Vor Ihnen liegt eine interdisziplinäre Zustandsbeschreibung unseres Gesellschaftssystems
mit Lösungswegen, die uns aus der Sackgasse befreien, in der wir stecken.
Damit sie mich richtig verstehen können, bedarf es eines Perspektivenwechsels. Dieses
Werk eröffnet eine Sicht auf die Dinge, wie sie wirklich sind und nicht wie sie uns
gewöhnlich vermittelt werden. Entsprechende Schockstarre seitens des Lesers gilt als
Voraussetzung und als Mittel zum Aufrütteln der schläfrigen Geister. Selbst wenn Sie
die Meinung nicht teilen, können Sie sich eines gewiss sein. Die Entwicklung ist nicht
aufzuhalten, daher bietet es sich an, sich vorab mit den veränderten Bedingungen
anzufreunden, die uns erwarten, anstatt die Augen weiterhin vor dem gesellschaftlichen
Wandel zu verschließen, zumal es sich um einen durchaus positiven Weg handelt, den
wir gemeinsam gehen, für den es sich zu kämpfen lohnt.
Besonders wichtige Passagen habe ich entsprechend gekennzeichnet. Es ist nicht
auszuschließen, dass angesichts der Prägnanz der Arbeit, Fragen offen bleiben, die ich
bereit bin zu beantworten. Dieses Werk vermag selbst dem unerfahrenen Leser einen
Überblick über die Schwierigkeiten unserer Zeit zu verschaffen.
Wir stellen nur allzu oft fest, dass wir uns in vielen Dingen täuschen, daher sollten wir
niemals voreilige Schlüsse ziehen, darüber was wir glauben zu sehen und wie uns die
anderen Leute erscheinen. In dieser Arbeit werde ich offenlegen, warum dies so ist.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Die Finanzkrise als Glaubenskrise
Die folgenreichen Irrtümer unserer Geschichtsverklärer
Die Auswirkungen unseres Wirtschaftssystems
Die Fehlannahmen des kapitalistischen Modells
Geistiger Verfall und seine Auwirkungen
Die zukünftige Aufgabe der Wissenschaft
Die Informationspolitik des ausgehenden 20. Jahrhunderts
Die Rolle Europas
Die Aufgabe der Kultur
Das Versagen des kapitalistischen Systems
Kapitalismus und Sozialismus im Wettstreit
Die Bedeutung der Familie im Staat
Die Loslösung vom Eigentumsgedanken
Loslösung von Abhängigkeitsverhältnissen
Die Versorgungsindustrie
Der Sieg über den Materialismus
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit versteht sich als interdisziplinäre Zustandsbeschreibung der modernen Gesellschaft, die eine fundamentale Kritik am kapitalistischen Wirtschaftssystem übt und Lösungswege aufzeigt, um zu einer humanistischen Lebensweise zurückzufinden. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie das Streben nach materiellem Gewinn und eigennützigem Wohlstand zu einer Entfremdung des Menschen von seinen wahren Bedürfnissen und seiner sozialen Verantwortung geführt hat.
- Analyse des moralischen Versagens und der geistigen Leere des kapitalistischen Modells.
- Gegenüberstellung des westlichen Konsumdenkens mit den Werten und der sozialen Kohärenz des ehemals sozialistisch geprägten Ostens.
- Kritik an der Informationspolitik und der Rolle der Medien als Instrumente zur Gedankenmanipulation.
- Die zentrale Bedeutung der Familie und der Rückbesinnung auf christliche bzw. humanistische Ideale für ein glückliches Miteinander.
- Notwendigkeit einer Neuordnung von Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung zur Sicherung der menschlichen Lebensgrundlage.
Auszug aus dem Buch
Die Fehlannahmen des kapitalistischen Modells
Der Mensch entfremdete zusehends, indem er zwei Fehlannahmen verinnerlicht hat. Zum einen handelt es sich um die Behauptung, dass das Streben nach dem eigenen Profit, das ökonomische System im Ganzen belebt. Diese Rechtfertigung um seinen eigenen Nutzen in den Vordergrund zu stellen, ist bodenlos. Die Entscheidung dieser Vorstellung Folge zu leisten, hat den gesellschaftlichen Wandel ohne Rücksicht vorangetrieben. Das von Natur aus friedvolle, liebende Wesen des Menschen wurde manipuliert. Die Verantwortlichen zeigten sich keiner Schuld bewusst und ließen es geschehen, um ihren Nutzen daraus zu ziehen.
Die christliche Glaubenslehre, die seit Jahrtausenden existiert und existenziell für jeden Erdenbürger ist, wird in Abrede gestellt, da sie diese Gesinnung strikt ablehnt. Der zweite folgenreiche Irrtum ist, dass die menschlichen Bedürfnisse unendlich sind, die der Befriedigung bedürfen. Das ist schlicht und ergreifend ein Trugschluss.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Dieses Kapitel liefert eine interdisziplinäre Zustandsbeschreibung und fordert einen Perspektivenwechsel zur Überwindung der gesellschaftlichen Sackgasse.
Die Finanzkrise als Glaubenskrise: Der Autor legt dar, dass die Krise ein Versagen kapitalistischer Glaubenslehren widerspiegelt und zu einer Entfremdung der Menschen führt.
Die folgenreichen Irrtümer unserer Geschichtsverklärer: Dieses Kapitel kritisiert die bewusste Verdrehung von Werten und die Diskreditierung christlicher Prinzipien zugunsten eigennütziger Ideale.
Die Auswirkungen unseres Wirtschaftssystems: Es wird analysiert, wie moderne Krankheitsbilder und soziale Probleme direkte Folgen der merkantilistischen Wirtschaftsordnung sind.
Die Fehlannahmen des kapitalistischen Modells: Hier werden der Profitwahn und die fälschliche Annahme unendlicher materieller Bedürfnisse dekonstruiert.
Geistiger Verfall und seine Auwirkungen: Dieses Kapitel behandelt das schwindende Ausdrucksvermögen und die manipulativen Auswirkungen einer künstlich erschaffenen Sprache.
Die zukünftige Aufgabe der Wissenschaft: Es wird gefordert, dass Wissenschaft verständlich sein und den Menschen dienen muss, statt in komplizierten Formeln zu verharren.
Die Informationspolitik des ausgehenden 20. Jahrhunderts: Der Autor kritisiert die westliche Rhetorik gegen den Osten und fordert eine wahrheitsgetreue Aufarbeitung der Geschichte.
Die Rolle Europas: Dieses Kapitel thematisiert die notwendige Einheit und eine Neudefinition Europas als Familie mit einem starken östlichen Nachbarn.
Die Aufgabe der Kultur: Kultur wird als essenzielle Kraft zur Identitätsbildung und Sinnstiftung innerhalb einer Zivilisation beschrieben.
Das Versagen des kapitalistischen Systems: Eine kritische Betrachtung des Wirtschaftskollapses und der Verantwortungslosigkeit des Konsummodells.
Kapitalismus und Sozialismus im Wettstreit: Hier wird die moralische Überlegenheit des sozialistischen Systems hervorgehoben, da dieses den Zusammenhalt über das Privateigentum stellt.
Die Bedeutung der Familie im Staat: Die Familie wird als wichtigste Stütze der Gesellschaft definiert, die es gegenüber den zerstörerischen Mächten des Marktes zu schützen gilt.
Die Loslösung vom Eigentumsgedanken: Der Autor fordert, Eigentum lediglich als Verwaltungspflicht statt als Recht zu betrachten.
Loslösung von Abhängigkeitsverhältnissen: Dieses Kapitel plädiert für Eigenversorgung und lokale Gemeinschaftsbildung zur Reduzierung der Abhängigkeit von der globalen Wirtschaft.
Die Versorgungsindustrie: Hier wird die staatliche Aufsicht oder Enteignung von Versorgungsbetrieben gefordert, um allen Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Der Sieg über den Materialismus: Das Abschlusskapitel ruft zur Abkehr vom materiellen Wahnsinn und zur Mobilisierung für eine humanistische Zukunft auf.
Schlüsselwörter
Gesellschaftssystem, Kapitalismus, Sozialismus, Materialismus, Entfremdung, Profitgier, Humanismus, Glaubenskrise, Familie, Eigentum, Nachhaltigkeit, Wissenschaft, Informationspolitik, Konsum, Gemeinschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die moralischen und sozialen Defizite des kapitalistischen Gesellschaftssystems und ruft zu einer Abkehr vom reinen Materialismus hin zu christlichen und humanistischen Werten auf.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die Kritik an der Profitlogik, die psychischen und sozialen Auswirkungen des Konsums, die Rolle der Familie und die Bedeutung einer wahrheitsgemäßen Informationspolitik.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, den Leser über die "Illusion" des derzeitigen Wirtschaftssystems aufzuklären und Wege für eine Rückkehr zu einem gemeinschaftlichen, am Gemeinwohl orientierten Leben aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine interdisziplinäre, philosophisch-soziologische Zustandsbeschreibung, die gesellschaftliche Prozesse kritisch reflektiert und durch historische sowie psychologische Referenzen untermauert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Entfremdung durch den Kapitalismus, dem Versagen der Massenmedien, der Notwendigkeit einer neuen Wissenschaftskultur und der Bedeutung einer engen sozialen Gemeinschaft bzw. Familie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Entfremdung, Gemeinschaft, Humanismus, Kapitalismuskritik und die notwendige Transformation des Bewusstseins charakterisiert.
Warum hält der Autor den Kapitalismus für ein "Versagen"?
Weil das System Eigennutz in den Mittelpunkt stellt, die Würde des Menschen durch Konsumzwang untergräbt und ökologische sowie moralische Zerstörung als unvermeidbare Folgen mit sich bringt.
Welche Rolle weist der Autor dem russischen Volk bzw. Osteuropa zu?
Der Autor sieht in diesen Kulturen einen "Rettungsanker", da sie aufgrund ihrer Geschichte und ihrer sozialistischen Prägung humanistische Werte bewahrt hätten, die dem Westen abhanden gekommen seien.
Wie steht der Autor zur römisch-katholischen Kirche?
Der Autor lehnt die Institution strikt ab, da sie das kapitalistische System durch die Rechtfertigung von Prunk und Eigentumsverhältnissen unterstütze und den Menschen von seiner wahren spirituellen Identität entfremde.
Was bedeutet "Loslösung vom Eigentumsgedanken" in diesem Kontext?
Es bedeutet, dass der Mensch nicht mehr als rechtmäßiger "Eigentümer", sondern als Verwalter von Allgemeingut agieren soll, mit der moralischen Verpflichtung, dieses zum Wohle der gesamten Gemeinschaft zu erhalten.
- Arbeit zitieren
- Alexander Grass (Autor:in), 2010, Die Moralphilosophie des russischen Volksgeistes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230863