Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Hamburg Unternehmen


Hausarbeit, 2003

34 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Die Aufgabenstellung
1.2. Die Vorgehensweise

2. Das Unternehmen
2.1. Tätigkeitsbereich des Unternehmens
2.2. Der Standort Hamburg
2.3. Rechtsform, Eigentumsverhältnisse, Tochtergesellschaften und Beteiligungen
2.4. Die Entwicklung

3. Die Bilanz
3.1 Erläuterungen zur Bilanz

4. Die Gewinn- und Verlustrechnung
4.1. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
4.2. Analyse der Gewinn und Verlustrechnung in absoluten und relativen Werten
4.2.1 Umsatzerlöse
4.2.2. Materialaufwand
4.2.3. Personalaufwendungen
4.2.4. Abschreibungen
4.2.5. Betriebsergebnis
4.2.6. Finanzergebnis
4.2.7. Außerordentliches Ergebnis
4.2.8. Steuern
4.2.9. Jahresüberschuss

5. Kennzahlen zur Ertrags- und Wachstumssituation
5.1. Messzahlen Erträge, Aufwendungen und Personalkosten
5.1.1. Messzahl Erträge
5.1.2. Messzahl Aufwendungen
5.1.3. Messzahl Personalkosten
5.2. Die Ertrags- und Gesamtkapitalrendite
5.2.1. Die Ertragsrendite
5.2.2. Die Gesamtkapitalrendite
5.3. Der Cashflow
5.4. Das Schuldentilgungs- und Innenfinanzierungspotential
5.4.1. Das Innenfinanzierungspotential
5.4.2. Das Schuldentilgungspotential
5.5. Beschäftigte und Beschäftige pro 1 Mio. € Erträge
4.5.1 Beschäftigte
4.5.2 Beschäftigte pro 1 Mio. € Erträge
5.6. Materialintensität und Umschlagshäufigkeit
5.6.1. Die Materialintensität
5.6.2. Die Umschlagshäufigkeit

6. Ausblick

7. Schlussbetrachtung

8. Literaturverzeichnis

II. Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Beteiligungen der Holsten-AG

Tabelle 2: Bilanz in % bezogen auf Bilanzsumme

Tabelle 3: Bilanz in Millionen Euro

Tabelle 4: Struktur-Gewinn- und Verlustrechnung in % (bezogen auf den Umatz)

Tabelle 5: Struktur – GuV in Prozent Fehler! Textmarke nicht definiert

Tabelle 6: Kennziffern Holsten Brauerei AG

III. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Messzahlen Erträge, Aufwendungen und Personalkosten

Abbildung 2: Ertrags- und Gesamtkapitalrendite

Abbildung 3: Innenfinanzierungs- und Schuldentilgungspotential

Abbildung 4: Beschäftigte Holsten AG

Abbildung 5: Beschäftigte pro 1 Mio. Euro Erträge

Abbildung 6: Materialintensität

Abbildung 7: Die Umschlagshäufigkeit

1. Einleitung

1.1. Die Aufgabenstellung

Als Bestandteil des Vordiploms hat jeder Student der Wirtschaftswissenschaften der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg ein Statistikpraktikum zu absolvieren. Das Statistikpraktikum umfasst die Erfassung, Analyse und Beschreibung großer Hamburger Arbeitgeber. Untersucht wird der Zeitraum von 1992 bis 2002. Aufgabe der Studenten ist die Beschaffung der Jahresabschlüsse von 1999 bis 2002, die Eingabe der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen in die Software SPSS, die Erstellung einer Strukturbilanz, die Ermittlung wirtschaftlicher Unternehmenskennzahlen, die Bewertung der Unternehmen nach Ertragskraft und Finanzierung, sowie das Erstellen einer Hausarbeit und eine abschließende Präsentation.

Bilanzen geben Aufschluss über positive und negative Entwicklungen innerhalb des Unternehmens. Da nicht jede Bilanz direkt miteinander vergleichbar ist, werden die Daten aus den Jahresabschlüssen in einer Strukturbilanz zusammengefasst. Anhand dieser Strukturbilanz ist es möglich, einheitliche Kennziffern zu berechnen, um Unternehmen vergleichen und wirtschaftliche Veränderungen interpretieren zu können.

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Entwicklung der Holsten AG. Betrachtet wurde der Zeitraum von 1993 bis 2002.

1.2. Die Vorgehensweise

Einer Gruppe von vier Studenten, aus Team A und B bestehend, wurde das Unternehmen Holsten Brauerei AG zugewiesen. Die Grundaufgabe des Teams A besteht darin die Finanzstärke des Unternehmens zu untersuchen, während das Team B sich mit der Ertragskraft auseinandersetzt. Für die erfolgreiche Analyse mussten im Vorwege folgende Aufgaben erfüllt werden: die Beschaffung der Jahresabschlüsse, die Eingabe der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen in eine einheitliche Datenbank, die Erstellung von Strukturbilanzen und die Ermittlung wirtschaftlicher Kennzahlen mit Hilfe des SPSS – Programms (Statistical Package for the Social Sciences). Im Anschluss daran können nun die Ergebnisse bewertet und in zwei Hausarbeiten zusammengefasst werden. Ferner werden im Rahmen einer Präsentation die Auswertungen den Kommilitonen und dem Professor vorgetragen.

Der Fokus unserer Hausarbeit liegt auf der Entwicklung der Finanzstärke in Verbindung mit dem Wachstumspotential der Holsten Brauerei AG im Zeitraum von 1992 bis 2002.

Einführend wird über die Entwicklung, den Tätigkeitsbereich sowie die Unternehmensstruktur informiert. Es folgt die Auswertung der Strukturbilanzen. Anschließend werden wirtschaftliche Kennziffern grafisch aufbereitet und erläutert. Am Schluss der Arbeit werden ein Resümee der Ergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Holsten Brauerei AG gegeben.

2. Das Unternehmen

2.1. Tätigkeitsbereich des Unternehmens

Die Holsten Brauerei AG ist in der Getränkebranche tätig. Zum Markenportfolio gehören sowohl alkoholische (Bier und Bier-Mixgetränke) als auch antialkoholische Getränke. Der Großteil des Umsatzes wird mit den alkoholischen Getränken erwirtschaftet. Das Unternehmen ist international ausgerichtet, wobei Deutschland als drittgrößtem Absatzmarkt für Bier natürlich ein besonderes Gewicht zufällt.

Zur Strategie des Unternehmens gehört es, in allen Preissegmenten vertreten zu sein. So finden sich Holsten-Marken in hochpreisigen und auch in niedrigpreisigen Segmenten wieder. Außerdem werden je nach Bedarfsstruktur auch regionale Marken vertrieben.

2.2. Der Standort Hamburg

Des Deutschen liebstes Getränk wird seit 1879 in Altona Nord gebraut; das riecht man auch gleich, wenn man sich dem Nordteil der Holstenstraße nähert. In dieser Stadt, die man im Mittelalter als „Brauhaus der Hanse“ bezeichnete und heute auch gern das „Tor zur Welt“ nennt, liegen die Ursprünge der Holsten-Brauerei AG. 1000 Mitarbeiter sind in der Braustätte und Konzernzentrale der Holsten-Brauerei damit beschäftig, dass der „Gertensaft“ fließt. Hier entstehen täglich durchschnittlich rund 900.000 Liter Holsten Bier für das Inland und viele Export Märkte. Mit zurzeit sechs Brauereien im Inland, darunter die Bavaria- St. Pauli- und die König-Pilsener-Brauerei, ist Holsten die größte Brauerei-Gruppe Deutschlands.

2.3. Rechtsform, Eigentumsverhältnisse, Tochtergesellschaften und Beteiligungen

Aus dem Holsten Konzern wurde im Jahr 1879 die Holsten Brauerei als Aktiengesellschaft gegründet.

Zu den Standorten der Holsten Brauerei AG gehören England, Russland, Ungarn, Südafrika, China und die Dominikanische Republik. Diese lokalen Tätigkeiten, in Zusammenhang mit einer Vielzahl von

Exportprogrammen, machen es möglich, Holsten Produkte in mehr als 80 Länder in der ganzen Welt genießen zu können.

Die Tochterunternehmen und Beteilungsunternehmen in Deutschland sind:

Holsten Brauerei AG, Hamburg; Brauerei Feldschlösschen, Braunschweig; Brauerei Feldschlösschen, Dresden; Mecklenburgische Brauerei Lübz, Lübz; Landskorn Brauerei, Görlitz; Licher Privatbrauerei, Lich; Hansa-Brauerei AG, Trappenkamp.

Die wesentlichen Beteilungen der Holsten Brauerei AG sind:

Tabelle 1: Beteiligungen der Holsten Brauerei AG

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Aktien der Holsten Brauerei AG sind wie folgt verteilt: 12% hält die Ursula Lange Stiftung, 48,4% der Amerikaner Christian R. Eisenbeiss, der Rest ist auf dem Markt verfügbar.

2.4. Die Entwicklung

Die Entwicklung der Holsten Brauerei AG ist eng verbunden mit der Entwicklung von Hamburg und Altona. Diese Chronik führt daher auch einige Ereignisse aus jenem Bereich auf.

Die Holsten Brauerei wird am 24. Mai 1879 als Aktiengesellschaft gegründet. Im ersten Geschäftsbericht heißt es: „wir können am 8. Mai dieses Jahres (1880) den Bierverkauf und damit den vollen Betrieb eröffnen, nachdem

am 6. Mai eine allgemeine Bierprobe auf der Brauerei stattgefunden hatte, welche durch zahlreiche Besucher

und eine heitere Stimmung fast den Charakter eines Volksfestes erhielt“. (vgl. Geschäftsbericht 2001, www.holsten.de, 01.11.2003)

Die Holsten Brauerei AG hat unter anderem folgende Brauereien erworben und übernommen: Brauerei A. Janssen Witwe (1909), Hamburg-Altonaer Gastwirte (1914), Bürgerliches Brauhauses in Hamburg (1920), Brauerei D.H. Hinselmann & Co, Neumünster (1922), Hansa Brunnen GmbH, Hamburg (1960), Nordgetränke GmbH & Co. KG. (1993), Bavaria-St. Pauli-Brauerei GmbH (1998), König-Brauerei GmbH & Co. Kg, Duisburg (2000) und Landskron Brauerei, Görlitz(2003).

In Jahr 1939, mit dem Beginn des 2. Weltkrieges, brechen die Bierumsätze ein, und eine drastisch erhöhte Biersteuer sollte eingeführt werden. In der Zeit vom 25. bis zum 3. August 1943 trafen über 100 Bomben und Brandsätze die Holsten-Brauerei AG, die Aufbauarbeiten begannen im Jahr 1946.

In Jahr 1977 begann die Produktion von Holsten-Lizenzbier in anderen Ländern wie Großbritannien (1977), Ungarn (1984), Nigeria (1985), China (1990), Namibia (1992), Paraguay (1994), Honduras und Polen (1995) und Russland (2000).

Im Jahr 2001, nach Verkauf der Saftsparte der Emig AG, wird die Sparte Mineralwasser und Erfrischungsgetränke als 65,1%ige Holstenunternehmenstochter unter der neu in das Handelsregister eingetragenen Firma Hansa-Brunnen AG fortgeführt.

3. Die Bilanz

3.1 Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanz ist eine Bestandsaufnahme zu einem festgelegten Zeitpunkt, die Auskunft gibt über die Struktur und den Wert der Vermögensgegenstände und über die Herkunft des eingesetzten Kapitals (eigene Mittel und Verbindlichkeiten). (vgl. Gräfer 2001: S. 19)

3.2. Darstellung der Strukturbilanz in relativen und absoluten Werten

Zur Durchführung einer Bilanzanalyse ist es erforderlich, die Daten des Jahresabschlusses in einer Strukturbilanz aufzubereiten. Dies ist notwendig, um die vorhandenen Werte in einer Kennzahlenrechnung verwenden zu können. (vgl. Küting, Weber 1999: S. 55) Diese Kennzahlenrechnung ermöglicht dann den direkten Vergleich zwischen verschiedenen Unternehmen.

Die Hausarbeit hat die Analyse der GuV der Holsten Brauerei AG zum Thema, aus diesem Grund wird die Strukturbilanz zwar aufgeführt, von einer weitergehenden Analyse wird jedoch abgesehen.

Tabelle 2: Strukurbilanz in % bezogen auf Bilanzsumme

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Strukturbilanz in Millionen Euro

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Hamburg Unternehmen
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg  (Fachbereich Wirtschaft)
Veranstaltung
Statistik
Note
2,0
Autoren
Jahr
2003
Seiten
34
Katalognummer
V23394
ISBN (eBook)
9783638265256
Dateigröße
4510 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit ist zwar im Bereich Statistik angesiedelt, hat den Schwerpunkt aber im Bereich Bilanzanalyse
Schlagworte
Analyse, Entwicklung, Hamburg, Unternehmen, Statistik
Arbeit zitieren
René Kautz (Autor)Michelle Castro (Autor), 2003, Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Hamburg Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23394

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