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Die neue Schulbibel "Meine Schulbibel": Konzept, Aufbau und bibeldidaktische Ausrichtung

Title: Die neue Schulbibel "Meine Schulbibel": Konzept, Aufbau und bibeldidaktische Ausrichtung

Term Paper , 2008 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christina Schnee (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Summary Excerpt Details

In meiner Hausarbeit werde ich mich vor allem mit dem „Gleichnis nach dem
verlorenen Sohn“ beschäftigen. Hierbei werde ich mich auf das Buch „Meine
Schulbibel“ stützen.
Diese Arbeit wird sich vor allem mit dem Thema Gleichnisse befassen. Welche
Gattungen von Gleichungen gibt es? Wie sind sie zu deuten? Welche Merkmale
besitzen sie?
Besonders werde ich mich auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem
Lukasevangelium stützen und ihn auf seine Aussage und sein Gottesbild hin deuten. Ich
werde die einzelnen Personen charakterisieren und ihre Bedeutung veranschaulichen.
Gleichnisse kann man auf unterschiedliche Weise hin deuten und meistens wird auch
nicht nur ein Gottesbild dargestellt. Handelt es sich eher um ein helles oder um ein
dunkles Gottesbild? Welche möglichen Gottesbilder in diesem Gleichnis stecken,
möchte ich durch die Arbeit herausstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Meine Schulbibel

2.1 Aufbau der Schulbibel

3. Textkommentar

3.1 Inhalt und Aussage

4. Der verlorene Sohn und sein Bruder

4.1 Merkmale von Gleichnissen

4.2 Der Bibeltext (Lk 15,11-32)

4.3 Einordnung in den Kontext des Evangeliums

4.4 Deutung des Gleichnisses

4.5 Das Gottesbild

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gleichnis vom verlorenen Sohn im Kontext des Lukasevangeliums und analysiert dabei insbesondere die didaktische Aufarbeitung des Stoffes in der "Schulbibel". Ziel ist es, die Charakterisierung der Personen, die Bedeutung der Erzählung für das Gottesbild sowie die Übertragbarkeit auf die Lebenswelt von Grundschulkindern herauszuarbeiten.

  • Analyse der didaktischen Struktur der "Schulbibel".
  • Darstellung der Merkmale und Gattungen von biblischen Gleichnissen.
  • Untersuchung des Gottesbildes im Gleichnis vom verlorenen Sohn.
  • Reflexion über den Einsatz von Kinderbibeln im Grundschulunterricht.

Auszug aus dem Buch

4.1 Merkmale von Gleichnissen

Das griechische Wort Parabel („παραβολή“) entspricht dem deutschen Wort Gleichnis. Zwei Begriffe, ein abstrakter und ein alltäglicher Begriff, werden nebeneinander gestellt, um den abstrakten Begriff verständlich zu machen. Der abstrakte erste Begriff ist aus dem Bereich der Philosophie oder Ethik entnommen und ist nicht jedem direkt klar verständlich, deshalb wird er durch einen alltäglichen Begriff verdeutlicht.

Bei Gleichnissen handelt es sich um einen besonders wichtigen Teil des Redestoffs. Meistens handelt es sich dabei um gesprochene Erzähltexte von Jesus, die einen metaphorischen Sinn haben. Am Ende eines Gleichnisses findet man meistens immer einen „Überraschungsmoment“, der einen Denkanstoß setzen soll.

In Gleichnissen kann man Denkanstöße, Widersprüche, Ungewohntes, Schockwirkungen, Ärgernisse, Aufforderungen/Appelle, Symbole, versteckte Übertragungen finden, aber auch so manches Paradoxon. Es müssen jedoch nicht alle diese Variablen in einem Gleichnis enthalten sein.

Die Urgemeinde hat die Gleichnisse häufig allegorisch gedeutet, weshalb die Überlieferungen mit Allegorien gemischt sein können. Das heißt, die Urgemeinde hat die Verkündigung Jesu allegorisch verändert. Dies muss man bei der Deutung der Gleichnisse beachten. So, wie man die Gleichnisse der Bibel heute vorfindet, sind es keine Originaltexte Jesu, sondern Bearbeitungen und Deutungen der Urgemeinde und Veränderungen in der Überlieferung. Daher muss man die Elemente der Verkündigung Jesu von den Elementen der Urgemeinde unterscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung benennt das Thema "Gleichnis vom verlorenen Sohn" sowie die zentralen Fragestellungen zur Deutung der Erzählung und des Gottesbildes.

2. Meine Schulbibel: Dieses Kapitel stellt den Aufbau des verwendeten Werkes vor, wobei der Fokus auf der kindgerechten Aufbereitung durch Kürzungen, Illustrationen und ein Lexikon liegt.

3. Textkommentar: Das Kapitel erläutert die didaktische Funktion des Textkommentars, der Lehrkräfte bei der Unterrichtsgestaltung durch Entwürfe und Hintergrundinformationen unterstützt.

4. Der verlorene Sohn und sein Bruder: Dieser Hauptteil analysiert die Merkmale der Gleichnisgattung, bietet eine exegese des Bibeltextes, ordnet ihn in den Kontext des Lukasevangeliums ein und deutet das Gottesbild sowie die Rollen der Akteure.

5. Schlusswort: Das Schlusswort zieht eine Bilanz über die Vielfalt der Interpretationsmöglichkeiten und bewertet den Nutzen der Schulbibel als Unterrichtsmaterial.

Schlüsselwörter

Gleichnis, verlorener Sohn, Lukasevangelium, Schulbibel, Gottesbild, Didaktik, Grundschule, Parabel, Allegorie, Kinderbibel, Exegese, Religionsunterricht, Menschliebe, Reue, Umkehr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer inhaltlichen und didaktischen Analyse des Gleichnisses vom verlorenen Sohn auf Basis einer spezifischen Schulbibel.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die biblische Gattung der Gleichnisse, die Interpretation der Erzählung vom verlorenen Sohn und die Eignung kindgerechter Bibelmaterialien für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das im Gleichnis dargestellte Gottesbild zu ergründen und zu untersuchen, wie diese komplexe Erzählung für Kinder aufbereitet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine textanalytische Arbeit, die theologische Exegese mit didaktischen Fragestellungen verknüpft.

Was steht im Hauptteil im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Gleichnissen, die Einbettung der Erzählung in den lukanischen Kontext sowie die detaillierte Interpretation des Verhaltens der Söhne und des Vaters.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die wichtigsten Schlagworte sind Gleichnisse, Religionsdidaktik, Gottesbild, biblische Exegese und Schulbibel.

Warum spielt das Verhalten des Vaters eine zentrale Rolle?

Der Vater fungiert als Spiegelbild für ein Gottesbild, das durch Barmherzigkeit, Freiheit und die Abwesenheit von Zwang geprägt ist.

Wie unterscheidet sich die Rolle des älteren Sohnes von der des jüngeren?

Der jüngere Sohn verkörpert den Umkehrenden, der ein "Fiasko" erlebt, während der ältere Sohn den pflichtbewussten, aber uneinsichtigen Charakter darstellt, der eine andere Form der Zuwendung des Vaters benötigt.

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Details

Title
Die neue Schulbibel "Meine Schulbibel": Konzept, Aufbau und bibeldidaktische Ausrichtung
College
University of Wuppertal
Grade
1,7
Author
Christina Schnee (Author)
Publication Year
2008
Pages
13
Catalog Number
V232070
ISBN (eBook)
9783656478133
ISBN (Book)
9783656479468
Language
German
Tags
schulbibel meine konzept aufbau ausrichtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Schnee (Author), 2008, Die neue Schulbibel "Meine Schulbibel": Konzept, Aufbau und bibeldidaktische Ausrichtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232070
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