäftsprozess-Optimierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus A. Wiemann (Autor:in), 2002, Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsprozess-Optimierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23042
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Leseprobe aus  21  Seiten
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